Ebaybetrug, was tun?

    • Ulinho
      Ulinho
      Bronze
      Dabei seit: 21.09.2006 Beiträge: 203
      Ich habe zu einem Abonnement 3 Gutscheincodes für Amazon erhalten. Da ich diese selber nicht benötige, habe ich sie bei ebay online gestellt. Der Käufer zahlte per Paypal und ich erhielt eine Zahlungsbestätigung. Daraufhin sendete ich die Codes per Email an die vom Käufer angegebene Emailadresse. Mein Fehler bei der ganzen Sache war, dass ich nicht wusste, dass bei fehlendem Versandbeleg (und diesen kann ich ja bei senden per Email nicht haben) kein Verkäuferschutz durch Paypal besteht. Bei Paypal wurde nun ein Konfliktfall eröffnet (ich denke mal, dies kann nur der Käufer in diesem Fall getan haben?) und der Betrag - den ich direkt nach Erhalt auf mein Konto überweisen lassen habe - wurde auf meinem Paypal-Konto belastet. Heute kam dann noch die Email, dass die Gebote meines Käufers entfernt wurden, da dieser nicht bei Ebay angemeldet ist (was ich aber wiederum nicht verstehe, da er 13 pos. Bewertungen hatte und seit März 2011 angemeldet war). Bei Amazon habe ich nachgefragt und die Gutscheincodes wurden bereits eingelöst.

      Nun ist die Frage, habe ich irgendeine Chance an mein Geld zu kommen?
  • 45 Antworten
    • Tezet
      Tezet
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2006 Beiträge: 2.428
      kommt drauf an, wieviele infos du zum käufer hast. sieht aber eher mager aus.
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 11.710
      Zur Polizei gehen? Selbst wenn seine Personendaten falsch waren, irgendwo müssen ja die Sachen von Amazon hingeschickt worden sein, die per Gutschein bezahlt wurden?
    • Tezet
      Tezet
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2006 Beiträge: 2.428
      Original von AyCaramba44
      Zur Polizei gehen? Selbst wenn seine Personendaten falsch waren, irgendwo müssen ja die Sachen von Amazon hingeschickt worden sein, die per Gutschein bezahlt wurden?
      das wird insoweit nur sehr bedingt helfen, da es nicht darauf ankommt wer mit dem gutschein etwas gekauft hat bzw wo die sachen hingeschickt wurden, sondern darauf, wer im konkreten fall faktischer geschäftspartner war.
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 11.710
      Original von Tezet
      Original von AyCaramba44
      Zur Polizei gehen? Selbst wenn seine Personendaten falsch waren, irgendwo müssen ja die Sachen von Amazon hingeschickt worden sein, die per Gutschein bezahlt wurden?
      das wird insoweit nur sehr bedingt helfen, da es nicht darauf ankommt wer mit dem gutschein etwas gekauft hat bzw wo die sachen hingeschickt wurden, sondern darauf, wer im konkreten fall faktischer geschäftspartner war.
      Naja scheinbar ist es Betrug und um den Rest kann sich doch dann die Polizei kümmern? Kostet nichts und besser als gar nichts zu machen.
    • DoktorRob
      DoktorRob
      Bronze
      Dabei seit: 17.07.2008 Beiträge: 818
      Irgendwie verstehe ich das noch nicht so recht: wie kann man denn bitte einen Konfliktfall eröffnen, wenn kein PayPal Käuferschutz besteht. Und wer hat denn die Berechtigung dein PayPal Konto zu belasten, wenn nicht der Ebay-Käuferschutz? Evtl hat auch ebay Mist gebaut.
    • iakson
      iakson
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2008 Beiträge: 6.969
      du eröffnest jetzt bei paypal einen konfliktfall.
      wenn nach 40 tagen keine nachricht von dem anderen kommt (was wohl nicht der fall sein wird als scammer) bekommst du dein geld von paypal wieder.
      das war zumindest letztes jahr bei mir der fall und hat so geklappt, ich musste dafür nix belegen.
    • masa88x
      masa88x
      Bronze
      Dabei seit: 05.01.2009 Beiträge: 1.928
      paypal ist doch eh die größte verarschung wenn man selber verkäufer ist, darfst erstmal die 2% gebühren zahlen und hast dann schön noch das risiko das so ne scheiße wie beim op passiert oder der käufer behauptet dass der acc gehackt wurde oder der acc wurde wirklich gehackt oder...
    • Pokersaft
      Pokersaft
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 02.03.2006 Beiträge: 25.196
      geh zur Polizei und ja Paypal ist für Verkäufer unglaublicher dreck
    • 3rdTwin
      3rdTwin
      Bronze
      Dabei seit: 25.04.2006 Beiträge: 4.078
      Genau den gleichen Fehler habe ich auch schon gemacht und mir ist genau das gleiche passiert.

