[SNG] Rebound Tabellen

    • seewii
      seewii
      Bronze
      Dabei seit: 19.06.2007 Beiträge: 1.999
      Angenommen ich sitze im BB mit 44 und habe 8BB left ..

      Alle folden und der CO raist mit 5BB All-In, SB foldet und wir sind dran ..

      Gemäß Rebound Tabelle aus dem BB würde ich, hätte ich selbst nur <=5BB ein All-In callen ..

      Wie verhält sich das jetzt, wenn ich aber 8BB left habe, der Gegner aber nur 5BB .. ich folde hier doch trotzdem, oder? Also auch wenn ich so gesehen nur für 5BB All-In gehen würde.
  • 8 Antworten
    • shakin65
      shakin65
      Bronze
      Dabei seit: 17.09.2005 Beiträge: 21.597
      es kommt auf den exakten spot an. sitzt beispielsweise eine relativ shorter spieler am tisch, kann ein fold da durchaus richtig sein, auch wenn du nicht direkt bustest. in den meisten konstellationen wird es ein call sein.

      am besten, du gibst solche spots in den sng wizard ein. für den gibt es eine 30-tage testversion.
    • seewii
      seewii
      Bronze
      Dabei seit: 19.06.2007 Beiträge: 1.999
      Du meinst, wenn ein anderer relativ shorter Spieler noch drin ist, habe ich hier einen evtl. Vorteil noch ITM zu kommen, oder?
      Dennoch ist dies doch aber eine fundamentale Frage, denn dieser Spot kann ja relativ oft vorkommen.
      Du meinst also schon, das ich mit meiner Aussage generell recht habe, das ganze aber dennoch immer noch einmal begutachtet werden muss?!
    • Concealed
      Concealed
      Bronze
      Dabei seit: 28.08.2007 Beiträge: 58
      Ich habe über die gleiche Frage nachgedacht.

      Wenn ich dich richtig verstanden habe, lautete deine Frage, ob bei den Rebound-Tabellen auch der effektive Stack (nicht nur der eigene) zählt wie es bei der PoF-Tabelle (First-In) explizit erwähnt wird.

      Logisch betrachtet müsste es der effektive Stack sein, da abgesehen vom First-In kein nennenswerter Unterschied besteht, besonders in Hinsicht auf die Chips, die über den Call des All-Ins hinaus übrigen bleiben.

      Natürlich würde ICM hier genauere Ergebnisse liefern. Mich würde allerdings auch interessieren, ob die effektiven Stacks pauschalisiert auch bei den Rebound-Tabellen greifen.
    • Th0m4sBC
      Th0m4sBC
      Bronze
      Dabei seit: 01.06.2006 Beiträge: 7.550
      Tabellen sind statisch. Situationen sind dynamisch.
      Die Tabellen sind kein Quell der Weisheit, sondern eine Stütze (gerade für Anfänger).

      Wenn dein Gegner nur mit AA open-raist und du darauf einen Read hast, ist die Rebound-Tabelle komplett wertlos.

      Dito wenn Ihr an der Bubble seid und der Super-Shorty mit 1.5BB in der nächsten Hand durch die Blinds geht......
    • MJRunning
      MJRunning
      Bronze
      Dabei seit: 10.12.2010 Beiträge: 196
      Meiner Meinung nach beziehen sich auch die Rebound-Tabellen auf den effektiven Stack.

      Grund für meine Annahme ist folgender:
      Die Pushingrange eines Spielers ist abhängig vom effektiven Stack. Hat der Openpusher einen kleinen Stack, muss er looser Pushen um nicht auszublinden. Haben alle nach ihm kleine Stacks, kann er looser pushen und die folgenden Spieler unter Druck setzen, da sie um ihr Turnierleben spielen.

      Und diese Überlegungen bilden mMn auch den Ausgangspunkt für die entsprechenden "Gegenreaktions-Ranges" aka Rebound-Tabellen. Der Rebound muss sich also auch an den effektiven Stackgrößen orientieren, da es die Ursprungsaktion auch tut. Man dürfte ja andernfalls bspw. als Bigstack ggf. nie Pushes callen, da man bei reiner Betrachtung des eigenen Stacks noch nicht einmal in der PoF-Phase sein könnte.

      Das die statischen Tabellen nicht das Optimum sind steht außer Frage, da die nicht an der Hand beteiligten Stacks, aber auch Dinge wie Image nicht berücksichtigen (können).
    • Forstning
      Forstning
      Bronze
      Dabei seit: 26.05.2007 Beiträge: 1.727
      ach bubble hin, bubble her. wenn du 1. werden willst und du hast keine chips mehr ist es manchmal besser zu flippen als auszublinden. ich bin aber kein fan von 44 calls, weil du selten signifikant mehr als 50% hast, eher anders rum.

      tight callen, loose pushen in der situation.
    • timmy1986
      timmy1986
      Bronze
      Dabei seit: 08.08.2009 Beiträge: 1.372
      44 in dem spot callen is echt hässlich... SH gehts für mich def rein... haben wir noch nen kompletten Orbit mit restlichen ~6bb überleg ichs mir vll noma und legs weg und hoffe bessere Karten/Spots zu bekommen oder shippe danach meinen SB...

      pauschal call/fold is schwer
    • Herbamix
      Herbamix
      Bronze
      Dabei seit: 11.10.2006 Beiträge: 2.088
      Original von MJRunning
      Meiner Meinung nach beziehen sich auch die Rebound-Tabellen auf den effektiven Stack.

      Grund für meine Annahme ist folgender:
      Die Pushingrange eines Spielers ist abhängig vom effektiven Stack. Hat der Openpusher einen kleinen Stack, muss er looser Pushen um nicht auszublinden. Haben alle nach ihm kleine Stacks, kann er looser pushen und die folgenden Spieler unter Druck setzen, da sie um ihr Turnierleben spielen.

      Und diese Überlegungen bilden mMn auch den Ausgangspunkt für die entsprechenden "Gegenreaktions-Ranges" aka Rebound-Tabellen. Der Rebound muss sich also auch an den effektiven Stackgrößen orientieren, da es die Ursprungsaktion auch tut. Man dürfte ja andernfalls bspw. als Bigstack ggf. nie Pushes callen, da man bei reiner Betrachtung des eigenen Stacks noch nicht einmal in der PoF-Phase sein könnte.

      Das die statischen Tabellen nicht das Optimum sind steht außer Frage, da die nicht an der Hand beteiligten Stacks, aber auch Dinge wie Image nicht berücksichtigen (können).
      Wichtig ist es auch den effektiven Stack des Pushers zu berücksichtigen. Wenn er z.B. für 13bb effektiv pusht nützt es nichts, dass man selber nur 8 hat, da seine Pushingrange sich an 13bb orientiert.