Wie adapten gegen Nits?

    • limpinbarney
      limpinbarney
      Black
      Dabei seit: 12.02.2009 Beiträge: 7.986
      Bin grad noch voll am tilten.

      Diese drecks Nits regen mich so auf.
      Spielen irgendwie sowas wie 45/35 mit 8% 3bet.

      Und ich verliere gegen diese Typen Unsummen.


      Was soll ich gegen diese Typen machen?
      Viel Stealen, nur bei TP oder equity cbetten, schnell aufgeben bei peel, wenig bluffen?

      Muss ich gegen die Jungs wirklich auf ein Setup warten? Oder soll ich häufiger mal overbetten?

      Wie sieht da die adaption aus? Looser oder auch tight werden? Mehr aggro oder auf Setup warten?
      :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage:


      Ich glaube ich habe noch nie ne Nit ausgenommen. Gegen die Aggros komme ich gut klar, Reg wie Fisch. Die matches dauern idR auch nur max 200 Hände. Gegen die Nits komme ich nicht unter 300 Hands raus, was bei 1 tabling schon einiges ist.
  • 10 Antworten
    • Pansenmann
      Pansenmann
      Bronze
      Dabei seit: 09.11.2007 Beiträge: 426
      erstmal fast any two miniraisen preflop. Dann würde ich seine cbet strategy checken und diie richtigen Boards am Flop attakieren, also eher eine SmallBallStrategie fahren. Prinzipiell folden Nits zu viel, wenn es nur um kleine Pötte geht. Du kannst seine cbets mit Equity check/raisen, seine Openraises mit einer weiteren Range 3betten, also looser werden. Wichtig ist nur, dass man sich wirklich ganz genau überlegt, ob und wann man einen großen Pott spielen will.
      Es ist schwierig über den "Nit" zu sprechen. Ich weiss gar nicht, ob wir an den gleichen Spielertypen denken. Vielleicht wäre es besser, wenn Du mal die ersten 5 bis 10 Hände aus einem Match postest und dann überlegen wir mögliche Adaptions. Hau rein.
    • docsanchez
      docsanchez
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2007 Beiträge: 8.589
      also ich werde eigtl. aggressiver, und überrenne meinen Gegner. Viel 3betten, viel barreln, oft kannst du den Gegner dann trotzdem gut einschätzen, wenn er anfängt out of line zu spielen oder backzuplayen. Mehr checkraisen find ich gut, und was Panse gesagt hat:

      Wichtig ist nur, dass man sich wirklich ganz genau überlegt, ob und wan man einen großen Pott [sic :D ] spielen will.


      aber das so zu pauschalisieren ist sowieso schwer....jeder spieler hat ja trotzdem andere schwächen...
      ansonsten HU-blogs lesen ;D


      greets
    • limpinbarney
      limpinbarney
      Black
      Dabei seit: 12.02.2009 Beiträge: 7.986
      also ich werde eigtl. aggressiver, und überrenne meinen Gegner. Viel 3betten, viel barreln


      Genau so mach ichs auch immer. Und falle damit voll auf die Schnauze. Das Problem ist, daß Villain manchmal aufgibt, aber in Summe mehr Geld aus diesen Pötten zieht, wenn er mit ner made Hand runtercallt.
      Und so verliere ich steady eddy das Geld an die. In kleinen Tröpfchen wandert das Geld zu Villain.
    • docsanchez
      docsanchez
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2007 Beiträge: 8.589
      naja mein punkt ist ja auch, dass ich die gegner dazu ZWINGEN will, ihr spiel zu ändern - dann machen sie Blödsinn, sind raus aus ihrer Comfort zone und lassen sich crushen.

      Allgemein ist ihre Range ja über Flop und Turn noch ein bisschen weiter, also haben sie dann ja schon oft irgendwas anderes als GERADE toppair oder immer ne solide made hand -
      alternativ kannst du auch mal check turn call river einstreuen bzw. generell versuchen eine Street zu checken, wenn es ein Spot ist, wo du es dir leisten kannst.


      Greets
    • belze
      belze
      Bronze
      Dabei seit: 27.05.2005 Beiträge: 3.800
      Sind halt die langweiligsten Gegner.

      Man gewinnt in 4 Händen 4BB und verliert dann in einer Hand 4BB.

      Die Adaption an die nits ist ja eigentlich klar, aber man braucht imo viel Disziplin und die hab ich oft nicht. Gerade auf nl100 oder darunter ist das wohl der gegnertyp, den ich am häufigsten quitte.
    • limpinbarney
      limpinbarney
      Black
      Dabei seit: 12.02.2009 Beiträge: 7.986
      Man gewinnt in 4 Händen 4BB und verliert dann in einer Hand 4BB.


      This


      Ich habe bei denen das Gefühl, das ich da wirklich jede Sekunde aufpassen muss, weil ich nen verlorenen bb einfach super schwer wiederbekomme.


      Aber wenn jeder gegen diese Nits oder Rocks Probleme hat. Dann sollte das doch ein sehr profitabler Spielstil sein. Aber keine Sau spielt 45/30 Stats.

      Dieser Spielstil ist gegen mich einfach super profitabel.
    • belze
      belze
      Bronze
      Dabei seit: 27.05.2005 Beiträge: 3.800
      Nee, das ist nicht profitabel. Dafür ist die Adaption gegen den Stil zu einfach und zu offensichtlich.

      Es kommt dir (und mir :) ) lediglich so vor, weil du gegen den typischen LAG einfach mehr Bewegung im Stack hast, dir bleiben die größeren Pötte die man gewinnt und verliert mehr im Gedächtnis als die ganzen kleinen raise/c-bet Dinger.

      Während der Session merkt man es offensichtlich mehr wenn man gerade den laggish villain durch ne 3bet flop for bluffinduce line exploited hat als die 9812te c-bet gegen die nit.

      Die nits machen halt weniger offensichtliche Fehler, weil sie durch ihre starken pre-ranges post weniger in toughe situationen kommen.
    • limpinbarney
      limpinbarney
      Black
      Dabei seit: 12.02.2009 Beiträge: 7.986
      Das bedeutet aber, daß ich <NL200, wahrscheinlich sogar NL400 durch den Rake Geld verliere, oder?

      Auf der anderen Seite spiele ich ja nur wenige Pötte, die meisten davon recht klein. mmmh.
    • Joeluck
      Joeluck
      Black
      Dabei seit: 29.10.2010 Beiträge: 1.337
      =)
    • maxwi
      maxwi
      Black
      Dabei seit: 23.08.2007 Beiträge: 451
      Wenn man gegen die Nits kontrolliert aggressives Smallball Poker spielt, blinden sie sich quasi selbst zu Tode.

      Es braucht Disziplin und man darf natürlich keinen grösseren Fehler machen.


      Waren auch mal unliebsame Gegner für mich, aber jetzt mag ich sie gerne. :f_p: