Diagnose: Bandscheibenvorfall - Whats my line?

    • testgfd
      testgfd
      Bronze
      Dabei seit: 23.06.2008 Beiträge: 2.019
      Heyho, nach längerer unnützer und erfolgloser Therapie habe ich heute beim Radiologen die Diagnose Bandscheibenvorfall bekommen, mit 24 ^^ :( .

      Mit dieser Diagnose bin ich dann zurück zum Orthopäden, welcher mir jetzt weiterhin Infusionen andrehen will. (Habe bereits 6 Infusionen + Elektrotherapie hinter mir)

      Mir geht das ganze ziehmlich aufn Sack, alle 2 Tage zum Arzt, Infusionen bekommen die auch nicht im geringsten Wirken und hingehalten zu werden.

      Alternativen wären eine Spritze (soll das ganze evtl. richten) ins Gewebe nahe das Vorfalls bzw. ne Operation.

      Hat jemand von euch schon Erfahrung mit einem Bandscheibenvorfall gemacht ?
      -Wie wurde es behandelt?
      -Was für Koonsequenzen ergeben sich für die Zukunft?
  • 6 Antworten
    • Fruechte
      Fruechte
      Bronze
      Dabei seit: 18.10.2009 Beiträge: 1.549
      Guck dir das hier mal an, deine Schmerzen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit muskulär bedingt und leicht behandelbar:

      http://www.liebscher-bracht.de/
    • Belg
      Belg
      Platin
      Dabei seit: 16.02.2008 Beiträge: 4.333
      Original von testgfd

      Hat jemand von euch schon Erfahrung mit einem Bandscheibenvorfall gemacht ?
      -Wie wurde es behandelt?
      -Was für Koonsequenzen ergeben sich für die Zukunft?
      Ein Kumpel von mir hatte ihn mit 16.
      Wegen Überbelastung beim Handball.

      Ist jetzt 22 und spielt 3. Liga- also kann man es auch komplett heilen und dir wirds wieder besser gehen!

      Zu dem anderen kann ich aber wenig sagen, gute Besserung sonst!
    • soltana
      soltana
      Black
      Dabei seit: 30.08.2006 Beiträge: 1.990
      leider habe ich für meine folgende aussage keine quelle. musst halt mal selber googlen.

      es gab anscheinend mal ne studie bezueglich des vergleiches des langfristigen erfolges zwischen op und entsprechende konservativen behandlungen. das ergebnis war wohl bei beiden gleich.

      daher rate ich auch erstmal zur konservativen behandlung und zu Sport! Hatte selber vor kurzen öfters rückenschmerzen ... war wohl auch auf dem weg zum bandscheibenvorfall. ich mache nun wieder regelmässig sport nachdem ich 2 jahre kaum was gemacht habe und nur am schreibtisch sass um eine abschlussarbeit zu schreiben.

      ich wurde anfangs einfach zur physio geschickt. das hat eine erste linderung gebracht. richtig weg ist es erst nach mehreren wochen mit sport
    • testgfd
      testgfd
      Bronze
      Dabei seit: 23.06.2008 Beiträge: 2.019
      Original von Fruechte
      Guck dir das hier mal an, deine Schmerzen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit muskulär bedingt und leicht behandelbar:

      http://www.liebscher-bracht.de/
      was kostet so eine Behandlung?
    • Fruechte
      Fruechte
      Bronze
      Dabei seit: 18.10.2009 Beiträge: 1.549
      Je nach Therapeut unterschiedlich, ich bezahl bei meinem 60 Euro für 60 Minuten. Mittlerweile nehmen die meisten aber um die 90 Euro pro Stunde glaube ich, die Ausbildung kostet um die 3k Euro.
    • shipit2menow
      shipit2menow
      Global
      Dabei seit: 28.01.2009 Beiträge: 759
      habe selber seit nem jahr probleme mit meinem rücken (doppelter bandscheibenvorfall, bin 24.)
      bei mir wurde ne physikalische therapie gemacht, wo du halt mit speziellen geräten massiert/behandelt wirst und anschließend an der haltungsverbesserung gearbeitet wird. ausserdem musst du zuhause regelmäßig (dehn)übungen machen und deine muskulatur stärken. mir hat diese form der therapie anscheinend sehr geholfen. die spritzen helfen echt gar nichts. ich bin schon nach dem 2ten mal nicht mehr hingegangen. im endeffekt sollen das nur schmerzmittel sein, die den bereich etwas betäuben.
      dafür, dass ich vor der therapie komplett bewegungsunfähig war, gehts mir eigentlich recht gut derzeit. man muss mit sport und allgemeiner auslastung des rückens jedoch sehr aufpassen. da gibts viele sachen, die man falsch machen kann (bspw. beim aufrichten nicht einfach aufsetzen á la sit-up sondern lieber zuerst seitlich drehen und dann mit den armen den oberkörper nach oben drücken.) solche kleinen verbesserungen entlasten den rücken extrem.
      was mir auch aufgefallen ist: vieles spielt sich im kopf ab. am rücken verlaufen ja extrem viele nervenstränge, was diesen bereich eben besonders anfällig für psychosomatische schmerzen macht. je "positiver" du an die sache rangehst, desto schneller wird es dir besser gehen.
      über eine operation würde ich in deinem alter noch nicht nachdenken. versuchs lieber zuerst mit sport und regelmäßigen, gezielten übungen.
      wünsche viel erfolg.

      edit: die kosten für die therapie hat die KK übernommen. (komme aus .at also kA wie das in .de abläuft.)