Beschädigung bei Busreise, Schadensersatz einfordern ?

    • Twirex
      Twirex
      Bronze
      Dabei seit: 29.08.2006 Beiträge: 3.525
      So, jetzt muss ich mich auch mal auskotzen und "rechtlichen" Beistand suchen.
      Obwohl Jura im hohen Semester, hat man dann von der Praxis natürlich doch überhaupt keine Ahnung :s_frown:

      Im Januar vergangen Jahres bin ich mit einer großen Truppe, damals von der Fachhochschule meiner Heimatstadt organisiert, nach Les de Alpes zum Snowboarden gefahren. Dafür haben wir uns bei einem örtlichen Busunternehmen einen Reisebus inklusive Fahrer organisiert.

      Der Fahrer hat die Snowboards hinten in so einen großen Gepäcksarg, der an der Rückseite des Buses angebracht war verladen.

      Beim Ausladen, macht er die Luke auf, es tut einen riesen Krach, mein Snowboard hat er, aufgrund Platzmangel, einfach außerhalb der vorgesehen Halterungen "irgendwie noch reingequetsch", so dass es beim Aufmachen der Lade durch ein Art Schanier hinten durchgeschnitten wurde. -> Das Ding ist hin.

      Naja, kein Problem, der Busfahrer meinte er telefoniert mim Chef, ich bekomm alles ersetzt, kein Problem.

      Als ich dann wieder zu Hause war, angerufen -> Chef weiß von nix etc.
      Dann die Situation geschildert. Er sagte, die Ladefläche sei von ihnen nicht versichert, deshalb seien solche Schäden durch AGBs ausgeschlossen. Er will aber "scho dass alle zfrieden san" , deshalb soll ich ihm ein wenig Zeit lassen, er hat Verbindungen zu örtlichen Sportgeschäften etc, er finde eine Lösung. Kleinstadt halt, jeder kennt irgendwie doch jeden etc, also hab ich mich auch erstmal drauf eingelassen.

      Naja, Ende vom Lied war, ich habe sicher 5-6 mal angerufen, wurde jedes mal gebeten noch ein wenig Zeit zu geben, er rufe zurück.
      Die AGBs habe ich inzwischen übrigens auch gecheckt, es wird sowas natürlich nicht ausgeschlossen.

      Irgendwie habe ich das ganze auch dann vergessen/keine Lust mehr gehabt und ihm auch nicht mehr hinterhertelefoniert.
      Jetzt, 1,5 Jahre später, habe ich aber irgendwie das Bedürfnis, diesen Arsxx nicht mehr so davon kommen zu lassen, mich drölf mal telefonisch zu vertrösten
      und sich einfach nicht zu melden finde ich schon arg unverschämt.

      Jetzt kommt der Jurastudent : Rechtlich alles kein Problem, Schadensersatzpflicht aus § 280 gegeben, verjährt ist das ganze auch erst übernächstes Jahr.

      Aber wie ist das in der Praxis? Ich werde ihn morgen nochmal anrufen, (nach 1,5 Jahren lol), und sagen dass ich jetzt auf mein Geld bestehen werde.

      Was ist wenn er nicht zahlt ? Läuft sowas unproblematisch ab wenn ich einen Anwalt einschalte? Streitsumme ist halt doch lächerlich gering, sind an die 300 Euro, wär mir aber egal, es geht ums Prinzip :s_cool: Kosten müsste ich ja vorstrecken, bekomme ich aber wieder, wenn es vor Gericht geht und er unterliegt. (was er wird, ich habe ja einen ganzen Bus voll Zeugen) Muss ich mich dann großartig um was kümmern ? Lerne gerade auf mein Staatsexamen hin, und habe _eigentlich_ keine Zeit für so nen Mist.

      Also Leute mit etwas Lebenserfahrung, whats my line ?


