BRM Modifikationen

    • nikiita
      nikiita
      Bronze
      Dabei seit: 22.04.2005 Beiträge: 2.485
      Würd hier gern mal erfahren, inwieweit ihr euch streng an das PS BRM haltet, bzw. welche Modifikationen ihr vorgenommen habt.

      Ich betrachte das BR Management von PS als sehr konservativ und darauf ausgerichtet, so wenige Rakebeschaffer wie möglich broke gehen zu lassen. Mit der nötigen Disziplin kann man da sicherlich auch aggressiver rangehen.
      Mein BRM z.B.(und ich bin nur Bronze weil ich ungetrackt spiele) sieht so aus:

      ich gewinne nach Studium der jeweiligen Strategie als daher ambitionierter Anfänger 1000 BB im limit z.B. NL 0,02/0,04. Damit geh ich davon aus, dass ich das limit schlage, hab aber aus den 50$ nur 90$ gemacht, nach PS BRM brauche ich aber 160$ für den Aufstieg.

      Ich shotte dennoch auf NL 10, erlaube aber MAXIMAL den Verlust von 2 Stacks. (kann Pech sein, aber auch spielerisches Unvermögen)
      Dann geht's auf NL4 weiter, bis ich die 2 Stacks wieder eingespielt habe.
      Next shot auf NL 10.
      Nach +1000 BB in NL10 (= 100$ = 190$ BR) shot auf's nächste limit und weiter wie oben beschrieben.
      Auf diese Weise turne ich zwar oft ne Zeitlang zwischen den limits, komm aber viel schneller vorwärts, wenn es dann mal gut läuft.

      Und ich habe downswings nur auf limits, die ich bereits geschlagen habe.

      Und die Gefahr, broke zu gehen, erhöht sich gegenüber PS BRM auch nicht.

      UND: Ich nenne das Spielen auf einem anderen limit NIEMALS "Abstieg", dieser Ausdruck ist leider (aus psychologischer Sicht) ein fürchterlicher Missgriff von PS.de

      Wie sieht euer BRM aus?
  • 8 Antworten
    • TheCelt
      TheCelt
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2007 Beiträge: 3.932
      Jeder wie mag halt.

      Ist auch ne Frage wie viele Tische man spielt. Spielst du nur 4-8 Tische sind die 2 Stack oft schneller weg, als einem lieb ist. Sind es nur 2 kann man auch auf mehr als 2 Stacks down kommen, wenn man nicht gerade mitten im Orbit quitet oder nur noch AA spielt und dann eben den Verlust in Kauf nimmt.

      Aber nach 1000BB up hast du überhaupt keine Aussage, ob du ein Limit schlägst oder nicht. das kann auch schon mal in ein paar hundert Händen passieren und ein netter Swing sein.
    • phil1312
      phil1312
      Global
      Dabei seit: 21.06.2008 Beiträge: 3.346
      Kann man so machen, wenn man ein gesundes Mindset hat und sich streng daran hält um schneller aufzusteigen.

      Ich fahre ein 40 Stacks BRM, wobei ich NL200 erst mit 50 Stacks spielen werde. Ich spiele allerdings gestaked, wenn das beendet ist spiele ich 100 Stack BRM, weil ich auf Cashouts mehr oder weniger angewiesen bin, nächstes Jahr bzw. wenn das Staking beendet ist.

      Das ist auch nicht "sehr" konservativ, sondern vernünftig, wenn man es "professioneller" angeht, wenn du schon mal 40 Stacks gedropped bist, trotz solidem Spiel, wirst du wissen wovon ich rede.

      Aber auf den Micros kann man ruhig aggressiv fahren imo.
    • D4niD4nsen
      D4niD4nsen
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 9.275
      für den skillerfolg und die veränderung des Spiels mit steigenden limits würde ich jedem raten mindstens 20-30k Hände auf einem Limit zu spielen, bevor man aufsteigt, egal wie man runnt.

      Gut Nl2 und NL5 gibt sich nicht viel, aber ab NL10 verändert sich das Spiel bzw. das allgemeine Gegnerfeld auf das du an einem auch soften Tisch triffst mit jedem Limit so extrem, dass man die Veränderungen merken sollte und sich dann fragt was machen die jetzt anders/besser, und die Suche nach Lösungen von deinem ABC-Style in Richtung Exploitive/Value Play mit Adaptions
    • HockeyTobi
      HockeyTobi
      Bronze
      Dabei seit: 03.12.2005 Beiträge: 23.227
      Hey nikiita,

      da es dir ja nur um NL zu gehen scheint, verschiebe ich den thread mal ins entsprechende Strategieforum.

