Kurzer Amsterdambericht

    • davidh38
      davidh38
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 833
      Habe mich Dienstag morgen spontan entschieden nach Amsterdam zu fahren (mit Zug) und dort eine Nacht zu bleiben. Als ich im Kasino ankam, fand gerade, wie jeden Dienstag scheinbar, ein Tunier statt. Ich habe mich gleich fuer die Waiting Liste eingeschrieben und dann beim Tunier zugeguckt.
      Ein Tisch wurde nach ca. einer Stunde frei und ich setzte mich als letzter hin. Neben mir sass so ein etwas grauhaariger Hollaender, den ich schon im Fernsehen gesehen hatte. Auch sonst war ich sehr aufgeregt, weil es mein erstes Live/Game war und eingeschuechtert, weil ich das gefuehl hatte, dass die meisten am Tisch sehr gute Spieler waren.
      Ich fragte den Hollaender neben mir ein paar Sachen bezueglich des und begutachtete die Chips. Meine Fragen, wie hoch die blinds waeren, meine unbeholfene Art die Karten anzusehen, mein call am Turn, der mit 10 euro nicht ausreichend waren, liessen mich, so sah ich das, wie der letzte trottel dastehen. Mein Anzug und mein relativ junges alter erledigten den Rest. Als ich mit KQs einmal geraised habe, meinte einer in der bb pos, der als letztes wie alle foldete> I had AK offsuit. this is probably not good.
      Mein erstes grosses spiel verlor ich mit einem two pair gegen ein Hoeheres. Ich kaufte nochmal fuer 150 euro chips und spielte ein straightforward Game, wie dominik es mich gelehrt hatte. Ich war jedes Mal so aufgeregt, dass meine Hand vor Aufregung zitterte und mein Herzschlag deutlich schneller wurde. trotz dieser ausserlichen Merkmale oder gerade deswegen, wurde ich oft downgecalled. Ich hatte zweimal trips und gelangte innerhalb kuerzester zeit zu 310 euro. .der Hollaender links sagte beilaufig zu einem amerikaner> He is a good player. Welch ehre fuer mich! Oder war es nur psychologie? >)
      wenn ich so resumiere dann habe ich zweimal den River nicht for value gebettet und das waeren bei 10&20 immerhin 40 euro gewesen. Mein Upswing hat mich so schockiert, dass ich den tisch verlassen habe und aufgehoert habe zu spielen.
      Mir hat super viel spass gemacht, weil ich die ganze Zeit das gefuehl hatte, nicht ernst genommen zu werden und vielleicht der Sohn von irgendeinem reichen Schnoesel zu sein, der sein geld verprasst und Null ahnung hat.
      Heute fahre ich wieder zurueck und denke, dass ich gern nochmal wiederkomme.
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