"TABUTHEMA" - Hartz4 u.a. Sozialleistungen als Basis für den vollzeitgrinder

    • mergelina
      mergelina
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2008 Beiträge: 2.654
      Am konfortabelsten ist der Studentenstatus.

      Er bietet die günstigsten konditionen, unterliegt den lockersten Auflagen und positioniert sich respektabel in der Gesellschaft.

      Während der grindende student, eine assoziazion eines jungen bill Gates erlaubt, ein abgebrühter hochintelligenter, mit allen Wassern gewaschener Gewinner, der mal locker zwischen den Prüfungen seine Studienkasse ausstockt, sieht es bei denen, die aus welchen Gründen auch immer keine Imatrikulation vornehmen können ganz anders aus.

      Student - grinden in Semeserferien - intelligent - cool

      Arbeitsloser - grinden während der Arbeitszeit - kriminell - schmarotzer - spielsüchtig

      Während also eine und die selbe Person sein Schaffen mittels einer völlig bedeutungslosen Imatrikulation als Student gut verkaufen kann, sieht er sich als Sozialleistungsempfänger permanent und allenorts mit Vorurteilen kompromitiert und zu Verheimlichung genötigt.

      Einige im Forum gehen offen damit um, andere mögen es weniger, sich in dieses Licht zu stellen, können sie sich doch sicher sein, sich wiederholt Anfeindungen oder Gerigschätzung auszusetzen.

      Wirklich problematisch wird es aber, wenn man sich gegenüber dem Amt erklären muss. Permanent verstösst man gegen die Leistungsvereinbarung, die man unterzeichnet hat. Man begeht tag-täglich eine Straftat, nämlich Erschleichung von Sozialleistungen für die Geld- oder sogar auch Gefängnissstrafe vorgesehen ist.

      Steuerhinterziehung ist hierbei erst der sekundäre, oftmals weniger bedrohliche Bestand.

      Der Mehrheit dieser Gruppe möchte ich Aufrichtigkeit und Redlichkeit zugestehen, die nichts lieber täten, als in Absprache des Amtes eine An- oder Verrechnung zu realisieren.

      Dies ist aber nicht so einfach, besser gesagt scheinbar kaum möglich zu realisieren.
      Poker wird als berufliche Tätigkeit nicht legitimiert und wer möchte schon seine Gewinne mit den leistungen gegenrechnen, während die verluste nicht anrechenbar sind.
      Die einzige Lösung scheint mir am Ende des Jahres (nicht quartal oder monat, wegen der swings und verluste, die man nicht geltend machen kann) die einkünfte in einer art zu verpacken und im gesamtpacket zu melden, die eine Verrechnung erlauben. Damit wäre man zumindest der Betrugstatbestand und die unrechtmäsig bezogene Überzahlung vom Tisch.


      Es gibt eine vielzahl von Information und Thematisierung betreffend dem Konflikt Finanzamt-Pokereinkünfte, also eine Gewichtung auf steuerrechtliches.

      Mir ist schon klar, dass die Ps.de Comminity neben den ohnhin unangreifbaren studenten ausschliesslich sowohl aus smarten Typen besteht, die mal eben nach der Arbeit oder neben der Selbstständigkeit relevante Gewinne einspielen.
      Dann gibts die Sorgenfreien, die noch bei Eltern wohnen und ziemlich unsichtbar agieren können, aber natürlich auch die, die jenseits von Gut und Böse soviel Geld erspielen, dass sie die Wohnung und ihre Krankenversicherung und alles andere davon bestreiten können, also echte Profis sind, die sich dem Problem am besten durch Verlegung ihres "Geschäftsitzes" in eine steueroase entledigen könnten.

      Der mit Sicherheit sehr hohe Anteil von Sozialleistungsempfänger wird in diesem Forum sowohl seitens der user selbst, also mittels Outing, als auch sein Stellenwert seitens der Administration und Redaktion absolut unterrepräsentiert. Ab einer gewissen quantitativen oder qualitativen Relevanz kann man von Tabuisierung sprechen.

      Dabei sieht sich dieser Anteil der Community den grössten Sorgen und Problemen gegenüber.


