Skarj

    • Skarj
      Skarj
      Gold
      Dabei seit: 17.01.2011 Beiträge: 139
      Hallo allerseits,

      ich bin beim Anfängerkurs mit dabei. Hier ist meine erste Hausaufgabe von Lektion eins:

      1. Aus welchen Gründen spielst du Poker? (Du solltest versuchen alle Gründe zu erfassen und zu erklären)

      Aus mehreren Gründen. Die beiden wichtigsten sind zum einen die Aussicht auf ein ortsunabhängiges Einkommen und zum anderen Poker als Charakterschule.

      Poker kann ich überall auf der Welt spielen. Da ich noch eine Menge Orte auf dieser Erde besuchen möchte, kommt mir Poker sehr gelegen. Zusammen mit meinem Beruf Journalist werde ich mit Poker meiner Reiselust nachgehen.

      Wichtiger als ein zusätzliches Einkommen ist aber die Eigenschaft des Pokerspiels, den Charakter des Spielers zu fordern und damit zu schleifen. Eigenschaften wie Gier, Ungeduld und diverse Ängste funktioneren beim Pokern nicht, bei mir jedenfalls nicht. Deswegen sehe ich Poker als eine Charakterschule an, die mir Disziplin, Ausdauer, Zähigkeit und weitere positive Eigenschaften beibringt.

      Materielle Vorteile vereinigen sich für mich im Pokerspiel also mit geistigen: Geld und Selbsterkenntnis.

      Außerdem spiele ich wegen Ruhm und Ehre. Ein guter Pokerspieler ist ein Stratege. Er weiß Menschen richtig einzuschätzen und seine Intelligenz zu nutzen. Deswegen hat jeder halbwegs gute Pokerspieler Respekt verdient – gute Pokerspieler erst recht. Es gibt viele Leute, die das nicht verstehen, aber solche Leute interessieren mich sowieso nicht. Unter Pokerspielern fühle ich mich Zuhause. Den Respekt guter Spieler will ich mir erarbeiten.

      2. Was sind deine Schwächen beim Poker? (Welche Fehler, denen du dir bewusst bist, machst du während des Spiels?)

      Ich stelle fest, dass ich mich vor Erfolg fürchte. Das hat mit meiner Jugend zu tun, in der mir immer wieder eingeimpft wurde, dass ich es nie zu etwas bringen würde. Trotz meines fortgeschrittenen Alters habe ich damit noch zu kämpfen. Durch Poker bin ich darauf erst richtig aufmerksam geworden. Sobald ich konstant gewinne, legt der Erfolg in mir einen Schalter um und ich halte mich nicht mehr an das Bankrollmanegement, spiele schlechte Hände und verprasse fahrlässig Geld in miesen Händen. Sobald ich wieder unten bin "ist alles in Ordnung" und ich spiele wieder guten Poker.

      Damit steht und fällt momentan mein gesamtes Pokerspiel: mangelhaftes Bankrollmanagement, zeitweise viel zu looser und aggressiver Spielstil, Break-even-Sessions.

      3. Was heißt es, tight aggressive zu spielen? (Beschreibe diesen Spielstil mit eigenen Worten und warum diese Spielweise funktioniert)

      Tight zu spielen bedeutet sowohl preflop als auch postflop nur jene Hände weiterzuspielen, mit denen man einen positiven Erwartungswert hat. Das bedeutet auch eine Hand nach aggressivem Spiel erst am Turn oder River wegzulegen, wenn es offensichtlich ist, dass der Gegner eine stärkere Hand bekommen hat.

      Aggressive bedeutet aggressiv zu spielen, zum Beispiel mit einem Twopair am Flop 3/4 Potsize zu setzen. Passives Spiel kann eine gute gemachte Hand wie ein Twopair in ein wertloses Blatt verwandeln, sobald, beispielsweise, eine dritte Karte gleicher Farbe am Turn oder River angekommen ist und das Setzverhalten des Gegners darauf hindeutet, dass er einen Flush auf der Hand hält.

