Star Trek wird Realität - der RepRap

    • Pokerfu
      Pokerfu
      Global
      Dabei seit: 11.02.2008 Beiträge: 7.523
      Vielleicht hat ja jemand anderes die aktuelle technische Revolution, so wie ich praktisch auch, beinahe verschlafen. 3D Drucker oder so genannte fabber sind die Zukunftstechnologie. Hewlett and Packard haben bereits letztes Jahr einen Personal 3D Drucker auf den Markt gebracht.

      Nun habe ich den open source 3-D Drucker RepRap entdeckt, der seine Bestandteile selbst drucken kann und sich praktisch selbst updated. wohoo oO Er ist auch praktisch der günstigste aller Modelle mit ~$500 http://de.wikipedia.org/wiki/RepRap

      Quasi eine Beta Version des Replikators aus Star Trek. :D

      Hochleistungs 3D Drucker und können viele Materialien "drucken" bzw. bearbeiten. Metall, Kunststoffe, Keramik etc. Klar in vielen Industriezweigen wird diese Technologie (rapid printing und CAD) schon lange genutzt, nur jetzt wird sie langsam für Privatpersonen erschwinglich. Zukünftig kann man kleinere Konsumgüter sich einfach am PC ausdrucken lassen. Skateboards, Fahrräder, Schrauben, Werkzeuge, Musikinstrumente, Spielzeug, Geschirr, Sportbekleidung, Zahnersatz, medizinische Implantate etc. alles aus dem heimischen PC. Viele Dinge sind jetzt schon möglich :D Es gab schon Versuche ganze Häuser zu drucken. Auch Computerchips können "gedruckt" werden.

      Sicherlich werden noch gut 20 Jahre ins Land gehen bis man wirklich seine eigenen Handys, PCs selbst drucken kann. Die Gesellschaft wird es auf jedenfall verändern. Ich freue mir jedenfalls gerade einen Ast über diese Technologie. Was ist eure Meinung dazu? Seht ihr diese Entwicklung auch so positv wie ich? Eine industrielle Revolution, das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen?

      Einige Videos über den reprap und andere 3D Druck Erzeugnisse.



      z.B. Druck einer Querflöte


      plus zig andere Videos auf youtube.

      Und ein link zur größten 3D Druck community im Netz
      http://www.thingiverse.com/

      (Lieber Mod bitte nicht ins Technikforum verschieben. Mir geht es nicht so sehr um die Technik, sondern um eine Diskussion um die Auswirkungen auf die Gesellschaft. Wenn es verschoben wird bitte in Politik und Geschichte oder ins Wissenschaftsforum. )
  • 11 Antworten
    • FlyingSheep
      FlyingSheep
      Bronze
      Dabei seit: 16.11.2007 Beiträge: 4.014
      fake
    • pg89
      pg89
      Bronze
      Dabei seit: 05.04.2008 Beiträge: 6.002
      Naja 3D-Drucken ist jetzt nichts besonders neues...nur dass es halt bis vor kurzem um einiges teurer war.
      Interessant ist es aber auf jeden fall, ich denke es wird auch nicht mehr so sehr lange dauern, bis man sich damit auch elektronische bauteile etc. drucken kann und dann in einigen jahren (obv nicht 2 oder 3 sondern eher 20 - 30) den neuen RAM-Riegel nicht mehr per post geschickt bekommt sondern per email als datei, die man sich ausdrucken kann^^
    • eplc
      eplc
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2005 Beiträge: 8.667
      Ich seh jetzt schon ganz neue Dimensionen der Produktpiraterie. o.O
    • richum
      richum
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2010 Beiträge: 2.169
      Schon vor einiger Zeit gesehen, dass Wissenschaftler mittlerweile schon an Druckern arbeiten die Organe reproduzieren und das zumindest auf einfache weise schon möglich ist.
    • BaniGosing
      BaniGosing
      Bronze
      Dabei seit: 02.07.2008 Beiträge: 1.059
      Original von eplc
      Ich seh jetzt schon ganz neue Dimensionen der Produktpiraterie. o.O
      ##
    • sarc
      sarc
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 06.06.2008 Beiträge: 12.196
      Interessant ist es aber auf jeden fall, ich denke es wird auch nicht mehr so sehr lange dauern, bis man sich damit auch elektronische bauteile etc. drucken kann
      Das kann ich mir nicht vorstellen, dass das so schnell funktionieren wird. AFAIK funktionieren die Dinger immer noch über Laser. Viel kleinere Wellenlängen als BlueRay dürfen erst mal schwierig werden, das heißt ne Größenordnung von 400nm. In der linearen Optik gibts das Auflösungslimit, sprich man kann einen Strahl nicht auf ne Größe von unter der halben Wellenlänge fokussieren. Mit einigen Tricks (z.B. durch Nutzung von nichtlinearen Effekten) geht da schon noch mehr, n Faktor 10, was man für aktuelle Chips bräuchte, ist aber schon ne Hausnummer.

      Ich halte es btw auch für ein Gerücht, dass da so einfach beliebige Materialien gehen. Erst mal läuft das nur in bestimmten Fotolacken. Da kann ich mir möglicherweise Formen bauen und die mit Metall füllen oder Strukturen metallisieren. Von ner beliebigen Materialbearbeitung sind wir aber noch n ganzes Stück weg.
    • pg89
      pg89
      Bronze
      Dabei seit: 05.04.2008 Beiträge: 6.002
      Werden zB DIEs auf prozessoren nicht auch per laser hergestellt? Nur dass in dem fall halt kein material aufgetrage sondern weggenommen wird..

      Erstmal hab ich aber auch an etwas größere teile gedacht. Aber wie gesagt in 20-30 jahren..naja, warten wir es ab, war auch nur eine vermutung von mir^^
    • sarc
      sarc
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 06.06.2008 Beiträge: 12.196
      Ja, aber da kommt ne etwas andere Technik zum Einsatz. Unter anderem werden sehr kleine Wellenlängen benutzt. Die Laser, die man dazu braucht, stellt man sich aber nicht mal eben ins Wohnzimmer. Außerdem sind die Chips quasi planar, die Struktur selber wird über ne Maske erzeugt. Ich muss also nicht dafür sorgen, dass der Strahl selber so klein wird, dass er diese Strukturen erzeugt, sondern "nur", dass ein großer Strahl auf die Maske fällt und dabei so geartet ist, dass die Strukturen da korrekt auf den Wafer übertragen werden. Das ist auch ein kompliziertes Problem, aber doch ein gutes Stück einfacher als das für nen freien Strahl zu machen, wo sich dann der Fokus auch noch in 3D bewegen können soll (und sich dabei möglichst nicht verändert).

      Meines Wissens ist der Stand der Dinge aktuell bei Strukturgrößen von einigen hundert Nanometern, die mit großen und entsprechend teuren Geräten drin sind. Ich wage zu behaupten, dass sich die günstigen Alltagsgeräte dann maximal im Bereich einiger hundert µm bewegen werden.
    • 3rdTwin
      3rdTwin
      Bronze
      Dabei seit: 25.04.2006 Beiträge: 4.081
      Das hab ich schon vor 1,5 Jahren hier gepostet ;)

      Makerbot ist auch ganz interessant.
    • mightyLeon
      mightyLeon
      Bronze
      Dabei seit: 14.05.2010 Beiträge: 851
      diese "3D-Drucker" gibt es btw auch in der Medizin. Zurzeit aber noch in der Entwicklung.
      Damit sollen dann ganze Organe anhand von Stammzellen "gedruckt" werden.
    • z01db
      z01db
      Bronze
      Dabei seit: 04.10.2008 Beiträge: 388


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