Führerscheinentzug, Verhandeln sinnvoll?

    • Tarantel
      Tarantel
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2007 Beiträge: 770
      Folgende Situation:

      Ich fahre grad gemütlich um halb 1 nachts von der Arbeit heim (11 KM Weg, ich war auf ALLEN Straßen das EINZIGE Auto!)

      Nun gibt es seit ca. 1 Woche erst einen neue Ampel auf meinem Nachhauseweg,
      die mitten auf einer Landstraße die Linksabbieger regelt. Diese war ROT und ich war so doof anstatt sinnlos zu warten einfach drüber zu fahren um abzubiegen.

      Nun stand aber dahinter unsichtbar ein Polizeiauto weil die Herren nichts besseres zu tun haben, als eine verdammte rote Ampel nachts im Niemandsland zu beobachten. (WIESO WIRD DIE EIGENTLICH NICHT WIE JEDE ANDERE AMPEL AUCH IM UMKREIS VON 50 KILOMETERN NACHTS AUSGESCHALTEN?!?)

      Lange Rede kurzer Sinn:

      200 Euro, 4 Punkte, VIER WOCHEN FAHRVERBOT!!!

      Ich hab bisher in 13 Jahren Auto fahren nicht einen Punkt gesammelt und wurde bisher nur zwei Mal geblitzt... (jeweils ca. 10 KMH zu schnell)

      Ich selbst arbeite Dauerspätschicht und habe keinerlei Möglichkeiten zu meiner Arbeitszeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu kommen. Auch fahren und abholen lassen fällt flach.

      Der Polizist meinte, wenn man den Bescheid bekommt und freundlich bei der Behörde nachfragt könne man eventuell das Fahrverbot in eine Bußgelderhöhung rumbiegen. Anders gefährdet die Situation wohl AKUT meinen JOB!!!

      Kann hier irgendjemand was zu den Erfolgsaussichten sagen? Hat das schonmal jemand versucht?

      Wie gesagt, meine bisherige Fahrerakte ist praktisch sauber!
  • 28 Antworten
    • dontplotzthehotz
      dontplotzthehotz
      Bronze
      Dabei seit: 25.02.2011 Beiträge: 21.481
      Original von Tarantel
      Der Polizist meinte, wenn man den Bescheid bekommt und freundlich bei der Behörde nachfragt könne man eventuell das Fahrverbot in eine Bußgelderhöhung rumbiegen. Anders gefährdet die Situation wohl AKUT meinen JOB!!!
      Dieses.

      Das kann und wird wohl auch erfolgreich sein, das "die Ampel ist neu" & "ich war der einzige Verkehrsteilnehmer im Landkreis"-Gedöns ist sicherlich nicht hilfreich dabei.

      d.h. melde dich und erklär denen, dass du auf dein Auto angewiesen bist und ansonsten Probleme hast den Job behalten zu können. Über die eigentliche Strafe wirst du nicht verhandeln können.
    • Tarantel
      Tarantel
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2007 Beiträge: 770
      Aber irgendein Argument das nicht ganz abwegig ist (von den nicht vorhandenen öffentlichen vVerkehrsmitteln um diese Zeit abgesehen) muß ich ja bringen, oder reicht das schon? Die eigentliche Strafe akzeptiere ich natürlich, auch wenns logisch gesehen nicht ganz nachvollziehbar ist, aber Gesetz ist halt Gesetz...

      Geht nur um das Abwenden des Fahrverbots.
    • dontplotzthehotz
      dontplotzthehotz
      Bronze
      Dabei seit: 25.02.2011 Beiträge: 21.481
      Original von Tarantel
      Aber irgendein Argument das nicht ganz abwegig ist (von den nicht vorhandenen öffentlichen vVerkehrsmitteln um diese Zeit) muß ich ja bringen, oder reicht das schon?
      Du bist berufstätig, hast aufgrund deines dauerhaften Spätschichtdienstes keine Möglichkeit die öfftl. Verkehrsmittel zu nutzen, du hast keine Möglichkeit dies für die nächsten 4 Wochen zu ändern etc. usw.

