Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule

  • 8 Antworten
    • pKay
      pKay
      Black
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 7.169
      Da solltest du wohl Spezialisten aka Ärzte und Physiotherapeuten aufsuchen.
    • Leuchtfrequenz
      Leuchtfrequenz
      Bronze
      Dabei seit: 07.12.2007 Beiträge: 146
      alles schon geschehen, keine Sorge.

      Ich suche nur zusätzliche Tipps, danke.
    • daemmerung
      daemmerung
      Global
      Dabei seit: 22.03.2008 Beiträge: 1.029
      Was mir jetzt mal so spontan einfallen würde, ist die Selbstbehandlung mit Triggerpunkten, wenn Schmerzen vorliegen, da diese trotz eines vorliegenden Schadens meist muskulär sind.

      http://www.amazon.de/Arbeitsbuch-Triggerpunkt-Therapie-bew%C3%A4hrte-Linderung-Muskelschmerzen/dp/3873876779/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1314280377&sr=8-1
      (in Deutsch, ist 'ne Ecke teurer als in Englisch)
    • Leuchtfrequenz
      Leuchtfrequenz
      Bronze
      Dabei seit: 07.12.2007 Beiträge: 146
      Original von daemmerung
      Was mir jetzt mal so spontan einfallen würde, ist die Selbstbehandlung mit Triggerpunkten, wenn Schmerzen vorliegen, da diese trotz eines vorliegenden Schadens meist muskulär sind.

      http://www.amazon.de/Arbeitsbuch-Triggerpunkt-Therapie-bew%C3%A4hrte-Linderung-Muskelschmerzen/dp/3873876779/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1314280377&sr=8-1
      (in Deutsch, ist 'ne Ecke teurer als in Englisch)
      gute Idee, danke sehr.
    • Pokerfu
      Pokerfu
      Global
      Dabei seit: 11.02.2008 Beiträge: 7.523
      auf jedenfall bist du gut beraten dich zu informieren bevor du voreilig einer OP zustimmst. Es gibt gute manuelle Therapieverfahren, die wirklich helfen können. Hol dir auf jedenfall auch Meinungen anderer Ärzte ein. Kommt auch immer darauf an ob es sich um einen BS Prolaps oder Protusion handelt. Aber gerade wenn die HWS betroffen ist würde ich unbedingt mehrere Spezialisten aufsuchen, bevor du einer Versteifung des Segments o.ä. zustimmst. Wenn dein Arzt nichts dagegen hat würde ich auch einen Osteopathen mal aufsuchen.

      edit: bin bei der HWS mit tips lieber vorsichtig. Wichtig ist imo eine gute Gymnastik der ganzen WS. z.B im medizinischen Qi Gong befinden sich sehr gute Übungen.


      Aber auch sowas solltest du unbedingt mit deinem Arzt besprechen.
    • Leuchtfrequenz
      Leuchtfrequenz
      Bronze
      Dabei seit: 07.12.2007 Beiträge: 146
      OP kommt nicht ohnehin nur bei Lähmungserscheinungen in Frage.

      Danke für die ausführlichen Tipps.
    • Pokerfu
      Pokerfu
      Global
      Dabei seit: 11.02.2008 Beiträge: 7.523
      Original von Leuchtfrequenz
      OP kommt nicht ohnehin nur bei Lähmungserscheinungen in Frage.

      Danke für die ausführlichen Tipps.
      naja war ne zeitlang anders. Findet aber Umdenken statt seit einiger Zeit. Ich zitiere mal wikipedia:

      "Ob operative Maßnahmen im Einzelfall erforderlich sind, ist umstritten: es gibt Einschätzungen, wonach über 80 Prozent der Bandscheibenoperationen überflüssig sind und vermieden werden könnten. Hier wird allgemein die „strenge Indikationsstellung“ für sinnvoll gehalten. Schwere neurologische Schäden, im EMG nachgewiesene Lähmungen, das so genannte Cauda-equina-Syndrom erfordern eine möglichst rasche Bandscheibenoperation, auch Nukleotomie genannt. Schmerzbehandlung auf operativem Weg ist meistens frustrierend."

      Ich habe n Kumpel der hat sich ein Segment der HWS nach dem Besuch bei einem Arzt versteifen lassen. Dafür hat er umso mehr Probleme jetzt mit der WS. Sehe es auch bei meinem Vater das ist aber schon lange her, als er operiert wurde. Nach einer Versteifung müsen andere Segmente die Beweglichkeit übernehmen und werden anfälliger. Wenn man dann nichts für eine gesunde Körperhaltung, Struktur tut bleibt man häufig Schmerzpatient ein Leben lang.

      Es hilft meiner Meinung nach nur eine gesunde Körperhaltung um BS Vorfälle vorzubeugen. Ob man dann medizinisches Qigong, Yoga oder eine Haltungsschulung bzw. moderne physiotherapeutische Wirbelsäulengymnastik macht ist dabei imo nicht so entscheidend. Hauptsache man setzt sich aktiv damit auseinander und entwickelt eine gesunde aufrechte Haltung, wie im Video vermittelt.

      Manuelle Therapie hilft imo vermehrt zur Schmerzlinderung oder um Segmente wieder einzurichten und die BS in ihre alte Position zu bringen. Als Vorbeugung nur bei regelmäßiger Behandlung. Viel besser ist es aktiv an sich zu arbeiten.
    • abs1cht
      abs1cht
      Bronze
      Dabei seit: 22.06.2009 Beiträge: 207
      Hi,

      meine Mutter hatte 4 Wochen lang Schmerzen ohne Ende und kein Arzt konnte ihr so richtig helfen und die Termine für Mammosgrafie wurden immer verschoben.


      1996 wurde meine Mutter an der untersten Wirbelsäule operiert und der Bandscheibenvorfall war vergangenheit.

      Am Mittwoch morgen ( diese Woche ) konnte sie ihre Hand nicht mehr spüren und ist zu dem Arzt, der sie 1996 operierte. Der wies sie direkt ins Krankenhaus und erklärte ihr die Gefahren der OP. Der schlimmste Fall der Risiken war die Querschnitzlähmung.

      Ablauf der OP:
      am Hals wurde ein ca. 3 cm langer Schnitt gemacht... der Kehlkopf und die Stimmbänder wurden zur Seite geschafft. Die Defekte Bandscheibe wurde entfernt und an der Rundung der Wirbelsäule wurden 2 weitere Löcher gebohrt.Dann wurde flüssig Zement in den Wirbel geschüttet und in die 2 Löcher befestigt. Und alles wieder zusammen gesetzt.
      Es hört sich so an sich leicht an aber der Eingriff dauerte ca. 120 Minuten plus 4 Stunden Kontrolle im Aufwachraum nach der OP.

      Gestern Nachmittag stand meine Mutter wieder mit der Zigarette vorm Krankenhaus und ihr gehts wieder Blendend.

      Der Arzt der meine Mutter operierte gehört zu den besten hier in Europa und bekommt Patienten aus aller Welt.

      Falls der Weg nach Mönchengladbach nicht zu weit ist. Der Arzt heißt Dr. Dan Romanescu und befindet sich auf der Bismarckstraße in Mönchengladbach.

      Lg