      P.S. Sorry dass der Text so lang geworden ist, aber da ich gerade irgendwie der Meinung bin, jeder schaut nur noch auf sich und scheißt auf alle anderen (konkret will gerade mein Vermieter einfach partout nicht den nicht funktionierenden Strom in der Decke reparieren -.-) und man anscheinend einfach jedem Scheiß hinterherrennen muss, bin ich gerade richtig angepisst, musste etwas Frust losschreiben und will jetzt meine wohlverdiente Gerechtigkeit ! :s_cool:
  • 11 Antworten
    • Tezet
      Tezet
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2006 Beiträge: 2.428
      mhh.. was möchtest du nun genau hören? du hast das wesentliche doch selbst geschrieben. schadensersatzfall, nicht verjährt, mahnweg gehen. kosten dafür kannst du dir doch recht einfach zusammensuchen und dich dann fragen, ob es dir das wert ist.

      Obs unproblematisch abläuft? Das kann dir keiner sagen. Das liegt an der Gegenpartei. Ich hab vor kurzem bei einer bekannten einen Fall erlebt, bei der sie über mehrere Monate hin als Hebamme für ein Pärchen tätig war. Dabei hat niemand daran gezweifelt, dass die Leistung erbracht wurde und dass sie ordentlich erbracht wurde. Nichtmal die Gegenpartei. Die haben aber trotzdem nicht gezahlt und im Mahnverfahren und den folgenden Schritten hat sich das immer länger gezogen, weil die Gegenpartei alles getan hat, um Zeit zu schinden.
      Auf der anderen Seite gibt es Fälle, bei denen Ansprüche zügig durchgesetzt werden, die nicht mal sicher entstanden sind. Siehe die ganzen Abofallen mit folgenden Mahnwellen.

      Also: Natürlich schindet ein Anwalt Eindruck. Zumindest bei denen die sich beeindrucken lassen. Aber Garantien gibts da keine. Meine ehrliche Meinung:

      Du scheinst ja im Recht zu sein. Und auch wenn die 300€ nicht die Welt für dich sind, leite zumindest mal die Schritte ein, die dir keine allzu großen neuen Kosten entstehen lassen. Als Jurastudent ist das sicher ne pragmatische Erfahrung. ;)
    • ipraythesun
      ipraythesun
      Bronze
      Dabei seit: 11.01.2011 Beiträge: 517
      Welche Zeugen stehen Dir zur Verfügung? Kannst Du dich an den Namen des Busfahrers erinnern? Ladungsfähige Anschrift? Wer kann die fehlerhafte Lagerung bezeugen? Wer kann die Beschädigung bezeugen? Gibt es Zeugen für das Gespräch mit dem Chef? Irgendein Schriftstück oä? Hast Du noch die Ursprungsrechnung für das Board? In welchem Zustand bzw. wie alt war das Board?

      Bitte bedenke, du trägst hier die Beweislast, dass durch den Erfüllungsgehilfen bzw. Verrichtungsgehilfen eine nicht ordnungsgemäße Halterung und dadurch die Beschädigung eingetreten ist.

      Bevor du Mahnbescheid bzw. Klage erheben solltest, würde ich den Inhaber des Busunternehmens unter ordnungsgemäßer Fristsetzung zur Zahlung auffordern. Weil längere Zeit zu warten und dann ohne weitere "Vorwarnung" Klage zu erheben, kommt bei vielen Amtsrichtern nicht gut an (venire contra factum propium).
    • vandaalen
      vandaalen
      Bronze
      Dabei seit: 06.03.2008 Beiträge: 5.348
      Original von ipraythesun
      Welche Zeugen stehen Dir zur Verfügung? Kannst Du dich an den Namen des Busfahrers erinnern? Ladungsfähige Anschrift? Wer kann die fehlerhafte Lagerung bezeugen? Wer kann die Beschädigung bezeugen? Gibt es Zeugen für das Gespräch mit dem Chef? Irgendein Schriftstück oä? Hast Du noch die Ursprungsrechnung für das Board? In welchem Zustand bzw. wie alt war das Board?

      Bitte bedenke, du trägst hier die Beweislast, dass durch den Erfüllungsgehilfen bzw. Verrichtungsgehilfen eine nicht ordnungsgemäße Halterung und dadurch die Beschädigung eingetreten ist.

      Bevor du Mahnbescheid bzw. Klage erheben solltest, würde ich den Inhaber des Busunternehmens unter ordnungsgemäßer Fristsetzung zur Zahlung auffordern. Weil längere Zeit zu warten und dann ohne weitere "Vorwarnung" Klage zu erheben, kommt bei vielen Amtsrichtern nicht gut an (venire contra factum propium).
      Hört sich sehr plausibel an.

