Quizaufgabe für Hirnies

  • 12 Antworten
    • rogeralexmueller
      rogeralexmueller
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2010 Beiträge: 9.087
      sun
    • Wobby666
      Wobby666
      Bronze
      Dabei seit: 29.07.2006 Beiträge: 132
      Bisschen gegoogelt und das kam dabei raus:

      Beim Schach startet jeder Spieler mit je 16 Figuren, es gibt also 32 Figuren auf 64 Felder die in einer bestimmten Art und Weise gezogen werden dürfen. Schon nach dem ersten Zug von beiden Spielern ergeben sich 400 neue Kombinationen, aus der die Spieler wählen dürfen. Theoretisch ist die Anzahl der Züge in einer Schachpartie unbegrenzt, in der Praxis endet eine Schachpartie jedoch nach ca. 40 Zügen. Zu diesem Zeitpunkt hat sich das Übergewicht des einen oder anderen Spielers durchgesetzt. Nach zwei Zügen von beiden Spielern ergibt sich rechnerisch schon die Möglichkeit von 197.742 neuen Varianten. Geht man von dem Mittel von etwa 40 Spielzügen in einer Schachpartie aus, ergeben sich damit 10 hoch 126 mögliche Kombinationsmöglichkeiten. Eine so große Anzahl unterschiedlicher Kombinationsmöglichkeiten kann sich kein Mensch merken, so viele unterschiedliche Kombinationen sind bis heute in ca. 500 Jahren Schachgeschichte noch nicht einmal gespielt worden, so groß ist die mögliche Anzahl der Varianten. Dennoch ist das Spiel in der Praxis häufig nicht so abwechslungsreich. Während ein Anfänger sicherlich noch jeden möglichen Spielzug ausprobiert, wissen erfahrene Schachspieler gute Spielzüge von schlechten Spielzügen zu unterscheiden und da man immer den besten Zug finden möchte, ergeben sich hieraus in der Praxis häufig bis ins tiefe Mittelspiel immer die gleichen Stellungen, die von erfahrenen Schachspieler die diesen Sport seit Jahrzehnten ausüben auch in der Regel auswendig gespielt werden.


      :coolface:
    • SevenTwoOff
      SevenTwoOff
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2007 Beiträge: 5.953
      Die Zahl der möglichen Stellungen wird auf 2,28 · 10^46 geschätzt
    • dergruene
      dergruene
      Global
      Dabei seit: 03.07.2011 Beiträge: 213
      Original von Wobby666
      Bisschen gegoogelt und das kam dabei raus:

      Beim Schach startet jeder Spieler mit je 16 Figuren, es gibt also 32 Figuren auf 64 Felder die in einer bestimmten Art und Weise gezogen werden dürfen. Schon nach dem ersten Zug von beiden Spielern ergeben sich 400 neue Kombinationen, aus der die Spieler wählen dürfen. Theoretisch ist die Anzahl der Züge in einer Schachpartie unbegrenzt, in der Praxis endet eine Schachpartie jedoch nach ca. 40 Zügen. Zu diesem Zeitpunkt hat sich das Übergewicht des einen oder anderen Spielers durchgesetzt. Nach zwei Zügen von beiden Spielern ergibt sich rechnerisch schon die Möglichkeit von 197.742 neuen Varianten. Geht man von dem Mittel von etwa 40 Spielzügen in einer Schachpartie aus, ergeben sich damit 10 hoch 126 mögliche Kombinationsmöglichkeiten. Eine so große Anzahl unterschiedlicher Kombinationsmöglichkeiten kann sich kein Mensch merken, so viele unterschiedliche Kombinationen sind bis heute in ca. 500 Jahren Schachgeschichte noch nicht einmal gespielt worden, so groß ist die mögliche Anzahl der Varianten. Dennoch ist das Spiel in der Praxis häufig nicht so abwechslungsreich. Während ein Anfänger sicherlich noch jeden möglichen Spielzug ausprobiert, wissen erfahrene Schachspieler gute Spielzüge von schlechten Spielzügen zu unterscheiden und da man immer den besten Zug finden möchte, ergeben sich hieraus in der Praxis häufig bis ins tiefe Mittelspiel immer die gleichen Stellungen, die von erfahrenen Schachspieler die diesen Sport seit Jahrzehnten ausüben auch in der Regel auswendig gespielt werden.