      Hab's von 'nem Bekannten mitbekommen, dass er die 4 Wochen so auch "aufschieben" konnte.
    • Khrano
      Khrano
      Bronze
      Dabei seit: 20.06.2009 Beiträge: 25.581
      Gibt auch die Möglichkeit das Fahrverbot in ne Geldstrafe umzuwandeln. Dann wirds allerdings wirklich teuer.
    • Stoxx81
      Stoxx81
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2006 Beiträge: 13.879
      Es gibt Anwälte die auf Verkehrsrecht spezialisiert sind und sowas pausenlos machen und sich da auskennen. Wenn dein Job da dran hängt, dann sieh zu, dass dir so einen suchst. Im Zweifel bei der Anwaltskammer anrufen und fragen zu wem man da gehen soll...
    • Speckftw
      Speckftw
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 20.03.2008 Beiträge: 3.574
      Sei lieber erstmal froh, dass sie es bei 200 Euro lassen.
      Das ist der Regelsatz für fahrlässiges Begehen.
      Hier liegt ja obv. Vorsatz vor, was eigentlich 400 Euro Bußgeld bedeuten würde.
      Bei Vorsatz gäbe es keine Möglichkeit, das Fahrverbot zu umgehen.
      So hast du nochmal die Chance, das Fahrverbot in Bußgeld umzuwandeln, was aber in der Praxis fast nie geschieht.
      Anwalt einschalten, keine Aussage ohne ihn machen. Ein falsches Wort vorm Richter und du gehst mit 400 Euro Bußgeld aus der Verhandlung.

      Anscheinend brauchst du den Führerschein ja nicht so dringend, wenn du nichtmal 30 Sekunden auf Grünlicht warten kannst.
    • Knallo
      Knallo
      Bronze
      Dabei seit: 30.05.2006 Beiträge: 4.906
      Ist wirklich eine miese Situation. Aber ich rate Dir auch, zu einem Anwalt zu gehen. Kostet nicht die Welt, könnte helfen.
    • ktec
      ktec
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 2.781
      mich schockiert es, dass du immer noch nicht einsiehst, dass dein verhalten falsch war
    • Tarantel
      Tarantel
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2007 Beiträge: 770
      Original von ktec
      mich schockiert es, dass du immer noch nicht einsiehst, dass dein verhalten falsch war


      Nein nein, das kam falsch rüber... Ich sehe es ja schon ein, hab ich dem Polizisten ja auch gesagt... Ich meinte nur dass ich das Strafmaß für so ein Vergehen in dieser Situation LOGISCH BETRACHTET nicht nachvollziehen kann... Trotzdem würde ich DICH mal gerne in so einer Situation sehen :D

      Und Entschuldigung, aber das Ganze ist jetzt ne Stund eher und ich bin grad immer noch in Rage, sollte vielleicht auch nachvollziehbar sein.

      Hab jetzt auch ne Weile gegoogelt, finde aber nirgendwo die ungefähren Gerichts- und Anwaltkosten die bei Anfechtung der vier Wochen auf mich zu kommen, weiß da jemand ne ungefähre Zahl?

      Und Speck, nix gegen deinen Beitrag aber die Spitze hättest du dir auch sparen können. Ich WEIß ja, dass es ne saudumme Aktion war!
    • krong
      krong
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 25.12.2005 Beiträge: 13.684
      Joa, das MIMIMI weil du alleine warst und die Ampel ja aus sein müsste würde ich halt auch auf jeden Fall weglassen falls du dich ohne Anwalt dazu schriftlich äußern willst. Du bist verbotenerweise über ne rote Ampel gefahren *Punkt*. Die Strafe dafür ist halt hinlänglich bekannt. Wenn du den Fehler eingestehst und deine Abhängigkeit verdeutlichen kannst könntest du ohne Fahrverbot davon kommen. Mit nem auf Verkehrsrecht spezialisierten Anwalt ist die Wahrscheinlichkeit natürlich höher...
    • Speckftw
      Speckftw
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 20.03.2008 Beiträge: 3.574
      Wenn du gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einlegst und es zur Verhandlung kommt, fallen die 23,50 Euro Gebühren vom Bußgeldbescheid weg, aber es kommen 47 Euro an Gerichtskosten drauf. Dazu dann noch Kosten für die Zeugen (in dem Fall die Polizisten) und Anwaltskosten, die man so genau nicht bestimmen kann.
      Das wird dir nur ein Anwalt mitteilen können.

