So einige Fragen eines Anfängers

    • Gamma85
      Gamma85
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2007 Beiträge: 1.483
      Hi!

      Mir sind im Laufe eines Pokerabends so einige Fragen eingefallen, die ihr mir vielleicht beantworten könnt.

      1. Was macht überhaupt einen guten Pokerspieler aus? Außer viel Erfahrung. Welche Eigenschaften braucht man dafür?

      2. Ab wie vielen Händen kann man von "Erfahrung" sprechen?

      3. Kann es sein, dass NL10 ziemlich tight ist? Es spielen dort sehr viele deutsche und es wird mehr und mehr zu einem Coinflip bei der SSS, da man nur von Leuten gecallt/geraised wird, die etwas ähnliches haben.

      4. Ist BSS wesentlich schwieriger oder warum empfiehlt man Anfängern mit der SSS zu beginnen?

      5. Warum spielen manche Leute auch auf höheren Limits Karten wie A5s, Q6s, K3s? Wie hoch ist die W'keit, dass man bei s-cards auf dem Flop einen Flushdraw, Flush bekommt, damit sich so etwas lohnt?

      6. Da es ja nun nicht wirklich ein Patent-Rezept gibt, wie man ein guter Pokerspieler wird sollte es doch irgendwann "klick" machen und man bekommt diesen "aha"-Effekt, wie ist es bei euch dazu gekommen? (die Frage zielt vor allem auch auf die erfahrenen Spieler ab.)

      7. Für mich ist es beim Multitabling eher schwierig in der vorgegebenen Zeit IMMER die richtige Entscheidung zu treffen, da es unzählige verschiedene Kombinationen gibt und der Gegner somit immer auf Grund von den verschiedensten Blättern bet/raise etc. spielt. Wird das mit der Zeit/Erfahrung einfacher/ geht es schneller?

      8. Selbstmanagement. Wie schafft man es immer ruhig und gelassen zu bleiben, selbst, wenn man grade einen All-in Pot mit AA gegen 27o verloren hat? Oder regt ihr euch da auch drüber auf?

      9. Was war die große Veränderung an eurem Spiel, damit es erfolgreich wurde?



      So, dass waren erstmal alle Fragen, die mir soweit eingefallen sind.

      Ich hoffe mit den Antworten kann auch anderen Anfängern außer mir geholfen werden.

      Buchvorschläge werden auch gerne entgegen genommen und umgehen umgesetzt ;)
  • 17 Antworten
    • dhw86
      dhw86
      Bronze
      Dabei seit: 07.12.2006 Beiträge: 12.263
      1. Geduld und Lernfähigkeit

      2. Das ist individuell, denke allgemein 100k Hände

      3. Ja, wobei es immer noch genug Villfische geben sollte.

      4. Weil man mit 50$ auf NL5 nur 10 Stacks hätte und weil es bei NL schnell um den ganzen stack geht, dh die 50$ können schnell weg sein, vor allem wenn man Overpairs und TPTK overplayed.

      5. Evtl als Stealraise oder SB complete etc. Bin in Mathe schon etwas eingerostet, aber ich versuchs mal. Leider bin ich in Stochiastik dermaßen eingerostet, dass ich dir nicht ausrechnen kann, wie hoch die Chance ist, dass mindestens 2 der 11 Karten deiner Suit im Flop erscheinen.

      6. Ich hab mal gehört oder gelesen, dass man sich Gedanken über die Hand des Gegners machen soll.

      7. Ich denke mit der Zeit erkennt man bestimmte Situationen wieder, zumindest Fullring für 12 Tische hats locker gereicht, SH erstmal nur 9. Wenn ich da dann auch fast automatisch spiele, wieder 12.

