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  • 63 Antworten
    • CrissCross13
      CrissCross13
      Bronze
      Dabei seit: 05.09.2010 Beiträge: 834
      du hast sicher das Zeug zum Pokerpro und ein Stundenlohn von 120$+ ist mehr als solide.

      Ich würde an deiner Stelle auf jedenfall zum Pro tendieren, aber nur für 1-2 Jahre in welchen du die Welt bereisen kannst, Party machst und einfach ein geiles Leben hast mit dem Plan dann später ins Arbeitsleben einzusteigen.

      Ich denke nicht, dass man auf Poker seine Zukunft aufbauen kann insofern genieß die Zeit und die Unabhängigkeit, die nur wenige haben und schreib in den Lebenslauf Weltreise o.ä. ;)
    • phil1312
      phil1312
      Global
      Dabei seit: 21.06.2008 Beiträge: 3.346
      Ich würde wenigstens abwarten, wie sich die Situation hier entwickelt. Aber bei deinen "Referenzen" steht deinem Vorhaben ne Zeit Pro zu werden nicht viel im Weg, den Weg haben schon andere mit weitaus niedrigen Limits eingeschlagen und sind erfolgreich geworden.

      Full Time grinden kann sowieso irgendwann auf den Sack gehen und fängst dann von allein an dich iwo zu bewerben :D
    • Sim87
      Sim87
      Black
      Dabei seit: 29.10.2006 Beiträge: 8.692
      Ist ein ziemliches Luxusproblem, aber dessen bist du dir ja wahrscheinlich bewusst. Die einzig negative Konsequenz die ich sehe ist dass du das Jobangebot verlierst, was bei deinem guten Abschluss kein Beinbruch sein sollte. Mit 22 würde ich auf jeden Fall mal ein Jahr "testen", deine Hourly rechfertigt das einigermaßen (wenn du diszipliniert bist, was nach deinem Studienverlauf so aussieht). Das eine Jahr wirst du immer mit kreativer Pause und bla im Lebenslauf anführen können. Wenn dich das Leben erfüllt mach es weiter, den Abschluss kann dir keiner nehmen. Falls nicht, und das ist ziemlich wahrscheinlich, hattest du ein oder zwei interessante Jahre als Pro mit viel Freiheit.
    • WicKeDWiEseL
      WicKeDWiEseL
      Bronze
      Dabei seit: 06.03.2008 Beiträge: 105
      Wenn du da wirklich Bock drauf hast, dann kannst du es ja ruhig probieren. Falls dann Poker irgendwann mal dicht sein sollte - was ich nicht glaube - hast du ja trotzdem noch gute Chancen mit deinem Abschluss 'nen "anständigen" Beruf zu finden.
      Da wäre halt dann nur die Frage, was man denn nachher in den Lebenslauf schreibt. Aber ich denke nicht, dass man sich dadurch nicht viel verbaut.

      Sehe da also keine großen Schwierigkeiten. Interessanter ist die Frage, ob dir Poker auch das gibt, was du brauchst, es dich ausfüllt etc. Aber die kannst du dir nur selbst beantworten ; )


      Genauer zu der Poker-Prognose:

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass Online-Poker irgendwann komplett dicht gemacht wird. Denn dafür fehlen mir irgendwie die Gründe. Klar, Poker ist "pöses Glücksspiel" und so, aber dann müssten ja auch alle Casinos und Spielautomaten geschlossen werden, und dazu wird es wohl vorm Weltuntergang nicht mehr kommen.

      Was aber sicherlich passieren wird, ist dass es in irgendeiner Weise reguliert wird. Dabei geht es aber wohl um die Steuer. Wie genau eine solche Regulierung aussehen wird, steht noch in den Sternen. Vielleicht wird es nach einer solchen Regulierung schwieriger/unprofitabler, vielleicht auch genau anders rum. No one knows.

