BR Building läuft irgenwie schwer...

    • klocheck
      klocheck
      Global
      Dabei seit: 03.06.2011 Beiträge: 192
      Hallo,

      ich versuche seit einiger Zeit meine BR aufzubauen, aber das ist irgendwie sau schwer. :)

      ICh habe das Gefühl das ich immer dem Ziel hinterher hinke. Wenn ich mich also hinsetzte und meine CG Tische aufrufe und anfange zu spielen setzte ich mir immer ein kleines Ziel sagen wir 5 Dollar Gewinn und das geht dann gehörig schief.

      Beispiel:

      Vorgestern betrug meine BR 125 Dollar , mein Ziel war 130 Dollar, doch statt der erhofften 5 Dollar Gewinn ging es erstmal rund 30 Dollar in den Keller! :(

      Ich spielte fleissig weiter und konnte den Verlusst zum Ende des Tages auf 20 Dollar reduzieren. Am nächsten Tag spielte ich wieder meine Tische und ich schaffte nach einem weiteren Verlusst von rund 8 Dollar meine BR wieder auf 120 Dollar zu stabilisieren. Heute habe ich meine BR wieder auf den Ausgangspunkt von vor 3 Tagen (125 Dollar) zurück gespielt.

      Tja, und das ist mein Dilemma, anstatt eine BR von 130 Dollar zu haben habe ich 3 Tage damit verbracht Sie nach einem Verlusst wieder aufzubauen. So geht es mir sehr oft, erst geht es runter und dann wieder rauf! :D


      Mein Ziel ist der nächste Level, aber dass scheint auf die Art echt ewig zu dauern.

      Wer kann mir Tipps geben, wie ich aus dieser Trettmühle raus komme, oder ist das normal das man oft erstmal einem Verlusst hinterher läuft?
  • 20 Antworten
    • rhanarion
      rhanarion
      Bronze
      Dabei seit: 13.01.2011 Beiträge: 901
      Nein, das ist nicht normal. Die Varianz beschert dir zu Beginn einer Session immer zufällig einen Gewinn oder Verlust. Es hat keinerlei Bedeutung welche Richtung deine BR in den ersten Händen der Session einschlägt.

      Der Punkt hier ist: "It's one big session", d.h. abstrahiere von den momentanen Swings der Session und konzentriere dich auf longterm +EV Spiel. Bist du über xk Hände Winning Player? Dann wirst du auch longterm deine BR aufbauen, ob du zu Beginn einer Session mal dropst ist dabei vollkommen normal.

      Verlusten nachjagen ist auch kontraproduktiv. Es gibt negative Sessions und wird sie immer geben. Abhaken ;)
    • klocheck
      klocheck
      Global
      Dabei seit: 03.06.2011 Beiträge: 192
      Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, ich drope eben oft zu anfang des Spiels und brauche dann viele Hände um wieder ins Plus zu drehen.
    • slothrop1701
      slothrop1701
      Bronze
      Dabei seit: 23.10.2010 Beiträge: 866
      Sich einen gewissen Gewinn als Ziel zu setzen, ist nicht die optimale Methode. Manchmal bekommst du einfach keine guten Hände zusammen, da kannst du selbst noch so perfekt spielen. Dann erreichst du dein Ziel trotz guten Spiels nicht - und dann? Denkst du dann: "Ach, hab ich wieder scheiße gespielt..."?

      Ändere deine Zielsetzung. Nimm dir lieber eine gewisse Handanzahl oder Länge vor (meinetwegen 1.000 Hände oder zwei Stunden oder sowas). In dieser Zeit versuchst du einfach, nach deinen Fähigkeiten so gut es geht zu spielen. Ob du dann danach einen Gewinn oder Verlust feststellst, ist nebensächlich, weil sich der Gewinn automatisch nach einer gewissen Zeit einstellen wird, falls du gut genug für dein Limit bist. Du verlierst dann auch das Gefühl, das du beschreibst ("Ich habe das Gefühl, dass ich immer dem Ziel hinterher hinke"). Negative Emotionen -> Tilt -> nix gut. Eine gewisse Hand- oder Stundenanzahl hingegen kannst du immer erreichen.

      Du beugst so auch dem Tilt ein wenig vor, weil (wie rhanarion schon sagte) Verlusten nachzujagen schwer suboptimal ist ("Ich muss jetzt gewinnen, um meine Verluste wieder reinzuholen, also raise und bette ich viel mehr... Ohh, jetzt ist das Geld weg").

