Schlafrhythmus und die Folgen

    • Rabenstein
      Rabenstein
      Bronze
      Dabei seit: 14.08.2006 Beiträge: 3.010
      Gerade wir Pokerspieler, Studenten, Arbeitslose o.ä. kennen das:
      Man kommt abends wirklich NIE vor 12 ins Bett; mal geht man weg, mal läuft wieder was gaaanz interessantes im Fernsehn, nachts gibts die meisten Fische und abends ist man sowieso am fittesten (!?).
      Morgens ist man dann müüüde, weil man mit 7-8h Schlaf nicht klarkommt, wenn man die ganze Zeit sein Hirn vorm Rechner belastet - also bleibt man länger liegen, bis 11, 12 mittags oder gar noch länger.

      Mit letzter Kraft (sollte es nicht die "erste" Kraft sein?) versucht man, total ineffizient zu lernen oder seine Aufgaben zu erledigen, schlaff und ein Stück depressiv. Gerade das Lernen wird dann gerne auf den nächsten Tag verschoben, weil dieser ja sowieso schon fast wieder vorbei ist.

      Alle 1-2 Tage denkt man sich "WAS IST DAS FÜRN SCHEISS LEBEN" und nimmt sich mit geballter Faust vor, HEUTE mal früh ins Bett zu gehn. Entweder mangelt es an der Ausführung, oder man legt sich um 10 ins Bett, schläft um 3 ein und ist morgens wieder müde.

      Was tun? Was für gesundheitliche Folgen hat es denn, so einen beschissenen Rhythmus gegen die innere Uhr zu führen? Discuss!
  • 76 Antworten
    • Skydive
      Skydive
      Bronze
      Dabei seit: 02.05.2006 Beiträge: 2.929
      also weiss net was daran schlimm is mein rhytmus is seid monaten total verschoben aber man gewöhnt sich dran
      ich steh um 12 auf geh um 1330 zur arbeit komm um 22 naach haus und geh zwischen 4 und 6 ins bett also passts
    • Funker
      Funker
      Bronze
      Dabei seit: 21.05.2007 Beiträge: 191
      ich denk mal gesundheitlich ist das nicht so wild, aber sich umgewöhnen wird schwer und wenn man mal aus diesem Trott raus muss weil man morgens um 7 auf Arbeit zu sein hat, dann wirds happig!
      Ging mir aber ewig genauso wie oben beschrieben. Hab das auch nur in den Griff bekommen weil ich nicht anders konnte ^^
    • draghkar
      draghkar
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 12.461
      rein körperlich ist das total egal wann du ins bett gehst, solange es nur "immer" so geschieht.
      sprich wenn du um 5 ins bett gehst und immer deine 7-8h schlaf hast ist das total "in ordnung"...
      obs förderlich ist fürs arbeiten bleibt die andere frage...
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Original von Rabenstein
      Gerade wir Pokerspieler, Studenten, Arbeitslose o.ä. kennen das:
      Man kommt abends wirklich NIE vor 12 ins Bett; mal geht man weg, mal läuft wieder was gaaanz interessantes im Fernsehn, nachts gibts die meisten Fische und abends ist man sowieso am fittesten (!?).
      Morgens ist man dann müüüde, weil man mit 7-8h Schlaf nicht klarkommt, wenn man die ganze Zeit sein Hirn vorm Rechner belastet - also bleibt man länger liegen, bis 11, 12 mittags oder gar noch länger.

      Mit letzter Kraft (sollte es nicht die "erste" Kraft sein?) versucht man, total ineffizient zu lernen oder seine Aufgaben zu erledigen, schlaff und ein Stück depressiv. Gerade das Lernen wird dann gerne auf den nächsten Tag verschoben, weil dieser ja sowieso schon fast wieder vorbei ist.

      Alle 1-2 Tage denkt man sich "WAS IST DAS FÜRN SCHEISS LEBEN" und nimmt sich mit geballter Faust vor, HEUTE mal früh ins Bett zu gehn. Entweder mangelt es an der Ausführung, oder man legt sich um 10 ins Bett, schläft um 3 ein und ist morgens wieder müde.

      Was tun? Was für gesundheitliche Folgen hat es denn, so einen beschissenen Rhythmus gegen die innere Uhr zu führen? Discuss!
      Diese Unlust kommt nicht von vom langen Schlafen oder langem Computerspielen, sondern von einem unausgewogenem Leben.

