Zuviele Leute einstellen, die schlechten dann feuern. üblich oder Sonderfall?

    • feinfuehl
      feinfuehl
      Bronze
      Dabei seit: 13.02.2010 Beiträge: 8.755
      Eine Freundin von mir hatte sich auf eine Stelle beworben, die Anforderungen waren "irgendeine abgeschlossene wirtschaftliche Ausbildung und gute Computerkenntnisse". Sie wurde auch relativ bald zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und durfte dann noch einen halben Tag Probearbeiten und sie war voll glücklich, dass sie so schnell eine neue Stelle gefunden hat. Dann am ersten Tag der "Schock" - es war eine Stelle ausgeschrieben aber der Chef hat 5 Leute eingestellt.

      Aufgabe war halt die Bearbeitung von einfachen Fällen am Computer. Sie hat gemeint es gab bei weitem nicht genug Arbeit für alle und man hat ihnen jeden 2. Tag gesagt, oh ihr wart aber schnell heute ihr könnt nach Hause gehen. Nach ~4 Wochen hat man ihr einen anderen viel schlechteren Job angeboten und gesagt entweder machst du das für weniger Geld oder du kannst gehen. Zwar in schönere Floskeln verpackt aber im Endeffekt war es die Grundaussage damit man sich mehr oder wenig einvernehmlich trennen kann.

      Soweit ich es von ihr erfahren habe wurden vor ihr noch 2 von den anderen rausgeworfen.

      So nun zur Frage ist so etwas "normal" oder ein Einzelfall?

      /E Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass das ganze nicht irgendwie als Probezeit/Testphase o.ä. deklariert war sondern man ihr gesagt hat es handelt sich dabei um einen "festen" Job es gibt nur jetzt "dez/jan weniger Arbeit".
  • 5 Antworten
    • annobln
      annobln
      Bronze
      Dabei seit: 29.07.2007 Beiträge: 5.976
      Kannst du nichts machen. Erst nach 6 Monaten greift der Kündigungsschutz. Normal ist das sicherlich nicht. Aber bei "einfachen" Jobs ist die Konkurrenz recht groß, weil jeder ersetzbar ist und da machen die Firmen sich halt nichts draus und schmeissen die Leute, wo sie meinen das passt nicht, wieder raus. Nicht die feine englische Art, aber kommt schon vor.
    • Paxmain
      Paxmain
      Bronze
      Dabei seit: 19.10.2007 Beiträge: 1.059
      Hört sich für mich nach einer Art amerikanischen System an. Einige Leute einstellen, schauen wer von denen den besten Job macht und behalten, falls noch jemand brauchbares dabei ist kann er niedere Aufgaben erledigen, der Rest kann gehn. So ähnlich lief es doch auch im Film Das Streben nach Glück mit Will Smith ab.

      In so einer Situation sollte man Initiative zeigen. Wenn gesagt wird dass man nach hause gehen kann, am besten Vorschlagen dass man entweder andere Arbeiten erledigen könnte die man noch hin bekommt oder freiwillig random Mitarbeiter über die Schulter schauen um sich andere Tätigkeiten anzueignen. So etwas werden die Vorgesetzten wahrscheinlich sehen wollen.
    • TheKami
      TheKami
      Global
      Dabei seit: 01.03.2009 Beiträge: 31.579
      Naja also für mich klingt das extrem unseriös und ich würde sicher nicht den Vorgesetzten in den Arsch kriechen wollen, um da weiter zu arbeiten..

      Ich bezweifle, dass die Behandlung der Mitarbeiter in der folgenden Zusammenarbeit besser werden würde..
    • satisfaction
      satisfaction
      Bronze
      Dabei seit: 21.12.2007 Beiträge: 906
      scheint wohl öfters vor zu kommen. gibt auch firmen die lassen jeden tag nen anderen (unbezahlt) Probearbeiten und eine Anstellung bekommt keiner. Hat man eine kostenlose Hilfskraft. Gleiches gilt für Firmen die nen Haufen Praktikanten haben für billige/kostenlose Arbeit...
    • richum
      richum
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2010 Beiträge: 2.192
      Sowas gibt es halt immer wieder. Einem Onkel von mir hat man versprochen, dass wenn er vier Wochen Praktikum macht danach eingestellt wird. War im IT Bereich in einer kleinen Firma. Nach den vier Wochen hat man ihm gesagt "Es wäre ein Auftrag weggefallen und man könnte ihn nicht einstellen". Er hat dann damals noch ärger mit der Arbeitsagentur gehabt, weil sie dachten er hätte den Job abgelehnt.
      Er ist dann nochmal wegen einem Arbeitszeugnis, oder irgendetwas anderem, hin und die hatten für die selbe Stelle schon wieder einen neuen Praktikant.
      Aber letztlich interessiert es keinen, da in dem Fall sogar die AG involviert war und die da nichts weiter unternehmen wollten.