      Was ist mit denen, die mit dem Bedarfssatz nicht auskommen können da er zu nierdrig bemessen sein könnte, die auf der einen Seite nicht auf die Grundlage der regelmäsigen und verlässlichen sozialleistung verzichten können aber gleichzeitig zum hinzuverdienen oder grinden verdammt sind?

      Was ist, mit denen, die die Gesellschaft nicht übervorteilen wollen, aber sich in der Notlage zu befinden, hinzuverdienen zu müssen?

      Oder jene, die noch das beste aus ihrer Arbeitslosigkeit machen wollen und sich auf eine Verbesserung im Pokerspiel mit Zeil der Abnabelung von Bedürftigkeit konzentrieren möchten?

      Für die möchte ich mich einsetzen und diesen Thread widmen.

      Ideen, Lösungskonzepte, Informationen, Erfahrungsberichte, Links, Pro-Contra Stellungnamen.

      Wenn es das bereits im Forum gibt, dann wär ich dankbar für den link.
      Der Thread Poker und Steuern in Deutschland ist sehr umfassen (habe keinen kompletten Überblick drüber) aber ist doch dieser Problematikl eher am Rande gewidmed. Bestimmt kommt das Theam da auch zur Sprache (ich habs nicht gefunden, konnte aber nicht alles durchlesen) aber der auffindbarkeit zuleibe und der bedeutung i.m.Augen angemessen möchte ich diesen Thread ins Leben rufen.


      xxxxxxx ALLE POSTS IN DIESEM THREAD SIND NICHT REPRÄSENTATIV FÜR PS.de xxxxxx

      Weder moderiere ich dieses Forum, noch gibt es eine offizelle Positionierung von mir in Funktion eines ps-representanten in diesem Thread - Ich poste hier als normales comunitymitglied.
  • 198 Antworten
    • Th0m4sBC
      Th0m4sBC
      Bronze
      Dabei seit: 01.06.2006 Beiträge: 7.550
      Original von mergelina
      Was ist mit denen, die wirklich gerne und gut damit leben, auf der einen Seite nicht auf die Grundlage der regelmäsigen und verlässlichen sozialleistung verzichten können aber gleichzeitig die Gesellschaft nicht übervorteilen wollen.
      Die haben Pech gehabt und das ist auch richtig so. Wieso sollte ich mich sonst 42 Stunden / Woche abquälen, nebenbei pokern, wenn ich einfach die faule Sau spielen kann und dann easy ein paar k im Monat reingrinde und meine laufenden Kosten eh durch die Sozialleistungen gedeckt habe? Irgendwann ist dann wirklich mal gut.....
    • leckerhaisteak
      leckerhaisteak
      Bronze
      Dabei seit: 26.10.2008 Beiträge: 1.980
      ich seh das ähnlich wie thomas.
    • LLuq
      LLuq
      Bronze
      Dabei seit: 14.04.2006 Beiträge: 3.389
      Wenn man nich die Chance hat sich als Student irgendwo einzuschreiben, kann man ja, Fachhochschulreife/Abitur nachmachen und sich dann einschreiben. Nebenher hat man ja immernoch genug zeit zu pokern und schaden tuts auch nicht, außerdem hat man dan nen Schülerstatus. Problem gelöst. Wenn man es schafft mir Poker sein Geld zu verdienen sollte es ja intelligenzmäßig nicht so schwer sein Abitur zu machen.
    • Pokerfu
      Pokerfu
      Global
      Dabei seit: 11.02.2008 Beiträge: 7.523
      Sozialbetrüger (Ob Student oder Hartzer) landen hoffentlich vor Gericht und sollten ihre Leistungen zurückzahlen müssen.
    • RedEyes173
      RedEyes173
      Bronze
      Dabei seit: 18.09.2006 Beiträge: 417
      Student, Sozialbetrüger, Gericht??? haha
    • mergelina
      mergelina
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2008 Beiträge: 2.654
      Original von LLuq
      Wenn man nich die Chance hat sich als Student irgendwo einzuschreiben, kann man ja, Fachhochschulreife/Abitur nachmachen und sich dann einschreiben. Nebenher hat man ja immernoch genug zeit zu pokern und schaden tuts auch nicht, außerdem hat man dan nen Schülerstatus. Problem gelöst. Wenn man es schafft mir Poker sein Geld zu verdienen sollte es ja intelligenzmäßig nicht so schwer sein Abitur zu machen.
      ihr stellt euch das so leicht vor. Was ist mit denen, die abitur und Studium schon lange hinter sich haben? Etwa alleinerzeihend sind? Oder beruflich aus verscheidenen Gründen, etwa chemotherapie oder andere krasnkheit, Schicksaalsfälle wie tod des Partners oder kinder gestrauchelt sind.