      8. Ich merke das oft gar nicht, nur daran dass ich rebuyen muss, aber das gehört halt dazu.

      9. Ich rede mal nur von Fullring. Ich hab mir die Hände in Bezug auf die Position angesehen, und gemerkt dass ich eigentlich zu loose spiele. AQ aus early, AJ aus middle, TT aus early ... solche sachen sind oft grenzwertig.
    • RobDynamo
      RobDynamo
      Bronze
      Dabei seit: 07.09.2006 Beiträge: 2.125
      zu 5. nochwas bei Highlimit Spielen geht es oft sehr tough zu und Showdowns werden seltener man spielt mehr den Gegner und das Board als seine Karten.

      Somit manchmal egal was man auf der Hand hat.
    • Gamma85
      Gamma85
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2007 Beiträge: 1.483
      oh, ok... Naja ich hab vllt. 10k Hände Erfahrung und mache bei SSS permanent -EV... Warum auch immer, die Gegner riechen, wenn ich im BB mal AA oder KK habe und folden dann alle zu mir, das kommt ziemlich häufig vor (*sauer ist*)
    • dhw86
      dhw86
      Bronze
      Dabei seit: 07.12.2006 Beiträge: 12.263
      Original von Gamma85
      oh, ok... Naja ich hab vllt. 10k Hände Erfahrung und mache bei SSS permanent -EV... Warum auch immer, die Gegner riechen, wenn ich im BB mal AA oder KK habe und folden dann alle zu mir, das kommt ziemlich häufig vor (*sauer ist*)
      wenn würde sobald der 100$ bonus kommt auf NL5 deepstack umsteigen, was einfacheres fällt mir nicht ein.
    • Gamma85
      Gamma85
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2007 Beiträge: 1.483
      Den Bonus bekomme ich nicht mehr, leider.

      Ich war 2 Monate in den USA und da darf man kein PP spielen... somit ist der Bonus verfallen -.- Und auf meine Anfrage hin hat mir PP geantwortet, dass ich meine Möglichkeit dazu hatte und sie ihn nicht mehr reaktivieren... eigentlich ziemlich schade, wenn ich ehrlich bin.
    • castaway
      castaway
      Bronze
      Dabei seit: 15.10.2006 Beiträge: 25.945
      Original von Gamma85
      Den Bonus bekomme ich nicht mehr, leider.

      Ich war 2 Monate in den USA und da darf man kein PP spielen... somit ist der Bonus verfallen -.- Und auf meine Anfrage hin hat mir PP geantwortet, dass ich meine Möglichkeit dazu hatte und sie ihn nicht mehr reaktivieren... eigentlich ziemlich schade, wenn ich ehrlich bin.

      was sagt denn die BR im moment?
    • Gamma85
      Gamma85
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2007 Beiträge: 1.483
      Auf Grund permanentem -EV ca. 30$
    • Kreatief
      Kreatief
      Bronze
      Dabei seit: 28.01.2006 Beiträge: 13.896
      Original von Gamma85
      ...und mache bei SSS permanent -EV....
      Dann spielst du deine Hände falsch! EV heist: Expectation Value, also Erwartungswert.
      Wenn dein Erwartungswert bei deinen Entscheidungen negativ ist, also -EV, dann spielst du die Hand falsch.

      Wenn du zum Beispiel 2% Equity gegen Villains Range hast und sein All-In callst, ist das -EV.
      Hast du aber eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 80% und callst das All-In des Gegners, so ist der Call +EV, nur kann es dennoch passieren, dass du in der einen Hand verlierst. Da schlägt die Varianz zu, die nur geschlagen werden kann, wenn man die Samplesize extrem erhöht und somit die Ereignisse longterm betrachtet.


