optimale Bluffstrategie

    • Kommissar2000
      Kommissar2000
      Bronze
      Dabei seit: 20.09.2010 Beiträge: 199
      in sklansky theory of poker wird ja die optimale bluffstrategie beschrieben die da lautet: pot odds des gegners = odds gegen euren bluff
      wenn man am river eine potsizebet macht sollte also in 2/3 der fälle einer legitime hand haben und in 1/3 einen Bluff.
      wenn man zb 8 outs hat sollte man 4 bluff-outs hinzunehmen sodass man in einem verhältnis von 2:1 eine bet am river bringt.
      ich frage mich jedoch ob dieses konzept in no-limit holdem anwendbar ist.
      beim draw poker, wo alle karten verdeckt sind mag es funktionieren, aber bei no-limit wo die karten teilweise offen sind, sieht man ja falls ein draw ankommt oder nicht.
  • 5 Antworten
    • Furo
      Furo
      Silber
      Dabei seit: 06.04.2007 Beiträge: 11.046
      optimaler bluff = allin
    • lausbua
      lausbua
      Bronze
      Dabei seit: 15.11.2009 Beiträge: 5.032
      Edit by HockeyTobi
      Trotzdem ist dieser Beitrag Spam und gehört nicht hierhin.
    • Pokermage2008
      Pokermage2008
      Bronze
      Dabei seit: 04.10.2008 Beiträge: 6.784
      bei nlhe ist es halt eine frage der ranges.

      du kannst in bestimmten spots die range deines gegner sehr gut beurteilen was die stärke angeht, also hat er hands die er for value callen/raisen kann, dann kannst obv wenig bluffen, wenn seine range aber weak ist dann hat er immer ne schwere entscheidung.

      was sklansky meint ist wenn du es unexploitbar machen willst und du zB

      immer quads AAAA oder nichts auf der hand hast und der gegner immer KKKK und er weiß das du AAAA oder nix hast.

      was wäre denn nun für dich und ihn die perfekte strategie?

      für dich --> nur soviel zu bluffen dass es für dich im schnitt profitabler ist das er callt oder zumindest soviel zu bluffen dass es für gerade nicht profitabel ist zu callen.

      und für ihn ist es von den pot odds abhängig so dass er soviel callen kann dass er in der richtigen frequenz bluffs catched. also bei 1 zu 2 odds muss er ja in 33% gut sein, also kann er nur callen wenn du in 33% oder mehr bluffen würdest.

      nur ist es halt beim spielen nie so mathematisch zu betrachten sondern hängt von vielen faktoren ab. zB gibts spots wo du fast 100% foldequity haben kannst usw
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      Bronze
      Dabei seit: 26.10.2008 Beiträge: 3.516
      trifft so imo nur auf den river zu. flop und turn kann man imo mehr bluffen als der gegner odds bekommst. zudem hast ja mit bluffs noch equity. also sehr schwer da richtige frequenz zu finden. beispielsweise kannste 72o gegen btn openminraise (wenn paar bb dahinter sind) nicht callen selbst wenn du weisst dass er any two opened und du gegen die range preflop isoliert betrachtet die odds bekomsmt bzw die equity hast. ist er mit btn openminraise AI kannste callen. hoffe ist verstädnlich was ich mein.
      bei dem AAAA beispiel von pokermage2008 ist am river all in gehen obv die beste line egal wieviel man left hat und je nachdem was für odds der gegner bekommt nach dem kozept von op die blufffrequenz anpassen.
      edit: einzige grund nicht all in gehen wäre wenn man "zu wenig" air in seiner range hat
    • lausbua
      lausbua
      Bronze
      Dabei seit: 15.11.2009 Beiträge: 5.032
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