Prandtlsonde

  • 9 Antworten
    • Suicid0
      Suicid0
      Bronze
      Dabei seit: 29.06.2006 Beiträge: 2.113
      Der Höhenunterschied kommt durch den Druckunterschied zustande. Auf der einen Seite wirkt nur der statische Rohrdruck auf der anderen statische+dynamischer Druck.

      Setze doch einfach den Bernoulli für beide Seiten an.

      Die Höhendifferenz muss nicht beachtet werden. Auf der einen Seite fließt die Strömungsgeschwindigkeit mit ein auf der anderen nicht.

      Für die Druckdifferenz bekommst du dann folgende Gleichung. http://de.wikipedia.org/wiki/Staudruck
    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 18.679
      Ist der dynamische Druck den ein positiver (Druck den man beim Bergabfahren als Gegenwind spürt) oder ein negativer in Form des Venturieffekts, bewegte Luftmasse = weniger Druck???

      Aber deiner Erklärung entnehme ich, dass es nichts mit niedrigeren Drücken bei höherer Geschwindigkeit zu tun hat, sondern einfach nur der "Anströmdruck" ist, der das Medium im Urohr verschiebt?
    • Suicid0
      Suicid0
      Bronze
      Dabei seit: 29.06.2006 Beiträge: 2.113
      Guck doch mal einfach in deinem Link in welche Richtung sich die Flüssigkeit bewegt, daran kannst du schon sehen, dass das ein zusätzlich Druck ist auf der linken Seite ist. Um es mal ganz simpel auszudrücken, auf der linken Seite ist zum einen der statische Druck im Rohr + das bewegt Medium aus dem Rohr trifft auf die stillstehende Flüssigkeit im Prandtlrohr und drückt sie somit nach rechts.
    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 18.679
      Original von Suicid0
      Guck doch mal einfach in deinem Link in welche Richtung sich die Flüssigkeit bewegt, daran kannst du schon sehen, dass das ein zusätzlich Druck ist auf der linken Seite ist. Um es mal ganz simpel auszudrücken, auf der linken Seite ist zum einen der statische Druck im Rohr + das bewegt Medium aus dem Rohr trifft auf die stillstehende Flüssigkeit im Prandtlrohr und drückt sie somit nach rechts.
      Wenn ich es anhand meines Links verstanden hätte, hätte ich nicht gefragt ?(
    • Suicid0
      Suicid0
      Bronze
      Dabei seit: 29.06.2006 Beiträge: 2.113
      Ich habe es doch nur mit Hilfe der Grafik versucht zu erklären. Wenn es dir immernoch nicht klar ist, dann versuche nochmal deine Frage so zu formulieren, dass ich sie verstehe.
    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 18.679
      Hat die geschichte etwas mit dem hydrodynamischen Paradoxon zu tun?
    • Suicid0
      Suicid0
      Bronze
      Dabei seit: 29.06.2006 Beiträge: 2.113
      Nein, der Querschnitt wird nicht verengt. Somit tritt der Effekt auch nicht auf.

      Wenn man es real betrachtet wird durch die Sonde der Querschnitt ein kleines bisschen verengt aber der Einfluss sollte minimal sein.
    • wuerstchenwilli
      wuerstchenwilli
      Black
      Dabei seit: 07.04.2008 Beiträge: 18.679
      Jetzt stell ich mir vor ich hätte ein Messgerät, dass auf Grund des gegenwinds die geschwindigkeit messen könnte. Grob haben wir das je. Wenn wir unsere Hand aus dem fahrenden Auto halten, können wir unterscheiden, ob wir 10 kmh/h 50 km/h oder 150 km/h fahren.

      Funtioniert die Prandtlsche Sonde auch über diese "Anströmprinzip"? D.h. wenn wir 20 km/h fahren und 20 km/h Rückenwind hätten, würde die Sonde dann auch nichts anzeigen?
    • Suicid0
      Suicid0
      Bronze
      Dabei seit: 29.06.2006 Beiträge: 2.113
      Ja, du hast soweit alles richtig verstanden. In Rohren funktioniert das halt umgedreht, die Sonde ist ortsfest und das Medium bewegt sich.