Wohnung als Student finanzieren

    • Shore
      Shore
      Bronze
      Dabei seit: 11.11.2007 Beiträge: 4.086
      Hi, ich bin 22 und studiere Informatik im 3. Semester (ist mein Erststudium). Da ich die täglichen 2,5 h Fahrtzeiten satt habe und gerne etwas selbstständiger werden möchte, suche ich eine Wohnung in München.

      Eine WG oder Studentenwohnheim kommt nicht in Frage, da ich meine Ruhe zum Lernen brauche und nicht das Risiko eingehen möchte, mit Spaßstudenten auskommen zu müssen. Wohnungen in München sind zwar teuer aber es werden relative günstige 1-Zimmerwohnungen angeboten. Meine Obergrenze für die Miete inklusive Nebenkosten sind 400€. Insgesamt peile ich 600-700 € Lebenserhaltungskosten an, was für realistisch erachte, da ich schon immer sparsam gelebt habe. Derzeit komme ich mich mit 200€ aus, wovon 130€ schon für die Fahrtkosten draufgehen.

      Momentan habe ich noch etwas über 9k auf der Bank, weswegen ein Antrag auf Bafög noch keinen Sinn macht. Dazu bekomme ich noch etwa 150€ Kindergeld monatlich auf mein Konto. Meine Mutter hat mir auch gesagt, dass sie mich unterstützen wolle, hat aber noch keinen genauen Betrag genannt.

      Die Beziehung zu meinen leiblichen Vater ist ziemlich problematisch. Ich habe ihn schon seit Jahren nicht mehr gesehen und er ist den Unterhaltszahlungen nie nachgekommen. Hab ihn wegen dem Bafög-Antrag schon mehrmals angerufen, aber er bekommt es nicht gebacken sein Formular auszufüllen. Ob ich ihn für den Fall dass Bafög ausfällt wirklich auf Unterhalt verklagen möchte, weiß ich noch nicht. Finde so was eigentlich eher asozial.

      Mein Plan war jetzt mir eine Wohnung zu suchen und ein Semester lang von meinen Ersparnissen, dem Kindergeld und den Zuschüssen meiner Mutter zu leben. Dann wollte ich Bafög Antrag stellen und hoffen dass es klappt. Das Problem ist halt, dass so ein Antrag mehrere Monate dauern kann und ich nicht wirklich sicher bin, ob ich ihn auch bekomme, da mein leiblicher Vater gut verdient.

      Nebenjobs möchte ich eigentlich eher vermeiden, da mich das Studium ziemlich einbindet (50 Stunden +) und ich meine guten Noten halten möchte. Es gibt zwar ein paar Kommilitonen die nebenbei noch arbeiten, aber die haben halt dementsprechende Noten bzw. haben vor über die Regelzeit hinaus zu studieren. Das versuche ich zu verhindern, da ich gerne noch meinen Master machen möchte.

      Für den Fall der Fälle hatte ich vor mir einen Studienkredit zu holen. Da ich Informatik studiere und ziemlich gut bin, habe ich denke ich später mal gute Chancen einen gut bezahlten Job zu finden. Bin was Schulden an geht zwar eher kritisch, aber ich sehe das ganze als Investition in meine Bildung und Zukunft. Ob mit oder ohne Schulden hatte ich auch so nicht vorgehabt, mein Lebensstandard drastisch zu steigern, da mich materielle Dinge nie wirklich interessiert haben.

      Mein grober Plan sieht so aus:

      - Wohnung möglichst noch vor Semesterbeginn suchen.
      - Ein Semester lang von Ersparnissen usw. leben damit ich auf unter 5k komme.
      - Bafög-Antrag stellen
      - Wegen der meist fünf Monaten Bearbeitungszeit noch ein Semester von meinen Ersparnissen leben
      - Bafög oder Studentenkredit

