raise size postflop

    • Haribo
      Haribo
      Bronze
      Dabei seit: 27.02.2005 Beiträge: 34
      Es wird relativ viel - auch in der Literatur - über die richtige bet size geschreiben. Ich bin allerdings immer ziemlich unsicher, wenn es darum geht, die konkrete size für einen raise postflop (vor allem am flop und turn) zu bestimmen. Die Bandbreite ist hier ja (von all-in mal abgesehen) iregendwo zwischen dem immer öfters vorkommenden "mini-raise" und dem 3,5 fachen der ursprünglichen bet (unterstellen wir mal, es handelt sich um eine normale ursprüngliche bet in der Größenordnung von 50-100 % des pots). Welche Kritierien sind hier in die Abwägung einzubeziehen, um die genaue Größe von einem raise zu bestimmen? Macht es überhaupt Sinn hier situativ zu agieren oder hängt das auch davon ab , ob ich gegen Spieler am Tisch sitze, die entsprechend aufmerksam sind bzw. bereits eine beträchtliche Anzahl an Händen mit mir gespielt haben? Was spricht für und gegen "mini-raises" ?
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    • Kavalor
      Kavalor
      Gold
      Dabei seit: 07.09.2006 Beiträge: 17.648
      minraises geben dem gegner eigentlich immer die möglichkeit zu callen, vor allem mit einem draw.

      nehmen wir an, am flop haben wir einen pot von 10BB. 2 leute im Pot. spieler A hält einen flushdraw, du das TopSet. er macht einen raise um 5 BB, du machst einen minraise, also 10 BB . Damit ist der Pot 25BB und er muss 5BB callen um sich den turn anzugucken. Also hat er dafür die odds von 5:1. Prima denkt er sich und callt dich.

      minraises machen also einem die odds zum callen nicht kaputt, ausserdem hat man dann das problem, das man nicht weiss wo man steht, da der gegner hier mit vielem callen kann ohne gegen die odds zu spielen. Ich vermeide minraises generell.