      Ich kann dir da leider keine Hoffnungen machen, dass du dein Geld wiedersiehst. Mit PayPal habe ich 2x telefoniert und war auch ziemlich hartnäckig, aber außer ner Telefontante, die dir sagt wie furchtbar leid ihr das tut, erreichst du da nix.

      Ich hab auch Anzeige erstattet. Wurde nach ca. einem Jahr eingestellt.
    • Ulinho
      Ulinho
      Bronze
      Dabei seit: 21.09.2006 Beiträge: 203
      Original von iakson
      du eröffnest jetzt bei paypal einen konfliktfall.
      wenn nach 40 tagen keine nachricht von dem anderen kommt (was wohl nicht der fall sein wird als scammer) bekommst du dein geld von paypal wieder.
      das war zumindest letztes jahr bei mir der fall und hat so geklappt, ich musste dafür nix belegen.
      Der Konfliktfall wurde ja schon eröffnet (das kann ja dann nur der Käufer gewesen sein oder?). Das Geld ist jetzt erst mal auf meinem Bankkonto, mal schauen, wohingehend Paypal sich äußert.
    • Ulinho
      Ulinho
      Bronze
      Dabei seit: 21.09.2006 Beiträge: 203
      Original von 3rdTwin
      Genau den gleichen Fehler habe ich auch schon gemacht und mir ist genau das gleiche passiert.

      Ich kann dir da leider keine Hoffnungen machen, dass du dein Geld wiedersiehst. Mit PayPal habe ich 2x telefoniert und war auch ziemlich hartnäckig, aber außer ner Telefontante, die dir sagt wie furchtbar leid ihr das tut, erreichst du da nix.

      Ich hab auch Anzeige erstattet. Wurde nach ca. einem Jahr eingestellt.
      Hattest du dir das Geld damals auch gleich auf dein Bankkonto auszahlen lassen? Bei mir ist das Geld jetzt dort, aber eben noch der dicke Minusbetrag auf dem Paypalkonto. Ehrlich gesagt seh ich nicht ein, wieso ich diesen Betrag ausgleichen soll. Naja, mal schauen, was Paypal dazu sagt. Ansonsten bleibt mir wohl nur der (wohl aussichtslose) Gang zur Polizei. Ob die sich auf dem Lande mit sowas auskennen, ist die nächste Frage....
    • Jadino
      Jadino
      Bronze
      Dabei seit: 10.02.2009 Beiträge: 800
      ---
    • Jadino
      Jadino
      Bronze
      Dabei seit: 10.02.2009 Beiträge: 800
      Je nach Betrag, würd ich abwägen ob es dir wert ist paypal in zukunft zu benutzen und ob es dir der gang zum anwalt wert ist.
      Weil paypal wird vermutlich den minus Betrag, dir in Rechnung stellen und ob im Einzelfall die Foderung dir gegenüber rechtens ist, kann dir wohl bloß der Anwalt mitteilen.
      Weiß nicht ob ich hier ohne rechtssicherheit, einen negativen schufa eintrag und zig abmahungen mit verzugskosten, riskieren würde.
    • luxxx
      luxxx
      Bronze
      Dabei seit: 21.12.2006 Beiträge: 12.512
      Wie ich im ersten Moment dachte, dass man ihm eine Tastatur ohne Entertaste verkauft hat ...
    • idude
      idude
      Bronze
      Dabei seit: 12.08.2006 Beiträge: 1.463
      ich versteh die sache nicht wirklich.

      du verkaufst gutschein(-codes) über ebay. bei immateriellen gütern gibt es aber doch keinen käuferschutz bei paypal (dass es verkäuferschutz bei paypal gibt wusste ich gar nicht, bzw. wie der aussieht). wie kann dann der andere oder wer auch immer sein geld zurückfordern?
    • 3rdTwin
      3rdTwin
      Bronze
      Dabei seit: 25.04.2006 Beiträge: 4.078
      Original von Ulinho
      Original von 3rdTwin
      Genau den gleichen Fehler habe ich auch schon gemacht und mir ist genau das gleiche passiert.

      Ich kann dir da leider keine Hoffnungen machen, dass du dein Geld wiedersiehst. Mit PayPal habe ich 2x telefoniert und war auch ziemlich hartnäckig, aber außer ner Telefontante, die dir sagt wie furchtbar leid ihr das tut, erreichst du da nix.

