Ziele im Leben

  • Umfrage
    • Was habt ihr im Leben hauptsächlich für ein Ziel?

      • 66
        B) Freiheit das Leben nach eigenen Vorstellungen gestalten zu können
        54%
      • 28
        D) Familienglück
        23%
      • 22
        A) finanzielle Sicherheit (Reichtum eingeschlossen)
        18%
      • 7
        C) geregelter Tagesablauf und sicheren Job
        6%
      Insgesamt: 123 Stimmen
    • mak199219
      mak199219
      Bronze
      Dabei seit: 18.08.2010 Beiträge: 728
      Hey, bin gerade son in gedanken darauf gekommen, dass ich mir eigentlich gar nicht genau sicher bin was ich so im Leben erreichen will. Ich mein ist klar dass ich halt glücklich werden will und so, aber wie???

      Also was sind eure Ziele im Leben un vorrallem wie habt ihr das rausgefunden??
      Ich mein es gilt ja auch wichtige Entscheidungen zu treffen die das ganze Leben beeinflussen aber wie kann man da raus finden was richtig ist??

      Wäre cool da mal nen paar erfahrungen zu hören.
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      Edit: Mods bitte mal ne Umfrage adden

      Was habt ihr im Leben hauptsächlich für ein Ziel?

      A) finanzielle Sicherheit (Reichtum eingeschlossen)
      B) Freiheit das Leben nach eigenen Vorstellungen gestalten zu können
      C) geregelter Tagesablauf und sicheren Job
      D) Famielienglück

      So Dinge die sich eigentlich jeder Wünscht wie zum Beispiel Gesundheit hab ich mal rausgelassen, falls es dennoch Anregungen oder Wünsche zur Umfrage gibt einfach in Thread schreiben.

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  • 66 Antworten
    • ItseMeMario
      ItseMeMario
      Bronze
      Dabei seit: 11.03.2010 Beiträge: 1.831
      1) auf jeden fall genug geld um entspannt zu leben, muss net reich sein, will mir aber net gedanken machen müssen ob das geld am ende des monats noch für n fettes steak im blockhouse reicht, wennde verstehst

      2) Nicht nur für den Job leben. Kenn genug Leute die seit sie damals aus der schule raus sind n job angefangen haben und seitdem nurnoch für den leben. dh morgens um 6 auf und abends um 17 uhr nachause 30 tage urlaub im jahr und das wars dann für die nächsten 30 jahre... da sag ich getrost nein Danke.

      3) Viel reisen. Will nicht erst wenn ich in rente bin merken dass ich mal die welt sehn will. Tochter der Freundin meiner Mutter handhabt das so. Sie arbeitet halbes jahr lang von morgen bis abends und in die nacht rein, lebt praktisch in einem zimmer und isst nur toast, spart also praktisch sämtliches geld und nach dem halben jahr haut sie ab, und schaut sich die welt an. Die war schon (für mein verständnis) fast überall - was natürlich per definition bei der fülle an reisemöglichkeiten auf der welt keine aufgabe ist, die man in einem einzigen leben schaffen kann - zumindest war sie schon an verdammt vielen orten. Und wenn das geld weg ist kommt sie zurück. Ob das mein angestreber weg sein soll wie ich dieses ziel umsetzen will sei mal dahingestellt, denke eher nicht weil sich das etwas mit dem 1. punkt widerspricht. aber intention sollte klar sein

      4) nette frau familie und der ganze scheiß :) - aber vielleicht auch nicht zu früh. Ich weiß kinder sind ne tolle sache aber ich denke sie bringen auch verdammt viele einschränkungen mit sich. Da kann ich mich mit dem "eine Frau fürs Leben" gedanken leichter anfreunden, auch wenn ich sie bis jetzt noch net gefunden haben ; )