      Verstehe aber nicht, warum Du, wenn Du Deinen Schaden ersetzt haben wolltest, nicht direkt den Busfahrer angegangen bist.

      Wie und warum er dann wieder versichert ist sollte dann ja erstmal (meinem bescheidenen Rechtsverständnis nach) egal sein.

      Er hat's kaputt gemacht, er haftet. Wer dann widerum für ihn haftet, spielt das eine Rolle?

      Ich weiss das nicht, aber wünsche Dir viel Glück.
    • SevenTwoOff
      SevenTwoOff
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2007 Beiträge: 5.953
      Original von vandaalen
      Er hat's kaputt gemacht, er haftet.
      falsch
    • Tunnelblicker
      Tunnelblicker
      Bronze
      Dabei seit: 31.10.2007 Beiträge: 5.260
      Aus Aachen oder Hamburg? :-)
    • Powerqueen
      Powerqueen
      Bronze
      Dabei seit: 09.10.2011 Beiträge: 473
      @SevenTwoOff: warum sollte diese Aussage falsch sein? OP hat gegen den Busfahrer einen deliktischen Anspruch, der auch rechtlich durchsetzbr wäre. Ob der Busfahrer einen Freistellungsanspruch gegen seinen Arbeitgeber hat (Differenzierung nach dem Grad der Fahrlässigkeit) ist für den Kläger unerheblich.

      @vandaalen: OP hat auch gegen das Busunternehmen einen Anspruch aus Vertragsrecht und evtl aus Deliktsrecht.

      Meistens entschließt man sich das Unternehmen zu verklagen, da dies solventer sein dürfte.
    • netcorps
      netcorps
      Bronze
      Dabei seit: 17.03.2011 Beiträge: 85
      [quote]Original von Twirex
      Der Fahrer hat die Snowboards hinten in so einen großen Gepäcksarg, der an der Rückseite des Buses angebracht war verladen.
      Beim Ausladen, macht er die Luke auf, -> Das Ding ist hin.
      Naja, kein Problem, der Busfahrer meinte er telefoniert mim Chef, ich bekomm alles ersetzt, kein Problem.
      Als ich dann wieder zu Hause war, angerufen -> Chef weiß von nix etc.

      Jetzt, 1,5 Jahre später, habe ich aber irgendwie das Bedürfnis, diesen Arsxx nicht mehr so davon kommen zu lassen, mich drölf mal telefonisch zu vertrösten und sich einfach nicht zu melden finde ich schon arg unverschämt.
      [/QUOTE]

      Du willst also deine Zeit verschwenden, anstatt etwas von Wert zu schaffen, und willst einen Betrag, der dir offensichtlich egal ist, für ein Objekt das dir emotional nicht bedeutsam war (kein hoher immaterieller Wert, es war kein Geschenk deiner verstorbenen Frau o.Ä.) einfordern, mit hohem Zeitaufwand und mit viel Stress verbunden, der, abgesehen von der Arbeitszeit die bei diesem "Projekt" draufgeht, auch noch weitere Arbeitszeit negativ beeinflussen wird (niedrige Produktivität durch Distress).

      Original von Twirex
      Streitsumme ist halt doch lächerlich gering, sind an die 300 Euro, wär mir aber egal, es geht ums Prinzip :s_cool:
      Ums Prinzip? Das Gefühl der Genugtuung das du dir erhoffst wirst du mit 80%iger Wahrscheinlichkeit nicht erfahren, da es nicht "genugtuuend" ist, wenn so eine Schuld inklusive Zinsen in 30€ Raten abgezahlt wird über viele Monate.

      Es wird dich dauerhaft belasten, jeden Monat auf die Scheiß Rate zu warten, und nur weitere Minder-Produktivität auslösen.