      Denkt ihr das ist realistisch? Ich fühle mich einfach nicht so sicher, jetzt eine Wohnung zu suchen, obwohl meine longterm Geldquelle noch nicht geklärt ist. Ist halt meine erste Wohnung und weiß nicht,ob ich an das Ganze zu naiv herangehe.
  • 43 Antworten
    • emrah999
      emrah999
      Black
      Dabei seit: 29.03.2006 Beiträge: 3.873
      hab nicht alles gelesen aber kurz bzgl deines Vaters:

      falls er sich weiterhin weigert für deinen Bafög-Antrag Auskunft zu erteilen dann kannst du das dem Bafögamt so mitteilen und die schreiben deinen Vater dann direkt an, wirkt meist wunder ;)

      und wenn dein Vater zuviel verdient heisst das ja nur dass er unterhaltspflichtig ist, das was dir beim Bafög fehlt solltest du von deinen Eltern bekommen.
      Deine Mutter hat ja ihren willen zu helfen schon formuliert, und deinen Vater musst du evtl "überreden"
    • pampapam
      pampapam
      Bronze
      Dabei seit: 21.02.2010 Beiträge: 3.416
      Ich persönliche finde es ein schlechtes Gefühl auf Kredit oder Ersparnis zu leben, weil das Geld einfach jeden Monat weniger wird. Mein Studium bindet mich aber auch nicht in dem Maße ein. Bzgl. Nebenjobs: Wenn du das richtige findest sollte es dir deutlich weiter helfen, da du ja z.B. am Wochenende einen Tag Abends arbeiten könntest. Für nen avg. Lohn von 8.5€ (minimales minimum imo) und 8 Stunden die du am WE arbeitest haste gute 300€ im Monat als Zuschuss.

      Ich würd dir raten zumindest die fixen Kosten zu decken damit das Mindset optimal bleibt.

      Ist aber auch nur meine persönliche Meinung, ich geh auch trotz 40 Stunden Job (Haupt-Praktikum für die Uni) fast jedes Wochenende auf Gewerbeschein arbeiten und mache den einen oder anderen Job von zu Hause aus. Ich kenne genug Leute die lieber Bafög in Anspruch nehmen. Muss jeder selbst wissen, eines meiner Grundprinzipien ist einfach nie von Geld im großem Maße abhängig zu sein und dass ich mir alles "normale" leisten kann, wenn ich es haben möchte.

      Hast als Informatiker nicht die Möglichkeit hier und da mal was zu programmieren ? Z.b. Webseiten oder irgendwas fürn paar Euro die Stunde, kann man ja easy von zu Hause aus machen auf Gewerbeschein.

      Prinzipiell zu deinem Plan: Ausziehen von zu Hause ist immer super :) Und mit 9k auf der Bank biste dem Durchschnitts-Studenten mit 22 auch einiges voraus.
    • Patsche09
      Patsche09
      Bronze
      Dabei seit: 19.08.2010 Beiträge: 388
      du hast dich doch schon gut informiert und vorbereitet
      ein bisschen risiko hast du natürlich immer aber im zweifel kann man die wohnung ja auch wieder kündigen...

      ansonsten viel erfolg bei der suche und beim studium
      ich denke das es gut klappen wird
    • Effi101
      Effi101
      Bronze
      Dabei seit: 20.11.2007 Beiträge: 979
      Heb soviel ab, dass du unter die Bemessungsgrenze kommst. Einiges an Kohle wirste eh direkt in die Wohnung stecken müssen. Darüber hinaus kaufste einfach alles was du so in nächster Zeit brauchen kannst und dann haste auch schonmal schnell einige k € ausgegeben.

      Falls noch was überbleiben sollte gibste den Rest zu Aufbewahrung deiner Mutter und dann stellste den Bafög-Antrag.
    • extrapartner
      extrapartner
      Gold
      Dabei seit: 26.09.2007 Beiträge: 5.664
      Wie wäre es mit nebenbei Pokern? :f_cool:
    • Shore
      Shore
      Bronze
      Dabei seit: 11.11.2007 Beiträge: 4.086
      Danke für eure Beiträge. Hab jetzt nochmal mit meiner Mutter darüber gesprochen und die meint ich soll auf jeden Fall schauen das ich das Geld von meinen Vater bekomme (naja, Ex-Frauen halt).

      @ Nebejob und Pokern

      Wie schon gesagt, ich kann es mir nicht vorstellen. Informatik ist einfach ein Fach in dem sehr viel gesiebt wird. In den ersten zwei Semester musste ich viel an Wochenenden machen und hatte kaum noch Zeit für Sport und Freizeit. Es ist meiner Meinung nach nicht Sinn der Sache sich nur mit Studium und Arbeit durchzuhangeln, etwas Ausgleich braucht man auch. Allerdings werde ich wahrscheinlich im nächsten Semester als Tutor arbeiten. Das ist nur 90 Minuten pro Woche und man bekommt um die 100 € im Monat.

