[NL] boulderdani

    • boulderdani
      boulderdani
      Bronze
      Dabei seit: 19.11.2010 Beiträge: 779
      Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?

      Ich spiele Poker weil es mich fasziniert. Ich habe früher Poker einfach nach Gefühl gespielt. Dann habe ich ein Pokerbuch (Pokerschule) in die Hand bekommen und es regelrecht verschlungen. Hier wurde mir erst klar, wie viel im Spiel Poker steckt!

      Es ist mehr als nur ein Glücksspiel. Mathematik, Psychologie und Spaß sind die großen Dinge im Poker.

      Dass man hierbei noch Geld gewinnen kann, ist ein positiver Nebeneffekt. Denn um Spielgeld zu Spielen macht nicht wirklich Spaß da die Ernsthaftigkeit fehlt.

      Einen ganz großen Part beim Pokern ist wie oben genannt die Psychologie. Ich hätte nie gedacht, dass so viel in Poker steckt. Wenn man da nur ein paar Stichwörter heraushaut könnte man Tagelang darüber schreiben. Gegneranalyse, Tilt, Tells, Neuropsyhologie des Pokerns, Disziplin, Selbstbeherrschung, Geduld usw.
      Das alles finde ich sehr sehr interessant und befasse mich auch damit.

      Mathematik, toll finde ich es, dass ich die Wahrscheinlichkeiten ausrechnen kann, mit denen ich ein Blatt noch gewinne oder verliere. Auch das man es als eine lange große Session sehen sollte und eben alles auf die Langfristigkeit (Mathematik) ausgelegt wird. Deshalb ist das Können beim Pokern entscheidend und nicht das Glück.

      Glück spielt nur eine kurzfristige Rolle, aber macht Poker überhaupt profitabel, denn so bekommen Hobbyspieler und Fische auch ihre Erfolge.

      Geld spielt natürlich auch eine Rolle, aber ich spiele noch auf zu kleinen Limits, dass ich mit dem Geld was anfangen könnte. Ich versuche aber dennoch in den Limts aufzusteigen, um irgendwann auch mal was daran zu verdienen.
      Ich will kein Profi oder Semiprofi werden, aber so einen kleinen Nebenverdienst mit meinem Hobby fände ich schon nice!

      Ich habe natürlich auch Spaß am Pokern! Sehe es aber auch als Herausforderung, um mich selbst zu besiegen. (Tilt, Stop-Loss, Geduld, Disziplin)
      Ich spiele unheimlich gerne Live, was Poker auch zu einem Gesellschaftsspiel macht. Klar spielt man gegeneinander und zieht sich das Geld aus der Tasche, aber wenn das alles im Rahmen bleibt und man den anderen nicht in den finanziellen Ruin treibt ist das noch in Ordnung. Deshalb spiele ich auch gerne mit Freunden Poker und die möchte man ja schließlich nicht abzocken.

      Auch genieße ich den Flear am Pokertisch zu sitzen, mit den Chips zu spielen und die Gegner zu beobachten, ob er sich irgendwie verrät.

      Ich habe auch einen Blog gestartet, in dem ich schlider, wie ich meine Ziele beim und um Poker erreichen möchte.

      Das war es erstmal. Weitere Infos kann man auch aus meinem Blog entnehmen :D

      Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?

      Die liebe Disziplin und Tilt. Ich Tilite zu schnell und zu oft. Ich achte zu sehr auf kurzfristige Ereignisse und bin oft zu gierig. Ich möchte zu schnell aufsteigen und mache mir manchmal nicht genug Gedanken über meine Hand.

      Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?

      Wenige Hände zu spielen, also nur die Guten, aber diese dann aggressiv zu spielen also setzen/erhöhen als zu checken/callen.

      Diesen Spielstil verfolge ich auch, da ich ihn auch als den profitabelsten Stil sehe.
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