      Original von Twirex
      Lerne gerade auf mein Staatsexamen hin, und habe _eigentlich_ keine Zeit für so nen Mist.
      Dann lass es bleiben. Bums mal wieder, dann kommst du auf andere Gedanken :s_cool:

      Original von Twirex
      Also Leute mit etwas Lebenserfahrung, whats my line ?
      Spar es dir. Weder bekommst du eine nennenswerte Summe Geld für geringen Zeitaufwand, noch wirst du Spaß an diesem Thema haben. :f_o:

      Und lerne für das nächste Mal: bei Sachschäden bereits nach einem Monat ein Mahnverfahren einleiten, wenn noch nichts gezahlt wurde. Lass dich nicht hinhalten und nicht vertrösten. Schalte ggf. bei angemessener Schadenshöhe gleich die Polizei und/oder den Anwalt ein. Und Forderung einfach an eine Inkassofirma übergeben ist auch eine Zeitsparende Variante.
    • Twirex
      Twirex
      Bronze
      Dabei seit: 29.08.2006 Beiträge: 3.525
      Also erstmal danke für die Antworten.

      Zur rechtlichen Seite, gegen wen was wie ich Ansprüche habe braucht hier denke nicht diskutiert werden, das weiß ich a) wie gesagt selbst und b) will ich auch den Busfahrer nicht selbst rannehmen.

      Zu den Gesprächen mit dem Chef gibts keine Zeugen.
      Dass das Snowboard falsch verladen wurde und kaputt ging haben ca. 30 Leute gesehen, die ich alle kenne.

      Board war neu (unbenutzt bis dahin), Rechnung habe ich noch.

      Ladungsfähige Anschrift habe ich auch, ist ja ein Busunternehmen ;)

      @ netcorps

      Deinen Post versteh ich nicht ganz. Wieso sollte ich 300 Euro über viele Monate in Raten bekommen ? Das ist ein solventes Unternehmen. Zumal ist es ein Einzelunternehmen, der Chef haftet also auch privat.

      Selbst wenn ich es in Raten bekommen würde, das wär mir ja egal. Dauerhaft belasten tut mich gerade einfach der Gedanke, dass da noch was "offen" ist, und der Typ mich einfach verarscht hat.

      Deinen letzten Satz nehm ich sicher mit aus der Sache heraus. Beim nächsten Mal sage ich entweder sofort lass gut sein, oder verfolge das ganze direkt.
    • Twirex
      Twirex
      Bronze
      Dabei seit: 29.08.2006 Beiträge: 3.525
      Original von vandaalen
      Original von ipraythesun
      Welche Zeugen stehen Dir zur Verfügung? Kannst Du dich an den Namen des Busfahrers erinnern? Ladungsfähige Anschrift? Wer kann die fehlerhafte Lagerung bezeugen? Wer kann die Beschädigung bezeugen? Gibt es Zeugen für das Gespräch mit dem Chef? Irgendein Schriftstück oä? Hast Du noch die Ursprungsrechnung für das Board? In welchem Zustand bzw. wie alt war das Board?

      Bitte bedenke, du trägst hier die Beweislast, dass durch den Erfüllungsgehilfen bzw. Verrichtungsgehilfen eine nicht ordnungsgemäße Halterung und dadurch die Beschädigung eingetreten ist.

      Bevor du Mahnbescheid bzw. Klage erheben solltest, würde ich den Inhaber des Busunternehmens unter ordnungsgemäßer Fristsetzung zur Zahlung auffordern. Weil längere Zeit zu warten und dann ohne weitere "Vorwarnung" Klage zu erheben, kommt bei vielen Amtsrichtern nicht gut an (venire contra factum propium).
      Hört sich sehr plausibel an.

      Verstehe aber nicht, warum Du, wenn Du Deinen Schaden ersetzt haben wolltest, nicht direkt den Busfahrer angegangen bist.

      Wie und warum er dann wieder versichert ist sollte dann ja erstmal (meinem bescheidenen Rechtsverständnis nach) egal sein.

      Er hat's kaputt gemacht, er haftet. Wer dann widerum für ihn haftet, spielt das eine Rolle?

      Ich weiss das nicht, aber wünsche Dir viel Glück.
      Man hat sowohl gegen den Schädiger selbst (den Busfahrer), als auch gegen das Unternehmen Ansprüche.
      Man nimmt in diesen Fällen, wie bereits gesagt, immer das Unternehmen ran, da es 1. meißt solventer ist und 2. man gegen das Unternehmen _vertragliche_ Ansprüche hat. Die sind, um es laienartig auszudrücken, "besser" weil sie einige "Erleichterungen" für den Kläger mit sich bringen.

