Taube Lippe und Backen nach OP

    • ThatstheTonyG
      ThatstheTonyG
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 4.206
      Huhu Freunde :f_love:

      Ich weiss hier sind Medizinthreads nicht so gerne gesehen alà "GEH ZUM ARZT MAN!" aber mich würden generell die Erfahrungen von Patienten hierzu interessieren.

      Bei mir wurde einer sogenannte Wurzelspitzenresektion durchgeführt.Auf die Details wie genau das von statten geht will ich jetzt verzichten zu erwähnen.Wer sowas mal erlebt hat kennt ja die Prozedur.

      Die OP ist jetzt genau einen Monat her und sowohl eine fingerkuppengroße Stelle am Backen als auch eine etwa genauso große Stelle unterhalb des Mundwinkels sind immernoch komplett taub.Es fühlt sich halt wirklich so an als sei ich noch von der Spritze betäubt.Ziemlich unangenehm das Ganze.

      Nun bin ich nach einer relativ langen Zeit die das jetzt doch anhält etwas besorgt dass das immer so bleibt.Ich weiss es gibt solche Fälle :f_cry:



      Ich würde mich über persönliche Erfahrungen hierzu sehr freuen.Danke Jungs


      PS: Gerichtlich gegen so nen Stümper vorzugehen(also falls der Nerv wirklich im Arsch ist) fällt flach weil ich vor der OP diesen Wisch unterzeichnet hab oder?
  • 12 Antworten
    • MrAnthracis
      MrAnthracis
      Bronze
      Dabei seit: 14.08.2006 Beiträge: 980
      Oberkiefer oder unterkiefer?
    • richum
      richum
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2010 Beiträge: 2.169
      Obv hat dich der Arzt bei der OP mit Superaids angesteckt. :coolface:

      Mal im ernst du hast es ja schon selbst gesagt. Geh halt zu einem anderen Arzt falls dir der ursprüngliche nicht weiterhelfen will. Was soll man dir den hier sonst per Ferndiagnose sagen?
      Und was haben heute alle immer gleich mit Gericht? Geh halt erstmal zum Arzt bevor du solche Schritte überhaupt in Erwägung ziehst...
    • feinheit
      feinheit
      Bronze
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 4.187
      bei einem monat klingt das nicht allzu gut. mir hat mal ein arzt erklärt dass - wenn der nerv verletzt wurde - sich die nervenenden im laufe der zeit "wiederfinden", und daher das gefühl bis zu einem gewissen grad wieder zurückkommt.

      hab erst letzte woche auch im mund eine OP gehabt, die zungenspitze und die rechte wange war taub. das hat sich aber nach wenigen tagen wieder gelegt.

      kann aber auch von einer knie-OP berichten, bei der ich nach der OP die innenseite des unterschenkels nicht mehr gespürt habe. das hat sich im laufe von ca. 3monaten gebessert, ganz original wurde es aber nicht mehr.

      bei operationen können immer nerven verletzt werden, das risiko kennt man. die lassen dich den "wisch" nicht umsonst vorher unterschreiben. gerichtilich dagegen vorgehen ist schwachsinn.
    • ThatstheTonyG
      ThatstheTonyG
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 4.206
      Unten. 3ter zahn von hinten.


      Ihr sollt ja nicht diagnostizieren, sondern eure Erfahrungen schildern.Vielleicht war das bei dem ein oder anderen auch mal nach 2-3 Monaten vorüber oder auch nicht. :(


      *edit* Danke feinheit für die Schilderung.So hat es mir der Arzt auch erklärt.Und 3 Monate hab ich auch noch lange nicht überschritten.Vielleicht dauert es einfach irre lange bis das Gefühl wiederkommt.
    • MOAH
      MOAH
      Bronze
      Dabei seit: 28.11.2007 Beiträge: 4.106
      hatte bisher 2 stück, bei jeder vvar nach 6-7 stunden das taubheitsgefühl vvieder vveg.
    • Duo41
      Duo41
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2010 Beiträge: 2.863
      Ich würde mich über persönliche Erfahrungen hierzu sehr freuen.
      Danke Jungs

      PS: Gerichtlich gegen so nen Stümper vorzugehen(also falls der Nerv wirklich im Arsch ist) fällt flach weil ich vor der OP diesen Wisch unterzeichnet hab oder?


      Hatte auch taube Stellen unmittelbar nach meiner Weisheitszahn-OP.
      Bei mir verschwanden alle tauben Stellen im Laufe des Tages.
      Ist wirklich ein ekliges Gefühl.

      Wenn du selbst nach nem Monat noch taube Stellen hast, wird sich da vermutlich auch erstmal nichts dran ändern. Würde halt nochmal den Arzt aufsuchen und ansonsten kannst du wohl nur abwarten. Kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass man dagegen wirklich was machen kann. Vielleicht Homöopathisch oder so.

      Gerichtlich vorgehen kannst du absolut knicken. Das Risiko besteht halt immer und dagegen hat sich der Zahnarzt absolut ausreichend durch deine Unterschrift abgedeckt.
    • DeathlyEagle
      DeathlyEagle
      Bronze
      Dabei seit: 26.04.2009 Beiträge: 397
      Du wirst vor der OP ein Aufklärungsgespräch gehabt haben, nach dem du besagten "Wisch" unterschrieben hast.
      Dabei wurde dir mit ziemlicher Sicherheit auch erzählt, dass es entweder durch/bei der Lokalanästhesie zu temporären oder bleibenden Nervenschädigungenoder eben auch durch die OP selbst zu Nervenschäden oder -reizungen kommen kann.