      Da ein guter tight aggressiver Spieler nur in jenen Situationen weiterspielt, in denen er einen postiven Erwartungswert hat, gewinnt er Geld.
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    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Wow, fast schon wissenschaftlich :)

      Reporter? In welchem Bereich/Themengebiet bist du denn da aktiv? Klingt auf jeden Fall nach einem sehr interessanten Job.
      Den finanziellen Aspekt solltest du (wie gestern im Coaching schon angeschnitten) vorerst mal komplett weglassen. Es hat wenig Sinn, gleich zu Beginn große Erwartungen zu haben, die dann nicht oder erst nach langer Zeit erfüllt werden.

      Zu deiner geschilderten Schwäche fällt mir spontan nur eins ein: es ist nicht Furcht vor dem Erfolg, sondern sieht verdächtig nach Übermut aus.
      Frei nach dem Motto: "Es hat ja bisher super geklappt, preif aufs BRM, weiter oben gibts mehr Kohle".
      Aber das wird schon noch :)

      Also los, gleich weiter zu Lektion 2.
    • Skarj
      Skarj
      Gold
      Dabei seit: 17.01.2011 Beiträge: 139
      Hi Chris,

      zur Zeit arbeite ich im Lokalen. Bin wegen meiner Familie in eine kleinere Stadt (30T Einwohner) gezogen. In etwa zwei Jahren gehe ich aber ins Ausland. Mein Spezialgebiet wird dann Religion sein. Das habe ich studiert: Vergleichende Religionswissenschaft.

      Übermut? Ja, das ist es auch :f_cool:

      Wie heißt es so schön: "Dass du Fehler machst zeigt dir, dass du auf dem Weg bist ein Meister zu werden." Na dann weiter. Die Bronzesektion nochmal und nochmal durch, bis es sitzt.

      Klasse, dass Ihr den Anfängerkurs im Programm habt!
    • Skarj
      Skarj
      Gold
      Dabei seit: 17.01.2011 Beiträge: 139
      Etwas spät. Diese Woche war viel los:

      1. Frage:

      Ich spiele am Button und am Cut Off anders, als im SHC empfohlen. Sitzen im SB und BB tighte Spieler, kann ich mehr als 40 % meiner Starthände spielen, da sie sehr oft folden werden. Diese Strategie nennen Pokerspieler Blindstealing.

      Callen schlechte Spieler im SB oder BB, habe ich immer noch Position auf sie, was mir einen großen Vorteil verschafft. Außerdem habe ich preflop Initiative gezeigt, was mir einen weiteren Vorteil verschafft. Sitzen in den Blinds allerdings gute Spieler, die auch öfter eine Hand spielen, bin ich natürlich vorsichtig und schränke meine Range deutlich ein. Noch vorsichtiger spiele ich bei loosen Spielern, die in den Blinds sitzen.

      Als weitere Strategie nutze ich das Isolation-Play, um mein Spiel zu verbessern. Das ist eine Art erweitertes Blindstealing, bei dem ich Limper in meine Betrange mit einbeziehe, wenn ich in LP sitze.

      Es gibt viele Situationen, in denen es nach einem Limper profitabel ist, mit einer weiteren Range zu raisen, als im SHC vorgesehen. Diese Strategie zielt darauf ab gegen eine schlechtere Hand in Position und mit Initiative gegen einen schlechten Gegner im Heads-Up zu spielen.

      Neben dem Blindstealing und der Isolation ziehe ich das Konzept der Domination in meine Spielzüge mit ein: Meine Hand dominiert eine andere, wenn ich XY halte und mein Gegner YZ. Meine Karte X hat eine höhere Wertigkeit hat als die Karte Z meines Gegners.

      Umgekehrt gilt das genauso. Habe ich zum Beispiel AK, so dominiere ich jedes andere Ass sowie jeden anderen König. Genauso wird 67 von 78 dominiert und so weiter.

      Daher suche ich mir meine Starthände u.a. anhand des Konzepts der Domination aus. Mittelstarke Asse oder gar schlechtere spiele ich wenn, nur sehr vorsichtig.

      2. Frage:

      Mal abgesehen davon, dass ich auf 17 und nicht auf 15 bbs preflop hätte 3-betten sollen, war ich mir in dieser Situation unsicher, wegen seiner 3-Bet-Range. Ich hatte ihn vorher viele Hände preflop reraisen sehen. Deswegen bin ich in dieser Situation mitgegangen. Stats des SB (auf 23 Hände): 23 (VPIP)/14(PFR)/25(3-bet).