      200 Euro ist der billigste qualifizierte Rotlichtverstoß, den es gibt. Nur so nebenbei. :rolleyes:
      Eigentlich stünden dir 400 Euro zu, wie ich es schon mal sagte.
      Bei Gefährdung oder Sachbeschädigung nochmal einiges mehr.

      Wichtig ist nur, dass du auf keinen Fall eine Aussage ohne das Okay eines Anwalts abgibst.
      Mit ihm wirst du auch einstudieren, was du vor Gericht aussagst.
      Wenn du dem Richter irgendeine Geschichte erzählst im Sinne von "kam keiner, sehe nicht ein, wieso ich warten soll, Strafe überzogen", dann geht es mit Vorsatz nachhause.
    • SillyIllness
      SillyIllness
      Bronze
      Dabei seit: 28.12.2007 Beiträge: 797
      Original von Speckftw
      Anscheinend brauchst du den Führerschein ja nicht so dringend, wenn du nichtmal 30 Sekunden auf Grünlicht warten kannst.
      Original von ktec
      mich schockiert es, dass du immer noch nicht einsiehst, dass dein verhalten falsch war
      Oh mein Gott, er hat ne Rote Ampel in der Pampa überfahren... steinigt ihn, hängt ihn auf, nehmt ihm alles!

      Meine Güte, macht euch mal bewusst das ihr das als Fußgänger warscheinlich schon hundert mal gemacht habt. Da steht ne Ampel in der Prärie und keinerlei Verkehr ist ersichtbar, ihr würdet drüber gehen, er ist drüber gefahren!



      Nimm dir nen Anwalt, wird nicht ganz billig aber normalerweise wird das beim ersten mal immer umgewandelt gegen entsprechende strafe und evtl. spende!
    • FiftyBlume
      FiftyBlume
      Bronze
      Dabei seit: 06.06.2010 Beiträge: 8.580
      Original von krong
      Joa, das MIMIMI weil du alleine warst und die Ampel ja aus sein müsste würde ich halt auch auf jeden Fall weglassen falls du dich ohne Anwalt dazu schriftlich äußern willst. Du bist verbotenerweise über ne rote Ampel gefahren *Punkt*. Die Strafe dafür ist halt hinlänglich bekannt. Wenn du den Fehler eingestehst und deine Abhängigkeit verdeutlichen kannst könntest du ohne Fahrverbot davon kommen. Mit nem auf Verkehrsrecht spezialisierten Anwalt ist die Wahrscheinlichkeit natürlich höher...
      Wenns dir so wichtig ist, dann geh dahin :-)

      Afaik ist es kein Problem, wenn deine "wirtschaftliche Existenz" bedroht ist. Genaue Form ist mir aber unbekannt, oftmals kann ein guter Anwalt auch besondere Deals mit dem Staatsanwalt machen - ein Möglichkeit wäre z.B. höhere Strafe und Fahrverbot im Urlaub(z.B. 2x 2 Wochen).

      Vorteil ist, dass du dann nur zum Anwalt musst und nicht extra vor Gericht.

      edit:
      man sagt obv. nicht, dass die Strafe unverdient war oder ähnliches.
      mögliche line:
      es war spät, ich wollte nach hause und hab dabei die Ampel mitgenommen. Mein Fehler, ich gelobe Besserung. blabla mache mir sorgen, dass ich wegen des Fahrverbots meinen Job verlieren könnte...
    • Speckftw
      Speckftw
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 20.03.2008 Beiträge: 3.574

      Oh mein Gott, er hat ne Rote Ampel in der Pampa überfahren... steinigt ihn, hängt ihn auf, nehmt ihm alles!

