Mietrechtsfall: Mietgemeinschaft, eine Partei will kündigen

    • scribz
      scribz
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2007 Beiträge: 162
      Folgender Fall:

      Die Freundinnen A und B ziehen im Oktober 09 gemeinsam in eine Wohnung. Beide stehen im Mietvertrag und teilen sich natürlich die Miete. Der Mietvertrag an sich ist unbefristet, enthält aber die Bestimmung, dass die Wohnung für mindestens 2 Jahre gemietet werden muss.

      Im November 10 zieht B aus der gemeinsamen Wohnung aus mit der Begründung, in der Wohnung schimmele es und sie werde dadurch krank. A dagegen weiß nichts von dem angeblichen Schimmel, es existiert auch kein Gutachten o. Ä.. Daher wohnt B von nun an in einem Wohnwagen, der im Garten ihrer Eltern steht.

      Da die Suche nach einem Nachmieter für B scheitert, setzt sie sich mit dem Vermieter in Verbindung und bittet, sie aus dem Vertrag zu entlassen. Der Vermieter erklärt sich einverstanden, dies mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zu tun. Nach den 3 Monaten darf A die Wohnung alleine übernehmen, oder ausziehen.

      EDIT: Hatte einen Punkt leider verdreht und es nun abgeändert

      Fragen:

      1. Darf B einfach so aus dem Vertrag entlassen werden?
      2. Wenn ja, müsste A dem nicht auch zustimmen?
      3. A stellt sich dumm und macht nicht darauf aufmerksam der Kündigung von B zustimmen zu müssen. Was ist die Folge, wenn A in der Wohnung bleibt und nach Ablauf der 3 Monate Frist weiterhin nur ihre 50% der Miete zahlt?
      4. A stimmt der Kündigung nicht zu. Ist das rechtens? Oder kann B von A die Zustimmung zur Kündigung verlangen?



      Ich komm mit meiner Verwaltungsausbildung und nur rd. 6 Monaten Zivilrecht für Anfänger absolut nicht auf diesen Fall klar ..
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