Wieviel KG haelt eine 10.9 Schraube ?

    • CTeLe
      CTeLe
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2009 Beiträge: 892
      Habe eine kleine frage:

      Wieviel kg haelt eine 10.9 schraube, wenn sie in ein M8 gewinde reingeschraubt ist und das komplette gewicht an dieser schraube haengt..

      Wie berechne ich das ? Und was ist das max. Was sie haelt ?

      Danke!
  • 30 Antworten
    • Plajer1
      Plajer1
      Bronze
      Dabei seit: 06.01.2011 Beiträge: 1.411
      würde mich ernsthaft auch interessieren.
    • Esel1987
      Esel1987
      Bronze
      Dabei seit: 30.07.2006 Beiträge: 3.690
      208,5 kg
    • Rubnik
      Rubnik
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 10.297
      Ich glaube kaum, dass man das so ausrechnen kann, imo wird eher die Schraube abreissen, als dass sie aus dem Gewinde herausgezogen wird.

      Also geht es darum, aus welchem Material die Schraube ist. Und selbst bei gleichem Material sind die Werte sicherlich unterschiedlich, wer schonmal erfdahren hat, wie schnell die Köpfe z.B. bei billig-spax aus Messing abreissen, bei teuren (auch aus Messing) aber nicht, der weiss was Ich meine.

      Wenn du was bestimmtes vorhast, beschreib es lieber.

      Und (hätte Ich wohl zuerst fragen sollen), wtf ist eine 10.9 Schraube ?( ?(
    • Rubnik
      Rubnik
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 10.297
      achja: http://www.schrauben-lexikon.de/td3-werkstoffe-stahl.asp

      "...eine Schraube mit 10.9 hingegen kann mit 1000 N im Zug belastet werden"

      Suchdauer: 3 sec.

      edit: ich glaube, im Auto ist es sogar etwas mehr =)
    • SevenTwoOff
      SevenTwoOff
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2007 Beiträge: 5.953
      http://www.ina.de/content.ina.de/de/services/mediathek/library/library-details.jsp?id=97448

      das kannste dir kostenlos zuschicken lassen

      dann suchst du dir dort dein material und den lastfall raus und schaust dir an was dein p_zul ist

      dann berechnest du dir die belastete querschnittsfläche der schraube und weißt wieviel sie aushält wenn du was ranhängst

      ob das gewinde allerdings zuerst nachgibt kann ich dir nicht sagen
    • Aillas
      Aillas
      Bronze
      Dabei seit: 29.08.2006 Beiträge: 415
      max. Zugkraft F =Zugfestigkeit Rm * Spannungsquerschnitt As

      Die Zugfestigkeit einer 10.9er Scgraube beträgt 1000 N/mm^2. As einer M8er Schraube ist 39,2 mm^2.

      F = 1000 N/mm^2 *39,2 mm^2 =39200 N = ca. 4000 kg, wenn ich mich nicht verrechnet hab.
    • elgreco85
      elgreco85
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2008 Beiträge: 1.356
      10.9 hat ne streckgrenze von 900N/mm² -> entspricht etwa 90kilo/mm².
      das ganze mal der Scherfläche der schraube und fertig.
    • CanjaG
      CanjaG
      Bronze
      Dabei seit: 21.02.2007 Beiträge: 301
      Goggle mal nach VDI 2230, ist eine Norm zur Schraubenberechnung.
      Du wirst feststellen, dass die Tragkraft etc. einer Schraube nicht nur vom Material abhängt, sondern auch von der Krafteinleitung, Schraubenform, Anziehmoment etc.etc.
      Ist also pauschal nicht zu beantworten.
    • FlipFlip
      FlipFlip
      Bronze
      Dabei seit: 17.04.2007 Beiträge: 4.256
      Original von CanjaG
      Goggle mal nach VDI 2230, ist eine Norm zur Schraubenberechnung.
      Du wirst feststellen, dass die Tragkraft etc. einer Schraube nicht nur vom Material abhängt, sondern auch von der Krafteinleitung, Schraubenform, Anziehmoment etc.etc.
      Ist also pauschal nicht zu beantworten.
      Werkstoff, Einschraubtiefe, (Sicherheitszahl)
    • 4treyu
      4treyu
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2010 Beiträge: 248
      Original von Aillas
      max. Zugkraft F =Zugfestigkeit Rm * Spannungsquerschnitt As

      Die Zugfestigkeit einer 10.9er Scgraube beträgt 1000 N/mm^2. As einer M8er Schraube ist 39,2 mm^2.

      F = 1000 N/mm^2 *39,2 mm^2 =39200 N = ca. 4000 kg, wenn ich mich nicht verrechnet hab.
      Kannst du dir wirklich vorstellen 5 einser Gölfe an eine M8 Schraube zu hängen ?

      weißt du was eine M8 Schraube ist ?
    • 4treyu
      4treyu
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2010 Beiträge: 248
      hab grad echt keine Lust zu rechne aber die 208,5 kg sehen mir doch realistisch aus.... ich würd eher sagen rein auf Zug hält sie noch mehr....
    • DerExec
      DerExec
      Bronze
      Dabei seit: 05.10.2007 Beiträge: 12.529
      Original von elgreco85
      10.9 hat ne streckgrenze von 900N/mm² -> entspricht etwa 90kilo/mm².
      das ganze mal der Scherfläche der schraube und fertig.
      Zugfestigkeit sind aber 1000 N/mm²

      Grenzzugkraft N(Rd) = min {A*sigma(1,R,d) ; A(S)*sigma(2,R,d) }

      A = Schaftquerschnitt
      A(S) = Spannungsquerschnitt

      Hab keine Tabellen für popelige M8-Schrauben da, aber kannst du selber googeln.

      Das ganze gilt auch nur für statisch beanspruchte Schrauben. Und auch nur, wenn diese richtig eingebaut sind (planmäßig vorgespannte Scher-Lochleibungsverbindungen bzw. Scher-Lochleibungsverbindungen).




      Eine M 12 10.9 hat eine Grenzzugkraft N(R,d) von 61,3 kN. Also etwa 6,13 Tonnen. So als Vergleich.
    • MiepdiBiepdi
      MiepdiBiepdi
      Black
      Dabei seit: 29.11.2006 Beiträge: 658
      Original von CanjaG
      Goggle mal nach VDI 2230, ist eine Norm zur Schraubenberechnung.
      Du wirst feststellen, dass die Tragkraft etc. einer Schraube nicht nur vom Material abhängt, sondern auch von der Krafteinleitung, Schraubenform, Anziehmoment etc.etc.
      Ist also pauschal nicht zu beantworten.
      dauert bestimmt 2 Stunden den Scheiß durchzurechnen wenn man genau wissen muss ob die Schraube ausreicht;-)
    • Aerox88
      Aerox88
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2007 Beiträge: 2.906
      wenn du es rechnen willst, bleibt dir nichts über, auser in die entsprechende norm zu schauen. da du an diese aber oft nicht kostenlos rankommst, würd ich dir raten, einfach auf ner herstellerseite zu schauen, ob du da angaben findest, mit denen du was anfangen kannst.
      ansonsten gibts vielleicht auch irgendwelche richtwerte. musst halt mal googl anschmeißen

      berechungen nur mit dem querschnitt und den werkstoffkennwerten solltest du hier nicht anstellen, da wie schon die vorposter geschrieben haben, es auch auf die beanspruchungsart, ... ankommt.
    • ToTHarty
      ToTHarty
      Bronze
      Dabei seit: 28.05.2009 Beiträge: 345
      Man führt bei Schraubenverbindungen im Allgemeinen 4 Nachweise:

      a) Den Nachweis auf Abscheren (bei Querkraft Belastung)

      b) Den Nachweis der Lochlaibung

      c) Den kombinierten Nachweis auf Zug und Abscheren (bei Normalkraft und Querkraft Belastung, zb bei exzentrischer Belastung)

      d) Den Nachweis auf Zug

      wenn in deinem Fall die Schraubverbindung zentrisch auf Zug belastet wird, musst du b) und d) nachweisen.

      Zugnachweis:

      N(d)/N(R,d) ≤ 1

      N(R,d) ist die Grenzzugkraft. wie DerExec schon richtig sagt, ermittelt sich die mit N(R,d)= min {A*σ(1,R,d) und A(s)*σ(2,R,d)}

      mit σ(1,R,d)= f(y,b,k)/1,1*γ(m) und σ(2,R,d)= f(u,b,k)/1,25*γ(m)

      f(y) ist die Streckgrenze, f(u) ist die maximale Zugfestigkeit. Sobald eins davon versagt, ist die Gebrauchstauglichkeit dahin, entweder durch Bruchversagen oder irreversible plastische Verformungen. Bis zum Erreichen der Streckgrenze hast du im Normalfall linear-elastisches Werkstoffverhalten, aber das nur nebenbei.

      γ(m) sind die Teilsicherheitsbeiwerte für Baustahl, weiss ich jetzt nicht im Kopf, könnte aber 1,1 sein. Bei allen Nachweisen liegt in aller Regel das sog. Semiprobabilistische Sicherheitskonzept zugrunde. Dh. die Beanspruchbarkeiten (dafür das R = Resistance) werden abgemindert und die Beanspruchungen jeweils durch die Teilsicherheitsbeiwerte erhöht. Damit wird der Streuung der Belastungen und der Werkstoffeigenschaften Rechnung getragen.

      Ich glaube Streckgrenze sind 900N/mm2 und Max Zugfestigkeit 1000N/mm2, find ich grade nicht, aber sollte etwa hinkommen.

      ich komme da auf N(R,d)= 36500N wenn ich 8mm als Schraubendurchmesser nehme mit A= π*d^2/4

      über F=m*a und 9,81 m/s^2 für kommt man auf 3700 kg.


      An sich müsste man noch den Sicherheitsbeiwert mit ein berechnen. der ist aber abhängig von der Art der Belastung. statisch, dynamisch, ständig, veränderlich, bla..

      Den NW der Lochlaibung schenke ich mir, die Schrauben die ich so bislang gerechnet habe, da hat meist die Schraube selbst versagt.
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Spam gelöscht.
    • dudelidude
      dudelidude
      Bronze
      Dabei seit: 30.03.2010 Beiträge: 3.757
      Original von ToTHarty
      Man führt bei Schraubenverbindungen im Allgemeinen 4 Nachweise:

      a) Den Nachweis auf Abscheren (bei Querkraft Belastung)

      b) Den Nachweis der Lochlaibung

      c) Den kombinierten Nachweis auf Zug und Abscheren (bei Normalkraft und Querkraft Belastung, zb bei exzentrischer Belastung)

      d) Den Nachweis auf Zug

      wenn in deinem Fall die Schraubverbindung zentrisch auf Zug belastet wird, musst du b) und d) nachweisen.

      Zugnachweis:

      N(d)/N(R,d) ≤ 1

      N(R,d) ist die Grenzzugkraft. wie DerExec schon richtig sagt, ermittelt sich die mit N(R,d)= min {A*σ(1,R,d) und A(s)*σ(2,R,d)}

      mit σ(1,R,d)= f(y,b,k)/1,1*γ(m) und σ(2,R,d)= f(u,b,k)/1,25*γ(m)

      f(y) ist die Streckgrenze, f(u) ist die maximale Zugfestigkeit. Sobald eins davon versagt, ist die Gebrauchstauglichkeit dahin, entweder durch Bruchversagen oder irreversible plastische Verformungen. Bis zum Erreichen der Streckgrenze hast du im Normalfall linear-elastisches Werkstoffverhalten, aber das nur nebenbei.

      γ(m) sind die Teilsicherheitsbeiwerte für Baustahl, weiss ich jetzt nicht im Kopf, könnte aber 1,1 sein. Bei allen Nachweisen liegt in aller Regel das sog. Semiprobabilistische Sicherheitskonzept zugrunde. Dh. die Beanspruchbarkeiten (dafür das R = Resistance) werden abgemindert und die Beanspruchungen jeweils durch die Teilsicherheitsbeiwerte erhöht. Damit wird der Streuung der Belastungen und der Werkstoffeigenschaften Rechnung getragen.

      Ich glaube Streckgrenze sind 900N/mm2 und Max Zugfestigkeit 1000N/mm2, find ich grade nicht, aber sollte etwa hinkommen.

      ich komme da auf N(R,d)= 36500N wenn ich 8mm als Schraubendurchmesser nehme mit A= π*d^2/4

      über F=m*a und 9,81 m/s^2 für kommt man auf 3700 kg.


      An sich müsste man noch den Sicherheitsbeiwert mit ein berechnen. der ist aber abhängig von der Art der Belastung. statisch, dynamisch, ständig, veränderlich, bla..

      Den NW der Lochlaibung schenke ich mir, die Schrauben die ich so bislang gerechnet habe, da hat meist die Schraube selbst versagt.
      :f_o:
    • Esel1987
      Esel1987
      Bronze
      Dabei seit: 30.07.2006 Beiträge: 3.690
      Original von michimanni
      Spam gelöscht.
      Warum ist dann mein Beitrag noch da?
    • CURVASUDMILANO
      CURVASUDMILANO
      Bronze
      Dabei seit: 05.01.2010 Beiträge: 747
      Ganz ehrlich, warum nicht einfach bei einem Schraubenhersteller nachfragen?
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