      5) Neben Punkt 3. zur ergänzung noch: Auf jeden fall dauerhaft aus deutschland raus - Sprich wohnsitz. Natürlich ab und zu zur familie zurück. Aber ansonsten würde ich gerne in einem anderen Land leben. Finde deutschland einfach zu mainstream zu schlicht und zu langweilig. ist wahrscheinlich eine sache der gewohnheit. aber ich denke es gibt viele attraktivere Länder auf der Welt. Zumindest vom Flair. Menschenrecht Arbeitslage Politik usw. da hat deutschland natürlich deutlich vorteile gebenüber vielen der länder die unter den "mehr Flair" punkt fallen, aber ich denke mit dem nötigen kleingeld und dem richtigen beruf sollte das eher sekundär sein.

      denke das reicht fürn anfang
    • dergruene
      dergruene
      Global
      Dabei seit: 03.07.2011 Beiträge: 213
      gesundheit-familie-geld. alles andre nehm ich wies kommt. bleibt ja nichts anderes übrig.
    • Whiteboy
      Whiteboy
      Bronze
      Dabei seit: 09.01.2008 Beiträge: 322
      Original von ItseMeMario
      2) Nicht nur für den Job leben. Kenn genug Leute die seit sie damals aus der schule raus sind n job angefangen haben und seitdem nurnoch für den leben. dh morgens um 6 auf und abends um 17 uhr nachause 30 tage urlaub im jahr und das wars dann für die nächsten 30 jahre... da sag ich getrost nein Danke.
      #
    • mak199219
      mak199219
      Bronze
      Dabei seit: 18.08.2010 Beiträge: 728
      Original von ItseMeMario
      1) auf jeden fall genug geld um entspannt zu leben, muss net reich sein, will mir aber net gedanken machen müssen ob das geld am ende des monats noch für n fettes steak im blockhouse reicht, wennde verstehst

      2) Nicht nur für den Job leben. Kenn genug Leute die seit sie damals aus der schule raus sind n job angefangen haben und seitdem nurnoch für den leben. dh morgens um 6 auf und abends um 17 uhr nachause 30 tage urlaub im jahr und das wars dann für die nächsten 30 jahre... da sag ich getrost nein Danke.

      3) Viel reisen. Will nicht erst wenn ich in rente bin merken dass ich mal die welt sehn will. Tochter der Freundin meiner Mutter handhabt das so. Sie arbeitet halbes jahr lang von morgen bis abends und in die nacht rein, lebt praktisch in einem zimmer und isst nur toast, spart also praktisch sämtliches geld und nach dem halben jahr haut sie ab, und schaut sich die welt an. Die war schon (für mein verständnis) fast überall - was natürlich per definition bei der fülle an reisemöglichkeiten auf der welt keine aufgabe ist, die man in einem einzigen leben schaffen kann - zumindest war sie schon an verdammt vielen orten. Und wenn das geld weg ist kommt sie zurück. Ob das mein angestreber weg sein soll wie ich dieses ziel umsetzen will sei mal dahingestellt, denke eher nicht weil sich das etwas mit dem 1. punkt widerspricht. aber intention sollte klar sein

      4) nette frau familie und der ganze scheiß :) - aber vielleicht auch nicht zu früh. Ich weiß kinder sind ne tolle sache aber ich denke sie bringen auch verdammt viele einschränkungen mit sich. Da kann ich mich mit dem "eine Frau fürs Leben" gedanken leichter anfreunden, auch wenn ich sie bis jetzt noch net gefunden haben ; )

      5) Neben Punkt 3. zur ergänzung noch: Auf jeden fall dauerhaft aus deutschland raus - Sprich wohnsitz. Natürlich ab und zu zur familie zurück. Aber ansonsten würde ich gerne in einem anderen Land leben. Finde deutschland einfach zu mainstream zu schlicht und zu langweilig. ist wahrscheinlich eine sache der gewohnheit. aber ich denke es gibt viele attraktivere Länder auf der Welt. Zumindest vom Flair. Menschenrecht Arbeitslage Politik usw. da hat deutschland natürlich deutlich vorteile gebenüber vielen der länder die unter den "mehr Flair" punkt fallen, aber ich denke mit dem nötigen kleingeld und dem richtigen beruf sollte das eher sekundär sein.