      Wer viel psychische Arbeit (Kopfarbeit) verrichtet braucht einen Ausgleich für den Körper (Körper und Geist hängen unmittelbar zusammen). -> Sport

      langfristige wahrscheinliche Folgen deines Lebenstils: innere Unruhe, Depressionen, Panikattacken, evtl. Bluthochdruck

      Lösung des Ganzen: regelmässig Sport machen (am besten mit jemandem zusammen der ein "normales" Leben führt und dich "zwingt"), Zeitmanagement
    • qwertzui666
      qwertzui666
      Bronze
      Dabei seit: 07.01.2007 Beiträge: 6.583
      jo, das suckt.
      bin in den ferien nie vor 4 ins bett gekommen. dann steht man um 14 uhr auf und hat ned wirklich bock irgendwas zu machen, weil der tag eh schon fast rum is. und "mal eher ins bett" is auch noch so einfach, wenn man ausgeschlafen ist und grad mal 8-10h wach war.
      läuft dann meist darauf hinaus, dass wenn ich am nächsten tag um 7 aufstehen muss, doch erst um 4 schlafen geh und dann mit 3h schlaf auskommen muss. bin dann den ganzen tag schlaff und abends werd ich plötzlich wieder wach und kann ned pennen. ein beschissener teufelskreis.
    • RiverPh0enix
      RiverPh0enix
      Bronze
      Dabei seit: 11.08.2006 Beiträge: 635
      Liegenbleiben bis 11-12 Uhr, das ich nicht lache. Get a Job !

      Bei mir ist Standard Mo - Fr 1.00 - 7.00 schlafen.
      Am Wochenende dann 6.00 - 16 Uhr.

      Damit komme ich mehr oder weniger gut zurecht.
    • fummi
      fummi
      Bronze
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 7.317
      Auf mich trifft alles zu, aber ich find mein Leben nicht scheiße. Ganz im Gegenteil.

      Und bei mir ist das egal, ob ich um 7 oder 13 Uhr aufstehe nachdem ich 8 Stunden Schlaf hatte, bei mir ist das immer ein Kampf :D Natürlich ist es einfacher, wenn ich zu ner bestimmten Zeit irgendwo sein MUSS. Aber das wird erst wieder ab Mitte Oktober so sein :D
    • TheOneAndOnlyMarkus
      TheOneAndOnlyMarkus
      Bronze
      Dabei seit: 20.02.2006 Beiträge: 3.784
      Also ich hab ja atm auch eher den Rythmus zwischen 4-6 ins Bett und um 14-16 Uhr wieder aufstehn. Gestern bin ich um 1 ins Bett und heut morgen um 7 ohne Wecker aufgewacht und nicht mehr müde gewesen. Unfassbar was man alles morgens erledigen kann, wenn man da normalerweise schläft.
    • Rakle
      Rakle
      Bronze
      Dabei seit: 14.10.2006 Beiträge: 954
      Wenn man nicht grade um halb sieben aufstehen muss dann geht man DIREKT NACH DEM AUFSTEHEN JOGGEN!
      Zwing dich nach 8std schlaf anzuziehen und joggen zu gehen, 45 min, danach kannst du dich ja wieder hinlegen wenn du willst^^
      Das sollte alle genannten Probleme beseitigen. Mach ich auch so.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Falls du ganz unsportlich bist, dann reichen für den Anfang auch 45 Minuten Spaziergang oder 20 Minuten langsames Jogging.
    • guschdl187
      guschdl187
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2006 Beiträge: 418
      schlaf...was ist schlaf!?

      ich leg mich normalerweise so irgendwann zwischen 23 und 1uhr ins bett, schlafe dann zwischen 1und2uhr (selten 3uhr) ein und steh jeden morgen um 6 auf...bin dann von 7-17/18uhr innder firma, danach futtern, kneipe, poker oder couch ;) und wieder von vorne..

      am wochenende nehme ich mir immer fest vor mal so RICHTIG auszuschlafen, geh abends sauffen und geh fr und sa dann meist so zwischen 4 und 6 pennen und wache dann trotzdem recht früh wieder auf! das SUCKT!!!
    • Maharasham23
      Maharasham23
      Bronze
      Dabei seit: 30.08.2006 Beiträge: 82
      Wenn man den Schlafrythmus ändern will muss man einfach mal einen Tag früh aufstehen, egal wieviel man geschlafen hat (naja, 6 Stunden solltens schon sein) und dann ist man auch automatisch abends früher müder.
      Und als Ausgleich ist Sport treiben, wenn man den ganzen Tag sonst körperlich inaktiv ist, auch sehr wichtig, dann geht auch die Schlaffheit verloren und besser einpennen kann man dann auch. Musst ja nicht unbedingt morgens joggen, ist halt nicht jedermanns Sache, aber 2-3 pro Woche sollte auf jeden Fall drin sein.
    • Betrunkener
      Betrunkener
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 5.270
      Joggen dauert zulange. Sprinten geht schneller.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Original von Betrunkener
      Joggen dauert zulange. Sprinten geht schneller.
      Hat aber keinen großartigen Einfluss auf die Psyche ;p
    • TursWolm
      TursWolm
      Bronze
      Dabei seit: 27.09.2006 Beiträge: 3.831
      Original von RiverPh0enix
      Liegenbleiben bis 11-12 Uhr, das ich nicht lache. Get a Job with Gleitzeit !
      FYP
    • Betrunkener
      Betrunkener
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 5.270
      Original von Ghostmaster
      Original von Betrunkener
      Joggen dauert zulange. Sprinten geht schneller.
      Hat aber keinen großartigen Einfluss auf die Psyche ;p
      Sprinte mal 2-3 min so schnell du kannst, und dann kannst du ja mal sagen ob es einfluss hat? Danach bist du auf jedenfall wach.
    • Rabenstein
      Rabenstein
      Bronze
      Dabei seit: 14.08.2006 Beiträge: 3.010
      Original von RiverPh0enix
      Liegenbleiben bis 11-12 Uhr, das ich nicht lache. Get a Job !