      So, ich hoffe der Ausdruck EV wurde klar :)
    • Gamma85
      Gamma85
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2007 Beiträge: 1.483
      ah, ok :-D

      Ich mach VERLUST! :-D


      Hat eigentlich irgendjemand mal Lust sich mit mir zusammen nen bisschen im Skype über mein Gameplay zu unterhalten? Ich würde echt gerne mal wissen, wo da der Hund begraben liegt oder wie ihr es sagt, wo meine Leaks sind ;)
    • Kreatief
      Kreatief
      Bronze
      Dabei seit: 28.01.2006 Beiträge: 13.896
      Vieeeel besser... :)

      (dennoch kann es sein, dass viele Entscheidungen von dir am Anfang -EV sind, kontrolliere das immer nach und schiebe es nicht generell auf die Varianz, Stichwort Downswing)

      EDIT:

      Zum Coaching: IRC Channel #usercoaching im Quakenet. Das ist die zentrale Platform von gegenseitigem User-To-User Coaching. Frag dort mal nach.
    • Gamma85
      Gamma85
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2007 Beiträge: 1.483
      Wenn ich gleich @ home bin poste ich mal ein paar zweifelhaft Hände von gestern. Ich hoffe daran kann man einiges sehen.

      edit: ach.. wusste gar nicht, dass es pokerchans dort gibt. War auch schon nicht mehr im Qnet, seit ich 2004 aufgehört hab zu daddeln ;)
    • Face12
      Face12
      Black
      Dabei seit: 27.07.2006 Beiträge: 4.756
      Original von Gamma85
      Hi!

      Mir sind im Laufe eines Pokerabends so einige Fragen eingefallen, die ihr mir vielleicht beantworten könnt.

      1. Was macht überhaupt einen guten Pokerspieler aus? Außer viel Erfahrung. Welche Eigenschaften braucht man dafür?

      2. Ab wie vielen Händen kann man von "Erfahrung" sprechen?

      3. Kann es sein, dass NL10 ziemlich tight ist? Es spielen dort sehr viele deutsche und es wird mehr und mehr zu einem Coinflip bei der SSS, da man nur von Leuten gecallt/geraised wird, die etwas ähnliches haben.

      4. Ist BSS wesentlich schwieriger oder warum empfiehlt man Anfängern mit der SSS zu beginnen?

      5. Warum spielen manche Leute auch auf höheren Limits Karten wie A5s, Q6s, K3s? Wie hoch ist die W'keit, dass man bei s-cards auf dem Flop einen Flushdraw, Flush bekommt, damit sich so etwas lohnt?

      6. Da es ja nun nicht wirklich ein Patent-Rezept gibt, wie man ein guter Pokerspieler wird sollte es doch irgendwann "klick" machen und man bekommt diesen "aha"-Effekt, wie ist es bei euch dazu gekommen? (die Frage zielt vor allem auch auf die erfahrenen Spieler ab.)

      7. Für mich ist es beim Multitabling eher schwierig in der vorgegebenen Zeit IMMER die richtige Entscheidung zu treffen, da es unzählige verschiedene Kombinationen gibt und der Gegner somit immer auf Grund von den verschiedensten Blättern bet/raise etc. spielt. Wird das mit der Zeit/Erfahrung einfacher/ geht es schneller?

      8. Selbstmanagement. Wie schafft man es immer ruhig und gelassen zu bleiben, selbst, wenn man grade einen All-in Pot mit AA gegen 27o verloren hat? Oder regt ihr euch da auch drüber auf?

      9. Was war die große Veränderung an eurem Spiel, damit es erfolgreich wurde?



      So, dass waren erstmal alle Fragen, die mir soweit eingefallen sind.

      Ich hoffe mit den Antworten kann auch anderen Anfängern außer mir geholfen werden.

      Buchvorschläge werden auch gerne entgegen genommen und umgehen umgesetzt ;)

      1. ein bißchen mathematische Fähigkeiten schaden nicht, Disziplin, Fleiß, psychologische Aspekte und etwas Begabung

      2. k.A. 100k Hands + sind ein kleiner Anfang???

      3. k.A.

      4. weil $50 keine ausreichende Bankroll für irgendeine BSS ist, gerade wenn man bedenkt, dass Anfänger jede Menge Fehler machen

      5. a) weil Sie Fishe sind
      b) weil da ganz anderes, aggresiveres und positionsbezogeneres Poker gespielt wird (ich denke du redest von SH?)