      denke das reicht fürn anfang
      Find dass auf jedenfall schonmal sehr interessant. Vorallem Punkt eins und zwei sind denk ich mal enorm wichtig. Ist halt bei mir zum Beispiel so, dass ich nicht gerne irgendne Ausbildung machen würde und dann am Ende halt so nen 0815 Job habe indem ich durch fast jeden Mensch ersetzbar bin, sollte halt schon bissl was außergewöhnliches sein was aber halt auch auf jedenfall Spass macht.
      Aber wie kann man sowas finden?

      Ganz wichtig find ich auch wie du gesagt hast dass man raus aus Deutschland sollte, mich hält hier eigentlich auch momentan noch nix weiter, nur wie kann man das nun am besten realisieren??

      Und eine wichtige Frage ist für mich noch, Wie kann man im jungen Alter seine Zukunft planen??
    • Razello
      Razello
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2009 Beiträge: 2.287
      Was wichtig ist und mir in den letzten Tagen aufgefallen ist:
      Sich von Dingen zu trennen die im Grunde unwichtig sind, Zeit fressen oder nur kurzzeitig Spaß bringen. Zeit ist im Leben ein sehr kostbares Gut und Glück kommt mmn dadurch, dass man die Zeit die man hat, gut nutzt.
      Verplempert man seine Zeit nicht, erledigt man die Dinge die einen belasten oder die sonst auf der langen Bank enden würden.
      Das Resultat davon ist, dass man den Kopf frei hat und dadurch bessere Entscheidung beruficher und privater Natur treffen kann.
      Einen Masterplan zum glücklich werden gibt es obv. nicht, da jeder Mensch individuell ist und das Beste aus seinem Leben machen kann.

      Sport ist sehr wichtig, körperliche Fitness=> mentaler Fitness. Trainierter Körper steigert dass Selbstbewusstsein und die eigene Attraktivität, was sich erheblich auf die Grundstimmung, oder was man nun als Glück definieren möchte wiederspiegelt.
    • mak199219
      mak199219
      Bronze
      Dabei seit: 18.08.2010 Beiträge: 728
      Original von Razello
      Was wichtig ist und mir in den letzten Tagen aufgefallen ist:
      Sich von Dingen zu trennen die im Grunde unwichtig sind, Zeit fressen oder nur kurzzeitig Spaß bringen. Zeit ist im Leben ein sehr kostbares Gut und Glück kommt mmn dadurch, dass man die Zeit die man hat, gut nutzt.
      Verplempert man seine Zeit nicht, erledigt man die Dinge die einen belasten oder die sonst auf der langen Bank enden würden.
      Das Resultat davon ist, dass man den Kopf frei hat und dadurch bessere Entscheidung beruficher und privater Natur treffen kann.
      Einen Masterplan zum glücklich werden gibt es obv. nicht, da jeder Mensch individuell ist und das Beste aus seinem Leben machen kann.

      Sport ist sehr wichtig, körperliche Fitness=> mentaler Fitness. Trainierter Körper steigert dass Selbstbewusstsein und die eigene Attraktivität, was sich erheblich auf die Grundstimmung, oder was man nun als Glück definieren möchte wiederspiegelt.
      Hey Razello,
      dein Werdegang finde ich zum Beispiel bemerkenswert. Hab da auch rießen Respekt vor dir. Ich mein jetzt mal abgesehen vom Poker, hast du eigentlich allen gezeigt, dass es lohnenswert ist, dass durchzuziehen was einem wirklich Spass macht. Ich mein macht dich doch bestimmt verdammt glücklich einem tollen Job nachzugehen und dazu noch im Ausland zu leben oder???