      Meine Güte, macht euch mal bewusst das ihr das als Fußgänger warscheinlich schon hundert mal gemacht habt. Da steht ne Ampel in der Prärie und keinerlei Verkehr ist ersichtbar, ihr würdet drüber gehen, er ist drüber gefahren!
      Ich habe auch als Fußgänger noch nie ein Rotlicht missachtet. Wieso auch? Ich darf legal 10 Meter nach rechts laufen und dann die Fahrbahn überqueren. :rolleyes:

      Als Radfahrer habe ich schon öfters bei grünem Licht so einen Spinner erlebt, der mich schlicht übersehen hat, und dann einfach auf meine Spur fuhr, aber hey. Es ist mitten in der Pampa, "keine" Menschenseele da.
      Die genaue Wahrheit ist eher: Es ist keine Menschenseele da, die meine Gesundheit gefährden könnte.

      Der Vergleich hinkt schon gewaltig. Ein Fußgänger gefährdet sich bei einem Rotlichtverstoß hauptsächlich selbst. Ein Autofahrer gefährdet mit einem Rotlichtverstoß alle anderen.
    • Tarantel
      Tarantel
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2007 Beiträge: 770
      Original von Speckftw

      Wichtig ist nur, dass du auf keinen Fall eine Aussage ohne das Okay eines Anwalts abgibst.
      Mit ihm wirst du auch einstudieren, was du vor Gericht aussagst.
      Wenn du dem Richter irgendeine Geschichte erzählst im Sinne von "kam keiner, sehe nicht ein, wieso ich warten soll, Strafe überzogen", dann geht es mit Vorsatz nachhause.
      Ja nee, ganz doof bin ich ja auch nicht. Sachlich muß es schon sein :)

      Die Gerichtskosten sind ja überschaubar, laut Internet wird so eine Umwandlung in der Regel durch 25-100% erhöhtes Bußgeld ausgeglichen. Dann also nur noch die Anwaltskosten drauf und ich hab immerhin eine ungefähre Einschätzung der Kosten. JEtzt heißt es erstmal abwarten bis der Bescheid kommt und so lange Anwalt abchecken...

      Ich habe keine Rechtschutzversicherung, habe aber gerade gelesen, dass diese in der Regel erst 3 Monate nach Abschluß genutzt werden können, Ausnahme wären hierbei Bußgeldverhandlungen... Könnte ich also dumm gefragt schnell ne Rechtschutz abschließen und das dann wenn der Bescheid da ist (wird wohl auch ne Weile dauern) einreichen?
    • Speckftw
      Speckftw
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 20.03.2008 Beiträge: 3.574
      Ich kenne diese Ausnahmefälle nur so, dass sie gegen verdoppeltes Bußgeld vom Fahrverbot absehen. Aber es geht dir ja nicht um die Bußgeldhöhe, denke ich.

      Das mit der Rechtsschutzversicherung kannst du ruhig mal versuchen, aber auch da würde ich mir nicht allzu viele Hoffnungen machen.
      Davon ab haben die doch meistens eine Mindestlaufzeit. Wenn du sonst nicht auffällig bist im Straßenverkehr, rentiert sich das sowieso nicht.

      Du musst den Richter so weit bekommen, dass er dir ein Augenblicksversagen abkauft, sodass du vom Fahrverbot runterkommst.
      Aber grade bei Rotlichtverstößen ist es extrem schwierig, den Richter davon zu überzeugen, vor allem wenn die Polizisten als Zeugen beschreiben, wie du dich verhalten hast.
      Ich wünsche dir da viel Glück und hoffe, dass du für das nächste Mal weißt, dass das Rotlicht keine Spaßveranstaltung ist.

      http://www.abc-recht.de/ratgeber/auto/tipps/augenblicksversagen_fahrverbot.php

      Hier kannst du ein paar wichtige Dinge dazu lesen.
      Es gibt im Netz halt fünf Urteile oder so von den letzten 15 Jahren, in denen vom Fahrverbot abgesehen wurde...
    • KeyserSoze83
      KeyserSoze83
      Global
      Dabei seit: 28.05.2006 Beiträge: 417
      Original von Speckftw

      Oh mein Gott, er hat ne Rote Ampel in der Pampa überfahren... steinigt ihn, hängt ihn auf, nehmt ihm alles!

