BTN - Blueprint

    • DerDateDoktor
      DerDateDoktor
      Bronze
      Dabei seit: 13.04.2010 Beiträge: 387
      Limping Behind
      You should generally raise pre-flop if there’s only one limper. When there are two or more limpers, I would limp behind with weaker hands such as Axs and suited connectors that play well in multi-way pots. With Axs, you will be able to cooler more players when you both flop a flush draw. T7s and 65s are also great because your hands can make some kind of a straight. Avoid calling with J5s type hands. With 99+, AK, KQ, or KJs, you should raise pre-flop regardless of how many limpers there are. Another play I often like to use is open limp on the button or to min-raise the button if it is folded to me. I do this when a player in the blinds is bad but is overly aggressive pre-flop. I don’t want to bloat the pot pre-flop because that will decrease the stack-to-pot ratio and make it easier for him to play against me. When playing against a very aggressive opponent, I want to put in the minimal amount of money before we see a flop. Since he is so aggressive, I can take advantage of it by committing more chips when I make a strong hand post-flop.
      Unter small Suited Connector verstehe ich alles unter 9Xs.
      Aber was ist mit QJs........????


      Important Note: Many small-stakes players often make the mistake of raising with 65s against an opponent who never limp-folds. Or they open with speculative hands when a player on the blinds likes to 3-bet light. I know I used to burn money not realizing this because it is such a small mistake. However, if you do keep committing the same small mistake over and over again, it will get costly in the future.
      Gibts einen Grund, warum hier nicht zusätzlich check/fold steht?
      Weil einen Absatz davor meinte er tighten up your range, wenn der Gegner nicht limp/fold check/fold spielt.


      3-betting
      Your 3-betting range from the button should be the widest out of all the positions. The main reason is you have position. My approach for 3-betting on the button depends more on who my opponent is rather than the strength of my hand. If my opponent keeps folding to 3-bets, then I would 3-bet him all day. If my opponent does call 3-bets but check-fold whenever he misses the flop, then I would 3-bet him all day as well. Of course, I wouldn’t go out of my way to 3-bet with bad hands such as 74o or J7o. When 3-betting from the button, be conscious of players in the blinds. If they don’t get out of line often by 4-betting you light, then you should 3-bet as often as you can. However, once you recognize that players on the blinds is 4-betting you light, you should decrease your 3-betting frequency. I don’t think you should worry too much about this concept since it rarely happen in games below 200nl. However, it is good for you to know you to know of such an idea so you can take advantage of the situation when it arises.
      Ok! Wie sieht die Rasing Range dann aus, wenn der Gegner nicht häufig bei 3bets foldet und auch nicht bei cBets?

      Dann steht glaub ich nur noch JJ, AQ zur Wahl, oder?
  • 5 Antworten
    • tomsnho
      tomsnho
      Silber
      Dabei seit: 24.11.2006 Beiträge: 7.565
      Original von DerDateDoktor
      3-betting
      Your 3-betting range from the button should be the widest out of all the positions. The main reason is you have position. My approach for 3-betting on the button depends more on who my opponent is rather than the strength of my hand. If my opponent keeps folding to 3-bets, then I would 3-bet him all day. If my opponent does call 3-bets but check-fold whenever he misses the flop, then I would 3-bet him all day as well. Of course, I wouldn’t go out of my way to 3-bet with bad hands such as 74o or J7o. When 3-betting from the button, be conscious of players in the blinds. If they don’t get out of line often by 4-betting you light, then you should 3-bet as often as you can. However, once you recognize that players on the blinds is 4-betting you light, you should decrease your 3-betting frequency. I don’t think you should worry too much about this concept since it rarely happen in games below 200nl. However, it is good for you to know you to know of such an idea so you can take advantage of the situation when it arises.
      Ok! Wie sieht die Rasing Range dann aus, wenn der Gegner nicht häufig bei 3bets foldet und auch nicht bei cBets?