      Aber wie konntest du damals diese Entscheidung treffen?
    • 3jersey3
      3jersey3
      Bronze
      Dabei seit: 11.12.2005 Beiträge: 5.387
      Also abgesehen von den normalen Zielen wie Gesundheit,Glück und Liebe ist für mich ein primäres Ziel es zu schaffen mein passives Einkommen soweit zu erhöhen, dass meine montalichen Grundausgaben gedeckt sind!
      Keinen Druck mehr zu haben jeden Tag der Woche leistung zu bringen und die Freiheit zu haben Morgen spontan in den Urlaub fliegen zu können ohne sich um das finanzielle sorgen zu machen das ist für mich etwas was die Lebensqualität erheblich steigern würde und somit auch zu meinen Zielen gehört!
      Zudem möchte ich, wenn ich selber gut finanziell dastehe anderen Menschen die nicht das Glück haben helfen. Abgesehen vom normalen Spenden selber eine Organisation gründen welche die Welt etwas besser machen würde.

      Aber naja was sind schon Ziele in einem Leben was sich jeden Tag verändern kann... und auch man selber verändert sich ja über die Jahre sehr viel...


      lieben Gruß
    • Razello
      Razello
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2009 Beiträge: 2.287
      Original von mak199219

      Hey Razello,
      dein Werdegang finde ich zum Beispiel bemerkenswert. Hab da auch rießen Respekt vor dir. Ich mein jetzt mal abgesehen vom Poker, hast du eigentlich allen gezeigt, dass es lohnenswert ist, dass durchzuziehen was einem wirklich Spass macht. Ich mein macht dich doch bestimmt verdammt glücklich einem tollen Job nachzugehen und dazu noch im Ausland zu leben oder???

      Aber wie konntest du damals diese Entscheidung treffen?
      Naja ich kann ja mal drauf eingehen, vielleicht hab ich da auch teilweise ein falsches Bild oder einen falschen Eindruck ermittelt.
      Ich gehe nochmal ein Stückchen weiter zurück damit man es besser versteht. Die Motivation meinen Job zu beenden und Pokerpro zu werden, war bei mir der Wunsch nach Unabhängigkeit, der Wunsch nach viel Geld. Für Poker gelebt habe ich vor dieser Entscheidung. Von der Fachhochschule mit der Bahn zurück, an meiner Haltestelle raus und die letzten 500Meter einfach gejoggt weil ich zocken wollte. Ob man das da Sucht nennen kann kA, ich habs nicht so gesehen.
      Naja Poker schien mir grenzenlose Möglichkeiten zu bieten. War mir ziemlich sicher das System schlagen zu können, war schon immer sehr wettbewerbsfixiert und musste in allen möglichen Strategie/Skillspielen der beste sein. Dann kamen 2 Dinge zusammen. 2 Riesenluckdonkaments, wo ich in knapp einer Woche aus nem 20$ paysafescard ein satellite gew, + das main geschippt habe für 10,3k+ 3 tage später nochmal 4k gemacht habe.
      Plötzlich war ich für meine Verhältnisse reich und absolut überzeugt, wenn ich nur den ganzen Tag pokern könnte, ich würde die games alle schlagen, Notizen machen, analysieren, Mathematik. Die möglichkeiten die ein lernwilliger Fischg so hat. Dann bin ich auf PS.de gestoßen, ab da war vorbei. Das war das was ich gesucht hatte, vernünftige Strategieartikel, Videos etc- das Internet war ja voll von Randomdonktipps, die ich per google rausgefunden habe. Also entschieden ich lebe jetzt meinen Traum.

      Also, die Gründe haben mich als Fisch damals überzeugt, das pack ich, nur ne Zeitfrage bis ich alles crushe. Es war aber auch eine Art Flucht muss ich eingestehen, mein Job hat mir absolut keinen Spaß gemacht, aber das ist ein anderes Thema.