      Sind das Looser?`Sind das Schmarozer?

      LLuq ZITAT:

      Wenn man es schafft mir Poker sein Geld zu verdienen sollte es ja intelligenzmäßig nicht so schwer sein Abitur zu machen

      klingt so, jeder, der mit Poker erfolgreich sein kann, kann kein Problem haben, auf dem Arbeitsmarkt oder wirtschaft erfolgreich zu sein.

      Mit der Verallgemeinerung würd ich gerne mal abrechnen.

      Er entstzt mich, wie auch eigentlivch sehr intelligente Leute sehr verallgemeinernd darüber denken.
    • richum
      richum
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2010 Beiträge: 2.192
      Original von mergelina
      Die einzige Lösung scheint mir am Ende des Jahres (nicht quartal oder monat, wegen der swings und verluste, die man nicht geltend machen kann) die einkünfte in einer art zu verpacken und im gesamtpacket zu melden, die eine Verrechnung erlauben. Damit wäre man zumindest der Betrugstatbestand und die unrechtmäsig bezogene Überzahlung vom Tisch.
      Ist das so? IMO kann man dann aber auch nur einmal im Jahr auscashen, ansonsten, meine ich mich zu erinnern, müssen zusätzliche Einkünfte direkt gemeldet werden.

      Ansonsten muss ich sagen, halte ich es nicht für verwerflich wenn man weiter Poker spielt trotz Arbeitslosigkeit. Ich war auch schon arbeitslos und habe weiter gepokert. Ich hatte die Bankroll auch schon in der Zeit davor und sehe keinen Grund wegen Arbeitslosigkeit damit aufzuhören. Zumal es wohl sowieso erst kritisch wird sobald man ALGII erhält, bei dem dann alle Geldbeträge gemeldet werden müssen. Bei ALGI kann ich erben oder im Lotto gewinnen und es trotzdem behalten, insofern sollte dies auch für Pokergewinne gültig sein.

      Ich fände es jetzt aber auch nicht schlimm wenn sich ein Arbeitsloser die free50 holt und damit spielt, denn von ALGII wird kaum jemand in der Lage sein größere Beträge einzucashen, dafür ist es einfach zu niedrig.
      Allerdings muss man natürlich sagen, dass es natürlich auch nicht in Ordnung wäre dauerhaft NL1k zu crushen und nebenbei noch ALGII zu beziehen. Wenn man vom Poker spielen seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, sollte man dies auch tun und keine Sozialleistungen beziehen.
    • Egozocker
      Egozocker
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2006 Beiträge: 7.488
      Original von richum
      Original von mergelina
      Die einzige Lösung scheint mir am Ende des Jahres (nicht quartal oder monat, wegen der swings und verluste, die man nicht geltend machen kann) die einkünfte in einer art zu verpacken und im gesamtpacket zu melden, die eine Verrechnung erlauben. Damit wäre man zumindest der Betrugstatbestand und die unrechtmäsig bezogene Überzahlung vom Tisch.
      Ist das so? IMO kann man dann aber auch nur einmal im Jahr auscashen, ansonsten, meine ich mich zu erinnern, müssen zusätzliche Einkünfte direkt gemeldet werden.

      Ansonsten muss ich sagen, halte ich es nicht für verwerflich wenn man weiter Poker spielt trotz Arbeitslosigkeit. Ich war auch schon arbeitslos und habe weiter gepokert. Ich hatte die Bankroll auch schon in der Zeit davor und sehe keinen Grund wegen Arbeitslosigkeit damit aufzuhören. Zumal es wohl sowieso erst kritisch wird sobald man ALGII erhält, bei dem dann alle Geldbeträge gemeldet werden müssen. Bei ALGI kann ich erben oder im Lotto gewinnen und es trotzdem behalten, insofern sollte dies auch für Pokergewinne gültig sein.