      Aber wie gesagt, bitte keine Rechtsdiskussion.

      Mir gehts hier eher darum, ob es nachvollziehbar erscheint dass mich das richtig aufregt gerade. Und das v.a. nach so langer Zeit. Und obs halt Sinn macht sich da jetzt noch drüber aufzuregen. Aber eigentlich sollte es ja keinen Unterschied machen ob ich das ganze jetzt verfolge, oder damals sofort, verjährt ist der Anspruch ja noch lange nicht.

      Hier hat jemand gefragt was ich eigentlich hören will. Eigentlich will ich hören "ja, versteh ich total, fände das auch unmöglich, hol dir dein geld wieder!!" Oder sowas in der Art :f_biggrin:
    • rewtbox
      rewtbox
      Bronze
      Dabei seit: 06.12.2006 Beiträge: 2.687
      mach dir keinen stress, scheiss auf das geld
    • Roxi1983
      Roxi1983
      Bronze
      Dabei seit: 08.01.2009 Beiträge: 885
      Original von Twirex
      Original von vandaalen
      Original von ipraythesun
      Welche Zeugen stehen Dir zur Verfügung? Kannst Du dich an den Namen des Busfahrers erinnern? Ladungsfähige Anschrift? Wer kann die fehlerhafte Lagerung bezeugen? Wer kann die Beschädigung bezeugen? Gibt es Zeugen für das Gespräch mit dem Chef? Irgendein Schriftstück oä? Hast Du noch die Ursprungsrechnung für das Board? In welchem Zustand bzw. wie alt war das Board?

      Bitte bedenke, du trägst hier die Beweislast, dass durch den Erfüllungsgehilfen bzw. Verrichtungsgehilfen eine nicht ordnungsgemäße Halterung und dadurch die Beschädigung eingetreten ist.

      Bevor du Mahnbescheid bzw. Klage erheben solltest, würde ich den Inhaber des Busunternehmens unter ordnungsgemäßer Fristsetzung zur Zahlung auffordern. Weil längere Zeit zu warten und dann ohne weitere "Vorwarnung" Klage zu erheben, kommt bei vielen Amtsrichtern nicht gut an (venire contra factum propium).
      Hört sich sehr plausibel an.

      Verstehe aber nicht, warum Du, wenn Du Deinen Schaden ersetzt haben wolltest, nicht direkt den Busfahrer angegangen bist.

      Wie und warum er dann wieder versichert ist sollte dann ja erstmal (meinem bescheidenen Rechtsverständnis nach) egal sein.

      Er hat's kaputt gemacht, er haftet. Wer dann widerum für ihn haftet, spielt das eine Rolle?

      Ich weiss das nicht, aber wünsche Dir viel Glück.
      Man hat sowohl gegen den Schädiger selbst (den Busfahrer), als auch gegen das Unternehmen Ansprüche.
      Man nimmt in diesen Fällen, wie bereits gesagt, immer das Unternehmen ran, da es 1. meißt solventer ist und 2. man gegen das Unternehmen _vertragliche_ Ansprüche hat. Die sind, um es laienartig auszudrücken, "besser" weil sie einige "Erleichterungen" für den Kläger mit sich bringen.

      Aber wie gesagt, bitte keine Rechtsdiskussion.

      Mir gehts hier eher darum, ob es nachvollziehbar erscheint dass mich das richtig aufregt gerade. Und das v.a. nach so langer Zeit. Und obs halt Sinn macht sich da jetzt noch drüber aufzuregen. Aber eigentlich sollte es ja keinen Unterschied machen ob ich das ganze jetzt verfolge, oder damals sofort, verjährt ist der Anspruch ja noch lange nicht.

      Hier hat jemand gefragt was ich eigentlich hören will. Eigentlich will ich hören "ja, versteh ich total, fände das auch unmöglich, hol dir dein geld wieder!!" Oder sowas in der Art :f_biggrin:
      man verklagt immer beide zur samtverbindlichen zahlung, um der gegenseite keine zeugen zu geben.