Kurze Verständnisfrage "dünne Valuebet"

    • Toerke79
      Toerke79
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2009 Beiträge: 6.133
      Bisher dachte ich immer, eine dünne Valuebet bedeutet, dass ich am River mit einer marginalen Hand bette, weil ich durchaus die beste Hand halten kann und noch die Möglichkeit besteht, dass ich von schlechterem ausbezahlt werde.

      Die Höhe ist hierbei meines Wissens nach unerheblich. Sprich es kann von minbet bis shove alles dabei sein.

      In letzter Zeit bin ich aber ein wenig irrititert, weil in dem Zusammenhang öfter von kleinen Bets die Rede war.

      Frage: Bezieht sich die "dünne Valuebet" nun auf die Handstärke, oder auf die Höhe der Bet?
  • 9 Antworten
    • Hariseldon5438
      Hariseldon5438
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2010 Beiträge: 940
      Naja bei ner dünnen Valuebet will man ja oft nen call von schlechterem und bettet daher oft wenig. Deswegen hängt das oft zusammen.
    • Aerox88
      Aerox88
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2007 Beiträge: 2.906
      handstärke
    • Toerke79
      Toerke79
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2009 Beiträge: 6.133
      Original von Hariseldon5438
      Naja bei ner dünnen Valuebet will man ja oft nen call von schlechterem und bettet daher oft wenig. Deswegen hängt das oft zusammen.
      Aber man kann ja auch durchaus sehr hoch betten, um herocalls zu provozieren, obwohl man weder nuts, noch nothing hält.
      Ist die Bet dann immer noch dünn?
    • Hareth999
      Hareth999
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2008 Beiträge: 203
      Sie bezieht sich schon auf die Handstärke, wie du bisher richtig annahmst. Es ist in dem Falle oft von Vorteil relativ klein zu betten, da eventuelle c/r die unser Gegner spielt uns wenig kosten. Sollte er nämlich c/r spielen, hat er uns am River meist beat und wir können easy folden, solange wir nicht potcomitted sind. Wir sind aber mit einer größeren bet deutlich öfter potcomitted. Darum ist eine normalgroße Bet von 2/3 pot oder ähnlichem eventuell nicht sinnvoll, eventuell aber schon.

      Ein direkter Shove ist wieder ein move, der sehr viel FE erzeugt, sodass wir des öfteren gar kein Geld mehr vom Gegner kriegen, was ja eigentlich der Plan einer Valuebet ist. Wir wollen ja, dass er schlechteres callt. Diese Hände könnte er aber sehr gut weglegen, wenn wir pushen.


      Natürlich ist alles was oben steht Situationsabhängig und Read- oder Gegnertyp Abhängig!


      Ansonsten spiel einfach mal verschiedene Situationen durch und überlege dir, was die jeweilige Betsize von dir für Veränderungen in der gegnerischen Range bewirken.
    • justCrazy
      justCrazy
      Bronze
      Dabei seit: 02.01.2008 Beiträge: 486
      Edit by HockeyTobi
      Ach komm, den Spam brauchen wir hier doch nicht.
    • Aerox88
      Aerox88
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2007 Beiträge: 2.906
      Original von Toerke79
      Original von Hariseldon5438
      Naja bei ner dünnen Valuebet will man ja oft nen call von schlechterem und bettet daher oft wenig. Deswegen hängt das oft zusammen.
      Aber man kann ja auch durchaus sehr hoch betten, um herocalls zu provozieren, obwohl man weder nuts, noch nothing hält.
      Ist die Bet dann immer noch dünn?
      ja.
      Wenn es z.B. 500kombos gibt die dich beat haben und nen push callen und 501kombos die callen die du beat hast.
      Dann is es ne dünne valuebet. egal wie groß deine Betsize ist.

      Original von Hareth999
      Ein direkter Shove ist wieder ein move, der sehr viel FE erzeugt, sodass wir des öfteren gar kein Geld mehr vom Gegner kriegen, was ja eigentlich der Plan einer Valuebet ist.
      Ich glaub du hast dich verschrieben.
    • Toerke79
      Toerke79
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2009 Beiträge: 6.133
      Original von Hareth999
      Sie bezieht sich schon auf die Handstärke, wie du bisher richtig annahmst. Es ist in dem Falle oft von Vorteil relativ klein zu betten, da eventuelle c/r die unser Gegner spielt uns wenig kosten. Sollte er nämlich c/r spielen, hat er uns am River meist beat und wir können easy folden, solange wir nicht potcomitted sind. Wir sind aber mit einer größeren bet deutlich öfter potcomitted. Darum ist eine normalgroße Bet von 2/3 pot oder ähnlichem eventuell nicht sinnvoll, eventuell aber schon.

      Ein direkter Shove ist wieder ein move, der sehr viel FE erzeugt, sodass wir des öfteren gar kein Geld mehr vom Gegner kriegen, was ja eigentlich der Plan einer Valuebet ist. Wir wollen ja, dass er schlechteres callt. Diese Hände könnte er aber sehr gut weglegen, wenn wir pushen.


      Natürlich ist alles was oben steht Situationsabhängig und Read- oder Gegnertyp Abhängig!


      Ansonsten spiel einfach mal verschiedene Situationen durch und überlege dir, was die jeweilige Betsize von dir für Veränderungen in der gegnerischen Range bewirken.
      Klar, was spieltechnisch wie wann und wo Sinn macht ist ja auch nicht die Frage gewesen. Ich wollte nur eine Definition haben. Danke für deine ausführlich Antwort :)
    • Toerke79
      Toerke79
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2009 Beiträge: 6.133
      Original von Aerox88
      Original von Toerke79
      Original von Hariseldon5438
      Naja bei ner dünnen Valuebet will man ja oft nen call von schlechterem und bettet daher oft wenig. Deswegen hängt das oft zusammen.
      Aber man kann ja auch durchaus sehr hoch betten, um herocalls zu provozieren, obwohl man weder nuts, noch nothing hält.
      Ist die Bet dann immer noch dünn?
      ja.
      Wenn es z.B. 500kombos gibt die dich beat haben und nen push callen und 501kombos die callen die du beat hast.
      Dann is es ne dünne valuebet. egal wie groß deine Betsize ist.

      So hatte ich es verstanden, danke.
    • emzee
      emzee
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 343
      Der Begriff besagt ja nur, dass der EV der Bet geringfügig positiv ist. Da müssen eben alle Faktoren berücksichtigt werden wie sonst auch.