      Ich fände es jetzt aber auch nicht schlimm wenn sich ein Arbeitsloser die free50 holt und damit spielt, denn von ALGII wird kaum jemand in der Lage sein größere Beträge einzucashen, dafür ist es einfach zu niedrig.
      Allerdings muss man natürlich sagen, dass es natürlich auch nicht in Ordnung wäre dauerhaft NL1k zu crushen und nebenbei noch ALGII zu beziehen. Wenn man vom Poker spielen seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, sollte man dies auch tun und keine Sozialleistungen beziehen.
      was, wenn man sich an die geltenden Gesetze hält.

      Natürlich kann man als Arbeitsloser (ALG I - Bezieher) auch auf NL 1000 pokern. Allerdings muss man seine Gewinne dem Arbeitsamt mitteilen und bekommt gegebenenfalls seine Leistungen gekürzt.

      Als ALG II Bezieher ist es schon schwieriger, da man ja sein Vermögen angeben muss. Und dazu gehört natürlich auch die Bankroll.

      und @Mergelina:
      Kannst du mir einen plausiblen Grund nennen, warum der Staat Pokerspieler besser behandeln soll als zum Beispiel Taxifahrer?
    • LLuq
      LLuq
      Bronze
      Dabei seit: 14.04.2006 Beiträge: 3.389
      Original von mergelina
      Original von LLuq
      Wenn man nich die Chance hat sich als Student irgendwo einzuschreiben, kann man ja, Fachhochschulreife/Abitur nachmachen und sich dann einschreiben. Nebenher hat man ja immernoch genug zeit zu pokern und schaden tuts auch nicht, außerdem hat man dan nen Schülerstatus. Problem gelöst. Wenn man es schafft mir Poker sein Geld zu verdienen sollte es ja intelligenzmäßig nicht so schwer sein Abitur zu machen.
      ihr stellt euch das so leicht vor. Was ist mit denen, die abitur und Studium schon lange hinter sich haben? Etwa alleinerzeihend sind? Oder beruflich aus verscheidenen Gründen, etwa chemotherapie oder andere krasnkheit, Schicksaalsfälle wie tod des Partners oder kinder gestrauchelt sind.

      Sind das Looser?`Sind das Schmarozer?

      LLuq ZITAT:

      Wenn man es schafft mir Poker sein Geld zu verdienen sollte es ja intelligenzmäßig nicht so schwer sein Abitur zu machen

      klingt so, jeder, der mit Poker erfolgreich sein kann, kann kein Problem haben, auf dem Arbeitsmarkt oder wirtschaft erfolgreich zu sein.

      Mit der Verallgemeinerung würd ich gerne mal abrechnen.

      Er entstzt mich, wie auch eigentlivch sehr intelligente Leute sehr verallgemeinernd darüber denken.
      Ich spreche hier von der breiten Masse, natürlcih kann man auch beliebig Sondefälle kostruieren die aber meier Meinung nach weniger als 5% der betreffenden Zeilgruppe ausmachen.

      Ansonsten muss man ja in keine Steueroase ziehen, Österreich ist ja nicht so weit weg und man spricht die gleiche Sprache. Arbeitslose wandern aus oder Arbeiten in der Skisaison auf den Hütten. Bauarbeiter gehen nach Canada und Ärzte nach Skandinavien. Warum sollte man nicht als Pokerspieler Auswandern.

      Wenn man neben dem Einkommen als Pokerspieler noch auf die Sozialleistungen angewiesen ist, kann man auch nen 400€ Job machen, da ist der Studenlohn dann wahrscheinlich höher.

