Raidono

    • Raidono
      Raidono
      Bronze
      Dabei seit: 04.07.2009 Beiträge: 134
      Hello, hello!
      Ich bin der Rai, 23 Jahre jung, komme aus Köln.
      Nach einer längeren Reise werde ich zu diesem Sommersemester oder im Oktober anfangen BWL/International Business zu studieren.
      Ich hab schon etliche Stunden meines Lebens mit Poker verschwendet.
      Verschwendet deshalb weil ich die Theorie immer nur halbherzig gelesen und verstanden habe und dann sofort mit einer "Jetzt müsst ich doch ne Edge haben"-Mentalität an die Tische bin.
      Eigentlich wollte ich den Anfänger-Kurs nicht machen weil ich ja schon so lange spiele und ich mir einfach nicht eingestehen wollte dass es weniger mit Erfahrung zu tun hat wie gut man ist, wenn mit falschem oder lückenhaftem Theorie-Wissen ans Werk geht.
      Mein übergroßes Ego wird dementsprechend nun, für einen letzen großen Versuch richtiges Pokerspielen zu spielen, abgestellt.
      Solltes es dieses Mal nicht funktionieren, macht es für mich keinen Sinn mehr noch mehr Zeit und Geld zu investieren.

      Ich spiele auf Pokerstars.

      Ich hoffe dieses Mal schaff ichs.

      Liebe Grüße

      Rai
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    • Raidono
      Raidono
      Bronze
      Dabei seit: 04.07.2009 Beiträge: 134
      Hausaufgaben Lektion 1:

      Warum spiele ich Poker?

      Ich wills eigentlich kaum sagen, aber ich will ja ehrlich sein:
      Ich spiele Poker weil ich mir erhoffe damit erhoffe irgendwann einen Haufen Geld zu verdienen für Luxus, schnelle Autos und ohne Ende Koks.
      Ich spiele außerdem sehr gerne live und hab imo ein Talent dafür Spieler zu readen und Tells sofort zu erkennen.
      Dementsprechend möchte ich mit Online Poker genug Geld machen um auch live mal ein paar größere Turniere zu spielen.
      Mein Traum ist es einmal das WSOP ME zu spielen!

      Wo sehe ich meine deutlichen Leaks?

      Davon gibt es leider viel zu viele, sonst wäre ich ja mind. BE-Player.
      Mein größter Feind ist der Tilt, also im Prinzip ich selbst.
      Ich schaffe es einfach nicht eine Session im Minus zu beenden, selbst wenn ich merke, dass es nur noch abwärts geht.
      Ein weiterer großer Fehler ist, dass ich immer viel zu sehr auf jede Session bzw. jede einzelne Hand schaue anstatt auf longterm zu spielen (equity ist für mich ein Fremdwort) .
      Die Sache womit ich definitiv am meisten Geld verliere ist definitiv das ich immer und immer wieder Pocket Queens overplaye, obwohl ich weiß dass es falsch ist.
      Außerdem cbette und 2nd barrel ich viel zu viel und in den falschen Spots.

      Was heißt es TAG zu sein?

      Ein tight aggressiver Spieler hat sich selbst und seine Gegner unter Kontrolle. Er bestimmt aktiv das Spielgeschehen und weiß damit meist wie gut seine Hand in einer bestimmten Spielsituation darsteht. Er spielt nur passende Starthände. Er achtet immer darauf in Position zu sein, da er weiß dass dies immens wichtig ist und er dadurch immer große Vorteile gegenüber seiner Gegner hat. Er ist tight, weil er weiß dass nur das Spielen von guten Starthänden langfristig Erfolg bringt. Er spielt sein guten Hände aggressiv, weiß aber auch wann er geschlagen ist und kann dementsprechend Hände aufgeben um Verluste zu minimieren.
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Hi Rai, willkommen im Kurs!

      Wie sagt man so scön? Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.
      Auch wenn du dich schon für Fortgeschritten hältst, kann der Kurs nicht schaden. Entweder du schaffst alle Hausaufgaben im ersten Anlauf, dann hast du zumindest die Bestätigung, dass dus drauf hast. Wenn nicht, dann wirst du auf Fehler aufmerksam gemacht.
      Hilfreich ist auf jeden Fall das Handbewertungsforum, das dir sowieso bei den Aufgaben noch öfter über den Weg laufen wird. Poste Hände, die dir unklar sind bzw. wo du glaubst, einen Fehler gemacht zu haben und lerne daraus.