      Meine Güte, macht euch mal bewusst das ihr das als Fußgänger warscheinlich schon hundert mal gemacht habt. Da steht ne Ampel in der Prärie und keinerlei Verkehr ist ersichtbar, ihr würdet drüber gehen, er ist drüber gefahren!
      Ich habe auch als Fußgänger noch nie ein Rotlicht missachtet. Wieso auch? Ich darf legal 10 Meter nach rechts laufen und dann die Fahrbahn überqueren. :rolleyes:

      Als Radfahrer habe ich schon öfters bei grünem Licht so einen Spinner erlebt, der mich schlicht übersehen hat, und dann einfach auf meine Spur fuhr, aber hey. Es ist mitten in der Pampa, "keine" Menschenseele da.
      Die genaue Wahrheit ist eher: Es ist keine Menschenseele da, die meine Gesundheit gefährden könnte.

      Der Vergleich hinkt schon gewaltig. Ein Fußgänger gefährdet sich bei einem Rotlichtverstoß hauptsächlich selbst. Ein Autofahrer gefährdet mit einem Rotlichtverstoß alle anderen, die nicht da sind
      Edit, weil evrguckt]Wenn das die einzige angeschaktete Lichtzeichenanlage in der Umgebung ist, was ich nicht glauben kann, dann würde ich echt mal zuschauen, dass ich da mit 0,- rauskomme.

      Und wenn du zB mit einer max. Erhöhung von 100% ausgehen kannst, wozu dann noch den Anwalt bezahlen?

      4 Wochen Fahrverbot, gehe mal von 5 Arbeitstagen aus, macht 20 tage x 2, also 40 Fahrten für je 11 KM. Da kann man jemanden finden, der das vllt. macht, b) mit einem Taxiunternehmen was ausmachen, usw. ... aber nur wenn der "normale" Weg nichts bringt. MM

      PS: Merke dir also: Das Rotlicht ist keine Spaßveranstaltung. *grins*
    • moonblue
      moonblue
      Bronze
      Dabei seit: 17.07.2007 Beiträge: 385
      Die Anforderungerungen daran, dass ein Fahrverbot in eine höhere Geldstrafe (meist doppelte Höhe!) umgewandelt wird, sind sehr hoch.
      Falls Du ADAC-Mitglied bist, kannst Du Dich dort (auch telefonisch) kostenlos vorab beraten lassen. Die können Dir ggf. auch einen geeigneten Anwalt in Deiner Nähe empfehlen.

      Ohne Rechtsschutz-Versicherung kann die anwaltliche Betreung aber auch recht teuer werden, und eine 'Garantie' damit das Fahrverbot zu vermeiden, gibt es auch nicht.

      Die Alternative heißt den Bußgeldbescheid zu akzeptieren, und innerhalb von vier Monaten nach Rechtskraft das Fahrverbot anzutreten*
      Du musst es dann halt so legen, dass Du in der Zeit Urlaub hast/nimmst.


      *
      Die Möglichkeit besteht, wenn innerhalb der letzten zwei Jahre kein Fahrverbot gegen Dich ausgesprochen wurde (§25 Absatz 2a StVG).
    • krong
      krong
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 25.12.2005 Beiträge: 13.684
      Najoa, nomma kurz zur einzigen Ampel weit und breit die noch an war. Hier auf den Dörfern sind die Ampeln Nachts auch aus, gehen jedoch an wenn nen Fußgänger drauf drückt... Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit hier Nachts nicht gerade gering, dass in der Nähe einer roten Ampel auch nen Fußgänger rumturnt...
    • 1
    • 2