      Letztlich stehen die Chancen, denke ich, recht gut für Online-Poker.
    • joe0411xx
      joe0411xx
      Bronze
      Dabei seit: 02.10.2007 Beiträge: 1.483
      Eben aufgrund der Unsicherheiten würde ich die Prioritäten ganz klar wie folgt setzen:
      Erst schaun wie der Consulting-Job ist und darauf aufbauend über deine weitere Pokerkarriere nachdenken. Vielleicht ists doch ein toller und abwechslungsreicher Job. Verstehe auch nicht deine Annahme.. Du hast das doch studiert weil du es magst. Warum solltest du dann in der Firma zwangsläufig versauern? Nur weil du früh ins Berufsleben einsteigst muss dass nicht heissen, dass du ewig an etwas gefesselt sein wirst, was dir zudem keinen Spass bereitet. Falls dem doch so ist, such dir halt einen anderen Laden. Denke das gute Leute in dem Bereich doch recht gefragt sind.

      Also:
      - bis Jobbeginn weiterhin Kohle machen
      - schaun ob der Job was für dich ist
      - falls ja: nur noch nebenher pokern. falls nein nach nem andern Job suchen der dir gefällt und bis dato weiter grinden.

      Pro wäre mir halt aufgrund mehrer Gründe zu unsicher.
      Es sei denn auf eine bestimmte Zeitspanne begrenzt nach der man wieder einen normalen Job machen will.
    • Shove
      Shove
      Bronze
      Dabei seit: 15.04.2008 Beiträge: 2.570
      Ich denke ja auch das der Job ganz interessant sein wird, aber ich kann leider nicht sagen, dass mich die Arbeit in dem Umfeld "erfüllt". Das Ding ist: Ich habe direkt mit dem Studium nach dem Abi angefangen, kein Bund kein Zivi, 6 Wochen Urlaub im Jahr. Ich habe irgendwie das Gefühl etwas verpasst zu haben...Das es ist ein Luxusproblem ist, welches ich hier habe, ist mir natürlich klar, Sim.
    • phil1312
      phil1312
      Global
      Dabei seit: 21.06.2008 Beiträge: 3.346
      Glaub mir, du hast nichts verpasst, sonder imo alles richtig gemacht ;) .

      Wie schon geschrieben, wenns dich reizt, denn mach es einfach, es ist sowieso eine Entscheidung, die du für dich selbst treffen musst und da würde ich eher enge Pokerbuddys von dir fragen, als im "Poker allgemein", denn in zwei Seiten geht eh wieder die Diskussion los, ob 5k im Monat überhaupt reichen (auch wenns bei deiner hourly eh mehr ist, aber es wird so kommen :D ), dann kommt Nani und schreibt, dass wir alle verwöhnte Kinder reicher Eltern sind und er uns die Hölle auf Erden wünscht, weil man ja auch mit 1k klar kommen kann usw..

      Klar ist es ein Luxusproblem, aber das finde ich jetzt nicht so schlimm, du hast ja zwei gute Optionen und durch deinen Abschluss jeweils einen guten Plan B, von daher lass den Thread schließen und evaluier es lieber für dich selbst ;)
    • pennyyy
      pennyyy
      Black
      Dabei seit: 14.10.2007 Beiträge: 5.658
      Wenn Pokerpro dann halt am besten irgendwo mit paar anderen Pokerspielern fernab von Dtld.
      Als Job allein in Dtld wird dir wahrscheinlich relativ schnell aufn Sack gehen, trotz mehr Freizeit.
    • phil1312
      phil1312
      Global
      Dabei seit: 21.06.2008 Beiträge: 3.346
      Original von pennyyy
      Wenn Pokerpro dann halt am besten irgendwo mit paar anderen Pokerspielern fernab von Dtld.
      Als Job allein in Dtld wird dir wahrscheinlich relativ schnell aufn Sack gehen, trotz mehr Freizeit.
      Die meisten Jobs gehen einen schnell auf den Sack, solange man für andere arbeitet, imo, vor allem, wenn man, wie OP, schon in den Genuss des vielen Geldes durch Poker gekommen ist.
    • Shove
      Shove
      Bronze
      Dabei seit: 15.04.2008 Beiträge: 2.570
      Original von pennyyy
      Wenn Pokerpro dann halt am besten irgendwo mit paar anderen Pokerspielern fernab von Dtld.
      Als Job allein in Dtld wird dir wahrscheinlich relativ schnell aufn Sack gehen, trotz mehr Freizeit.
      Ja, das wäre natürlich ideal.
    • stylus20
      stylus20
      Black
      Dabei seit: 13.10.2007 Beiträge: 9.020
      steh so ziemlich vor der selben entscheidung... bin aber von haus aus noch ne ganze nummer fauler... was die entscheidung noch schwerer macht :D
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 11.747
      Wenn Poker auch noch Spaß macht sollte die Sache eigentlich ganz klar ausfallen. 1-2 Jahre Pokerprofi und dann ins Berufsleben ist eher machbar als erst ins Berufsleben und dann irgendwann Pokerprofi zu werden.