      Wenn man sein Abitur schon lang hinter sich hat ists doch kein Problem. Es gibt keine Altersbeschränkung für Studenten. Und ein zweitstudium ist auch nicht verboten.
    • Pokerfu
      Pokerfu
      Global
      Dabei seit: 11.02.2008 Beiträge: 7.523
      Original von RedEyes173
      Student, Sozialbetrüger, Gericht??? haha
      jo Bafög Betrug halt. Als ob die das auf auf die leichte Schulter nehmen. btw. ich spreche aus Erfahrung und dann ist das ist nicht halb so lustig wie du es darstellst. ^^
    • 19Brian91
      19Brian91
      Bronze
      Dabei seit: 20.11.2009 Beiträge: 1.955
      Original von Pokerfu
      Original von RedEyes173
      Student, Sozialbetrüger, Gericht??? haha
      jo Bafög Betrug halt. Als ob die das auf auf die leichte Schulter nehmen. btw. ich spreche aus Erfahrung und dann ist das ist nicht halb so lustig wie du es darstellst. ^^
      und jeder Student bekommt Bafög?
      :heart: schön wärs..warte schon lang darauf
    • FjodorM
      FjodorM
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2006 Beiträge: 11.238
      Original von mergelina
      ihr stellt euch das so leicht vor. Was ist mit denen, die abitur und Studium schon lange hinter sich haben? Etwa alleinerzeihend sind? Oder beruflich aus verscheidenen Gründen, etwa chemotherapie oder andere krasnkheit, Schicksaalsfälle wie tod des Partners oder kinder gestrauchelt sind.

      Sind das Looser?`Sind das Schmarozer?
      Wenn sie trotz ausreichendem Pokereinkommen Hartz 4 beziehen? Ja natürlich.
    • richum
      richum
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2010 Beiträge: 2.192
      Original von Egozocker
      Natürlich kann man als Arbeitsloser (ALG I - Bezieher) auch auf NL 1000 pokern. Allerdings muss man seine Gewinne dem Arbeitsamt mitteilen und bekommt gegebenenfalls seine Leistungen gekürzt.
      Inwiefern würdest du das Begründen? Als arbeit wird es wohl auch von der Arbeitsagentur nicht angesehen, da man in keinem Angestelltenverhältnis ist. IMO ist es völlig egal ob ich nichts oder 20 Millionen auf dem Konto habe. Wenn ich mir den Anspruch auf Arbeitslosengeld erarbeitet habe erhalte ich es auch.
    • Pokerfu
      Pokerfu
      Global
      Dabei seit: 11.02.2008 Beiträge: 7.523
      @19Brian91 Na ich meine obv Pokerspieler die davon leben und zusätzlich Sozialleistungen erhalten, die ihnen nicht zustehen würden, wenn sie ihre winnings angegeben würden. Ich kenne mich mit Bafög nicht so gut aus, dachte Bafög wäre über das SGB geregelt.
    • Egozocker
      Egozocker
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2006 Beiträge: 7.488
      Original von richum
      Original von Egozocker
      Natürlich kann man als Arbeitsloser (ALG I - Bezieher) auch auf NL 1000 pokern. Allerdings muss man seine Gewinne dem Arbeitsamt mitteilen und bekommt gegebenenfalls seine Leistungen gekürzt.
      Inwiefern würdest du das Begründen? Als arbeit wird es wohl auch von der Arbeitsagentur nicht angesehen, da man in keinem Angestelltenverhältnis ist. IMO ist es völlig egal ob ich nichts oder 20 Millionen auf dem Konto habe. Wenn ich mir den Anspruch auf Arbeitslosengeld erarbeitet habe erhalte ich es auch.
      Ich war mal eine zeitlang arbeitslos (ALG I) und habe nebenberuflich (muss unter 15 Std. in der Woche sein, oder so rum) eine selbständige Arbeit ausgeübt. Dies habe ich der Arbeitsagentur angezeigt. Dann musste ich monatlich mein Einkommen nachweisen. In den Monaten, in denen ich Geld verdient habe, wurde dies zum Teil auf die Leistungen angerechnet, in den Monaten, in denen ich kein Geld verdient habe, wurde nichts angerechnet.