      Weiter gings:
      3Monate Gas gegeben, marginale winrate aber sehr viel Rakeback und sehr schnelle Fortschritte gemacht, vom Skill und finanzieller Natur. Es wurde immer geiler, ausschlafen, feiern, mehr Kohle als ich ausgeben konnte, Vegas und das beste kein Ende schien in Sicht. Alles nur eine Frage der Zeit, bis die Million da ist. Aber alles hat seine Schattenseiten, ganz besonders das Larryleben als Onlinepro.

      Nach ca 6 Monaten änderte sich einiges. Der Traum platzt und trister Alltag kehrt ein. Hab mich an dieses neue zwanglose Leben zwischen Glotze, PC und Supermarkt komplett gewöhnt.
      Die Lust am spielen verging, war ich früher nicht wegzukriegen von den Tischen, wars jetzt keine Qual, aber doch teilweise sehr anstrengend zu spielen. Resultat ich spielte weniger. Das Leben war nach wie vor ganz okay, nur nicht sehr sinnvoll. Viel TV, der lief den ganten Tag, eigentlich jeden Abend Besuch, Bier, Playstation- FIfa/Pizza. Also leben wie Wochenende und das jeden Tag. Ich will aber nicht noch weiter ausschweifen. Es wurde immer langweiliger.

      Glück ist kein anhaltender Status.
      Mal ausschlafen oder Urlaub haben, ist geil. Aber jeden Tag auusschlafen, ohne Verpflichtungen, ohne Druck irgendwas zu machen, ist irgendwann nicht mehr geil. Man wird ernorm träge, wenn man sich nicht aktiv entscheidet den Tag zu gestalten.

      Wenn dann, wie in 2,3 großen Phasen, die ich hatte ein großer Downswing dazukommt, man aber keine Rücklagen geschaffen hat, ist man plötzlich der unglpcklichste Mensch der Welt und läuft echt Gefahr depressiv zu werden.
      Allein der Gedanke, du scheiterst mit dem Vorhaben und hast 2,3 Jahre lebenszeit einfach komplett sinnlos verschwendet, lastet schon schwer.

      Ich hatte oft diese Phasen, wo ich mich wieder nach Normalität gesehnt habe
      Einem geregeltem Leben, als Teil der Gesellschaft.
      Mein kleiner Bruder ist Feuerwehrmann geworden, mittlerweile verheiratet und hat ein Kind. Wenn ich da so drüber nachgedacht habe, kamen iimmer häufiger Zweifel an meinem Dasein als Pro auf. Gerade die Sinnfrage, Pokern Geld ausgeben, sonst keine Verpflichtungen. Das macht einfach nicht glücklich.

      Ich möchte dann doch aber mal ein Fazit aussprechen, sonst spewe ich hier noch den ganzen Thread voll.
      Es gibt nicht das perfekte Leben, den perfekten Job etc. Wenn wir andere beneiden, die ein vermeintlich perfektes Leben führen, können wir denen auch nur vor die Fassade blicken. Der Mensch gewöhnt sich so schnell an alles gute oder wünschenswerte. Wie oft ist es mir passiert, das ich mir etwas gewünscht habe, wenn ich es dann hatte, war die Realität meist ein wenig ernüchtern und irgendwann geht das Interesse verloren.
      Glück muss man sich erarbeiten, jeden Tag aufs Neue. Kämpfen und Siegen :)
      Ein Pokerpro ohne Geldsorgen, muss sich sein GLück genauso erarbeiten wie der Student, der jeden Penny 2x umdrehen muss.

      Was ich dann noch merke, ist dass es okay ist Wünsche und Ziele für die Zukunft zu haben, das ist sogar wichtig um die Orintierung nicht zu verlieren.
      Nur man darf bei all den Wünschen und Zielen nicht vergessen, dass man im heute lebt und der heutige Tag in der Form nicht mehr sein wird. Also Zeit nutzen und aus den Umständen , die einen umgeben das beste machten!
    • derStud1986
      derStud1986
      Bronze
      Dabei seit: 05.02.2009 Beiträge: 1.426
      sehr sehr schöner Text Razello.....
    • basti002
      basti002
      Bronze
      Dabei seit: 24.12.2007 Beiträge: 4.054
      Schoener post bro!
    • yog81
      yog81
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2006 Beiträge: 2.158
      also ich stehe jeden Tag um 6Uhr auf und komme um 18Uhr heim.
      dazwischen liegen 2h Autofahrt und ca. 9h büroarbeit.
      daheim habe ich Frau und Kind.
      Ich könnte z.Z. kaum glücklicher sein....