      Viele Grüße
      Tobi
    • JojoDeluxe
      JojoDeluxe
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2006 Beiträge: 3.638
      Original von nikiita

      ich gewinne nach Studium der jeweiligen Strategie als daher ambitionierter Anfänger 1000 BB im limit z.B. NL 0,02/0,04. Damit geh ich davon aus, dass ich das limit schlage...

      :facepalm:
      10 Stacks und dann gehst du davon aus dass du das Limit geschlagen hast. Jeder Fisch hat mal nen 10 Stacks Upswing! Und wenn du dann hochgehst und was verlierst gehst du runter weil da wo du die 10 Stacks gewonnen hast bist du ja die sick Maschine...

      Etwas risikofreude beim BRM ist ja ok aber das wird definitiv nix. Mach 20 Stacks und dann passt das schon eher. Wobei auch 20 Stacks Swings ziemlich sicher nicht ausbleiben werden. Wichtig ist eigentlich nur, dass man absteigen kann und nicht am höheren Limit festhält.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Aggressivere BRMs empfehlen sich für Spieler, die schon etwas Erfahrung haben und tatsächlich eine signifikante Edge auf die Gegner haben - einem Anfänger würde ich eher ein konservatives (20 - 30 Stacks) empfehlen, da er noch relativ viele Fehler macht und seine Edge dementsprechend gering ist.

      Wenn man es verkraftet zwischen den Limits hin und her zu pendeln (das ist eine Bedingung bei aggressivem BRM, da man durch den Zufall relativ schnell hoch und runter gehen wird) und einen erhöhten Risk of Ruin akzeptiert, dann kann man ein aggressives BRM sehr gut nutzen (Tom Dwan hat so ein z.b. genutzt, wenn ich mich recht errinere).

      Meine persönliche Empfehlung: Nimm lieber ein traditionelles BRM und mit relativ aggressiven Shots, wenn du vom Mindset darauf eingestellt bist und vor allem akzeptierst und erkennst, dass du wahrscheinlich noch viel zu lernen hast und ein Abstieg sehr wahrscheinlich eine Funktion aus Varianz UND mangelndem Skill ist.
    • chrsbckr75
      chrsbckr75
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 3.693
      FAhre generell 25 Stacks im NLSH.

      Habe jetzt, da ich ewig auf NL50Sh gespielt habe, bei 20Stacks einen NL100 Shot gemacht für den ich mir 2 Satcks Reserve gegeben habe (auch basierend auf einen früheren Rat von Ghostmaster).


      In diesem Fall hats mal geklappt und habe jetzt meine 25 Stacks NL100. Hoffe die nächsten 5k Hände spülen mich in die KOmfortzone, so dass ihc nicht mit einem baldigen Wiederabstieg rechnen muss.



      Der Vorteil der Shots sehe ich im Folgenden:


      Wenn man wie ich ewig auf einem Limit spielt, wird man ungeduldig (fickrig), weil man so knapp vor dem nächsten Limit steht. Und dann kommt irgendein Monsertilt.....
      Das Shotten erlaubt einem schonmal zu schauen wie es auf dem nächsten Limit abgeht. Und wenn man merkt, das man weiter oben erstmal nur ge'owned' wird, kann man sich schnell auch mal an eine neue Runde NL50 anfreunden.

      Aber wie ich im GoldForum schon angesprochen habe.....irgendwie kommt mir NL100 zur Zeit softer als NL50 vor.....
    • nikiita
      nikiita
      Bronze
      Dabei seit: 22.04.2005 Beiträge: 2.485
      Original von TheCelt


      Ist auch ne Frage wie viele Tische man spielt. Spielst du nur 4-8 Tische sind die 2 Stack oft schneller weg, als einem lieb ist. .
      Die 2 Stacks sind auch so schon schneller weg, als einem lieb ist.
      Auf einem neuen limit spiel ich allerdings die ersten 1k Hände auch niemals mehr als 2 Tische..