      Hand converted with online PokerStrategy.com hand converter:

      Hand abspielen

      $0.01/$0.02 No-Limit Hold'em (4 handed)

      Known players:
      BU:
      $2.00
      SB:
      $1.04
      BB (Hero):
      $5.00
      CO:
      $1.04


      Preflop: Hero is BB with K, A.
      CO folds, BU raises to $0.04, SB raises to $0.10, Hero raises to $0.30, BU folds, SB raises to $1.05, Hero calls $0.74.

      Flop: ($2.12) Q, 2, 9 (2 players)


      Turn: ($2.12) J (2 players)


      River: ($2.12) 7 (2 players)


      Final Pot: $2.12.


      3. Frage:

      Mit AKo habe ich gegen die Top-5%-Range eine Equity von 46,32 %.
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Wie zu erwarten war: super!
      Die Hand ist im HB-Forum besser aufgehoben. Hast du da absichtlich SH gespielt oder ist das passiert?
      Generell solltest du auf die Stats noch nicht so viel geben, 23 Hände sind so gut wie nichts und vor allem auf einem 4-Spieler-Tisch kann und muss er hier relativ viel spielen. Spätestens seine 5Bet sollte dir aber zu denken geben, da lässt du dich im Normalfall bestenfalls auf einen Flip gegen AA und KK ein.
    • Skarj
      Skarj
      Gold
      Dabei seit: 17.01.2011 Beiträge: 139
      Hi Chris, vielen Dank für Deine Antwort :)

      Bevor ich mit der Lektion weitermache, mache ich mir jetzt über etwas anderes Gedanken. Es geht mir um die Dynamik des Spieles. Das muss ich mir für mich mal aufschreiben, am besten hier im Forum, wo ich außerdem Anregungen dazu bekommen kann. Ich möchte hören was Du zu folgender Betrachtung sagst.

      Vorweg: Ich komme auf die Dynamik des Spiels, weil ich gerne aggressiv spiele. Deswegen bevorzuge ich auch SH-Tische. FR ist mir zu langweilig.

      Heute habe ich mir Zeit genommen die Grenzen des Pokerspiels auszureizen, was Aggression angeht, an SH-Tischen auf NL2 & 4 - absichtlich. Warum? Tight is right, ja. Doch ich will mit meiner aggressiven Spielweise die Gegner reizen, zu Fehlern verleiten - und das klappt meistens auch. So habe ich auf 7500 Hände eine Winrate von 49bb/100 Hände, die 700 verballerten bb der letzten Stunden mit eingerechnet.

      (Nebenbei: Wer das hier ließt und meint dusselige Kommentare über fischige, aggressive Spielweise abgeben zu müssen, der kann sie sich sparen. Es geht hier darum einen Überblick über die Dynamik des Spiels zu bekommen. Ich weiß, dass ich Anfänger bin.)

      Zur Sache. Zuerst einmal stelleich fest: 1. Wenn man Gegner permanent unter Druck setzt, werden die irgendwann so richtig tight oder sie gehen. 2. Ab einem gewissen Level der Aggression ist es unmöglich weiter profitabel zu spielen. 3. Eine gute Dosis Aggression verleitet die Spieler zu Fehlern.

      Andererseits ist die nittige Spielweise kaum profitabel. Die "goldene" Mitte liegt also dazwischen. Was sind die Faktoren, welche die optimale Spielweise bedingen? Ich zähle mal auf:

      1. gute Technik: Das ist selbstverständlich. Jemand wie ich kann längst nicht
      von einer guten Technik sprechen, aber meine Basics reichen für die
      Mikrolimits.

      2. die Gegner: Jeder Gegner hat seine eigene Persönlichkeit, seinen eigenen
      Spielstil. Zu den in der Bronzesektion vorgestellten Eigenschaften sehe ich
      noch die Reizbarkeit als einen weiteren wichtigen Faktor der Spieler an.

      3. die Stackgrößen.

      4. das Image: Ist auf den Mikrolimits nur grob vorhanden. Doch das macht
      die Sache so interessant, da die Spielräume groß sind und nur die groben
      Umrisse dieses Aspektes in der Spieldynamik erkennbar sind.

      5. die Starthände: Das Erscheinen von Suited Connectors, Pocketpairs,
      Assen und allen weiteren Karten ist zufällig. Dennoch meine ich, dass die
      Starthände dem Spiel ebenfalls eine bestimmte Dynamik geben. Der eine
      Spieler hat gerade einen "Run" und bekommt ständig gute Karten, ein
      anderer wartet seit 30 Händen auf etwas Spielbares.