      ich denke, dass ist alles ansichtssache.
      Meine Vorredner können sich so ein leben nicht vorstellen, ich wöllte nicht tauschen.

      :)
    • derStud1986
      derStud1986
      Bronze
      Dabei seit: 05.02.2009 Beiträge: 1.426
      Respekt, aber weshalb macht es dich glücklich 12 Stunden am Tag für Arbeit aufzuwenden?

      Weil du dort verhältnismäßig gut verdienst?Du weißt wofür du es machst (Familie)? Du eine feste Struktur im Leben brauchst?

      Weißt, das schlimme an Arbeit finde ich zu wissen was dich erwartet. Du fährst morgens zu deinem 8 Std job und weißt genau wie es enden wird. Dieser Zustand macht mich definitiv nicht glücklich und versuche deshalb zu Hustlern und möglichst schnell aus den Fängen des Gesellschaftszwanges zu entfliehen.

      Zum Thema Zeit. Ich bin jetzt 25 und früher hatte ich vor mit ca. 30 Jahren eine Familie zu gründen und Sesshaft zu werden. Diesen Plan habe ich über den Haufen geworfen. Ich kann mich wirklich an alles erinnern was in den letzten 5 Jahren passiert ist bzw. ab meinem 18ten. Wie ich mit meinen Jungs rumgecruist bin, in der Weltgeschichte unterwegs war etc. Wenn ich überlege mich an alles der letzten 5 Jahre erinnern zu können und in 5 Jahren 30 zu sein, machte mir das ziemlich Angst. Ich werde meine ganze Familienplanung auf 36 verschieben und bis dahin die Verantwortung nur auf mein Business beschränken. Wahrscheinlich werde ich eh bald irgendeine Dame schwängern, weil sie mich verarscht und dann hat sich der Plan eh erledigt:)


      Ich kann einfach nur raten jeden tag aufs neue seine eigenen Interessen zu verfolgen. Wenn man einfach das macht was man sich vorstellt und sagt, tut man schon mehr als 95 % aller Menschen. Angst vor der Zukunft, Wünsche, einen Traum zu haben ist menschlich aber das Beste daraus zu machen indem man all dem folgt ist individuell. Man muss es einfach nur machen. Ich gebe jedem Menschen vollen Respekt der eine Sache mit ganzem Herzen verfolgt. Ich respektiere eher Menschen die mit erhobenen Hauptes in den Abgrund gehen (zb. einer Geschäftsidee die nicht geklappt hat) als welche, die ständig alles halbherzig machen, mehr reden als tun und immer Sachen anfangen und wieder aufhören sobald es ein bisschen Widerstand gibt.

      Es ist wie ich finde ein stetiger Kampf seinen Erfolg zu realisieren. Mir fällt es wahnsinnig schwer, da ich in meiner Erziehung nie eine Konstante hatte und nie einen regulären Ablauf. Aber gut...höre jetzt mal auf hier rumzulabern...byebye
    • gforce85
      gforce85
      Bronze
      Dabei seit: 10.11.2007 Beiträge: 541
      Ich möchte:
      - eine Arbeit haben die mich auch nach Jahren noch erfreut/fordert
      - Frau und Kinder haben
      - ein Auto für mich - eins für die Frau
      - Frau soll nicht arbeiten MÜSSEN (also wenn die Kinder alt genug sind und sie arbeiten WILL ist das ja kein Ding - möchte aber der "Ernährer" sein)
      - Haus -> keine Miete
      - Zeit für die Familie haben (Zeit ist obv echter Luxus)