      Tendiere jetzt eher dazu noch ein Semester zu Hause zu bleiben, alles mit Unterhalt & Bafög zu klären und dann eine Wohnung zu suchen. Ist glaube ich besser als jetzt überstürzt auszuziehen.
    • awsomness
      awsomness
      Bronze
      Dabei seit: 04.11.2009 Beiträge: 1.911
      ansonsten bewirb dich fürn stipendium
    • Calemann
      Calemann
      Bronze
      Dabei seit: 03.12.2006 Beiträge: 4.686
      Hast du schonmal mit Kommilitonen gesprochen, die in Studentenwohnheimen wohnen bzw dich genauer darüber informiert? Evtl. ist es gar nicht so schlimm, wie du dir das vorstellst. Außerdem kannst du immer noch in der Uni oder Bib lernen.

      Bei mir gibt es da auch heftige Unterschiede. Ich habe früher im günstigsten Wohnheim gewohnt, da war es aber teilweise wirklich nicht möglich zu lernen oder entspannt zu schlafen.

      Mittlerweile wohne ich in einem teureren Wohnheim (wobei 240€ im Monat warm, mit Internet, eigenem Bad und eigener Kochniesche immer noch günstig sind). München ist zwar sicher ein Stück teurer, aber du hast eben alles in nem Wohnheim abgedeckt und musst dich nur noch drum kümmern, dass du nicht verhungerst ;)
      Jedenfalls ist es jetzt im neuen Wohnheim viel ruhiger, dort wohnen kaum Austauschstudenten und jeder Flur ist abgeschlossen, sodass niemand aus einem anderen Flur auf die tolle Idee kommen kann, bei dir auf dem Gang einfach mal ne Party zu starten.


      Das erste Semester war ich auch täglich 2,5h bis 3h mit dem Bus und der Bahn unterwegs. Ich weiß wie anstrengend das ist und würde mittlerweile lieber Schulden auf mich nehmen, als nochmal zu pendeln.
    • CanjaG
      CanjaG
      Bronze
      Dabei seit: 21.02.2007 Beiträge: 301
      Wohne auch in nem Studentenwohnheim und hier ist es 99,9% der Zeit totenstill :D
      Spaßstudenten? :rolleyes: Sry aber bist wohl eher so der Spießer?
      Bzgl. des Bafögs:
      Was spricht denn dagegen, ~5k auszuzahlen und dann Bafög zu beantragen?
      Lebst dann halt die 3-5 Monate weiterhin von deinen Ersparnissen und der Antrag läuft bereits...Oder kollidiert das mit deinen Moralvorstellungen oder so?
    • frib
      frib
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2006 Beiträge: 3.268
      Nur mal kurz bzgl. Arbeiten gehen: Immer die Augen nach Tutorenstellen (du hast ja scheinbar schon ne kleine) auf halten. Gerade wenn du ohnehin schon sehr gut bist, dann wird die Vorbereitungszeit für eine Übung natürlich enorm verkürzt. Wenn man da die Augen bisschen offen hält und schaut, was man genau machen muss, wieviele Stunden pro Woche man bezahlt bekommt und wie lang der Vertrag läuft, dann kann man da schon sehr gut bezahlte Jobs finden - der Stundenlohn ist zwar recht klein, aber häufig arbbeitet man halt viel weniger, als man bezahlt wird :)
    • TankJr
      TankJr
      Bronze
      Dabei seit: 20.02.2006 Beiträge: 357
      Sehe auch nicht das Problem. War in zwei Studentenwohnheimen in München/Garching und da war es nie sonderlich laut. Ausserdem wirst du auch mehr Zeit haben, da du ja nicht mehr soviel fahren musst. Und nen bisschen feiern schadet auch nicht.
      Würde erstmal ein Wohnheim anstreben, da es billig ist. Darüber hinaus nen richtigen studentischen Hilfskraftvertrag für ca. 400€ und dann kommst du mit dem Ersparten + Kindergeld + elterlicher Unterstützung gut über die Runden.
    • Schwembo
      Schwembo
      Bronze
      Dabei seit: 30.11.2009 Beiträge: 1.369
      Gibt auch genug Fachnahe Werkstudenten/Hiwi Jobs, wo du dann sozusagen bei der Arbeit noch für die Uni lernst und nicht die ganze Arbeitszeit vom Lernaufwand weggeht
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 11.741
      Wenn du jetzt einfach ein halbes Jahr abwartest stehst du in einem halben Jahr doch wieder vor dem selben Problem. Wenn du abschätzen kannst wieviel deine Eltern verdienen, dann kannst du dir auch selbst ausrechnen was du an Bafäg bekommst.