      Und zu deiner letzten Frage: Alles ist "normal". Ich habe schon nach 20 Händen zwei Stacks gewonnen und nach 50 Händen vier Stacks verloren. Manchmal hast du Glück, manchmal nicht. Poker ist halt ein langfristiges Spiel.
    • KingDingeling2
      KingDingeling2
      Bronze
      Dabei seit: 07.08.2006 Beiträge: 1.580
      solange du am anfang der session nicht immer grotten schlecht spielst ist das eben alles varianz. du kannst noch so großer winning player sein und trotzdem am anfang der session 10 stacks droppen.
      daher macht es auch keinen sinn sich ziele wie "heute gewinne ich 5$" zu setzen, weil du darauf eben keinen einfluss hast. spiel einfach immer so gut wie du kannst und dann klappt das auch mit dem brb
    • klocheck
      klocheck
      Global
      Dabei seit: 03.06.2011 Beiträge: 192
      mhm, stimmt, so habe ich das nich garnicht gesehen.

      Aber just for Fun Pokern = Motivation?
    • Krupsinator
      Krupsinator
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 24.05.2010 Beiträge: 13.186
      Nur weil man nicht sagt "Heute gewinne ich Betrag X" heißt das ja nicht, dass man just for fun pokert. Ehrgeiz kann ja schon dabei sein, aber man muss sich von dem Denken in Beträgen lösen, eben weil Poker ein Spiel mit so einer hohen Varianz ist und man es einfach nur longterm beeinflussen kann ob man Geld gewinnt.
    • rhanarion
      rhanarion
      Bronze
      Dabei seit: 13.01.2011 Beiträge: 901
      Vor allem vermeidest du so zu semitilten, habe ich auch schon erlebt. Man dropt, will BE chasen oder sein Geldziel erreichen und spielt dann z.B. mehr varianzreiche Hände ohne gute Odds weil man damit es ja noch schaffen könnte (z.B. lowe pocket pairs gegen smallstacks, twogapper etc).
    • SorrYboudth4tlol
      SorrYboudth4tlol
      Bronze
      Dabei seit: 08.07.2011 Beiträge: 130
      Ein festgelegter Betrag den du beim Cash Game täglich gewinnen willst ist auch die falsche herangehensweise. Du solltest einfach versuchen dein A Game von Anfang an zu spielen, und wenn du sagst das du am Anfang der Session häufig verlierst muss dies ja Gründe haben. Vieleicht spielst du zu loose weil du unbedingt deine 5 $ pro Tag gewinnen möchtest. Gegen Ende deiner Sesions scheinst du ja besser zu spielen die Frage ist nur warum? Und wenn du von deiner 125 $ Bankroll direkt 30 $ an einem Tag verspielst dauert es natürlich auch wieder ein paar Tage bis du wieder even bist sind ja fast 25% deiner BR die du schon an nur einem Tag in den Sand setzt. Welches Limit spielst du denn?
    • openbook
      openbook
      Bronze
      Dabei seit: 07.02.2007 Beiträge: 616
      Es gibt sicherlich nicht wenige Spieler, die konzentrierter - und vor allem mehr (i.S.v. laenger) - spielen wenn sie losses chasen. Btw. einer der Hauptgruende dafuer, sich keine winnings zum Ziel zu setzen, sondern eher einen Zeit- oder Hand-Rahmen.
    • Kraese
      Kraese
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      Dabei seit: 20.09.2009 Beiträge: 8.819
      Original von openbook
      Es gibt sicherlich nicht wenige Spieler, die konzentrierter - und vor allem mehr (i.S.v. laenger) - spielen wenn sie losses chasen. Btw. einer der Hauptgruende dafuer, sich keine winnings zum Ziel zu setzen, sondern eher einen Zeit- oder Hand-Rahmen.
      ich bin einer derjenigen. oft droppe ich anfangs der session und dann packt mich irgendwann der ehrgeiz solange zu spielen bis ich wieder BE bin.
      im gegensatz stoppe ich winningsessions, sobald ich nen guten gewinn hab, um diesen nicht wieder zu verlieren.

      Aber die Methode mit den festgelegten Zeiten ist gut, ich wennde sie allerdings leider nur bei winningsessions an. bei loosingsessions denk ich mir: "ach noch leg ich noch nen paar hände drauf, damit ich wieder BE komme"

