Equilab Range VS Holdem Vision Statistik

    • Vladras
      Vladras
      Bronze
      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 105
      Hey Leute,

      habe da mal eine Frage zum Equilab. Habe mir die NL Holdem Loose Button Range angeschaut und war dann extrem verwirrt...

      Sind es die Ranges wie ICH sie spielen SOLLTE oder doch die gegnerische Range?

      Habe mir eigene Ranges zusammengebaut für meine Gegner zusammengestellt und denke, dass diese sehr genau sind bei 170k Spielern.

      Meine 55% Range, die der Loose Button Ranges aus Equilab gleichen sollte, sieht extrem anders aus:

      22+,A2s+,K2s+,Q2s+,J2s+,T2s+,94s+,84s+,74s+,63s+,52s+,42s+,32s,A2o+,K6o+,Q8o+,J8o+,T8o+,98o,87o,76o

      Das sind die 55% der meist gespielten Hände in meiner Datenbank.

      Würdet ihr mir empfehlen auf die Statistiken zu vertrauen oder sind die Ranges des Equilabs genauer und wenn ja warum?

      Gruß

      Vladras
  • 2 Antworten
    • nopi
      nopi
      Gold
      Dabei seit: 18.08.2006 Beiträge: 1.708
      Hallo Vladras,

      die vordefinierten Ranges im Equilab sind keinesfalls "in Stein gemeißelt". Es handelt sich lediglich um Vorschläge, wie eine angenommene Range aussehen könnte. Diese Ranges kann/sollte man natürlich anhand seiner Annahmen, Reads, Notes ect. weiter verfeinern. Die tatsächlichen Ranges der Gegner kann man nicht wissen, hier muß man diese halt aufgrund von Annahmen abschätzen.

      Wenn Du nun die 55% der meistgespielten Hände Deiner Datenbank ermittelst, so hat das auch noch nicht allzuviel zu bedeuten. Diese Ranges sind positionsabhängig, fischdurchmischt, anhand verschiedener Anzahl von Spielern ermittelt usw. Keinesfalls trifft man damit genau eine 55% Range von einem bestimmten Spieler.

      Konklusion:
      - Deine Ranges sollten sowieso nicht "fest" sein, diese sollten sich immer an die Tischdynamik anpassen.
      - Villains Rangs kann man sowieso nur schätzen, man kann halt einfach nicht wissen, wie Villain diese zusammensetzt.

      Gruß, nopi
    • Vladras
      Vladras
      Bronze
      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 105
      Danke für deine Antwort.

      Natürlich habe ich die Ranges nach Position berechnet, die Fischanzahl in Grenzen gehalten, indem ich nur Spieler mit ordentlichen Stats und großer Anzahl an gespielten Händen zugelassen habe.

      Mir geht es darum, Ranges im Kopf zu haben, die zu etwa 80% in jeder Range vorhanden sind.
      Klar muss man dann oft etwa 20 % selber definieren, das sollte aber kein Problem sein.

      Der Vorteil bei den kleinen Limits ist, dass dort Balancing und Leveling nicht vorhanden sind, einmal an eine Range gewöhnt, spielt der Gegner sie immer wieder und da die Denkweise der Anfänger sich nicht besonders voneinander unterscheidet, kann ich die Ranges auch auf andere Gegner mit ähnlichen Stats anwenden.

      Würdet ihr diesem Gedanken zustimmen?

      Gruß

      Vladras