Draws und TP/OP ab dem Flop

    • Paranoidy
      Paranoidy
      Bronze
      Dabei seit: 07.05.2011 Beiträge: 348
      Hi,
      ich bin mir immer noch nicht ganz sicher wie ich Draws und TP/OP ab dem Flop spielen soll.

      Wie reagiere ich, wenn der Gegner vor mir bettet?
      Wie, wenn er nach mir raised?

      Wie regiere ich, wenn der Gegner called und ich am Turn noch immer den Draw nicht zur gemachten Hand entwickeln konnte?
      Betten oder checken?
      Wie jetzt auf einen raise (oder eine Bet vor mir) reagieren?

      Ich habe mir die Kapitel über (implied) Pot-Odds durchgelesen, aber meine Frage nun: ist dies das einzige kriterium?

      Gerade OP/TP bereiten mir immer Kopfweh.
      Ich habe eine gemachte Hand, aber es ist eben eine sehr schwache Hand - wie reagiere ich auf agressive Gegner?


      Gruß
  • 4 Antworten
    • onese7en
      onese7en
      Bronze
      Dabei seit: 19.12.2010 Beiträge: 4.694
      Es ist fast unmöglich, da eine pauschale Aussage zu machen. Hast du da spezielle Hände?

      Nicht nur die Pot Odds (und Implieds) sind wichtig, sondern meiner Meinung nach vor allem auch Villains Stats und die Boardstruktur. Sind Draws möglich? Ist Villain sehr aggro?

      Beispiel:
      Ich openraise und ein tighter Gegner callt, ich cbette den A92r-Flop und er raist, dann folde ich ohne besonderen Read.

      Klar, da da blufft er auch ab und an, aber es wird einfach extrem teuer, herauszufinden, ob er da nun blufft oder 99 hält. Was machst du, wenn er am Turn 2nd barrelt?

      Ich mache das vor allem von Stats (Samplesize!) und Reads/Notes abhängig. Auf drawy Flop, den ich gehittet habe, wo aber noch nix oder wenig angekommen ist, folde ich natürlich nur sehr selten gegen einen aggro Villain, bei dem ich die Note habe, dass er Draws gerne semiblufft und/oder Sets oft slowplayt.

      Wie gesagt, es ist schwer, da eine generelle Aussage zu machen.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Alles hängt von der Zusammensetzung der Range des Gegners ab und genau um dieses Denken in Ranges und Verständnis für Ranges zu entwickeln sind Handbewertungen und LiveCoachings ein ziemlich tolles Instrument, um Annahmen zu diskutieren und verschiedene Szenarien.

      Mit Hilfe der vielen vielen Theorieserien, die es hier mittlerweile gibt (Crushing NL50, Let's play shorthanded und sicherlich noch zig weitere) bekommst du einen ersten Eindruck davon wie das funktioniert und kannst es dann halt dann mit den genannten Hilfsmitteln weiter verfeinern.

      Für deine Frage gibts keine Pauschallösung, sondern es hängt von zig Faktoren ab und wie genau die Antwort von diesen Faktoren abhängt ist der Schlüssel zum Erfolg.
    • Paranoidy
      Paranoidy
      Bronze
      Dabei seit: 07.05.2011 Beiträge: 348
      Vielen Dank für die schnellen Antworten.
      Ich habe gerade etwas Problem mit dem "Pokervokabular".

      Was heißt "Range der Gegner"?
      Was ist ein Villain?


      Ich bin wirklich noch ein blutiger Anfänger. Als ich vorhin 2 Stunden gespielt habe, ist mir aufgefallen, dass ich mich im Preflop sehr sicher fühle und wenige bis keine Fehler mache.
      Die großen Fehler sind mir danach passiert.


      Daher war meine Frage halt tatsächlich nach einer zunächst einmal "allgemeinen Formel" gerichtet.
      Damit ich erstmal ein paar tausend Hände spielen und weitere Erfahrung sammeln kann, um dann die Grundstrategie zu erweitern.
      Ich möchte halt gerne auch am Flop sicher bestehen können.

      Gruß
    • phil1312
      phil1312
      Global
      Dabei seit: 21.06.2008 Beiträge: 3.346
      Range

      Dort findest auch "Villain"