      Einfach etwas auszahlen und unter die Bafäg Grenze kommen ist sicherlich ok in deinem Fall. In 4-5 Monaten wo der Bafäg Antrag dann durch ist, wärst du ja sogar in Wirklichkeit unter dem Betrag angekommen. Wenn du ein schlechtes Gewißen dabei hast, dann kauf dir eine gute Einrichtung/Waschmaschiene/neuen Pc usw.

      - Wenn deiner Vater den Bafäg Antrag nicht ausfüllen möchte, es dem Bafäg Amt so sagen
      - Wenn Bafög Antrag abgelehnt wird, dann müssen deine Eltern in gleichem Maße aufkommen.
      - Im Bafög Antrag musst du angeben, wie teuer deine Wohnung ist. Also brauchst du erstmal eine Wohnung.

      In der Studentenstadt zu wohnen ist einfach in jeder Hinsicht viel besser. Mehr Kontakt mit den anderen Studenten. Keine Zeitverschwendung und mal von zu Hause ausziehen ist auch ganz gut. :)
    • beachbum29
      beachbum29
      Bronze
      Dabei seit: 01.03.2010 Beiträge: 626
      Original von Shore

      Die Beziehung zu meinen leiblichen Vater ist ziemlich problematisch. Ich habe ihn schon seit Jahren nicht mehr gesehen und er ist den Unterhaltszahlungen nie nachgekommen. Hab ihn wegen dem Bafög-Antrag schon mehrmals angerufen, aber er bekommt es nicht gebacken sein Formular auszufüllen. Ob ich ihn für den Fall dass Bafög ausfällt wirklich auf Unterhalt verklagen möchte, weiß ich noch nicht. Finde so was eigentlich eher asozial.
      ....
      Das Problem ist halt, dass so ein Antrag mehrere Monate dauern kann und ich nicht wirklich sicher bin, ob ich ihn auch bekomme, da mein leiblicher Vater gut verdient.

      .
      Ich sags nur ungerne, aber der Asoziale ist dein Vater - Verklagen!
    • mju12
      mju12
      Bronze
      Dabei seit: 18.04.2006 Beiträge: 14.120
      Arbeite halt in den Semesterferien
    • FiftyBlume
      FiftyBlume
      Bronze
      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 8.580
      Finds erstmal super, dass du nicht einer von diesen Deppen bist, die das Geld am Bafögamt vorbeischleusen wollen.

      Geh ruhig in ein Studentenwohnheim, das hält dich nicht vom Lernen ab....mach halt dein Zimmer zu und gut ist.

      Von der Lautstärke her dürfte feiern dort nicht wesentlich lauter sein, als in nem Mietshaus - und wenn doch bitte die Leute einfach leiser zu sein.

      Was das Geld betrifft...

      rechne mal gut 200 Euro für essen mit ein, rest musste selber wissen(sehr individuell)...

      und du solltest ungefähr abschätzen, wie viel dein Vater verdient, um zu wissen, ob du Bafög berechtigt bist....wenns am ende nur 100 Euro gibt, lohnt sich das vllt gar nicht...
    • trekula
      trekula
      Bronze
      Dabei seit: 10.08.2007 Beiträge: 1.932
      Original von Shore
      ...Dazu bekomme ich noch etwa 150€ Kindergeld monatlich auf mein Konto. Meine Mutter hat mir auch gesagt, dass sie mich unterstützen wolle, hat aber noch keinen genauen Betrag genannt.

