Knorpelschaden

    • Schnicker
      Schnicker
      Black
      Dabei seit: 03.03.2006 Beiträge: 18.897
      Hallo,

      ich wurde letzte Woche wegen eines Knorpelschadens an meinem Knie operiert. Nachdem ursprünglich irgendein "Chondromimetic-Biomaterial" vorgesehen war, musste dann doch eine Mikrofrakturierung gemacht werden, da der Knorpelschaden für das Biomaterial zu groß war.

      Die OP verlief gut, die Reha hat auch schon angefangen und ich wurde mehrfach angemahnt nicht auf mein operiertes Bein zu stehen, bzw. es nur mit 15kg zu belasten.

      Jetzt bin ich vorhin mit einer Krücke weggerutscht (Scheißdrecksscheiß nasser Fußboden :rage: ) und BAM mit dem operierten Bein aufgetreten ;(

      Vermutlich ist es unmöglich, darauf pauschal eine Antwort zu geben, aber ich mache mir jetzt natürlich Sorgen, dass die OP für den Arsch war und ich mir den neuen, wohl noch komplett instabilen/weichen Knorpel gleich wieder zerstört habe.

      Kann das vielleicht jemand abschätzen wie tragisch so ein einmaliger "Ausrutscher" in der Regel ist?

      Wie gesagt, ist vermutlich unmöglich das pauschal zu beantworten, aber vielleicht ist hier ja irgendein Medizinexperte unterwegs, der aus Erfahrung abschätzen kann, was da jetzt genau in meinem Knie passiert ist. Bin bestimmt nicht der Erste, dem das nach so einer OP passiert.

      Gruß und danke im Vorraus
  • 5 Antworten
    • Hennes
      Hennes
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 05.03.2006 Beiträge: 17.084
      Ich würde es in der Klinik überprüfen lassen wo du die OP hattest. Jetzt am WE zu einer Notpraxis fahren bringt nix, und bis Montag schwitzen bis dein Orthopäde wieder auf hat bringts ja auch nicht.

      Edit: Gute Besserung
    • Schnicker
      Schnicker
      Black
      Dabei seit: 03.03.2006 Beiträge: 18.897
      Hatte eigentlich gehofft, dass hier jemand schreibt "Nene, wenn das Draufstehen ne einmalige Sache ist, ist das kein Problem. Wenn erst vor 11 Tagen die OP war wächst der Knorpel eh erst noch hoch" oder so :(

      Bei sowas bin ich echt furchtbar, mach mir da gerade voll den Kopf, dabei kann ich es ja eh nicht mehr ändern. Will halt einfach irgendwann vollständig gesund sein und wieder Fußball spielen können :(

      Werde jedenfalls mal in der Klinik nachfragen. Danke für die Genesungswünsche :)

      P.S.: Falls mir noch jemand

      Nene, wenn das Draufstehen ne einmalige Sache ist, ist das kein Problem. Wenn erst vor 11 Tagen die OP war wächst der Knorpel eh erst noch hoch


      schreiben will, kann er das gerne tun :P
    • Rubnik
      Rubnik
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 10.731
      Original von CoJSchnicker

      P.S.: Falls mir noch jemand

      Nene, wenn das Draufstehen ne einmalige Sache ist, ist das kein Problem. Wenn erst vor 11 Tagen die OP war wächst der Knorpel eh erst noch hoch


      schreiben will, kann er das gerne tun :P
      würde Ich gerne, kann Ich aber nicht.

      Allerdings denke Ich, wenn ein einmaliger Ausrutscher + Belastung so gefährlich für den Erfolg der OP wäre hätten Sie dein Bein vielleicht besser gesichert.
    • Schnicker
      Schnicker
      Black
      Dabei seit: 03.03.2006 Beiträge: 18.897
      Ein einmaliger Ausrutscher ist wohl nicht so dramatisch. Puh :f_love:
    • Schnicker
      Schnicker
      Black
      Dabei seit: 03.03.2006 Beiträge: 18.897
      Ich hätte mal noch eine Frage an Leute, die bereits eine Mikrofrakturierung hinter sich haben.

      Meine OP ist jetzt nicht ganz 2,5 Wochen her (OP war am Montag 5.9.2011) und bis auf das Ausrutschen lief auch alles ganz gut. Bisher habe ich sehr starke Schmerzmittel genommen und diese - zumindest wenn ich mir die Erfahrungsberichte anderer Leute durchlese - eigentlich auch vergleichsweise gut vertragen.

      Erfahrungsbericht :D

      Auf Anraten meines Arztes habe ich Tilidin am Abend um 11.oo Uhr eingenommen, innerhalb kürzester Zeit erlebte ich einen Flash,mein ganzer Körper war in Aufruhr, innerhalb von einer halben Stunde habe ich mich mehrmals übergeben,die ganze Nacht über war ich total neben mir. Der nächste Tag war ein Albtraum zwischen totaler Verwirrtheit und sich übergeben zu müssen. Nach etwa 14 Stunden war dieser Albtraum vorbei. Ich werde dieses Medikament nicht mehr nehmen und auf ganz normale und verträgliche Medikamente bauen und mit dem Schmerzen leben. PS Bin Krankenschwester und wünsche keinem diesen furchtbaren Zustand den ich erleben mußte.


      Die Teile sind halt schon ganz schöne Bomben, mir wird eigentlich nur ein bisschen schwindelig davon und dazu soll ich dann noch zweimal täglich Ibuprofen 800mg nehmen.

      Weil ich mich jetzt nicht unbedingt wochenlang mit Schmerzmitteln benebeln will habe ich zuerst nur noch eine Ibuprofen täglich genommen, dann gar keine und gestern dann auch erstmals auf die Tilidin-Tabletten verzichtet.

      Ich hatte halt die ganze Zeit das Gefühl, dass die Schmerzen gar nicht so krass sind und dann muss ich mir ja auch nicht irgendwelche Hämmer reinpfeifen.

      Gestern gegen Abend habe ich dann gemerkt, wie der Wirkstoff abnimmt und ich hatte wirklich ordentliche Schmerzen (da merkt man erstmal wie krass die Teile abgehen). Naja, ich dachte das wird schon wieder bis ich so gegen Mitternacht dann kapituliert habe und mir halt doch wieder son eine Tilidin eingeschmissen habe, man muss sich ja auch nicht übermäßig quälen wnn es noch weh tut und jetzt sind die Schmerzen auch wieder einigermaßen ok.

      Ich wollte jetzt allerdings mal nachfragen, ob das bei anderen Leuten mit Mikrofrakturierung genauso war mit den Schmerzen. Ich meine, dass das weh tut ist schon klar, immerhin werden da Löcher in den Knochen gebohrt, Knorpel entfernt etc. aber dass das nach 2,5 Wochen noch so krass ist überrascht mich ziemlich.

      Wie lange habt ihr denn Schmerzmittel genommen? So wie das gestern noch weh getan hat habe ich nicht das Gefühl in absehbarer Zeit ohne Schmerzmittel auszukommen :(