      Falls es nur eine temporäre Schädigung/Reizung ist, kann das Gefühl auch häufig erst nach mehreren Monaten bis hin zu 1-2 Jahren zurückkehren.

      Ansonsten fällt das ganze unter das Operationsrisiko und lässt sich nicht vermeiden, deswegen gibt's auch die ganze Aufklärung.
      Und da viele nicht zuhören und später ankommen mit "Mimimimimiiii, ich verklag dich du Kurpfuscher!", lässt man sich als Zahn-/Arzt das ganze eben gegenzeichnen.

      Wobei es mit Sicherheit genug Ärzte gibt, die wirklich weiß Gott was zusammenpfuschen oder bei der Aufklärung schludrig sind. Deswegen lesen bevor man was unterschreibt und ggf. nachfragen.


      Falls du Bedenken hast, dass etwas schief gelaufen ist, eben ab zum Zahn-/Arzt, vielleicht auch eine zweite Meinung einholen.
      Ansonsten sollen angeblich manche B-Vitamine bei einer schnelleren Regeneration von der Nervenreizung helfen.
    • ThatstheTonyG
      ThatstheTonyG
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 4.206
      Original von DeathlyEagle
      Du wirst vor der OP ein Aufklärungsgespräch gehabt haben, nach dem du besagten "Wisch" unterschrieben hast.
      Dabei wurde dir mit ziemlicher Sicherheit auch erzählt, dass es entweder durch/bei der Lokalanästhesie zu temporären oder bleibenden Nervenschädigungenoder eben auch durch die OP selbst zu Nervenschäden oder -reizungen kommen kann.

      Falls es nur eine temporäre Schädigung/Reizung ist, kann das Gefühl auch häufig erst nach mehreren Monaten bis hin zu 1-2 Jahren zurückkehren.

      Ansonsten fällt das ganze unter das Operationsrisiko und lässt sich nicht vermeiden, deswegen gibt's auch die ganze Aufklärung.
      Und da viele nicht zuhören und später ankommen mit "Mimimimimiiii, ich verklag dich du Kurpfuscher!", lässt man sich als Zahn-/Arzt das ganze eben gegenzeichnen.

      Wobei es mit Sicherheit genug Ärzte gibt, die wirklich weiß Gott was zusammenpfuschen oder bei der Aufklärung schludrig sind. Deswegen lesen bevor man was unterschreibt und ggf. nachfragen.


      Falls du Bedenken hast, dass etwas schief gelaufen ist, eben ab zum Zahn-/Arzt, vielleicht auch eine zweite Meinung einholen.
      Ansonsten sollen angeblich manche B-Vitamine bei einer schnelleren Regeneration von der Nervenreizung helfen.
      Explizit erwähnt hat es der Arzt definitiv nicht.Er verwies mich auf das Schriftstück.Es stand mit Sicherheit auf dem Papier.Da der Eingriff aber unausweichlich war, war ich ja quasi gezwungen meinen "Servus" drunter zu setzen.
    • MrAnthracis
      MrAnthracis
      Bronze
      Dabei seit: 14.08.2006 Beiträge: 980
      Original von DeathlyEagle
      Du wirst vor der OP ein Aufklärungsgespräch gehabt haben, nach dem du besagten "Wisch" unterschrieben hast.
      Dabei wurde dir mit ziemlicher Sicherheit auch erzählt, dass es entweder durch/bei der Lokalanästhesie zu temporären oder bleibenden Nervenschädigungenoder eben auch durch die OP selbst zu Nervenschäden oder -reizungen kommen kann.

      Falls es nur eine temporäre Schädigung/Reizung ist, kann das Gefühl auch häufig erst nach mehreren Monaten bis hin zu 1-2 Jahren zurückkehren.

      Ansonsten fällt das ganze unter das Operationsrisiko und lässt sich nicht vermeiden, deswegen gibt's auch die ganze Aufklärung.
      Und da viele nicht zuhören und später ankommen mit "Mimimimimiiii, ich verklag dich du Kurpfuscher!", lässt man sich als Zahn-/Arzt das ganze eben gegenzeichnen.

      Wobei es mit Sicherheit genug Ärzte gibt, die wirklich weiß Gott was zusammenpfuschen oder bei der Aufklärung schludrig sind. Deswegen lesen bevor man was unterschreibt und ggf. nachfragen.

      So ist es leider. OPs sind nie frei von Komplikationen. Aber NErvenirritationen können sich ebend auch zurückentwickeln
    • karofuenf
      karofuenf
      Bronze
      Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 1.198
      habe mal nach einer wurzelbehandlung? ein komplett taubes kinn gehabt. der arzt meinte, da waere wohl ein nerv verletzt, dauert aber wird wieder.
      er hatte recht, hat aber drei monate gedauert.
    • cardfighter09
      cardfighter09
      Bronze
      Dabei seit: 13.02.2008 Beiträge: 508
      Bei einer nasenoperation wurde mir vorher erklärt, dass bis zu 3 monate teile meiner oberlippte und oberen zahnreihe taub werden könne, weil er irgendwas am knochen machen müsste; hatte nicht direkt was mit den nerven zu tuen

      im endeffekt warens dann nur ein paar Tage; deshalb glaube ich, dass dass es genügend operationsformen gibt, wo sowas temporär erscheinen kann, aber nach einiger Zeit wieder weggeht.

      Zeit heilt :)
    • luxxx
      luxxx
      Bronze
      Dabei seit: 21.12.2006 Beiträge: 12.515
      Dass dir nach einer Wurzelbehandlung der Hintern weh tut, ist aber schon eher ungewoehnlich :coolface:

      Aber du hast ja gesagt, dass der Nerv evtl. "im Arsch" sei ;)