Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken...

    • ProJoe
      ProJoe
      Bronze
      Dabei seit: 02.09.2007 Beiträge: 591
      Kennt jemand das Buch "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken"?

      Da werden viele interessante Themen behandelt und man versucht, dafür eine wissenschaftliche Erklärung zu finden.

      Ein Beispiel:
      Wer lebt in einer Partnerschaft und schläft als Mann näher an der Tür?
      Es ist schon erstaunlich, denn bei mir ist das der Fall, bei meinen Eltern, Freunden, Bekannten...

      Ich kenne kaum ein Paar, wo das nicht der Fall ist.

      In dem Buch wird das auf den ersten Blick etwas komisch begründet.
      Es liegt wohl daran, daß bei unseren Vorfahren die Rollen ganz klar verteilt waren:
      Der Mann ging auf die Jagd und beschützte die Familie.
      Die Frau blieb zu Hause, kümmerte sich um den Nachwuchs und das Heim.

      Dem Mann oblag es also auch, die Höhle vor angreifenden Tieren zu beschützen und aus diesem Instinkt heraus soll es auch heute noch weit verbreitet sein, daß der Mann eben näher an der Tür schläft.

      Klar, macht es in der heutigen Zeit keinen Sinn mehr.

      Was glaubt ihr?
      Kann es sein, daß wir noch immer von bestimmten Urinstinkten (nein, hat nix mit Urin zu tun) "beeinflusst" werden, die sich im Laufe von Jahrtausenden gebildet haben?
  • 10 Antworten
    • larseda
      larseda
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 9.299
      gibt deutlich bessere beiträge dazu als diese trivial literatur

      um deine frage zu beantworten ... ja
      und nein, es sind keine sinnlosen überbleibsel

      der mann hat einfach mehr muskeln und mehr kraft
      die frau hat dafür andere vorteile

      und es gibt 1000. studien dazu
      zb in ländern mit niedrigen bildungsstand, schlechten gesundheitsweisen und hoher kriminalität wählen die frauen bevorzugt "männliche" Männer
      weil ihnen der Schutz wichtig ist

      in sehr moderen Ländern, wie ka Swe, Dk, Ger ... geht die wahl eher zu "femininen" männern ... weil diese treuer sind und sich besser um die kinder kümmern

      is halt ähnlich bei gut verdienenden frauen und schlecht verdienenden ...
      gibt kaum ne gut verdienende frau, die sich nen macho nimmt


      es gibt dazu halt 1 Million studien ...
      is halt kein einfaches thema ;)
    • ProJoe
      ProJoe
      Bronze
      Dabei seit: 02.09.2007 Beiträge: 591
      Original von larseda
      gibt deutlich bessere beiträge dazu als diese trivial literatur
      Ja, ich gebe zu, als ich den Titel des Buches gelesen habe, dachte ich auch nicht ernsthaft an solche Themen.
      War eher Zufall, daß ich es dann gelesen habe.
      Liest sich aber doch recht unterhaltsam und das findet man bei solchen Themen leider recht selten.
    • Marxen1887
      Marxen1887
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      Dabei seit: 17.12.2010 Beiträge: 415
      Original von ProJoe
      Ein Beispiel:
      Wer lebt in einer Partnerschaft und schläft als Mann näher an der Tür?
      Es ist schon erstaunlich, denn bei mir ist das der Fall, bei meinen Eltern, Freunden, Bekannten...
      Das ist mir auch schon aufgefallen. Bei mir im Bekanntenkreis ist es auch bei fast allen Paaren so. Nur bei denen, wo die Frau Haare auf den Zähnen hat beschützt die Frau den Mann! ;)
    • FiftyBlume
      FiftyBlume
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      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 8.580
      Original von ProJoe
      Ein Beispiel:
      Wer lebt in einer Partnerschaft und schläft als Mann näher an der Tür?
      Es ist schon erstaunlich, denn bei mir ist das der Fall, bei meinen Eltern, Freunden, Bekannten...
      Also bei meinen Eltern ist es andersrum(allerdings weiß ich nicht, wie das in unserer alten Wohnung war....die haben immernoch das gleiche Bett).

      Bei meinen Großeltern ist es auch so, allerdings macht das in gewisser Weise auch Sinn(Schlafzimmer im Erdgeschoss da kann man entweder näher an der Tür oder am Fenster liegen...Einbrecher könnte ja durchs Fenster kommen *g*)
    • Egozocker
      Egozocker
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2006 Beiträge: 7.017
      Vielleicht liegen Männer auch näher an der Türe, damit sie schneller wegrennen können?
    • Dodadodadodada
      Dodadodadodada
      Black
      Dabei seit: 25.02.2006 Beiträge: 4.459
      Original von ProJoe
      Kann es sein, daß wir noch immer von bestimmten Urinstinkten (nein, hat nix mit Urin zu tun) "beeinflusst" werden, die sich im Laufe von Jahrtausenden gebildet haben?
      Was unterscheidet den Menschen von Heute vom Menschen von vor 10.000en von Jahren?
    • NiceToMeetYou
      NiceToMeetYou
      Bronze
      Dabei seit: 01.07.2007 Beiträge: 5.833
      Also bei uns liegt auch mein Freund näher an der Tür, allerdings nur aus Gewohnheit. Er lag in der alten Wohnung links von mir und das ist halt auch nach dem Umzug so geblieben, ist also eher Zufall dass er an der Tür liegt, ursprünglich lag ich an der Tür. Und nein, ich hab keine Haare auf den Zähnen ;) , ich hab nur vorher allein in der Wohnung gewohnt und da auch schon immer mehr rechts gelegen, also musste er nach links (zum Fenster), war auch nie ein Problem ?(
    • eltazo
      eltazo
      Bronze
      Dabei seit: 06.10.2006 Beiträge: 14.995
      Ja ich denke das ist ja auch keine bewuste entscheidung sondern eher unbewusst ..
      meistens zumindest ... ausserdem ist es nur ein Faktor von mehreren darum denke ich das es zwar die wahrscheinlichkeit erhöht aber natürlich es nicht festlegt.