      Dann steht glaub ich nur noch JJ, AQ zur Wahl, oder?
      Kann man auf keinen Fall generalisieren.

      Aber wenn Villain (mit anständigem PFR, keine 12/6-Nit) sehr wenig auf 3bets foldet und auch am Flop nicht leicht aufgibt, dann solltest du "Bluff3bets" vermeiden und dafür deine Value3bet-Range (mittlere/hohe Pairs + Hände, die gute Toppairs machen können) deutlich erweitern. AQ ist dann ganz easy eine Value3bet, AJ und KQ auch noch und ev. auch noch KJ, AT, KTs usw. (je nach Villain halt) - wenn er viele weake Aces callt, viele Suited Connecotrs, kleine Pairs usw. und sobald er den Flop nicht ganz verfehlt hat ungern aufgibt, stehst du mit solchen Händen noch ziemlich gut da.
    • DerDateDoktor
      DerDateDoktor
      Bronze
      Dabei seit: 13.04.2010 Beiträge: 387
      Kann man auf keinen Fall generalisieren.
      Aber wenn Villain (mit anständigem PFR, keine 12/6-Nit)

      Dass Villain mit diesen Stats Premium Hands spielt, ist mir klar.
      Aber, wie kann er mit diesen Stats bitte NIT sein?


      sehr wenig auf 3bets foldet und auch am Flop nicht leicht aufgibt,


      Als Richtwert nimm ich mal fold to 3bet/cBet über 70%, right?

      dann solltest du "Bluff3bets" vermeiden und dafür deine Value3bet-Range (mittlere/hohe Pairs + Hände, die gute Toppairs machen können) deutlich erweitern.


      unter mittle Pairs und Hände verstehe ich folgendes

      88, 87s, Q2s

      right?


      AQ ist dann ganz easy eine Value3bet, AJ und KQ auch noch und ev. auch noch KJ, AT, KTs usw. (je nach Villain halt)

      KJ..... dürfte dann auf Villain mit einem VPIP über 40 als Value Bet gelten?


      - wenn er viele weake Aces callt, viele Suited Connecotrs, kleine Pairs usw. und sobald er den Flop nicht ganz verfehlt hat ungern aufgibt, stehst du mit solchen Händen noch ziemlich gut da.


      So weit verstanden. Nur eines bleibt mir ein Rätsel.
      Wieso ist die 3bet range in den Blinds nicht so weit wie bei BTN?

      Schließlich habe ich dann nur noch 1/2 Gegner die mich 4betten können. Im BTN wäre es dann einer mehr.
    • mischko
      mischko
      Bronze
      Dabei seit: 14.10.2006 Beiträge: 850
      da die ganze hand in position spielst was nen großer vorteil ist, als wenn du OOP 3bettest :-)
    • tomsnho
      tomsnho
      Silber
      Dabei seit: 24.11.2006 Beiträge: 7.565
      Original von DerDateDoktor
      Kann man auf keinen Fall generalisieren.
      Aber wenn Villain (mit anständigem PFR, keine 12/6-Nit)

      Dass Villain mit diesen Stats Premium Hands spielt, ist mir klar.
      Aber, wie kann er mit diesen Stats bitte NIT sein?
      Vielleicht haben wir eine etwas verschiedene Sichtweise von was eine Nit ist und was nicht. Für mich ist jemand mit 6 PFR und niedrigem Vp$ip eben eine Nit (wenn auch er mit diesen Stats wohl meistens einige fishy limpplays in seinem Spiel hat - ich würde so einen Spieler ganz klar von einer 50/6-CallingStation unterscheiden)


      sehr wenig auf 3bets foldet und auch am Flop nicht leicht aufgibt,


      Als Richtwert nimm ich mal fold to 3bet/cBet über 70%, right?
      Wer 70 % auf 3bets foldet, foldet relativ viel. Wenig mein ich eher Leute mit 50 % FoldTo3bet und weniger. Wer > 70 % seiner Raisingrange auf 3bets foldet, ist ein gutes Bluff3bet-Opfer, dafür kannst gegen solche Leute die Valuerange stark einschränken.

