3-bet an Openraises anpassen

    • 2phil4u
      2phil4u
      Bronze
      Dabei seit: 19.09.2010 Beiträge: 3.725
      Da die Charts nur dann optimal sind, falls jeder danach spielt, stellt sich nun folgende Fragen.
      Wie kann ich meine 3-bets an die Openraises anpassen.
      Muss ich bei jeder Hand im Equilab nachschauen, ob ich mehr als 50% Equity habe ?
  • 8 Antworten
    • GMP100
      GMP100
      Bronze
      Dabei seit: 11.07.2005 Beiträge: 1.079
      50% halte ich auch den Micros eigentlich für ne gute Idee. Die entsprechenden Artikel (weiß nicht mehr genau ob "Preflop... Expert Theory" oder "Preflop... Equity incl. BB Def" beide Gold) sprechen von sowohl gegen TAGs als auch gegen LAGs von weniger Equity, weil der SB als Deadmoney angesehen wird.
      Mit 50% gleicht man denke ich den Rake gut aus und hat gleichzeitig ggf noch ne Art Sicherheitspolster falls man sich doch mal verschätzt hat.
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.757
      50-50 Faustregel: Mit 50% der Openrange hast du mit jeder Hand 50% Equity gegen die Openrange. Also wenn jemand z. B. 30% openraist, 3-bettest du 15%. Stimmt nicht in allen Fällen, kommt aber grob hin.

      Raist der Gegner wenig, 3-bettest du eher nur 40% seiner Range.
    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 19.046
      Original von cjheigl
      50-50 Faustregel: Mit 50% der Openrange hast du mit jeder Hand 50% Equity gegen die Openrange.
      Kannte ich noch nicht, gefällt mir aber sehr gut! Als kleiner Tipp: Merkt euch die Openraising-Werte aus den einzelnen Positionen. Dann weiß man beispielweise, dass man jemanden, der 40% openraised, in etwa mit der Openraisingrange aus MP2 (UTG im SH) 3betten kann.
    • DismasX
      DismasX
      Black
      Dabei seit: 30.06.2007 Beiträge: 1.585
      Du kannst auch einfach in ca. 5% Schritten die 3-bet Ranges equilieren und neben den Rechner packen. Würde vor allem ip mit den mathematisch richtigen 46% Prozent rechnen, die ca. 2.5% Rake werden durch Initiative und Position mehr als ausgeglichen.
    • DismasX
      DismasX
      Black
      Dabei seit: 30.06.2007 Beiträge: 1.585

      Kannte ich noch nicht, gefällt mir aber sehr gut! Als kleiner Tipp: Merkt euch die Openraising-Werte aus den einzelnen Positionen. Dann weiß man beispielweise, dass man jemanden, der 40% openraised, in etwa mit der Openraisingrange aus MP2 (UTG im SH) 3betten kann.


      ORC hat MP2 ne Range von 13.xx % lt. Equilab, meinst vielleicht MP3.
    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 19.046
      Nö, habe mich nur vertan. Werde aber deinen Vorschlag mal nachgehen. Danke!
    • RiCkDiE
      RiCkDiE
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2006 Beiträge: 2.328
      Such mal nach dem Cahrt von approx, der hat für jede interessante Hand die mindest Oraise Range des Gegners (in %) in eine Tabelle gepackt. Ist zwar auch den ersten Blick was kompliziert, aber wenn mans einmal geblickt hat, hilft es ganz schön!

      Beachte: Auf den Mikros hast du selten genug Hände von den Gegnern, um wirklich aussagekräftige stats zu haben. Ich würde mein Spiel nur anpassen, wenn ich mindestens 100 Hände vom Gegner habe (Und selbst dann machen die wirklich knappen Entscheidungen eigentlich keinen Sinn, weil der PFR gut noch mal um ein paar Prozent nach oben oder unten wandern kann)

      RiCkDiE
    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 19.046
      Jo! 100 Hände sind zu wenig, wie ich gestern im Coaching bei Cornholio gelernt habe. Ich spiele viel zu sehr nach Stats. Muss mich da umgewöhnen und erst bei großer SS (>1000 ?) auf Feinheiten verlassen. 1000 Hände sind ja eben auch nur 167/ Position.