      - den Kindern nie sagen müssen: Das können wir uns nicht leisten (heißt sicher nicht dass die alles in den Arsch geschoben bekommen, es geht nur um das "leisten können"
    • quarkbrot
      quarkbrot
      Bronze
      Dabei seit: 19.10.2008 Beiträge: 1.157
      bis die Frau die Scheidung will und ihr Ehegattenunterhalt + Unterhalt für's Kind zahlen müsst bis ans Ende aller Tage :coolface:

      ne Hausfrau + Kind @home omg :facepalm:

      alles so Wunschvorstellungen, die euch später s Genick brechen -> Dokus!

      @Razello n1n1n1
    • mak199219
      mak199219
      Bronze
      Dabei seit: 18.08.2010 Beiträge: 728
      @ razello danke für den post

      Ich merk schon, dass sich hier so zwei Seiten besonders herausstellen.
      Auf der einen Seite stehen die Wünsche nach einem geregeltem Leben in festen Bahnen und auf der anderen Seite der Wunsch nach einem Leben in grenzenloser Freieit ohne gesellschaftliche Zwänge.

      Ich bin mehr so der Anhänger der freiheitliebenden Gruppe, weiss aber nocht nich so genau wie man ein solches Leben ( außer als Pro) realisieren kann.

      Allerdings find ich es auch richtig, dass man mal etwas riskieren muss, auch falls man scheitern sollte
    • gforce85
      gforce85
      Bronze
      Dabei seit: 10.11.2007 Beiträge: 541
      [quote]Original von quarkbrot
      bis die Frau die Scheidung will und ihr Ehegattenunterhalt + Unterhalt für's Kind zahlen müsst bis ans Ende aller Tage :coolface:

      ne Hausfrau + Kind @home omg :facepalm:

      alles so Wunschvorstellungen, die euch später s Genick brechen -> Dokus!/quote]

      Von Hausfrau wurde doch nirgendwo etwas geschrieben...?(

      Warum soll das jemandem das Genick brechen und was für Dokus?
    • Epitaph
      Epitaph
      Bronze
      Dabei seit: 29.07.2006 Beiträge: 12.280
      ich finde unabhängig davon welche ziele man sich im leben setzt ist es wichtig, den realismus (oder gar fatalismus im eingeschränkten sinne) zu leben. sprüche wie 'lebe im jetzt anstatt in der zukunft oder der vergangenheit' und 'lebe jeden tag als wäre es dein letzter' klingen zunächst ziemlich platt, ich finde aber dass eine ungeheure menge wahrheit in ihnen steckt.
      sich nicht zu trauen eine frau in ner bar anzusprechen und bei alltäglichen dingen zu hadern nur aus der eigenen scham heraus sind sachen die völlig banal und unsinnig sind. wenn man realisiert dass man nur 1 leben hat, wieso sollte man dann zurückhalten und nicht versuchen jede einem sich bietende chance zu nutzen?

      wenn man sich vornimmt im leben glücklich sein zu wollen, dann ist der erste schritt, sich so zu akzeptieren wie man ist, und dann darauf aufzubauen. glücklich ist man, wenn man die ziele, die man sich steckt, erreicht oder zumindest konstant darauf hinarbeitet. glück ist nicht ein status den man einmal erreichen muss um ihn für immer zu behalten. glück ist wie die körperliche fitness, man muss immer was dafür tun um es dauerhaft zu behalten.

      ansonsten kann ich razellos erstem post nur vollstens zustimmen, genau diese erfahrungen habe ich auch gemacht.
    • yog81
      yog81
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2006 Beiträge: 2.158
      Original von derStud1986
      Respekt, aber weshalb macht es dich glücklich 12 Stunden am Tag für Arbeit aufzuwenden?

      Weil du dort verhältnismäßig gut verdienst?Du weißt wofür du es machst (Familie)? Du eine feste Struktur im Leben brauchst?