      auch bei der Partnerwahl ist es nicht nur ein vor Körperlichen angriffen schützen ...sondern auch hier spielen andere Faktoren rein wie zum beispiel die Literatur / Filme die man bevorzugt wenn man gebildeter ist.
    • ameisenmann
      ameisenmann
      Bronze
      Dabei seit: 01.12.2007 Beiträge: 2.787
      Bei uns ist es andersrum, meine Freundin schläft näher an der Tür. Allerdings war es vorher so als es nur ihre Wohnung war und sie schlief schon immer auf der Seite. Das ist dann halt so geblieben, nachdem ich eingezogen bin.

      Man kann sicher Vieles auf Instinkte und evolutionsbedingte, genetische Faktoren runter brechen, was die Rollenverteilung der Geschlechter betrifft. Sehr viel davon ist aber auch einfach historisch-kulturell gewachsen und wurde bis in die heutige Zeit transportiert.
      Nehmen wir z.B. die romantische Zweierbeziehung, die heute fast überall in zivilisierten Gesellschaften die Norm darstellt.
      Früher war die gegenseitige Unterstützung und das sich aufeinander Verlassenkönnen viel wichtiger, weil das Leben so hart war. Und feste, treue Zweierbeziehungen zwischen Mann und Frau wurden auch bewusst aus pragmatischen Gründen eingegangen. Und da die Lebenserwartung vllt. bei 30 oder 40 Jahren lag, war man eben sein Leben lang mit diesem Menschen zusammen. Der moralische und von schwierigeren Lebensbedingungen erzeugte Druck in der Gesellschaft war auch größer als heute.

      Das ein Paar heute 50+ Jahre zusammen bleibt wird immer seltener. So wie wir heute in einer Konsum- und Entertainmentgesellschaft leben, wollen Leute sich auch zunehmend in zwischenmenschlichen Beziehungen ausleben und möglichst Unterschiedliches ausprobieren.
      Naja, ich merke grad, passt nicht so ganz zum Thema :)

      Gibt ja noch das Buch "Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus: Tausend und ein kleiner Unterschied zwischen den Geschlechtern". Ist auch nett zu lesen ;)
    • ProJoe
      ProJoe
      Bronze
      Dabei seit: 02.09.2007 Beiträge: 591
      Original von ameisenmann

      Das ein Paar heute 50+ Jahre zusammen bleibt wird immer seltener. So wie wir heute in einer Konsum- und Entertainmentgesellschaft leben, wollen Leute sich auch zunehmend in zwischenmenschlichen Beziehungen ausleben und möglichst Unterschiedliches ausprobieren.
      Naja, ich merke grad, passt nicht so ganz zum Thema :)
      So weit vom Thema ist das nicht.
      Ein ganz interessanter Aspekt, wie ich finde.

      Ich vermute, daß es einen ganz einfachen Grund hat, warum Ehen heute nicht so lange halten wie früher:
      Heute sind die Frauen unabhängiger.
      Die klassische Rollenverteilung, die z.B. noch unsere Groß- und Urgroßeltern hatten, gibt es in diesem Sinne nicht mehr.
      In früheren Zeiten (z.B. 19. Jahrhundert) hat der Mann die Familie versorgt und die Frau den Haushalt geführt und die Kinder groß gezogen.
      Warum hat denn eine Ehe in der Zeit so lange gehalten?
      Ganz einfach: Was für Alternativen hatte die Frau denn damals?
      Wenn die Frau sich vom Mann getrennt hätte, dann wäre sie verhungert, so einfach ist das.
      Es gab noch keinen Unterhalt vom Mann, die Frau wäre auf sich allein gestellt.

      Ein anderer Grund ist der, daß die Leute früher einfach "gläubiger" waren, als das heute vielfach der Fall ist.
      Wenn ein Paar sich vor Gott ewige Treue geschworen hatte, dann hielten sie sich meist auch daran.
      In der heutigen Zeit misst man dem keine große Bedeutung mehr zu.

      Heute ist es so, daß aufgrund der Bildung eine Frau meist eine abgeschlossene Ausbildung hat und so in der Lage ist, sich selbst zu versorgen.
      Also ist es für die Frau nicht mehr unbedingt erforderlich, ein Leben lang bei einem Mann zu bleiben, wenn man diesen Grund anführen möchte.

      Des weiteren machen es viele Prominente ja auch vor.
      Drei oder vier Ehen ist da schon fast Standard und da sinkt natürlich die Hemmschwelle, sich selbst zu trennen.

      Das soll jetzt nicht heißen, früher war alles besser. Es war eben anders.Ob diese Entwicklung gut oder schlecht ist, das soll jeder für sich selbst entscheiden. :)