      Weiterhin viel Erfolg beim Kurs und ab zur zweiten Lektion!
    • Raidono
      Raidono
      Bronze
      Dabei seit: 04.07.2009 Beiträge: 134
      Hausaufgaben Lektion 2:

      Frage 1:

      Der größte "Schwachpunkt" des SHC ist imo, dass es zu einfach dargestellt wird. D.h. z.B. alle mittleren Positionen teilen sich eine Spalte. Will man aber maximalen EV muss man definitiv in z.B. Mp1,Mp2,Mp3 usw. unterteilen, denn diese Positionen unterscheiden sich natürlich.
      Weiterhin werden Startblätter die sich z.T. deutlich unterscheiden auch in eine Spalte gepackt, JTo ist sicherlich nicht das gleiche wie KQo und dementsprechend kann man sie auch nicht komplett gleich spielen.
      Außerdem gehen beim SHC wichtige Informationen nicht mit ein, so z.B. die Stats vom Gegner.
      Weiß ich z.B. dass die Blinds sehr sehr Tight spielen kann ich meine OR Range vom Button deutlich aufloosen und so sehr gut Value hinzugewinnen.
      Hände die ich definitiv anders spielen würde (und auch anders spiele) ist einerseits KQs, die ich aus MP3 definitiv stark genug für einen OR sind und auf jeden Fall 99, die ich auch aus Mp3/Mp2 OR (bei passenden Gegnern auch gerne mal 88).
      Sicherlich gibt es noch deutlich mehr Hände die man optimaler spielen kann, aber das kommt ja sicher später noch.

      Frage 2:

      Ich bin Postflop eigentlich ziemlich sicher, also wars schwierig hier für eine Hand zu finden. Folgende hat mir dann im Nachhinein doch ein wenig Kopfzerbrechen bereitet:

      nl2:QQ prf Push gegen midstack im blind battle

      Frage 3:

      Hab das Equilab benutzt und siehe da: 46.32% EQ gegen die Top 5% Range.
      Sehr interessant.


      Ich wollte hier noch die Gelegenheit nutzen um zu sagen, dass mich der Anfängerkurs schon enorm weitergebracht hat.
      Paxis´ Coachings sind einfach nur genial!

      Ich kann kaum warten mit Lektion 3 anzufangen, da dort endlich Postflop-Spiel behandelt wird, in dem ich ganz offensichtlich meine größten Leaks habe! (endlich richtig Cbetten lernen =) )

      Cheers Rai
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Ich kann kaum warten mit Lektion 3 anzufangen, da dort endlich Postflop-Spiel behandelt wird, in dem ich ganz offensichtlich meine größten Leaks habe!


      Na dann, Auf gehts!

      Die Antorten zu Lektion 2 sind alle okay. Von daher kannst du weitermachen ;) .
    • Raidono
      Raidono
      Bronze
      Dabei seit: 04.07.2009 Beiträge: 134
      Hausaufgaben Lektion 3:

      Aufgabe 0: Jupp, Equilab am Start ;)

      Aufgabe 1:

      Vor dem Flop hab ich 50,78 % Equity.
      Auf dem Flop sinkt meine Equity dann auf 26,46%.

      Aufgabe 2:

      Also, wenn ich auf diesen turn noch calle, dann natürlich nur meinen Nutflushdraw. Bis zum Turn könnten meine Overcards noch gut sein. Der Turn bringt allerdings jeder 4 eine Straight und es sind auch noch einige 2pair Combos denkbar. Kommt mein Nutflush an bin ich am River (fast) sicherer Sieger.

      Den Nutflush müsste ich nach Odds/Outs callen.
      Nach dem gegnerischen Raise ist der Pot 91c groß und ich muss noch 22c drauflegen. Das gibt uns potodds von ca. 4,5:1.
      Die Odds für meinen Nutflush liegen bei ~4,9:1 (vllt. sogar ein wenig tiefer wenn ich hier 6 :club: und 3 :club: discounte, die ja noch ein fullhouse möglich machen).
      Nach reinen Odds könnte man hier demnach nicht callen.
      Hier kommen nun die Impied Odds ins Spiel, nach denen ich hier meine Entscheidung treffen würde.
      Fazit: Weiß ich dass mein Gegner hier in vielen Fällen bereit ist noch einen mittelgroßen Einsatz mitzugehen wenn mein Flush am River ankommt dann ist es ein call. Weiß ich dass mein Gegner locker seine straight/2pair/overpair weglegen kann macht ein call hier wenig Sinn.

      Aufgabe 3:

      Hier mal eine recht komplizierte Entscheidung (?):

      nl2: Set 66 vs. Flush(draw)?
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Sieht soweit ganz gut aus. Wir müssen hier auf jeden Fall discounten, die Sets und/oder Tropairs sind ja nicht ganz so unwahrscheinlich. Es reicht aber, wenn wir ein Out abziehen, da sich auch noch andere Hände in der Range befinden, die wir mit jedem Flush schlagen. Beispielsweise eine x4-Kombo, die die Straight aufgegabelt hat.
      Mit Implieds und einem passenden Gegner ist der Call aber noch zu rechtfertigen.

      Weiter so, ab zu Lektion 4!
    • Raidono
      Raidono
      Bronze
      Dabei seit: 04.07.2009 Beiträge: 134
      Hausaufgaben Lektion 4:

      Aufgabe 1:

      Nl2: KK gegen megaflushy board

      Aufgabe 2:

      AA, folden?

      Aufgabe 3:

      Ich habe 41.41% Equity.
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      OK, die Lektion war ja etwas einfacher. Von daher: Viel Spaß bei Lektion 5!