sngsituationen - coinflip?

    • -=Diablo666=-
      -=Diablo666=-
      Bronze
      Dabei seit: 01.03.2005 Beiträge: 3.290
      hi. irgendein pro hat mal gesagt dass AA vs KK ein coinflip wäre. nicht von der equity her, sondern weil beide spieler AA und KK gleich gespielt hätten, egal welcher von ihnen AA und welcher KK hat. find ich korrekt.

      nun bei SnGs find ich kommts öfters vor. angenommen ich sitz am BU mit 5BB und ATs. ich pushe, SB called und zeigt AQ.hätte ich am BU AQ gehabt hätt ich gepusht, und SB hätte mit ATs gecalled. ist es da nicht auch ein coinflip? der typ im SB hätte vom BU ATs auch gepusht, genauso wie ich im SB mit AQ gecalled hätte. ist das auch ein coinflip? ein coinflip im sinne wer jetzt welche von den beiden händen auf die hand kriegt, mit der sowieso beide spieler, hätten sie die hände getauscht gleich gespielt hätten.

      ich hab im mom nen mega down, und mir ist aufgefallen dass ich zZ oft auf die falsche seite der coin gesetzt hab und eher öfter der mit AT als der mit AQ bin ;)

      aber darum gehts nicht. was haltet ihr von der theorie ?
  • 10 Antworten
    • BAndelfAnIE
      BAndelfAnIE
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2006 Beiträge: 164
      von der "theorie" ^^
      das ist wohl richtig, aber diese erkenntnis sollte man eigtl schon lange gewonnen haben, um sein spiel, seine edge realistischer einschätzn zu koennen
      schließlich sollte man im blick haben was alles mit glück zu tun hat
    • ironice85
      ironice85
      Bronze
      Dabei seit: 30.01.2007 Beiträge: 709
      wow ich finde du hast die Geschichte des Pokers revoluzioniert. Second Phil Hellmuth!
    • DPL00
      DPL00
      Bronze
      Dabei seit: 07.08.2006 Beiträge: 393
      Selbst wenn du die Equity ausklammerst kann ich das nicht so ganz unterschreiben.
      Im Gegensatz zu AA und KK, die wohl fast immer All-In gegeneinander laufen, pushst du hier halt deine 5 BB Range. Mit 20 BB hättest du evtl. nicht gepusht, dafür mit 3 BB auch A2o. Die Callingrange vom BB ist aber in diesen beiden (Extrem-)fällen völlig unterschiedlich und getauscht hättet ihr die Karten wohl nicht gleich gespielt.

      Der Punkt ist: wo ziehst du hier die Grenze. Bei rangeabhängigen Push/Calls sehe ich das nicht mehr als Coinflip sondern als normale ICM Entscheidung mit einem langfristig positiven Erwartungswert für mich.
    • BAndelfAnIE
      BAndelfAnIE
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2006 Beiträge: 164
      die grenze interessiert doch garnicht
      das ist ne spezielle frage mit einer antwort, ähnliche hände verhalten sich gleich, welche genau steht doch garnicht zu debatte

      und diese hand hätten beide gleich gespielt.
      und nur dadrum geht es, man kann das auch auf ein ganzes spiel mit 200 händen beziehen. wenn 2 zwillinge ggneinader spielen mit dem selben verstand dem selben pokerwissn den selben erfahrungen, angenommen seit ihrer kidnheit isoliert eingesperrt, dann ist es für sie reines glücksspiel, weils kartnabhängig ist wer gewinnt. in fällen wie obn beschrieben, wo spieler jewiels gleich ahndeln würdn, gibt es keine edge irgendeines spielers, ergo ist es ein coinflip, dass die hand irgendwann eine dimension annimmt, in der der möglichkeitn nach viele spieler sehr differenziert spielen steht doch ausser frage.
    • ererik
      ererik
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2006 Beiträge: 48
      Poker ist so ein Spiel wo du manchmal alles richtig machst und doch verlierst.