      Obgleich diese Variable nicht berechenbar ist, glaube ich, dass man mittels
      seines Image auch diese nutzen kann. Wenn ich lange Zeit tight gespielt
      habe, dann aber anfange viele Hände zu spielen, obwohl ich nur schlechte
      bis mittelmäßige habe, glauben die anderen Spieler mir das erst einmal.
      Wenn dann mein Image anfängt zu kippen und dann gute Starthände
      erscheinen, kann ich den Tisch dominieren und die Gegner sehr
      verunsichern.

      6. Als weitere Variable sehe ich das Schwanken des eigenen Stacks, was
      aber mehr Einfluss auf meine Psyche als auf das Spiel direkt hat.

      7. die eigene Psyche: Das Wichtigste am ganzen Pokertisch, was das Spiel
      so enorm interessant macht. Letztendlich vereinend sich alle Variablen des
      Spiels im Spieler selbst. Er fügt noch weitere Variablen hinzu, nämlich
      charakterliche. Zwar ähneln sich gewisse Aktions- und Reaktionsmuster
      sicherlich in jedem Spieler, doch jede Persönlichkeit ist anders.

      8. ganz wichtig: (mathematische) Wahrscheinlichkeiten. Das A & O.

      Es gibt noch mehr Variablen. Worauf ich hinaus will ist das "Big Picture". Inzwischen erlebe ich Pokern als eine Art "Surfen" auf all diesen Mustern, Wahrscheinlichkeiten, Berechnungen, Einschätzungen, Gefühlen, Analysen und Strategien.

      "Go with the flow" heißt es so schön. Was mir bei PS.com fehlt ist eben dieses Gesamtbild.

      Geht das überhaupt? Könnte man das jemandem vermitteln? Letztendlich kann jeder Spieler anhand all der Werkzeuge, die Ihr lehrt, doch nur sein eigenes Spiel und sich selbst entdecken, oder?
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      So, ich kürze das mal ab und geb dir nur den Hinweis zum letzten Punkt.

      Original von Skarj
      "Go with the flow" heißt es so schön. Was mir bei PS.com fehlt ist eben dieses Gesamtbild.

      Geht das überhaupt? Könnte man das jemandem vermitteln? Letztendlich kann jeder Spieler anhand all der Werkzeuge, die Ihr lehrt, doch nur sein eigenes Spiel und sich selbst entdecken, oder?
      Wer sich mit dem Thema beschäftigen will, kann das auch tun. Allerdings nicht in der Bronze- bzw. Silbersektion (OK, eingeschränkt auch dort), weil das den "Normalspieler" weit überfordern würde.
      Wenn du mal auf die Strategieübersicht klickst und dann ganz nach unten scrollst, findest du die erweiterten Materialien unter der Überschrift "Kolumnen und Quiz".
      Dort auf No-Limit und dann ganz ans Seitenende scrollen. Da gibt es eine eigene Reihe, die sich rein um das Thema Psychologie und Tableimage dreht. Also wie wirke ich auf die Gegner, was kann ich tun, damit die glauben, dass ich glaube usw.

      Zu jedem der genannten Punkte gibt es Artikel und Videos, zusammenfügen muß es aber jeder für sich selbst. Wie würde das denn aussehen, wenn es einen Artikel gäbe, der sowohl die Grundlagen als auch diese weiterführenden Gedanken enthält? 500 Seiten geballtes Pokerwissen, und 99% der Spieler würden spätestens auf Seite 10 aufgeben.
    • Skarj
      Skarj
      Gold
      Dabei seit: 17.01.2011 Beiträge: 139
      Hey Chris, vielen Dank für den Hiniweis auf die Kolumnen! Hatte die am unteren Ende der Seite übersehen.

      Die sind genau das, wonach ich suche. Sehr geil!!
    • Skarj
      Skarj
      Gold
      Dabei seit: 17.01.2011 Beiträge: 139
      Hallo Chris,

      die Woche war ich fleißig, wenn auch nicht mit den Hausaufgaben der Lektion drei. Die Psychologieartikel der Silbersektion waren mir vorerst wichtiger.