      Ich hab auch Anzeige erstattet. Wurde nach ca. einem Jahr eingestellt.
      Hattest du dir das Geld damals auch gleich auf dein Bankkonto auszahlen lassen? Bei mir ist das Geld jetzt dort, aber eben noch der dicke Minusbetrag auf dem Paypalkonto. Ehrlich gesagt seh ich nicht ein, wieso ich diesen Betrag ausgleichen soll. Naja, mal schauen, was Paypal dazu sagt. Ansonsten bleibt mir wohl nur der (wohl aussichtslose) Gang zur Polizei. Ob die sich auf dem Lande mit sowas auskennen, ist die nächste Frage....
      Ich habe das auch direkt ausgezahlt und hatte dann mein PayPal-Konto in den Miesen. Nur leider hatte ich etwa zeitgleich eine andere Bestellung zurückgehen lassen, die ich mit PayPal bezahlt hatte. Obwohl ich dem Laden damals noch geschrieben habe, sie sollen mir das Geld bloß nicht auf mein PayPal-Konto überweisen, haben sie es getan. Somit hatte PayPal sein Geld.

      Ich denke mal die werden das bei dir anmahnen, evtl. mit Gebühren. Vielleicht kannst du das ja trotzdem einfach aussitzen.

      Bei mir waren es damals keine Amazongutscheine, sondern eine PreSafeCard, oder wie die Dinger heißen. Ich habe damals noch rausgefunden, dass der Täter diese bei bwin eingelöst hat. Das habe ich der Polizei auch alles gesagt. Eigentlich hätten die nur bei bwin anrufen müssen und hätten den Täter gehabt. Es hat trotzdem ein Jahr gedauert und wurde wie gesagt einfach eingestellt.

      Muss man alles nicht verstehen.

      Original von idude
      ich versteh die sache nicht wirklich.

      du verkaufst gutschein(-codes) über ebay. bei immateriellen gütern gibt es aber doch keinen käuferschutz bei paypal (dass es verkäuferschutz bei paypal gibt wusste ich gar nicht, bzw. wie der aussieht). wie kann dann der andere oder wer auch immer sein geld zurückfordern?
      Bei mir hieß es, das Konto des Käufers wurde gehackt...

      Wieso ich dafür haften muss, ist mir aber auch nicht klar.

      Lasst die Finger von PayPal. Könnt auch mal bei youtube suchen, da gibt es auch diverse Reportagen und Erfahrungsberichte zu dem Thema. PayPal ist auch eigentlich überflüssig und nur dafür da, damit eBay noch mehr Gebühren kassieren kann.
    • idude
      idude
      Bronze
      Dabei seit: 12.08.2006 Beiträge: 1.463
      Original von 3rdTwin
      Original von idude
      ich versteh die sache nicht wirklich.

      du verkaufst gutschein(-codes) über ebay. bei immateriellen gütern gibt es aber doch keinen käuferschutz bei paypal (dass es verkäuferschutz bei paypal gibt wusste ich gar nicht, bzw. wie der aussieht). wie kann dann der andere oder wer auch immer sein geld zurückfordern?
      Bei mir hieß es, das Konto des Käufers wurde gehackt...

      Wieso ich dafür haften muss, ist mir aber auch nicht klar.
      du bist ja wohl derjenige der am wenigsten dafür kann. der käufer hat sich hacken lassen. die sicherheitsvorkehrungen von paypal sind anscheinend suboptimal. der einzige der alles richtig gemacht hat, bist du. und du sollst auf dem schaden sitzen bleiben? ich würde glaub den laden auseinandernehmen...

      Lasst als Verkäufer die Finger von PayPal. Könnt auch mal bei youtube suchen, da gibt es auch diverse Reportagen und Erfahrungsberichte zu dem Thema. PayPal ist auch eigentlich überflüssig und nur dafür da, damit eBay noch mehr Gebühren kassieren kann.
      FYP
    • Tandor1973
      Tandor1973
      Black
      Dabei seit: 25.04.2007 Beiträge: 3.987
      Original von idude
      du bist ja wohl derjenige der am wenigsten dafür kann. der käufer hat sich hacken lassen. die sicherheitsvorkehrungen von paypal sind anscheinend suboptimal. der einzige der alles richtig gemacht hat, bist du. und du sollst auf dem schaden sitzen bleiben? ich würde glaub den laden auseinandernehmen...
      Ob er was dafür kann ist dabei ja egal, wenn der Account wirklich gehackt wurde.
      OP wurde betrogen und ist das Opfer was dann den Schaden zu tragen hätte.

      Das wird bei Kreditkartenbetrug ja genauso gehandhabt, da ist der Laden dann auch der Dumme, und der Kreditkarten Inhaber bekommt sein Geld zurück.
    • idude
      idude
      Bronze
      Dabei seit: 12.08.2006 Beiträge: 1.463
      Original von Tandor1973

      Das wird bei Kreditkartenbetrug ja genauso gehandhabt, da ist der Laden dann auch der Dumme, und der Kreditkarten Inhaber bekommt sein Geld zurück.
      bist du dir da sicher? meines wissens haften bei kreditkartenbetrug der karteninhaber (zumnindest ein gewisser selbstbehalt) bzw. das kreditkartenunternehmen.