      6. Ich finde, das ist ein schleichender Prozess... man lernt immer mehr dazu und obwohl Poker eigentlich so ein einfaches Spiel ist, ist es faszinierend was es alles zu entdecken gibt an Wissen in verschiedensten Formen z.B. Lines / Equity / Gegnertypen / Position usw............................................. die Liste könnte man ja ewig fortführen...
      Ein Aha Ergebnis ist es wie ich finde, wenn man beginnt seine Gegner auf Hände setzen zu können...

      7. Ich glaube für extremes Multitabling muss man ne Begabung haben. Ansonsten gibt es zu dem Thema nen Artikel, auf den ich verweise.

      8. Liegt bei mir einerseits im Naturell+Erfahrung, irgendwann hat man jeden Beat mal gesehen, nen 20 Stack Downswing erlebt und man kann eig mit allem umgehen, außerdem steht beim Multitabeln am nächsten Tisch schon die nächste entscheidung an ... hat sowas "flow-artiges"

      9. Mir hats geholfen von 4- Tabling auf 9- Tabling umzusteigen, so blöd sich das anhört... ich spiel einfach meinen Stiefel runter um komm nicht mehr auf die Idee irgendwelche idiotischen Moves oder Calls zu machen...
    • Tareb
      Tareb
      Bronze
      Dabei seit: 09.03.2007 Beiträge: 680
      6. Ich denke auch, der erste entscheidende Schritt ist der, wenn man Anfängt, die Position des Gegners, sein Preflopverhalten und seine "Vergangenheit" in mögliche Hände umzusetzen.

      Ich habe nun ungefähr 15k NL Hände gespielt, und ich erwische mich immer öfter am Flop nach einer Bet dabei, zu überlegen, was Villain halten könnte. Und interessanter Weise werden meine Vermutungen immer besser begründet. Sie stimmen natürlich nicht immer, aber ich kann immer öfter einen Call oder einen Fold mit der vermutlichen Hand meines Gegner begründen statt mit dem Bauch.

      Ich denke, das ist der Schritt, denn man komplett machen muss, um irgendwann mal auch auf den mittleren Limits regelmäßig Gewinn zu machen.

      Ein grübelnder Tareb
    • Gamma85
      Gamma85
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2007 Beiträge: 1.483
      ok, vielen Dank!
      Ich werde das in Zukunft mal versuchen anstatt "hm, was will der denn nu ich hab hier die Monsterhand" zu überlegen "Warum setzt er, was könnte er haben" ;)
    • kistchen
      kistchen
      Bronze
      Dabei seit: 02.07.2006 Beiträge: 193
      Stimmt, das Setzen der Gegner auf Hände fängt irgendwann einfach an. Bei mir kam das so nach 10K - 15k Händen glaube ich...

      Dumm kommt man sich dann allerdings vor, wenn man die beste Hand dann (im FL) einfach runtergecallt hat, obwohl man sich eigentlich sicher war hinten zu liegen :D

      Letztens im Livegame konnte ich zwei Gegner exakt auf ihre Hände setzen... der eine hatte AK und der andere A5... beide hatten gegen meine Queens auf dem Turn ihr Ass bzw. Two Pair getroffen und Donkbet und Call gespielt... da habe ich meine Queens gefoldet und vor dem Showdown beiläufig erwähnt: "was soll ich gegen AK und A5 schon machen"... deren Gesichter waren echt zum Schreien :-)
    • Gamma85
      Gamma85
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2007 Beiträge: 1.483
      nice :-D
    • camel42
      camel42
      Global
      Dabei seit: 19.06.2007 Beiträge: 64
      Original von Gamma85
      Mir sind im Laufe eines Pokerabends so einige Fragen eingefallen, die ihr mir vielleicht beantworten könnt.
      Kann ich nicht, ich kann höchstens ein bissel raten.