      Hier sind die Hausaufgaben:

      Antwort 1:

      Mit KQs habe ich gegen ein 3er-Paar preflop eine Equity von aufgerundeten 51%. Auf dem Flop Js5d3s habe ich mit KsQs gegen 3d3c trotz des gegnerischen Sets immer noch eine Equity von 26,5% - oder nur noch so wenig Gewinnwahrscheinlichkeit.

      Antwort 2:

      Villain setze ich hier auf eine sehr tighte Range. Mit suited Overcards so zu raisen wäre Wahnsinn. Overpairs hätte er schon am Flop gesetzt. Deswegen gehe ich davon aus, dass er 66-22,76s,65s,54s,76o hält.

      Dagegen habe ich eine Equity von gerundeten 25%. Es sind $0,91 im Pot und ich muss noch $0,22 zahlen, um den River zu sehen. Das gibt mir Pot Odds von 1:4.

      Genauer berechnet muss ich 24% des Gesamtpotts bezahlen, was ich mit einer Gewinnwahrscheinlichkeit von 25% bedenkenlos tun kann. Villain wird bei einer weiteren Kreuzkarte sicherlich eine kleine Bet meinerseits am River callen, um den Showdown zu sehen - das gibt mir zusätzliche Implied Odds.

      Antwort 3:

      AA am River All-In
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Freut mich zu hören, dass du dich mit den Artikeln beschäftigt hast. Die Hausaufgaben sind korrekt, auch wenn bei Frage 2 die Range eine eher untergeordnete Rolle spielt. Du hast dir ja die Pot Odds ausgerechnet. Für den Draw haben wir mind. 6, ev. sogar 7 Outs. Mit den Implieds reicht das auf jeden Fall, egal, was der Gegner hier hält.
      Die Handbewertung überlass ich wieder den HBs.

      Wenn sonst noch Fragen auftauchen, kannst du ja dann gleich im Coaching loslegen :)
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      So, hier mal ein paar Buchvorschläge zum Psychologie-Thema:

      Alan Schoonmaker: Poker-Psychologie bzw. im Original: The Psychology of Poker
      Ian Tylor: Das Poker Mindset
    • Skarj
      Skarj
      Gold
      Dabei seit: 17.01.2011 Beiträge: 139
      Hi Chris, hi Happa2 aus dem Coaching und jeder weitere Besucher,

      hier ist mein Graph. Ich denke, er zeigt sehr schön, wie es bei mir immer auf- und abwärts geht.

      Solange ich konzentriert spiele sieht mein Ergebnis am Ende des Tages gut aus. Doch bislang habe ich regelmäßig Probleme mit Tilt. Deswegen habe ich letzte Woche einen extra Thread aufgemacht:

      fieser Zwerg am Tilt-Schalter

      Solange ich mein Tilt-Verhalten nicht in den Griff kriege, werde ich auf den Mikrolimits hängen bleiben. Inzwischen merke ich auch, wie der immer wiederkehrende Tilt schleichend meine Technik verschlechtert. Die war vor ein paar Wochen richtig gut. Inzwischen bin ich mir in vielen Standart-Situationen wieder unsicher, weshalb ich (mal wieder) Vieles wiederholen muss.

      Den Vorschlag von StrikeIT in meinem Tilt-Thread setze ich zur Zeit um. Abstand und Ruhepausen helfen mir schon mal ganz gut. Bleibt die Frage, wie ich Ursachenforschung in meiner Psyche und Tiltvermeidung durch "bewusst sein" gewichte, um den Tilt zu beseitigen (siehe auch Silberartikel "Tiltprävention durch Arbeit am Kern des Problems" in der Psychologie & Didaktik-Sektion).

      Allerdings glaube ich durch das Erkennen meines Tilts, und den ehrlichen und offensiven Umgang mit diesem Problem der Lösung schon einige Schritte näher zu sein.

      P.S.: Die Samplesize von 20T Händen deckt nicht alle meine gespielten Hände ab, da ich eine Datenbank verloren habe. Insgesamt dürfte ich etwa 70T Hände gespielt haben. Die ersten 50T Hände sahen allerdings ähnlich aus, nur mit deutlicheren Tendenzen nach unten in den ersten 30T Händen. Im Cashgame bin ich bislang nicht stabil gewesen. Durch ein paar glückliche MTT-Gewinne dürfte ich unterm Strich jedoch im Plus sein.

