PO - Flop-Turn / Turn-River

    • ciRith
      ciRith
      Bronze
      Dabei seit: 25.03.2005 Beiträge: 18.556
      wie muss man die werte bewerten?
      sehe ich es richtig, das das die werte sind wie oft der gegner den turn gesehen hat, wenn er beim flop dabei war? (turn-river entsprechend)

      wenn ja, zählen dann auch einfache "checks" (also ohne bet zu callen) das wäre ja dämlicch, da das zu 99% jeder macht (wenn er nichts zahlen muss checken....)

      was sind da gute werte? (zum semibluffen)
      die meisten haben bei mir 65%+ (flop-turn)
      und 60%+ (turn-river)


      hätte lieber wts ^^
  • 4 Antworten
    • peppard
      peppard
      Bronze
      Dabei seit: 01.05.2005 Beiträge: 379
      Ich weiß es auch nicht 100%-ig - endgültig könnte es nur das nicht existente offizielle Handbuch von PO klären. Oder man müsste es mit einer kleinen Beispieldatenbank mal testen ...

      Aber eigentlich macht nur das Sinn, was du schreibst: Anzahl gesehene Turns durch Anzahl gesehene Flops; analog beim Turn-River%.

      Deine Sorge wegen der Freecards teile ich nicht. Beim WTS wie in Pokertracker ist das doch auch nicht anders, wenn alle Straßen gecheckt werden.

      Die PO-Werte sind eigentlich noch besser als der WTS von Pokertracker, denn es gilt ja

      WTS = F-T% * T-R%

      und wir erkennen auch noch die Leute, die am Flop viel callen aber am Turn dann gerne aussteigen besser.

      Edit:
      OK das war falsch, da man am river ja tatsächlich noch folden kann :)
      Dann muss aber jemand gebettet haben und vielleicht könnte man noch irgendwie mit dem FRtB diskontieren. ...
    • cycsam
      cycsam
      Black
      Dabei seit: 20.03.2005 Beiträge: 277
      Original von peppard
      WTS = F-T% * T-R%
      nicht ganz. am river kann man (gerüchteweise) auch folden. Folded river to bet hilft zwar weiter jedoch werden hier glaub ich nur die fälle betrachtet wo der andere bettet.

      Tags haben wie du schon sagtest unter 70% f-t t-r jedoch muss man die werte auch immer in beziehung zu dem vpip stellen.
      das hängt immer vom gegnertyp ab deswegen kann man es nicht pauschal sagen. Meist sind beide werte mehr oder weniger gleich groß. Wenn ein wert wesentlich kleiner ist als der andere bietet es sich natürlich an genau an der stelle zu semibluffen.

      ich finde die zusätzlichen informationen die man aus f-t t-r und FRtB bekommt recht nützlich und würde sie nicht durch den einfachen Wts wert erstezen. Sie helfen dabei den weak spot zu finden also die straße wo ich am besten (semi-)bluffen kann.
      Bei nem hohem FRtB kann man am river nen busted draw selbst gg callingstations bluffbetten. Einige callingstations entscheiden sich am flop ob sie mit der hand zum SD gehen andere gehen immer bis zum river und folden dann über 50% der hände. Am wts kann man beide typen aber nicht unterscheiden.
    • ciRith
      ciRith
      Bronze
      Dabei seit: 25.03.2005 Beiträge: 18.556
      danke euch erstmal :)
      ich hab gestern mal auf das durchchecken geachtet ... es wird mitgezählt :/ (nich 100% sicher)

      ich frage mich nur woran ich nun ne callingstation erkenne (bei der ne conti bet einfach nur unprofitabel ist)
      bei wts ist es doch 40%+

      dachte dabei an 60%++ oder ehr mehr?

      bsp: Qc9c (mp3), co + bu callen
      flop dann K26 rainbow (oder eben Kd5s6d)

      conti bet direkt am flop oder fold (werte)
    • cycsam
      cycsam
      Black
      Dabei seit: 20.03.2005 Beiträge: 277
      naja 3bb im pot => eine 16% chance dass beide folden macht eine bet schon break even. wenn beide nen f-t von 60% haben kommt man ziemlich genau auf den wert.
      der erste flop ist aber selbst für ne callingstation scary wenn sie nichts getroffen hat. außerdem hast du immernoch outs.
      der 2 flop ist schon nichtmehr so schön wegen den ganzen drawmöglichkeiten.
      in den ersten würd ich auf jeden fall reinbetten beim 2. wahrscheinlich auch. das hängt aber auch vom vpip und dem af der beiden ab. Ich bin aber sowieso zu lose:(