RollingThunder

    • RollingThunder
      RollingThunder
      Bronze
      Dabei seit: 29.10.2006 Beiträge: 117
      Mein Name ist Frank aka RollingThunder, ich bin schon biblische 44 Jahre alt, arbeite als Software-Entwickler und spiele seit Ende 2006 Poker.

      Angefangen habe ich mit den $50 von PS und anfangs habe ich auch relativ fleißig bei Party die FL-Limits von .05/.10 bis .5/1 und 1/2 gespielt. Dabei habe ich eine brauchbare BR erspielt, auch mit Hilfe der damals noch häufig aufschlagenden Reload-Boni.

      Später wurde das Volumen aus zeitlichen Gründen immer weniger und mittlerweile bin ich bei .25/.5 auf Stars gelandet.

      Außer FL habe ich natürlich mal kurz die SSS und auch SnGs ausprobiert, fand das aber im Vergleich zu FL relativ langweilig.

      Kurz: Einige Grundkenntnisse sind vorhanden, aber über NL und speziell die BSS weiß ich fast ganz nichts.
  • 4 Antworten
    • RollingThunder
      RollingThunder
      Bronze
      Dabei seit: 29.10.2006 Beiträge: 117
      Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?

      Um abzuschalten und mich zu entspannen.
      Tatsächlich hilft mir Poker, nach einem stressigen Tag "runterzukommen" und ich bin auch kaum Tilit-anfällig. Vielleicht auch deshalb, weil ich massiv overrolled FL .25/.50 spiele und mich Swings auf dem Limit nicht wirklich stören.

      Trotzdem ist mein Ziel natürlich auch, vernünftig zu spielen und die BR stetig zu vergößern, was bisher auch durchaus funktioniert hat.

      Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?

      Ich bin grundsätzlich eher zu nittig. Das betrifft so ziemlich alle Aspekte des Spiels, vom BRM über die Preflop-Raising- und 3-bet-Ranges bis zu "toughen" Folds.

      Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?
      Es bedeutet im Wesentlichen, nur mit der Position angemessenen Starthänden in eine Hand einzusteigen, dann aber die Gegner mit Bets und Raises unter Druck zu setzen.
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Hi Frank, willkommen in unserem Kurs.

      Zu nittig zu sein, ist denke ich schonmal deutlich besser als das Gegenteil ;) . Aber trotzdem sicherlich nicht das Optimum. Beim Bankrollmanagement kann es aber ganz gut, dort etwas mehr Luft zu haben, wenn man es vermeidet dadurch zu tilten.

      Zum TAG-Style wüste ich allerdings gern noch, welche Vorteile dieser für uns mit sich bringt.
    • RollingThunder
      RollingThunder
      Bronze
      Dabei seit: 29.10.2006 Beiträge: 117
      Hi Speedy,

      naja, als FL 6-max Spieler bin ich für NL FR wohl eher deutlich zu loose. ;) Preflop ist das mit dem SHC kein Problem, aber die FL-typische "Ich-call-es-runter-und seh's-mir-an-Philosophie" werde ich mir wohl abgewöhnen müssen.

      Vorteile des TAG-Style sind:
      • Durch die tighte Auswahl der Startkarten hält man häufig TPGK oder TPTK, wenn man das Board hittet und wird folglich selten dominiert.
      • Oder man connected mit dem Board zu einem starken Draw.
      • Durch eine aggressive Spielweise postflop setzt man die Gegner unter Druck und stellt sie vor schwierige Entscheidungen.
      • Da man häufig die Initiative hat, kann man - vor allem IP - das Spiel und die Potgröße steuern (z.B. durch Nehmen von Freecards)
      • Durch häufiges Spiel IP hat man einen Informationsvorteil, der ebenfalls für die Steuerung des Spielflusses einer Hand genutzt werden kann.
    • SvenBe
      SvenBe
      HeadAdmin
      HeadAdmin
      Dabei seit: 19.04.2006 Beiträge: 13.114
      He RollingThunder,

      sieht ja ganz so aus als ob du eher als Lehrer als als Schüler hier beim Anfängerkurs mitmachen kannst...
      Wie siehts denn trotzdem mit dem 2. Teil der Hausaufgaben aus?

      Grüsse aus Gibraltar,SvenBe