    • Skarj
      Skarj
      Gold
      Dabei seit: 17.01.2011 Beiträge: 139
      Chris, ich sehe gerade die Buchvorschläge. Herzlichen Dank!

      Stimmt, die wurden in der Bronze-Sektion empfohlen. Na, jetzt wird es Zeit, dass ich die beiden Bücher lese.
    • Skarj
      Skarj
      Gold
      Dabei seit: 17.01.2011 Beiträge: 139
      Hi, insbesondere Chris, endlich habe ich wieder Internet. Verdammt, war knapp zwei Wochen nicht verbunden.

      Werde einiges nachholen müssen.
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Na das freut mich zu hören, hatte mir schon Gedanken gemacht, ob du den Kurs sausen lässt :)
      Das mit dem Nachholen sollte kein so großes Problem sein, die verpassten Lektionen sind sich sehr ähnlich.
      Notfalls gibts eben noch etwas Nachhilfe, um den Anschluss wieder zu finden.
    • Skarj
      Skarj
      Gold
      Dabei seit: 17.01.2011 Beiträge: 139
      Hi Chris,

      ich bin wieder dabei. Die letzten internetlosen und turbulenten Wochen haben mir gut getan. Muss wohl meine neue Freundin sein, weshalb ich viel entspannter und dennoch konzentrierter spiele.

      Also, weiter geht es :)
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      :s_thumbsup:
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Freut mich, dass es wieder bergauf geht.
      Halt dich ran, viel fehlt ja nicht mehr.

      Wenn du schnell genug den Anschluss findest, kannst du auch mal im Feedback-Thread des Montags-Coachings vorbeischauen, es werden zwei PPC-Sessions mi Rahmen des Coachings verlost und die Chancen stehen mangels ernstgemeinten Bewerbungen im Moment noch sehr gut :)
    • Skarj
      Skarj
      Gold
      Dabei seit: 17.01.2011 Beiträge: 139
      Hi Chris,

      wegen dem PPC schaue ich, ob ich das zeitlich hinkriege nicht doch mein Linux-System umzubauen, so dass ich Windows und damit Poker auch auf meinem anderen Computer laufen lassen kann. Hab recht viel Arbeit dieses Wochenende zu erledigen.

      So ich Dir mal was Witziges erzählen? Mir ist eine Frau zugelaufen :D Oder besser gesagt hat ihr (jetzt) Ex sie mir vorbeigebracht und gemeint, ich solle mich bedienen.

      Na, dafür bin ich nicht der Typ. Allerdings weckt das meinen Beschützerinstinkt. Ich muss gar nicht mal verliebt sein, um in so einer absurden Situation zu sagen: "Na, dann her mit der Marie." Hab sie gleich da behalten. Sie ist überglücklich. Er beschwert sich, ich hätte sie geraubt. So ein Idiot!

      Dachte eigentlich das wäre ein ganz korrekter Kerl. Aber wer seine Frau wie eine Ware behandelt, die er an Andere verleihen kann... Ne, dafür habe ich kein Verständnis. Jedenfalls waren die letzten zwei Wochen ziemlich ungewöhnlich. Jetzt normalisiert sich alles.

      Ich war bei Lektion vier stehen geblieben. Hier sind die Hausaufgaben:

      Aufgabe 1:

      All-In-Call am Flop

      Versuch kleines Pocketpair zu bluffen

      Toppair geslowplayed

      12 Outs vorsichtig gespielt

      Aufgabe 2:

      NL 10 AK turn check 4 bluff induce!?

      Aufgabe 3:

      Mit KsQd habe ich in dem Spot eine Gewinnwahrscheinlichkeit von etwa 41% gegen 7c7h.
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Wenn du die Anfrage im Comm-Tool annimmst, kann ich dir auch die Skype-Kontaktdaten schicken, um das Ganze noch durchzubesprechen. Findest du unter "Einladungen".

      Das mit der Frau ist bedenklich. Klingt zwar unterhaltsam, aber irgendwie erinnert mich das Ganze an mafiöse Strukturen und "Katalog-Bräute" ... was geht nur in den Köpfen mancher Leute vor?

      Um wieder zum Thema zu kommen: Equity ist korrekt, Hände werden von den HBs kommentiert, bleibt mir nur noch, dich zu Lektion 5 durchzuwinken.
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