      Stell dir vor du sitzt am BU und hältst AA! UTG hält 88 und raist, MP1 callt sein Raise mit 72o jeder foldet und du gehst All-in. UTG foldet und MP1 callt.

      Flop: 287 Turn: J River: Q

      MP1 gewinnt. Wer hat hier richtig gespielt? BU natürlich! Aber wer gewinnt? Der VollFisch...! Und wenn UTG ein bisschen mehr Balls gehabt hätte und in einer push or fold Phase dann hätte er den Pot mitgenommen.

      Jetzt werden die Positionen und Karten getauscht:

      Der Fisch, jetzt BU, wäre wahrscheinlich auch mit AA all-in gegangen aber du nicht mit 72o!!! Aber es kann auch ganz gut sein dass der Fisch am BU den UTG raise nur gecallt hätte und dann gegen 88 verloren hätte weil er preflop nicht gereraised hat und UTG den Flop sehen konnte und damit die dritte 8 finden. Durch sein passives Spiel hat der Fisch die Hand verloren. Du hättest die Hand aber nicht verloren denn du hättest sicher gereraised.

      Will damit nur sagen dass Glück zu Poker gehört aber wenn du besser bist als dein Gegner und ihr haltet beide 100mal AA vs. KK dann kann es sein dass du mit deiner Erfahrung öfters gewinnst als dein Gegner, unabhängig von den Karten.
    • TryToGetYou
      TryToGetYou
      Black
      Dabei seit: 22.04.2005 Beiträge: 4.889
      Original von -=Diablo666=-
      ich hab im mom nen mega down, und mir ist aufgefallen dass ich zZ oft auf die falsche seite der coin gesetzt hab und eher öfter der mit AT als der mit AQ bin ;)
      kommt drauf an, würdest du gegen mich spielen, ist AT meistens die richtigere seite :D
    • BAndelfAnIE
      BAndelfAnIE
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2006 Beiträge: 164
      ererik es geht darum, dass aa und kk ebn vom pro und fisch gleich gespielt werdn, weil sie zu stark zum wegwerfn sind, es gibt situationen, in dneen man durch spielverständnis keinen profit schlagen kann
    • -=Diablo666=-
      -=Diablo666=-
      Bronze
      Dabei seit: 01.03.2005 Beiträge: 3.290
      Original von Rennwurm
      Original von -=Diablo666=-
      ich hab im mom nen mega down, und mir ist aufgefallen dass ich zZ oft auf die falsche seite der coin gesetzt hab und eher öfter der mit AT als der mit AQ bin ;)
      kommt drauf an, würdest du gegen mich spielen, ist AT meistens die richtigere seite :D

      das glaub ich nicht :D
    • hempels
      hempels
      Bronze
      Dabei seit: 12.10.2005 Beiträge: 278
      Es ist richtig, dass viele situationen beim poker von fast allen spielern gleich gespielt werden. Was das ganze mit nem coinflip zu tun hat sei mal dahingestellt.
      Entscheidend sind beim pokern eh eher die fälle, wo die entscheidung nicht so klar ist und verschiedene spieler unterschiedliche aktionen wählen. Hier kommt auch der profit eines besseren spielers gegen den schlechteren zustande.
      Dass man in gegebenem beispiel sowohl AQ als auch AT all in spielt ist richtig. Ebenfalls ist richtig, dass in solchen situationen auf lange sicht keiner gewinn macht, was du wohl als coinflip bezeichnest.

      Zur frage was ich von der "theorie" halte kann ich nur sagen, dass das was du geschrieben hast zwar plausibel ist, einem beim versuch sein spiel zu verbessern aber nicht viel nützen wird, da man diese situationen weder vermeiden, noch beeinflussen kann.
    • Ritschel
      Ritschel
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2005 Beiträge: 393
      Verstehe die Theorie, sehe aber irgendwie null Sinn darin.
      Wozu macht man sich darüber Gedanken?