      Mit dem Abschluss in der Tasche hat man auch kaum etwas zu verlieren. Außerdem könnte man sich irgendwann ärgern, warum man es doch nicht versucht hat.
    • xkinghighx
      xkinghighx
      Gold
      Dabei seit: 25.10.2007 Beiträge: 4.439
      Original von phil1312
      Original von pennyyy
      Wenn Pokerpro dann halt am besten irgendwo mit paar anderen Pokerspielern fernab von Dtld.
      Als Job allein in Dtld wird dir wahrscheinlich relativ schnell aufn Sack gehen, trotz mehr Freizeit.
      Die meisten Jobs gehen einen schnell auf den Sack, solange man für andere arbeitet, imo, vor allem, wenn man, wie OP, schon in den Genuss des vielen Geldes durch Poker gekommen ist.

      lol armer freund..
      manche haben einfach sich mal die freiheit genommen was zustudieren was sie derart erfüllt das sie selbst als angestellter mit halt 50-60k gehalt im jahr jeden tag denken lolol wtf wieso bekomme ich 60k für etwas was ich auch umsonst aus spass machen würde..

      ich weiß dreiste leute die mit ihrem leben einfach das machen was sie wirklich wollen. erhängen sollte man sie alle ^^
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 11.747
      Original von xkinghighx
      lol armer freund..
      manche haben einfach sich mal die freiheit genommen was zustudieren was sie derart erfüllt das sie selbst als angestellter mit halt 50-60k gehalt im jahr jeden tag denken lolol wtf wieso bekomme ich 60k für etwas was ich auch umsonst aus spass machen würde..

      ich weiß dreiste leute die mit ihrem leben einfach das machen was sie wirklich wollen. erhängen sollte man sie alle ^^
      Ist doch trotzdem Wunschdenken, dass man zur "Arbeit" jeden Tag mit Freude hingehen muss und nur Dinge tut die einem Spaß machen. Der Arbeitsalltag sieht in 99% einfach anders aus. Selbst wenn ein Arzt Freude daran hat anderen zu helfen, dann bleibt immer noch viel Schreibkram, Stress, Sterbende und Überstunden über, was eben nicht gerne gemacht wird und so ist es doch überall.
    • remix3331
      remix3331
      Bronze
      Dabei seit: 26.07.2010 Beiträge: 729
      wie siehts denn mitm socialising aus? wenn du alleine wohnst und freunde/familie nur am wochenende zu sehen bekommst, wäre ich froh darüber zumindest am arbeitsplatz ein paar eventuell nette gesichter zu sehen
    • Speedy84
      Speedy84
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2007 Beiträge: 2.974
      Original von AyCaramba44
      Original von xkinghighx
      lol armer freund..
      manche haben einfach sich mal die freiheit genommen was zustudieren was sie derart erfüllt das sie selbst als angestellter mit halt 50-60k gehalt im jahr jeden tag denken lolol wtf wieso bekomme ich 60k für etwas was ich auch umsonst aus spass machen würde..