      Natürlich is es egel, ob du 20 Mio. auf dem Konto hast oder nicht. Du darfst nur nichts durch "aktive" Arbeit (und da gehört Pokern eventuell dazu) verdienen, wenn es nicht angerechnet werden soll. Ob diese Arbeit in einem Angestelltenverhältnis ausgeübt wird oder selbständig, ist nicht von Belang.
    • elysses
      elysses
      Global
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 1.607
      Original von mergelina

      ihr stellt euch das so leicht vor. Was ist mit denen, die abitur und Studium schon lange hinter sich haben? Etwa alleinerzeihend sind? Oder beruflich aus verscheidenen Gründen, etwa chemotherapie oder andere krasnkheit, Schicksaalsfälle wie tod des Partners oder kinder gestrauchelt sind.
      Die beiden Fett gedruckten gelten für meine Person, daher kann ich Dir sagen das du in so einem Fall andere Sorgen hast als zu Pokern.

      Da ich als alleinerziehnder trotzdem Arbeiten gehe und alles unter einen Hut bekomme, kann man von anderen erwarten, das sie in dem Fall gut zu Pokern und damit ihren Lebensunterhalt verdienen, auch ihre staatlichen Zuschüsse aufgeben.

      Ich hätte sogar meine Gewinne bei der Rentenversicherung (-> Witwerrente) angegeben, da ich sonst meinem Anspruch auf sie verlieren könnte.

      Zum Glück bin ich aber ein Loosingplayer geworden.
    • Th0m4sBC
      Th0m4sBC
      Bronze
      Dabei seit: 01.06.2006 Beiträge: 7.550
      Original von mergelina
      Original von LLuq
      Wenn man nich die Chance hat sich als Student irgendwo einzuschreiben, kann man ja, Fachhochschulreife/Abitur nachmachen und sich dann einschreiben. Nebenher hat man ja immernoch genug zeit zu pokern und schaden tuts auch nicht, außerdem hat man dan nen Schülerstatus. Problem gelöst. Wenn man es schafft mir Poker sein Geld zu verdienen sollte es ja intelligenzmäßig nicht so schwer sein Abitur zu machen.
      ihr stellt euch das so leicht vor. Was ist mit denen, die abitur und Studium schon lange hinter sich haben? Etwa alleinerzeihend sind? Oder beruflich aus verscheidenen Gründen, etwa chemotherapie oder andere krasnkheit, Schicksaalsfälle wie tod des Partners oder kinder gestrauchelt sind.

      Sind das Looser?`Sind das Schmarozer?

      LLuq ZITAT:

      Wenn man es schafft mir Poker sein Geld zu verdienen sollte es ja intelligenzmäßig nicht so schwer sein Abitur zu machen

      klingt so, jeder, der mit Poker erfolgreich sein kann, kann kein Problem haben, auf dem Arbeitsmarkt oder wirtschaft erfolgreich zu sein.

      Mit der Verallgemeinerung würd ich gerne mal abrechnen.

      Er entstzt mich, wie auch eigentlivch sehr intelligente Leute sehr verallgemeinernd darüber denken.
      Leidest du an Legasthenie?

      Ansonsten finde ich es ziemlich lächerlich, von Verallgemeinerung zu sprechen, diese zu kritisieren und gleichzeitig alle pokernden Studenten in den gleichen Topf zu werfen :facepalm:
    • weatherwax
      weatherwax
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2007 Beiträge: 440
      @mergelina

      Sorry, schon dein Eingangsabsatz strotzt nur so vor Polemik.

      Eigentlich schon der Eingangssatz.
      Weiter machst Du mit einer recht wirren Ananeinderreihung und Vermischung von verschiedensten Problemen, nicht ohne hin und wieder eine Prise Sarkasmus einzustreuen und du erwartetest hier ernsthaft eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema?

      Strukturier das bitte mal durch, versuch die Sachverhalte ein bisschen sachlicher darzustellen und einzelne Lebenssachverhalte voneinander abzugrenzen, dann kann man vielleicht auch sachlicher diskutieren.

      Die Tür einzutreten, loszupöbeln, sich hinzusetzen und zu sagen, so jetzt reden wir mal drüber, hilft Dir nicht und ganz bestimmt nicht denjenigen, für die Du Dich wirklich einsetzen willst.
    • Furo
      Furo
      Silber
      Dabei seit: 06.04.2007 Beiträge: 11.046
      einfach cosmopolit sein freunde