      Weißt, das schlimme an Arbeit finde ich zu wissen was dich erwartet. Du fährst morgens zu deinem 8 Std job und weißt genau wie es enden wird. Dieser Zustand macht mich definitiv nicht glücklich und versuche deshalb zu Hustlern und möglichst schnell aus den Fängen des Gesellschaftszwanges zu entfliehen.

      Zum Thema Zeit. Ich bin jetzt 25 und früher hatte ich vor mit ca. 30 Jahren eine Familie zu gründen und Sesshaft zu werden. Diesen Plan habe ich über den Haufen geworfen. Ich kann mich wirklich an alles erinnern was in den letzten 5 Jahren passiert ist bzw. ab meinem 18ten. Wie ich mit meinen Jungs rumgecruist bin, in der Weltgeschichte unterwegs war etc. Wenn ich überlege mich an alles der letzten 5 Jahre erinnern zu können und in 5 Jahren 30 zu sein, machte mir das ziemlich Angst. Ich werde meine ganze Familienplanung auf 36 verschieben und bis dahin die Verantwortung nur auf mein Business beschränken. Wahrscheinlich werde ich eh bald irgendeine Dame schwängern, weil sie mich verarscht und dann hat sich der Plan eh erledigt:)


      Ich kann einfach nur raten jeden tag aufs neue seine eigenen Interessen zu verfolgen. Wenn man einfach das macht was man sich vorstellt und sagt, tut man schon mehr als 95 % aller Menschen. Angst vor der Zukunft, Wünsche, einen Traum zu haben ist menschlich aber das Beste daraus zu machen indem man all dem folgt ist individuell. Man muss es einfach nur machen. Ich gebe jedem Menschen vollen Respekt der eine Sache mit ganzem Herzen verfolgt. Ich respektiere eher Menschen die mit erhobenen Hauptes in den Abgrund gehen (zb. einer Geschäftsidee die nicht geklappt hat) als welche, die ständig alles halbherzig machen, mehr reden als tun und immer Sachen anfangen und wieder aufhören sobald es ein bisschen Widerstand gibt.

      Es ist wie ich finde ein stetiger Kampf seinen Erfolg zu realisieren. Mir fällt es wahnsinnig schwer, da ich in meiner Erziehung nie eine Konstante hatte und nie einen regulären Ablauf. Aber gut...höre jetzt mal auf hier rumzulabern...byebye
      ich bin froh, dass ich mir meinen Arbeitsplatz durch studium und später gute leistungen im job selbst erarbeitet habe.
      ich bin stolz, dass ich meine kleine Familie inkl. großer Wohnung, zwei Autos, Urlaub etc damit ernähren kann. Meine Frau kann in Ruhe in Elternzeit bleiben und muss nicht schnell wieder arbeiten gehen.
      ich bin glücklich, dass ich abends und am WE Zeit mit meiner Tochter verbringen kann.

      insgesamt alles bestens...
    • remix3331
      remix3331
      Bronze
      Dabei seit: 26.07.2010 Beiträge: 729
      Original von yog81


      ich bin froh, dass ich mir meinen Arbeitsplatz durch studium und später gute leistungen im job selbst erarbeitet habe.
      ich bin stolz, dass ich meine kleine Familie inkl. großer Wohnung, zwei Autos, Urlaub etc damit ernähren kann. Meine Frau kann in Ruhe in Elternzeit bleiben und muss nicht schnell wieder arbeiten gehen.
      ich bin glücklich, dass ich abends und am WE Zeit mit meiner Tochter verbringen kann.

      insgesamt alles bestens...
      :s_thumbsup:

      wenn man arbeit hat, die einem wirklich spaß macht und erfüllt, ist es imo kein problem 10h+ zu arbeiten. man sollte keinen job nur des geldes wegen machen. hab einige freunde die hohe arbeitszeiten haben, sie diese arbeit aber gar nicht erfüllt, sie es nur des geldes wegen machen und menschlich eigentlich total verwahrlosen