      Aber ich werde das ganze jetzt strickter angehen!
    • zinne26
      zinne26
      Bronze
      Dabei seit: 04.04.2011 Beiträge: 834
      Original von Kraese
      Original von openbook
      Es gibt sicherlich nicht wenige Spieler, die konzentrierter - und vor allem mehr (i.S.v. laenger) - spielen wenn sie losses chasen. Btw. einer der Hauptgruende dafuer, sich keine winnings zum Ziel zu setzen, sondern eher einen Zeit- oder Hand-Rahmen.
      ich bin einer derjenigen. oft droppe ich anfangs der session und dann packt mich irgendwann der ehrgeiz solange zu spielen bis ich wieder BE bin.
      im gegensatz stoppe ich winningsessions, sobald ich nen guten gewinn hab, um diesen nicht wieder zu verlieren.
      Das mach ich (ich denke zum Glück) anders, läuft es schlecht bin ich schneller dabei ne Pause zu machen, nachzugucken was ich falsch gemacht habe oder ob ich nur Pech hatte.
      Läuft es gut mach ich gerne weiter, aber ich habe, allein schon aus beruflichen Gründen, relativ feste Zeiten wo ich spielen will/kann...
    • klocheck
      klocheck
      Global
      Dabei seit: 03.06.2011 Beiträge: 192
      Ich spiele NL10, MSS meist 4 Tische, manchmal aber auch 5~6 Tische.

      Bei 1 Std. und 4 Tischen ergibt das ca. 260 Hände. Ich werde aber peu à peu die Anzahl der Tische erhöhen, sobald ich mich wohlfühle kommt ein Tisch hinzu.

      Oft ist es so das ich erst mal 2~4 Stacks verliere, bis ich sie zurück bekomme. Aber mein spiel ist nicht loose.
    • Kraese
      Kraese
      Bronze
      Dabei seit: 20.09.2009 Beiträge: 8.819
      ach mss kein wunder dass du nich vorran kommst. :s_evil:
    • klocheck
      klocheck
      Global
      Dabei seit: 03.06.2011 Beiträge: 192
      Ich habe heute bewusst, mal 2 Std. gespielt ohne auf Kohle-Maximierung zu achten und siehe da ich kann viel lockerer aufspielen und konzentriere mich eher aufs wesentliche und am ende war auch ein Plus drin.

      @ Kraese,

      wieso blicke ich nicht?
    • Th0m4sBC
      Th0m4sBC
      Bronze
      Dabei seit: 01.06.2006 Beiträge: 7.550
      Original von klocheck
      Ich habe heute bewusst, mal 2 Std. gespielt ohne auf Kohle-Maximierung zu achten und siehe da ich kann viel lockerer aufspielen und konzentriere mich eher aufs wesentliche und am ende war auch ein Plus drin.
      [] Hat verstanden worum es ging
      [X] Hat positive Varianz erfahren
    • Cyberplanet7
      Cyberplanet7
      Bronze
      Dabei seit: 19.12.2008 Beiträge: 191
      Original von klocheck
      Ich habe heute bewusst, mal 2 Std. gespielt ohne auf Kohle-Maximierung zu achten und siehe da ich kann viel lockerer aufspielen und konzentriere mich eher aufs wesentliche und am ende war auch ein Plus drin.

      @ Kraese,

      wieso blicke ich nicht?
      was dir eigentlich alle sagen wollen: Hör auf am Ende einer Session auf dein Kontostand in der Poker Software zu schauen. Schau am Besten gar nicht mehr darauf, zumindest vorerst. Vergiss Geld, denke an Poker.

      Um zu entscheiden ob man Auf/Absteigen kann/soll/muss, braucht es natürlich ein Blick auf die Bankroll, das ist klar.
    • luvtheXfiles
      luvtheXfiles
      Bronze
      Dabei seit: 13.11.2010 Beiträge: 71
      Original von Kraese
      ach mss kein wunder dass du nich vorran kommst. :s_evil:
      wenn man selbst schon auf stars an nl25 gescheitert ist, sollte man vielleicht nicht ganz so große töne spucken...
    • klocheck
      klocheck
      Global
      Dabei seit: 03.06.2011 Beiträge: 192
      Und wieder 30 Dollar im Keller. So ein Dreck.
    • Sharkira
      Sharkira
      Bronze
      Dabei seit: 05.09.2009 Beiträge: 5.081
      Original von Cyberplanet7
      Original von klocheck
      Ich habe heute bewusst, mal 2 Std. gespielt ohne auf Kohle-Maximierung zu achten und siehe da ich kann viel lockerer aufspielen und konzentriere mich eher aufs wesentliche und am ende war auch ein Plus drin.

      @ Kraese,

      wieso blicke ich nicht?
      was dir eigentlich alle sagen wollen: Hör auf am Ende einer Session auf dein Kontostand in der Poker Software zu schauen. Schau am Besten gar nicht mehr darauf, zumindest vorerst. Vergiss Geld, denke an Poker.

      Um zu entscheiden ob man Auf/Absteigen kann/soll/muss, braucht es natürlich ein Blick auf die Bankroll, das ist klar.
      das hat mich am anfang am meisten "behindert". leider dauert es eine zeit, zumindest bei mir, bis man sich das abgewöhnt hat, und sich voll und ganz aufs spielen konzentrieren kann.
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