      :coolface:
      hört sich schon mal gut an :f_p:
    • Onken
      Onken
      Bronze
      Dabei seit: 28.06.2007 Beiträge: 3.542
      Ist 50:50!
      Entweder man gewinnt oder man gewinnt nicht.
    • Normito
      Normito
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2008 Beiträge: 10.232
      Original von Onken
      Ist 50:50!
      Entweder man gewinnt oder man gewinnt nicht.
      Na, ganz so einfach ist es ja nun nicht. Erstens gibt es auch Remis, zweitens hast du den Rake nicht berücksichtigt und drittens hast Du nicht die Fälle berücksichtigt, wo einer frühzeitig das Spiel abbricht, weil sein Bus kommt.
    • fu4711
      fu4711
      Bronze
      Dabei seit: 29.06.2007 Beiträge: 10.216
      Spielverläufe =/= Stellungen. Letztere lassen sich halbwegs in den Griff bekommen, erstere sind obv unendlich viele. Nichts spricht dagegen am Anfang abwechselnd Springer rein und rauszuziehen. Damit ergibt sich schonmal eine unendliche Folge als untere Schranke.
    • Faustfan
      Faustfan
      Bronze
      Dabei seit: 19.04.2005 Beiträge: 9.481
      Original von fu4711
      Spielverläufe =/= Stellungen. Letztere lassen sich halbwegs in den Griff bekommen, erstere sind obv unendlich viele. Nichts spricht dagegen am Anfang abwechselnd Springer rein und rauszuziehen. Damit ergibt sich schonmal eine unendliche Folge als untere Schranke.
      3fache Stellungswiederholung und 50-Züge-Regel sind die ein Begriff?
    • kingf2sher
      kingf2sher
      Bronze
      Dabei seit: 25.02.2007 Beiträge: 3.893
      Original von Onken
      Ist 50:50!
      Entweder man gewinnt oder man gewinnt nicht.
      Bullshit!

      Wenn du immer die doppelte Anzahl von Figuren auf das selbe Feld spielst kannst du quasi net verlieren.
    • Pokerfu
      Pokerfu
      Global
      Dabei seit: 11.02.2008 Beiträge: 7.523
      Original von Faustfan
      Original von fu4711
      Spielverläufe =/= Stellungen. Letztere lassen sich halbwegs in den Griff bekommen, erstere sind obv unendlich viele. Nichts spricht dagegen am Anfang abwechselnd Springer rein und rauszuziehen. Damit ergibt sich schonmal eine unendliche Folge als untere Schranke.
      3fache Stellungswiederholung und 50-Züge-Regel sind die ein Begriff?
      wollte ich gestern auch schreiben ist aber anders geregelt von der Fide. Ein Spieler muss in diesem Fall ein Remis reklamieren, ansonsten wird einfach weiter gespielt.

      edit: Hab 3fache Stellungswiederholung und 50 Züge Rgel aber auch immer für automatisch remis gehalten und haben das auch so immer gespielt. Schade eigentlich, aber scheint anders wohl nicht durchführbar seitens der Schiedsrichter.
    • blonytair
      blonytair
      Global
      Dabei seit: 31.01.2007 Beiträge: 1.451
      es geht ja obv um die frage: ist ein schachspiel zu 100% endlich?
      wenn ja ist auch die gefragte zahl endlich, wenn nein, obv nicht.
      Selbige gegebenenfalls auszurechnen, kann imo fast nur durch ne simulation durchgeführt werden.
    • fu4711
      fu4711
      Bronze
      Dabei seit: 29.06.2007 Beiträge: 10.216
      Original von Faustfan
      Original von fu4711
      Spielverläufe =/= Stellungen. Letztere lassen sich halbwegs in den Griff bekommen, erstere sind obv unendlich viele. Nichts spricht dagegen am Anfang abwechselnd Springer rein und rauszuziehen. Damit ergibt sich schonmal eine unendliche Folge als untere Schranke.
      3fache Stellungswiederholung und 50-Züge-Regel sind die ein Begriff?


      Das sind keine wirklichen Schachregeln sondern lediglich Konzessionen an den Turnierbetrieb. Ohne Aufschreiben sind die ja auch kaum während des Spiels umzusetzen.


      Aber wayne, zu Schach gibt es genügend Literatur wo all diese Fragen kompetenter bereits geklärt sind.