BRM and Swings / Cashflow (NL50SH)

    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Es ist wie immer sehr traurig:


      Ich halte mich an ein 25Stack BRM und stand jetzt schon mehrere male kurz vor NL100SH, was für mich schon ein schönes Ziel ist.

      Aber kaum stehe ich so bei 2.2k BR wird irgendwo auf der Welt eiin Schalter umgelegt und ich stürze ab.

      Soll jetzt auch kein Heulthread sein: Aber es ging bergab 3 Sessions -1.5 stacks,-5 stacks,-5 stacks.


      So und jetzt stehe ich wieder da und sehe: aaaaaah noch 1k bis NL100. Und ich bin ein wenig down.


      So jetzt aber zum eigentlichen Teil. Ich weiß einfach nicht wie der normale cashflow läuft bezogen auf Auf und Abstiege. Ist es so dass man im Prinzip immer (hier 6max) extremst swingt: Also kurz vor Limitaufstieg, knapp vor Limitabstieg und man mehr oder weniger zufällig die Grenze zum nächsten Limit erreicht und hofft, dass einien die nächsten 5k Hände auf dem Limit stabilisieren? Dann könnte ich damit leben. Aber jedesmal wenn mich so ein down erwischt, bin ich geneigt, mein Spiel zu überdenken und/oder zu ändern.

      Wäre nett, wenn mir jmd aus seiner Sicht mal den Cashflow darstellt. Also Members die sozusagen NL100+ spielen.

      THX
  • 7 Antworten
    • Johnnybi
      Johnnybi
      Bronze
      Dabei seit: 19.02.2010 Beiträge: 232
      Ich kann dir deine Frage nicht beantworten.

      Trotzdem wollte ich dir kurz mitteilen, was ich zu deinem Post denke.
      Aus Erfahrung würde ich rate den Limitaufstieg auf mindestens 50 Buyins zu erhöhen. Mir ist sh sonst zu swingy und ich werde sonst unruhig und spiele nicht mein a-game. Und den Limitaufstieg würde ich nur machen, wenn du einen downswing auf dem unteren Limit - in deinem Fall nl50- hatte und trotzdem über den 50 buyins liege. Es ist mir schon ötfers passiert, dass ich mit dem upswing (25-30 buyins hatte) und dann auf dem höheren Limit plötzlich die badbeats und suckouts zu schlugen, welche ja doppelt so weh taten und mich auch immer wegen meines Spiels verunsicherten. Und wenn ich dann so unter Stress und Frust stehe, macht mir Pokern kein Spaß, obwohl ich winningplayer bin.
    • Valyrian
      Valyrian
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2009 Beiträge: 24.193
      Original von chrsbckr75
      Aber kaum stehe ich so bei 2.2k BR wird irgendwo auf der Welt eiin Schalter umgelegt und ich stürze ab.
      vielleicht liegt der Schalter gar nicht mal so fern...^^ (inside your head?!)

      Wenn du wirklich ständig an diesem Punkt down gehst kann es möglich sein, dass dir deine Psyche einen Streich spielt - eventuell, weil du Respekt/Bammel vor NL50 hast und deine Psyche sorgt dann dafür, dass du das anvisierte Ziel (Limitaufstieg) mit möglichen negativen Erfahrungen verpasst.
      Bzw. umgekehrt, dass du es jetzt endlich schaffen willst und die Brechstange rausholst anstatt normal zu spielen wie immer.

      Wenn es hingegen "nur" normale swings sind, so sei froh, dass sie nicht erst beim Limitaufstieg passieren, denn natürlich gehst du auch dort gerne mal einige stacks down und das kann sehr frustrierend sein, weil das wieder reingrinden auf dem kleineren Limit viel länger dauert.

      Das Forum ist voll von solchen Geschichten bei denen Leute daran verzweifeln auf dem höheren Limit Fuß zu fassen und immer wieder rebuilden müssen.

      Einen goldenen Tipp wie man das Problem Limitaufstieg lösen kann, kann ich dir leider nicht geben, aber vielleicht ist das hier eine Option - bei mir fuktioniert diese Methode jedenfalls am Besten:
      Nimm dir das nächste Mal, wenn du 2100$ hast vor NL50 zu shotten und zwar nur einen ausgesuchten Tisch mit nem dicken Fisch dran und maximal 2 stacks die du verlieren darfst. Ab 2k also wieder NL25, aber vielleicht klappt's ja gleich beim ersten Mal auf NL50.