      1. Was macht überhaupt einen guten Pokerspieler aus? Außer viel Erfahrung. Welche Eigenschaften braucht man dafür?
      Tiltresistenz, Geduld, Disziplin, Geld, BRM, Selbstsicherheit ohne Hochmut, Intelligenz, Gedächtnis, familiärer Rückhalt, das Wissen/Erfahrung, dass es nicht immer fair im Leben zugeht, körperliche Fitness, andere zu schlechtem Spiel bringen, auf Tilt zu bekommen, ...
      Live zudem noch die Fähigkeit, Leute zu lesen anhand ihrer Körpersprache bzw. selber falsche Signale aussenden zu können und in der Lage zu sein von Roulette/Craps/Sportwetten/..../Nutten/Koks/Alkohol/... wegbleiben zu können.

      Ist jetzt nur eine unvollständige Liste, die ich leicht versucht habe nach Priorität zu orden, sollte man aber nicht zu wichtig nehmen.


      2. Ab wie vielen Händen kann man von "Erfahrung" sprechen?
      100k aufwärts, vielleicht sogar mehr.


      3. Kann es sein, dass NL10 ziemlich tight ist? Es spielen dort sehr viele deutsche und es wird mehr und mehr zu einem Coinflip bei der SSS, da man nur von Leuten gecallt/geraised wird, die etwas ähnliches haben.
      Auf Party kann sein.


      4. Ist BSS wesentlich schwieriger oder warum empfiehlt man Anfängern mit der SSS zu beginnen?
      BSS ist wesentlich schwieriger als SSS.
      Anfängern mag hier unter anderem SSS auch empfohlen sein, weil sie damit selten pleite gehen, die Grundzüge lernen und relativ viel Rake produzieren (davon lebt PS.de), will aber nicht zuviel hier spekulieren.


      5. Warum spielen manche Leute auch auf höheren Limits Karten wie A5s, Q6s, K3s? Wie hoch ist die W'keit, dass man bei s-cards auf dem Flop einen Flushdraw, Flush bekommt, damit sich so etwas lohnt?
      Prinzip 1: Wer keine Action gibt, kriegt auch keine.
      Prinzip 2: Position ist meist wichtiger als Start-Hände-Kriterien
      Prinzip 3: Solche Hände haben das Potenzial um große Pötte spielen zu können, KJo hat das meist hingegen nicht, AKo häufig auch nicht.
      Prinzip 4: Die Leute können solche Hände spielen.
      Prinzip 5: Allein in der Hand zu sein, unabhängig von den eigenen Karten, gibt einem eine Chance den Pot zu gewinnen.
      Prinzip 6: Auf höheren Limits sind Gedanken wie, was denkt er, was ich denke, das er denkt, was ich vermute, das er hat, häufig wichtiger als irgendwelche Starthände-Kriterien.


      7. Für mich ist es beim Multitabling eher schwierig in der vorgegebenen Zeit IMMER die richtige Entscheidung zu treffen, da es unzählige verschiedene Kombinationen gibt und der Gegner somit immer auf Grund von den verschiedensten Blättern bet/raise etc. spielt. Wird das mit der Zeit/Erfahrung einfacher/ geht es schneller?
      Man lernt mehr Standard-Situationen kennen und ist schneller in der Lage Entscheidungen zu treffen, da man die Informationen schneller aufnimmt (Lesen des Boards, irgendwann weiss man ohne Hinschauen, auf welchen der 12 Tische was gerade passiert/in den letzten Händen passiert ist)


      8. Selbstmanagement. Wie schafft man es immer ruhig und gelassen zu bleiben, selbst, wenn man grade einen All-in Pot mit AA gegen 27o verloren hat? Oder regt ihr euch da auch drüber auf?
      Man schafft das oder geht pleite.
      Außerdem, warum soll man sich aufregen, nur weil der Mitspieler gerade einem versucht hat, Geld einem zu schenken. Es kann ja nicht immer ankommen. Wenn immer das bessere Blatt/der bessere Spieler gewinnen würde, könnte man kein Geld mit Poker machen.


      9. Was war die große Veränderung an eurem Spiel, damit es erfolgreich wurde?
      Viele kleine Veränderungen.