      Die Beziehung zu meinen leiblichen Vater ist ziemlich problematisch. Ich habe ihn schon seit Jahren nicht mehr gesehen und er ist den Unterhaltszahlungen nie nachgekommen. Hab ihn wegen dem Bafög-Antrag schon mehrmals angerufen, aber er bekommt es nicht gebacken sein Formular auszufüllen. Ob ich ihn für den Fall dass Bafög ausfällt wirklich auf Unterhalt verklagen möchte, weiß ich noch nicht. Finde so was eigentlich eher asozial...
      Er verdient ganz gut, kommt aber seinen Verpflichtungen (Unterhaltszahlungen) nicht nach... und Du findest es asozial ihn wegen der Kohle in den Hintern zu treten? Sorry, ich will Dich nicht angreifen, aber ich verstehe solche Väter nicht! Wenn Du ihm wichtig bist dann wird er es ja wohl auf die Reihe bekommen wenigstens ein Formular wg. Bafög auszufüllen X(
      Wenn es mit Bafög nix wird, frag ihn ob er Dir wenigstens einen zinslosen Kredit geben kann!
      Überleg es Dir gut, ohne regelmäßiges "Einkommen" eine Wohnung zu mieten. Sorge um die Kohle kann Dich mehr ablenken als ein Job... drücke Dir die Daumen, dass Du Deine Bedenken hinsichtlich Deines Vaters über Bord wirfst.
      Ansonsten kann ich nur jedem empfehlen neben dem Studium zu arbeiten. Natürlich möglichst in dem Bereich, in dem Du später eventuell auch mal arbeiten willst. Es geht nichts über Praxiserfahrung!
    • Shore
      Shore
      Bronze
      Dabei seit: 11.11.2007 Beiträge: 4.086
      Hi Leute, danke für eure Ratschläge. Ich hab darüber nachgedacht, mit meinen Eltern nochmal darüber geredet und mich jetzt dazu entschlossen das Geld von meinen Vater zu holen. Hab mich schon mit dem Jugendamt abgesprochen. Meine Mutter will soviel dazu geben dass ich zusammen mit Kindergeld auf 200 Euro komme. Mein Stiefvater möchte die Studiengebühren übernehmen und nochmal 100 im Monat drauflegen. Sie haben aber schon gesagt, dass ich ggf. noch mehr haben kann. Mal schaun wie viel mein Vater noch zahlen muss. Kann sein dass ich einen Haufen Kohle auf einmal bekomme, weil er halt über Jahre hinweg nie gezahlt hat und ich mich dummerweise nie darüber gekümmert habe. Den Rest mache ich dann über Bafög und Nebenjobs. Studienkredit nur noch wenn es sein muss.

      @ Studentenhaus
      Werds mir mal überlegen. Ich hab von einigen gehört dass es laut ist von anderen wiederum dass es geht. Es kommt wahrscheinlich auf jeden einzelnen drauf an, wie er seine Umgebung empfindet. Ich bin was das angeht ziemlich penibel und möchte nichts riskieren.
    • Calemann
      Calemann
      Bronze
      Dabei seit: 03.12.2006 Beiträge: 4.686
      Den ersten Schritt in die richtige Richtung hast du ja schon gemacht, aber mal ganz ehrlich: Nimm den Stock ausm Arsch! Du klingst total verklemmt und fixiert auf deine Noten, wofür du anscheinend 24/7 in deinem schallisolierten Zimmer lernst.

      Für viele (inkl. mir) ist das Studium die geilste Zeit im Leben. Deswegen ist man noch lange kein "Spaßstudent". Der Kontakt zu anderen Studenten wird dir sehr gut tun, vor allem in einem Studentenwohnheim, wo du auch noch fremde Kulturen kennen lernst. Die sogenannten "Social Skills" sind einem modernen Arbeitgeber heutzutage mindestens genauso wichtig wie gute Noten.

      Nicht umsonst werden Dinge wie Auslandserfahrung, soziales Engagement usw. immer wichtiger. Das trägt alles zur Persönlichkeitsbildung bei.
      Einen 1,0-Schnitt-Einzelgänger, wie du auf mich den Eindruck machst (no offense), würde ich niemals einem sympathischen Teamplayer vorziehen, der vielleicht nur nen 2,x Schnitt hat.

      Sorry für Offtopic..