      ich weiß dreiste leute die mit ihrem leben einfach das machen was sie wirklich wollen. erhängen sollte man sie alle ^^
      Ist doch trotzdem Wunschdenken, dass man zur "Arbeit" jeden Tag mit Freude hingehen muss und nur Dinge tut die einem Spaß machen. Der Arbeitsalltag sieht in 99% einfach anders aus. Selbst wenn ein Arzt Freude daran hat anderen zu helfen, dann bleibt immer noch viel Schreibkram, Stress, Sterbende und Überstunden über, was eben nicht gerne gemacht wird und so ist es doch überall.
      Also, ich gehe nach knapp einen Jahr im neuen Job immer noch gerne zur Arbeit. Klar, gibt es Tage, die einen auf den Sack gehen sowie Tätigkeiten, die nerven. Aber wenn man einen Job hat, der abwechslungsreich und fordernd genug ist, sodass kein langweiliger berufsalltag eintritt, geht das schon.


      @OP:
      Ich würde es auch einfach versuchen. Wenn du es jetzt nicht machst, dann nie. Wenn du erstmal ein paar Jahre im Job gearbeitet hast, wirst du keinen Austritt mehr finden. Bei ner 60 Stunden-Woche wirst du für pokern auch kaum noch Zeit haben, sodass du den Anschluss verlierst. Momentan hast du nichts zu verlieren. Besser ein Jahr lang versuchen als sich nachher ständig zu fragen "Was wäre gewesen, wenn ... "

      Gruß
      Stefan
    • Shiyanying
      Shiyanying
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2011 Beiträge: 178
      Original von AyCaramba44
      Original von xkinghighx
      lol armer freund..
      manche haben einfach sich mal die freiheit genommen was zustudieren was sie derart erfüllt das sie selbst als angestellter mit halt 50-60k gehalt im jahr jeden tag denken lolol wtf wieso bekomme ich 60k für etwas was ich auch umsonst aus spass machen würde..

      ich weiß dreiste leute die mit ihrem leben einfach das machen was sie wirklich wollen. erhängen sollte man sie alle ^^
      Ist doch trotzdem Wunschdenken, dass man zur "Arbeit" jeden Tag mit Freude hingehen muss und nur Dinge tut die einem Spaß machen. Der Arbeitsalltag sieht in 99% einfach anders aus. Selbst wenn ein Arzt Freude daran hat anderen zu helfen, dann bleibt immer noch viel Schreibkram, Stress, Sterbende und Überstunden über, was eben nicht gerne gemacht wird und so ist es doch überall.
      Wenn du dein Geld mit grinden machst, ists doch auch nix anderes. Gnaz sicher kann man relativ oft die verdammten Tische nimmer sehen ;)
    • Th0m4sBC
      Th0m4sBC
      Bronze
      Dabei seit: 01.06.2006 Beiträge: 7.550
      Wegen Consulting-Job in der Schweiz und so. Ich will dich nicht davon abhalten in die Schweiz zu ziehen, aber es kann gut sein, dass du als Deutscher nicht gerade mit offenen Armen empfangen wirst (weniger im Job als im Land allgemein). Der Ausländeranteil steigt stark an und die Deutschen sind nunmal eine der grössten Ausländergruppen. Auch kann man sich sicher sein, dass in den nächsten 2-4 Jahren einige Initiativen (auf politischer Ebene) zwecks Regulierung des Ausländerkontigent gestartet werden. Das sollte dir dann halt nicht 'unangenehm' sein.

      Zum Thread an sich: wäre ich du, würde ich das mit Pro machen bevor ich in einen Job gehe. Ist den anderen Weg rum nur schade drum. Du baust dir ein Netzwerk auf, du integrierst dich und dann machst du 2-3 Jahre einen auf Pro und das Networking wird nicht schlecht darunter leiden.
    • Plastichamer
      Plastichamer
      Bronze
      Dabei seit: 04.11.2009 Beiträge: 2.910
      ich würde pokerpro nur in erwägung ziehen wenn du auch livepoker erfolgreich spielst.

      ansonsten ist pokerpro warscheinlich langweiliger als jeder büro job (fals du es nicht gerade auf die skystakes schaffst).