      So bekommst du gleich ein besseres Gefühl für das Limit und mögliche 100$ Pötte und vielleicht runnst du ja hot und holst die 8stacks rein um regulär aufzusteigen nach deinem BRM.
      Und solltest du wieder down gehen kennst du ja das alte Lied schon ;)
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Aber kaum stehe ich so bei 2.2k BR wird irgendwo auf der Welt eiin Schalter umgelegt und ich stürze ab.


      Analysiere diese Sessions mal ganz extrem. Das ganze scheint bei dir ja irgendwie doch System zu haben und es könnten sich zu diesem Zeitpunkt plötzlich suboptimale Spielzüge einschleichen wie z.b. "Oh grenzwertige Highvariance Situation - ich folde lieber" - das du dabei einen wesentlichen Teil deines EVs aufgibst realisierst du dann gar nicht.

      Schau mal ob du vielleicht deutliche +EV Spots zugunsten der Varianz aufgibst .

      Ich persönlich bin aufgestiegen mit dem ganz normalen BRM (20 - 30 Stacks je nach Lust und Laune) - es kann aber wirklich sinnvoll sein, wenn man sich einen größeren Puffer erspielt, wenn man psychologisch damit Probleme hat im Limit hoch und runter zu steigen.
      Ich finde persönlich eine wesentlich aggressivere Methode auch ganz interessant, wenn du solide Basics hast (die ich denke du mittlerweile haben müsstest, wenn ich mich recht erinnere waren deine Handbewertungen immer ziemlich gut).
      Du musst mal Bedenken wieviel Gewinnpotential man sich möglicherweise vorenthält, wenn man zu tight unterwegs ist - Zeit ist schliesslich Geld wie Onkel Dagobert so schön sagte :)
      D.h. setzt dir eine Grenze und nimm einen Teil deiner Bankroll als Shot (z.b. 25 Stacks des nächsten Limits und dann nimmste dir 2 Stacks und nutzt sie als Shot - wenn der Shot klappt perfekt, wenn der Shot schiefgeht auch okay, dann erspielst du dir wieder 2 Stacks und wartest solange bis ein Shot klappt und du dich dauerhaft auf dem Limit etablierst). Das hat psychologisch imo den Vorteil, dass du halt primär erstmal shottest und nicht das ganze Limit komplett aufsteigst.
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      Danke schön!
    • Capone86
      Capone86
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2009 Beiträge: 479
      Kann da jez zwar nix wirklich Konstruktives zu beitragen mir gehts aber änlich nur halt von nl2 auf nl5, eben Passiert.

      Schön NL2 mit 9-12 tischen Hochgegrindet mit ner Winnrate von knapp 5bb/100 insgesamt und den letzten 25k händen sogar 7bb/100...
      Also sehr sicher gefühlt.

      Dann hat hab ich meine 20 stacks für nl5 und denke :f_biggrin: yeah etwas aggresiver aufsteigen weil: Nl2=Nl5 von der Schwierigkeit her.
      Und auch nur 6 Tische NL5 falls es doch etwas schwerer ist. :f_cool:

      Und dann Setup um Setup + warscheinlich fehlentscheidungen(analysire erst nach dem schlafen die Session).

      12 Nl5 Stacks down auf 2,5k hände :f_mad: ...Wtf.. dabei hab ich zwischendurch auch paar dicke Pötte klargemacht.

      - ne session mit nem mega miesen Verlauf
      - kein a-game weil ich gut gelaunt wegen des aufstiegs war
      - NL5 ist nicht = NL2 ??
    • SchonneD
      SchonneD
      Bronze
      Dabei seit: 15.09.2010 Beiträge: 373
      hat zu 95% nix mit psyche zutun imo.
      einfach ungücklich... viele leute readen zuviel in kleine dinge und machen sich einen riesen kopf um irgendwelche random ereignisse. wenn du ehrlich zu dir selbst bist und weisst, du schlägst dein aktuelles limit, steig auf! dabei spielt es keine rolle ob 20/25/+ stacks... hast du eine downswing session, spielst du die nächste halt wieder nl50. kann ja nich so schwer sein.
      gl
    • Capone86
      Capone86
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2009 Beiträge: 479
      Original von SchonneD
      hat zu 95% nix mit psyche zutun imo.
      einfach ungücklich... viele leute readen zuviel in kleine dinge und machen sich einen riesen kopf um irgendwelche random ereignisse. wenn du ehrlich zu dir selbst bist und weisst, du schlägst dein aktuelles limit, steig auf! dabei spielt es keine rolle ob 20/25/+ stacks... hast du eine downswing session, spielst du die nächste halt wieder nl50. kann ja nich so schwer sein.
      gl
      Easy :rolleyes: