moneymanni11

    • moneymanni11
      moneymanni11
      Silber
      Dabei seit: 21.10.2007 Beiträge: 410
      Hi Coaches, hi Community!

      Los geht's!


      Kurz zu meiner Person: Ich bin Manuel, 22 Jahre alt und Studiere BWL seit 4 Semestern. Zur Zeit habe ich Semesterferien und diese Zeit will ich nutzen, um meine Pokerskills deutlichst zu verbessern und den Grundstein für eine erflogreiche Pokerkarriere zu legen.
      Wenn ich nicht gerade Poker spiele, dann spiele ich entweder bei mir im Garten Basketball, trainiere mein Bein, damit ich nach einer Verletzung endlich wieder im Verein spielen kann oder ich geh Bowlen oder ich mach sonst was mit Freunden von mir.


      Aktuelle Pokerseite: Pokerstars

      Aktuelle Limits/Pokervarianten: Gestartet wird der NL Anfängerkurs bei mir mit BSS FR NL5
      ansonsten habe ich diesen Monat 3000 Hände Fixed Limit 5 Card Draw Poker auf 0,10$/0,20$ mit einer bescheidenen Winrate von ca. 1,2 BigBets/100 Hände gespielt.


      Über meine Motivation zu Pokern erfahrt ihr mehr in meiner ersten Hausaufgabe. Bis dahin: Viel Spaß und Erfolg uns allen an den Tischen! ;)



      Edit:

      Aktuelle Performance auf NL5 (seit 12.09.2011): -9,50$ / 11.816 Hände

      Auf 10.000Hände:
      Winrate (in Big Blinds): -1,96BB / 100 hands
      Hoch: +18,xy$
      Tief: ca. -15,tz$




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  • 116 Antworten
    • moneymanni11
      moneymanni11
      Silber
      Dabei seit: 21.10.2007 Beiträge: 410
      Hausaufgaben Woche 1:

      - Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?

      1) Pokern macht mir Spaß (trotz der vielen BadBeats und langen Durststrecken)
      2) Ich möchte langfristig Geld mit Pokern verdienen (es soll zu einem sehr guten Jahreseinkommen reichen)
      3) Weil ich mir selbst beweisen will, dass ich es schaffen kann bis in die höchsten Limits erfolgreich zu pokern und in ein paar Jahren auch erfolgreich größere Turniere bestreiten möchte. Es geht mir ums Gewinnen! Um den Erfolg!
      4) Ich interessiere mich für alles mit dem man irgendwie Geld verdienen kann (z.B. auch Aktien und Sportwetten)


      - Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?

      1) Geduld! Ganz klar. Ich habe immer wieder mit Pokern pausiert, da ich anfangs loosing player war und später auch nur break-even gespielt habe. Dieses Jahr habe ich dann im März und April mal wieder 10k Hände gespielt und BSS FR NL2 mit 14bb/100 hands gut abgeschnitten. Dann aber auf NL5 1k Hände nur leichter winning player und NL10 5k Hände die ganze Zeit über break-even oder 1 Stack im Minus gespielt. [Das positive daran: Ich komm immer wieder! Also Aufgeben ist nicht so meine Stärke]
      2) Teils schlechte Lerndisziplin! Zumindest, wenn ich nicht von außen einen Zeitplan und einen guten Lernweg (sprich wann ich welche Artikel/Videos in welcher Reihenfolge bearbeiten sollte) vorgegeben bekomme und die Erfolge ausbleiben.
      3) Fehlendes Wissen! Da ich mich bisher nicht energisch genug mit Pokern und der Theorie auseinander gesetzt habe, fehlt mir Wissen das über die Einsteigerartikel hinausgeht und ich schlage aktuell höchstens NL2. Damit sich das ändert, will ich noch mal mit den Grundlagen anfangen und dann Schritt für Schritt weiter gehen.


      - Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?

      Tight bedeutet, dass ich nur ausgesuchte, gute Starthände spiele (angepasst an meine aktuelle Tischposition ändert sich mein Handspektrum, also z.B. in früher Position hohe Paare und in später Position auch niedrige Paare). Ich spiele aber nicht nur hohe Paare, sondern z.B. in später Position nach mehreren Limpern auch Hände wie JTs, die ich mitlimpe, um eine Straight oder einen Flush zu treffen.

      Aggressiv bedeutet, dass ich wenn ich in die Hand einsteige, dies first-in mit einem Raise mache und auch nach dem Flop meistens eine Contibet mache, damit ich meinen Gegner unter Druck setze und er nicht kostenlos drawen kann. Mit kleinen Paaren, die ich auf Setvalue mitlimpe, bin ich vor dem Flop zwar passiv, aber sobald ich mein Set treffe, werde ich aggressiv.

      Beim Tight-aggressiven Spielstil spielt man also ausgesuchte starke Hände und diese dann aggressiv mit Bet und Raise.
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Hi Manuel,

      Bowlen und Basketball ist schonmal cool ;) . Bowling auch im Verein, oder nur so mit Freunden zum Spaß? Ich spiele bei Finale Kassel in der Regionalliga Hessen, falls dir das was sagt ;) .


      Hausaufgabe 1 [x] Erledigt.

      Wichtig ist meiner Meinung nach vor allem Spaß am Poker zu haben. Klar ist es schön zu gewinnen und Geld zu verdienen, aber das lässt sich beim Poker manchmal nicht erzwingen, und kann schnell zu Tiltproblemen führen. Wenn einem Poker Spaß macht, dann lösen sich die Dinge wie Lerndiziplin meist von selbst.

      Zum tight-aggressive Spielstil ist das im wesentlichen richtig was du schreibst. Ich hätte da aber nochmal eine Nachfrage, warum spielen wir diesen Spielstil?
    • moneymanni11
      moneymanni11
      Silber
      Dabei seit: 21.10.2007 Beiträge: 410
      Original von SpeedyBK
      Hi Manuel,

      Bowlen und Basketball ist schonmal cool ;) . Bowling auch im Verein, oder nur so mit Freunden zum Spaß? Ich spiele bei Finale Kassel in der Regionalliga Hessen, falls dir das was sagt ;) .


      Zum tight-aggressive Spielstil ist das im wesentlichen richtig was du schreibst. Ich hätte da aber nochmal eine Nachfrage, warum spielen wir diesen Spielstil?
      Zum Bowlen: Im Verein bei Superbowl Dinslaken. Ich bin aber nur Hobbyspieler, also kein Ligaspieler. Ansonsten hat der Verein 2 Mannschafften, mit teils richtig guten Spielern. Roland Kurras, sagt dir der Name etwas? Hat glaube ich mal ne Zeit lang vom Bowlen gelebt. Ansonsten hat einer letztens die 300 geknackt ;) und es gibt viele Spieler mit Potenzial.
      Bevor ich so weit bin, muss ich mich aber noch deutlich steigern.


      Zum tight-aggressive Spielstil: Ich spiele ihn, um die Fehler meiner Gegner besser ausnutzen zu können, wodurch ich Gewinn mache. Viele Gegner spielen zu viele und somit zu schlechte Hände. Ich spiele tight und habe somit im Durchschnitt eine bessere Hand als mein Gegner und gewinne.
      Da viele Gegner gerne auf ihren Flush oder sonst was drawen und dafür auch gerne das Prinzip der Odds und Outs außer Acht lassen, setze ich (spiele also aggressiv). Sie sollen mit ihren schlechten Händen Geld bezahlen. Da sie oft nicht betten, aber gerne callen, setze ich.
    • moneymanni11
      moneymanni11
      Silber
      Dabei seit: 21.10.2007 Beiträge: 410
      Montag, 1. Tag:

      So, der erste Arbeitstag ist zuende und ich kann ein zufrieden stellendes Fazit ziehen!

      Lektion 1 habe ich komplett bearbeitet, sprich die vier Artikel durchgelesen (und zusätzlich noch den Artikel "Pokerenglisch für Anfänger"); das Video habe ich geguckt; die Hausaufgaben sind erledigt und ein Live-Coaching von Kavalor für Einsteiger habe ich auch besucht.

      Ich finde es übrigens gut, dass die erste Hausaufgabe beinhaltet, mich selbst zu fragen welche Ziele ich mit Pokern verfolge und somit zielstrebig auf sie zusteuern kann.



      Meine erste Session seit Beginn des Kurses habe ich auch gespielt:
      377 Hände; +4,48$

      Hier meine ersten geposteten Hände seit Start des Kurses (NL5):

      NL5 - KJ am BU gegen 3 Limper

      NL5 BSS - AK TP am River oop bei möglichem Flush

      NL5 BSS - Set 99 wie auf drawy Turn spielen?



      Bis demnächst ;)
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Original von moneymanni11
      Original von SpeedyBK
      Hi Manuel,

      Bowlen und Basketball ist schonmal cool ;) . Bowling auch im Verein, oder nur so mit Freunden zum Spaß? Ich spiele bei Finale Kassel in der Regionalliga Hessen, falls dir das was sagt ;) .


      Zum tight-aggressive Spielstil ist das im wesentlichen richtig was du schreibst. Ich hätte da aber nochmal eine Nachfrage, warum spielen wir diesen Spielstil?
      Zum Bowlen: Im Verein bei Superbowl Dinslaken. Ich bin aber nur Hobbyspieler, also kein Ligaspieler. Ansonsten hat der Verein 2 Mannschafften, mit teils richtig guten Spielern. Roland Kurras, sagt dir der Name etwas? Hat glaube ich mal ne Zeit lang vom Bowlen gelebt. Ansonsten hat einer letztens die 300 geknackt ;) und es gibt viele Spieler mit Potenzial.
      Bevor ich so weit bin, muss ich mich aber noch deutlich steigern.
      Roland Kurras sagt mir jetzt nichts, aber 212 Ranglistenschnitt ist schonmal ne Ansage ;) .


      Zum tight-aggressive Spielstil: Ich spiele ihn, um die Fehler meiner Gegner besser ausnutzen zu können, wodurch ich Gewinn mache. Viele Gegner spielen zu viele und somit zu schlechte Hände. Ich spiele tight und habe somit im Durchschnitt eine bessere Hand als mein Gegner und gewinne.
      Da viele Gegner gerne auf ihren Flush oder sonst was drawen und dafür auch gerne das Prinzip der Odds und Outs außer Acht lassen, setze ich (spiele also aggressiv). Sie sollen mit ihren schlechten Händen Geld bezahlen. Da sie oft nicht betten, aber gerne callen, setze ich.
      Genau das ist der Punkt. :) Hinzu kommt noch, dass wir meist einfachere und klare Entscheidungen haben, wenn wir stärkere Hände spielen. Und nur selten in Situationen kommen, in den wir dann ein Midpair oder ähnliches am Flop spielen müssen.

      Ansonsten schonmal top, das du so dabei bist, und auch schon Hände gepostet hast, weiter so :s_thumbsup: .
    • moneymanni11
      moneymanni11
      Silber
      Dabei seit: 21.10.2007 Beiträge: 410
      @SpeedyBK : Was hast du für einen Schnitt beim Bowlen? Meiner liegt bei 140, also noch viel Platz nach oben :D
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Ich war bei 190 aber in letzter Zeit ist einfach der Wurm drin :( .
    • moneymanni11
      moneymanni11
      Silber
      Dabei seit: 21.10.2007 Beiträge: 410
      Original von SpeedyBK
      Ich war bei 190 aber in letzter Zeit ist einfach der Wurm drin :( .
      Ja, das kenn ich. Ich habe 2 Monate nicht mehr gebowlt und letzte Woche bei der Stadtmeisterschaft mitgemacht. Zack, nur 117er Schnitt. Heute Abend muss ich noch mal ran. Ich habe meinen Anlauf und meine Technik gestern und letzte Woche noch mal trainiert. Vlt lose ich dann heute nicht so ab.
    • moneymanni11
      moneymanni11
      Silber
      Dabei seit: 21.10.2007 Beiträge: 410
      Dienstag, 2. Tag:

      Heute habe ich wieder eine gute Session gehabt und vorher 2 Videos von hasenbraten geguckt. (Meine aktuelle Performance schreibe ich regelmäßig am Ende der Anfangspost!)



      @SpeedyBK: Habe heute meinen zweiten Turniertag beim Bowlen gehabt. Immerhin 135er Schnitt, also besser als letzten Dienstag. Waren auch 3 für mich gute Spiele dabei (147,151,155). Ich werde mir mal einen Räumball und einen besseren Strikeball zulegen und dann öfter trainieren, dann wird das auch noch besser.
    • moneymanni11
      moneymanni11
      Silber
      Dabei seit: 21.10.2007 Beiträge: 410
      Mittwoch, 3. Tag:

      So, schnell noch ein Update vom heutigen Tag.

      Selbstverständlich habe ich heute das Live Coaching des Anfängerkurses besucht. Hat Paxis gut gemacht.

      Außerdem habe ich ein Bronze-Video von Hasenbraten geguckt, den Artikel "Was ist die Bigstackstrategie?" zusammengefasst und die 7, für Silber-Member lesbaren, Artikel unter "Strategie -> Spezial -> Verschiedenes" durchgelesen.

      Mein mir gesetztes Tagespensum von im Schnitt 500 Händen habe ich auch erreicht.

      '
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Da dich unser Geistermeister grade bei deiner 99 Hand kräftig mit Fragen löchert, mal eine kleine Ergänzung:

      Also zum TAG Style:

      Tight sollte klar sein, wir spielen nicht jeden random Crap, sondern ausgewählte Hände (Starting Hands Chart), diese haben ein (Equity-)Edge gegen unseren Gegner, der wahrscheinlich auch schlechtere Hände callt, und damit schon Fehler begeht.

      Aggressive ist eigentlich auch klar, rein von der Bedeutung her. Aber dies darf man nicht verallgemeinern, in dem Sinne, dass man jede Hand durchballert.
      Der Gedankengang bei einer Entscheidung in einer Hand sollte immer etwa wie folgt aussehen:

      1. Gibt es einen Grund für eine Bet oder einen Raise? Diese sind im Wesentlich:
      • Callen schlechtere Hände als unsere?
      • Folden bessere Hände als unsere?
      Falls keiner dieser Gründe zutrifft --> 2.

      2. Gibt es Gründe die für einen Fold sprechen?
      • Wir sehen uns gegen die Range des Gegners hinten.
      Falls auch das nicht gegeben ist --> 3.

      3. Bleibt noch der Call oder Check.

      Die erste Überlegung sollte aber immer sein, ob wir betten/raisen können. Um die Vorteile auszunutzen, die in diesem Artikel genannt werden: http://de.pokerstrategy.com/strategy/bss/1534/1/
    • moneymanni11
      moneymanni11
      Silber
      Dabei seit: 21.10.2007 Beiträge: 410
      Vielen Dank Speedy!

      Ich kann die Range des Gegners immer schlecht einschätzen und wie er womit weiterspielt und wie gut ich dagegen dann dastehe.

      Was ist bei "1. Gründe für Bet bzw. Raise" mit dem Aspekt "Ich Raise, um zu wissen wo ich stehe"? Hälst du diesen Grund für sinnlos bzw. für zu kostspielig auf lange Sicht gesehen?
    • moneymanni11
      moneymanni11
      Silber
      Dabei seit: 21.10.2007 Beiträge: 410
      Donnerstag, 4. Tag:

      Habe heute mein Tagespensum gespielt und ein paar Handbewertungen gelesen. Mehr Zeit blieb nicht; war abends im Kino. Morgen werden wieder Artikel gelesen ;)

      Mal gucken ob ich mich einer Lerngruppe anschließe. Vielleicht gibt das noch mal zusätzliche Motivation und eine andere Herangehensweise ans Lernen. Dann würde ich fast alle Angebote von Pokerstrategy nutzen. Private Coaching nehme ich sicherlich auch irgendwann mal, wenn ich ein paar Limits up bin.
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Original von moneymanni11
      Was ist bei "1. Gründe für Bet bzw. Raise" mit dem Aspekt "Ich Raise, um zu wissen wo ich stehe"? Hälst du diesen Grund für sinnlos bzw. für zu kostspielig auf lange Sicht gesehen?
      Kurz gesagt "Ja", damit verwandelst du deine Hand in den meisten fällen in einen Bluff, was meist ziemlich unnötig ist. Dieser Artikel beschäftigt sich genau mit damit: Schluss mit dem Inforaise
    • moneymanni11
      moneymanni11
      Silber
      Dabei seit: 21.10.2007 Beiträge: 410
      Freitag, 5. Tag:

      - 500 Hände gespielt
      - Artikel "Schluss mit dem Inforaise" gelesen
      - Artikel "Stairway to heaven" zusammengefasst

      Bin schlauer geworden durch die Handbewertung zur 99 Hand und durch den "Inforaise-Artikel". Der "Stairway-Artikel" war auch nochmal sehr aufschlussreich, um zu wissen wo man in etwa steht und wo man hinkommen kann/will was dei eigenen Skills angeht.
    • moneymanni11
      moneymanni11
      Silber
      Dabei seit: 21.10.2007 Beiträge: 410
      Samstag, 6. Tag:

      - 500 Hände gespielt
      - Artikel "Die Einstellung eines Pokerspielers" zusammengefasst


      - folgende Hände gepostet:

      NL5 - KJ TP downcallen?

      NL5 - AA 3-handed Turnplay
    • moneymanni11
      moneymanni11
      Silber
      Dabei seit: 21.10.2007 Beiträge: 410
      Sonntag, 7. Tag:

      - 500 Hände gespielt
      - Artikel "Abseits des Tisches" und den Artikel "Glücksspielsucht - Ursachen, Folgen und Auswege" gelesen

      Abgesehen von der hammer Performance von Leatherass haben mir an dem erst genannten Artikel einige angesprochene Aspekte gut gefallen (viel Üben und dafür vielleicht auch mal ein Limit runtergehen; nur relevante Artikel/Videos bearbeiten; den Gewinn nicht zu 80% ausgeben und dann kein gutes Bankrollmanagement mehr zu haben; die Anzahl an Buy-Ins für ein Limit vielleicht ein bisschen höher setzen als bei Pokerstrategy empfohlen, damit man in der psychologischen Komfortzone spielt; nicht 10 Coaches gleichzeitig haben, die einem alle ein bisschen was anderes sagen und man sich als Folge dessen nicht wirklich verbessert).


      Da habe ich auch schon ein neues Diskussionsthema. Bei der BSS gibt Pokerstrategy 25 Buy-Ins als Mindest-Bankroll, wenn man aufsteigen möchte. Wie haltet ihr Coaches, die schon ein paar Limits aufgestiegen seid, das? Ich glaube Paxis hat im ersten Live-Coaching zu diesem Kurs gesagt, dass er vielleicht 30 Buy-Ins für NL10 wählen würde und dann auf höheren Limits immer ein bisschen mehr.
      Hat ja auch psychologische Aspekte. Ich brauche lieber länger für den Aufstieg, weil ich mehr Buy-Ins haben will, als dass ich das ein oder andere mal im Limit wieder absteigen muss und mir der Verlust anfangs auch zu groß aussieht, denn der Stack ist ja dann doppelt so groß.

      Was haltet ihr davon auf NL2 und NL5 jeweils 25 Buy-Ins haben zu müssen und um in höhere Limits aufzusteigen kommen jeweils 5 Buy-Ins dazu (NL10 = 30 Buy-Ins...)?
    • moneymanni11
      moneymanni11
      Silber
      Dabei seit: 21.10.2007 Beiträge: 410
      Hausaufgaben Woche 2:

      - Frage 1: An welchen Stellen würdest du anders spielen als vom BSS Starting Hands Chart empfohlen und warum?

      Ich würde die Paare 22-99 aus mittlerer Position nicht Openlimpen sondern Openraisen. Das hat mehrere Vorteil:
      1) Ich kann die Blinds stehlen, wenn niemand callt (geht nicht bei Limp vs. BB)
      2) Der BB kann nicht kostenlos mit Trashhänden auf two pair etc. drawen und mich überholen. Vor allem würde ich dann am Flop nur weiterspielen, wenn ich mein Set treffe, bin also leicht bluffbar.
      3) Wenn kleine Paare meine einzigen Openlimphände aus mittlerer Position sind, kann ein aufmerksamer Gegner im BB mich preflop HU raisen und wenn ich calle, macht er am Flop eine kleine Contibet von ca. 1/2 potsize und ich muss meistens folden. Die kann er besonders gut auf Boards mit hohen Karten machen, da ich diese nie getroffen habe. Wenn ich ihn calle oder raise, weiß er dass ich ein Set habe oder vielleicht ein Overpair auf einem Lowboard.


      - Frage 2: Poste eine Hand, die dir vor dem Flop Schwierigkeiten bereitet hat.

      NL5 - AQ preflop Blinddefense oder Call und Flop abwarten?


      - Frage 3: Welche Equity besitzt du mit AKo gegen die Top-5%-Range, d.h. 88+, AJs+, KQs, AKo?

      46,32%
    • moneymanni11
      moneymanni11
      Silber
      Dabei seit: 21.10.2007 Beiträge: 410
      Montag, 8. Tag:

      - ca. 30 Minuten U2U-Coaching
      - die Hausaufgaben (hoffentlich zufrieden stellend) erledigt
      - Artikel "Die 8 Spielertypen und wie du an ihr Geld kommst" zusammengefasst
      - Live-Coaching von Kavalor besucht (und Notizen gemacht)
      - Video "Lektion 2: Preflop Play and Poker Math Basics" angeguckt und Stichpunkte aufgeschrieben