      Bei mir ist Standard Mo - Fr 1.00 - 7.00 schlafen.
      Im Studium kann man sich halt frei einteilen, wann man lernen will. Deswegen ist das nicht gleich einfacher zu bewältigen.

      6 Stunden mag für dich und deine Arbeit genug sein, aber geistige Höchstleistungen bekommt man mit dauerhaft 6h nicht, das Langzeitgedächnis und die Konzentrationsfähigkeit leiden darunter zu sehr.

      @Rest
      Denke auch, dass Sport eine Option ist, all dem zu entkommen. Mein Leben gefällt mir gerade überhaupt nicht - wenn man vom Poker angepisst und agressiv ist, verschlimmern sich die "Symptome" noch
    • SeneX
      SeneX
      Bronze
      Dabei seit: 21.12.2005 Beiträge: 1.020
      also mein normaler schlafrhytmus wäre wohl in etwa von 01:00 bis 08:00.
      Muss sagen,das reicht mir absolut.Schlafe ich mal weniger stört mich das überhaupt net,ich steh auch um 9 auf wenn ich erst um 5 schlafen gehe und das ohne wecker
      wenns hell wird werd ich munter,egal was davor war.wenns dunkel wird werd ich müde,egal was ich davor getan habe...ziemlich bombige innere uhr??

      Liegt wohl auch daran,dass ich mich pausenlos mit koffein (cola,red bull) zuschütte,da kann man einfach net müde werden.Aber wo manche Menschen so jammern "kei schlaf,buhu"..ich kann auch während lans z.b. 3Tage wachbleiben ohne pause...aber dann gehts mir a nimma gut :)

      mfg
    • lionix2006
      lionix2006
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 20.05.2006 Beiträge: 21.713
      Original von Rabenstein
      Original von RiverPh0enix
      Liegenbleiben bis 11-12 Uhr, das ich nicht lache. Get a Job !

      Bei mir ist Standard Mo - Fr 1.00 - 7.00 schlafen.
      Im Studium kann man sich halt frei einteilen, wann man lernen will. Deswegen ist das nicht gleich einfacher zu bewältigen.

      6 Stunden mag für dich und deine Arbeit genug sein, aber geistige Höchstleistungen bekommt man mit dauerhaft 6h nicht, das Langzeitgedächnis und die Konzentrationsfähigkeit leiden darunter zu sehr.

      @Rest
      Denke auch, dass Sport eine Option ist, all dem zu entkommen. Mein Leben gefällt mir gerade überhaupt nicht - wenn man vom Poker angepisst und agressiv ist, verschlimmern sich die "Symptome" noch
      Irgendwie erkenne ich mich doch ziemlich in Deinem Bericht wieder. Ich stehe glücklicherweise kurz vor der Diplomarbeit und hoffe, daß sich das alles durch das darauffolgende Arbeitsleben wieder einpendelt.

      Wirklich zufrieden bin ich mit der Situation auch nicht und der sportliche Ausgleich fehlt mir auch total. Nur bisher ist das immer wieder in den Anfängen gescheitert, obwohl ich bis zum letzten Jahr immer recht sportlich war.

      Mein Zeitmanagement ist einfach beschissen - dazu kommt noch, daß unser Fachbereich ausläuft und wir in diesem Semester nicht mal mehr Vorlesungen hatten - sprich ich hatte bis auf das Bestehen meiner Prüfungen absolut keine Verpflichtungen.

      Ist übrigens ein recht bekanntes "Phänomen" so haben es auch oft Arbeitslose sehr schwer sich wieder in ein Arbeitsleben zu integrieren - geschweige denn überhaupt einen Job zu bekommen, wenn sie eine Weile aus dem Alltagstrott raus sind. Eben weil man sich irgendwann an alles gewöhnt.