      dann solltest du "Bluff3bets" vermeiden und dafür deine Value3bet-Range (mittlere/hohe Pairs + Hände, die gute Toppairs machen können) deutlich erweitern.


      unter mittle Pairs und Hände verstehe ich folgendes

      88, 87s, Q2s

      right?
      88 ja
      87s seh ich eher als drawing Hand an, Toppairs machst damit selten und wenn dann gibt's eine Reihe an möglichen Overpairs die dich schlagen. Die Hand würd ich gegen Leute die wenig auf 3bets folden und auch postflop wenig loslassen können lieber nicht 3betten.
      Q2s macht alles andere als gute Toppairs. Mit der 2 triffst nie ein Toppair und wenn die Q triffst, hast den schlechtesten Kicker der nur möglich ist.


      AQ ist dann ganz easy eine Value3bet, AJ und KQ auch noch und ev. auch noch KJ, AT, KTs usw. (je nach Villain halt)

      KJ..... dürfte dann auf Villain mit einem VPIP über 40 als Value Bet gelten?
      Versteh ich nicht ganz, v.a. was der Vp$ip damit zu tun hat bei 3bets. Wenn Villain aber 40 % Steal von der Position, von der er raist haben sollte und auf 3bets nur 40 % foldet, wird er in etwa eine 24 % Range weiterspielen (einen Teil davon callen, einen Teil 4betten) - eventuell weißt, dass Villain Hände wie QJ, JT, J9, J8 und KT, K9 callt, dann hast recht klar eine Value3bet mit KJs; ansonsten hilft stoven - in meinem Beispiel eben gegen eine mögliche 24 % Range.


      - wenn er viele weake Aces callt, viele Suited Connecotrs, kleine Pairs usw. und sobald er den Flop nicht ganz verfehlt hat ungern aufgibt, stehst du mit solchen Händen noch ziemlich gut da.


      So weit verstanden. Nur eines bleibt mir ein Rätsel.
      Wieso ist die 3bet range in den Blinds nicht so weit wie bei BTN?

      Schließlich habe ich dann nur noch 1/2 Gegner die mich 4betten können. Im BTN wäre es dann einer mehr.
      [/quot€]
      Position > all ;) (siehe mischko)

      Gegen Leute, die viel deine 3bets callen willst du bevorzugt IP spielen. Gerade mit marginalen Händen wirst du OOP oft in problematische Spots kommen, die gerade in 3bet Pötten verdammt teuer werden können.
      Leute, die ohne zu adapten 85 % ihrer Hände auf 3bets wegfolden, kannst du ruhig auch aus den Blinds attackieren. Dein Ziel ist ja nicht postflop mit ihnen zu spielen, sondern Dead Money einzusacken.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Im Blueprint werden viele Konzepte vorgestellt und stellenweise hat er bei den Details ein bisschen geschlampt bzw. man muss ziemlich viel selber mitdenken.


      1. Limping behind - es geht um die Openlimpingrange des Gegners. Wenn du da jemanden hast der AT Limp/Call spielt, dann willst du mit Axs nicht unbedingt isolieren, da du bloss eine reverse Implied Odds Situation erzeugst, sondern möglichst kostengünstig in den Pot einsteigst.

      Natürlich gehört auch QJs zu seiner "Standard Isorange" - das sollte aber auch aus dem Kontext ersichtlich sein.



      2. Das Postflopspiel mit 65s ist wesentlich schwieriger im raised Pot als im unraised Pot, wenn der Gegner wenige Tendenzen hat zu folden. Natürlich kannst du isoraisen, wenn dein Gegner auf dem Flop dauernd C/F spielt, wenn er gecalled hat (Grenzwert wird hier wahrscheinlich so 70% sein).



      3. 3betting nach preflop equity vs. ranges ???