KTUs Content Ecke: kleine Lektion mit Übungsaufgaben auf Seite 5

    • KTU
      KTU
      HeadAdmin
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      Dabei seit: 24.01.2007 Beiträge: 6.231

      danke fürs gif an likandooooooo123

      Hier gibt's ab jetzt immer die neusten Poker - Content Updates. Das heißt Zusammenfassungen und Diskussionen zu Coachings, Videos, Podcasts, Strategieartikeln usw. Vielleicht sogar hin und wieder mal ein Sessionreview mit Graphen und youtube Video ;)
      Da das ein ganz normaler Thread ist, könnt ihr gerne Thoughts, Feedback und vereinzelt Spam posten.

      last 5 News:

      14.03.2012 lustiges NL25 Video. Kein zu harter Content allerdings
      30.03.2012: Content Blog mit sp1der111, MxK, grrgrrbla und everyoneissolid
      30.03.2012: 8 Leaks - Eine kleine Zusammenfassung über verbreitete Fehler
      02.04.2012: Die erste Woche Content - Blog

      Archiv:

      Die besten Videos:
      richtiger Spot, falsche Karten
      Mein bestes Video. Es besteht aus einer Zusammenfassung einer Diskussion mit starken Spielern im Platin-Coaching darüber, ob es nicht manchmal sinnvoll ist den Spot zu spielen statt auf das richtige Holding zu warten für eine spieltheoretisch saubere Lösung.

      Abschied vom Chartpoker VII
      Hier gibt's eine kurze Zusammenfassung durch die Welt der Exploits.

      Abschied vom Chartpoker IX
      Hier wird ein Konzept vorgestellt, wie man einen Gegner ausanalysiert und zudem ein Verfahren geliefert, wie man in der Realität überprüft, ob es auch alles so hinaut wie angedacht.

      Interessante Hände und Ideen II
      Hier geht's darum, wann man sehr light for Value checkraisen kann und dass checkraise manchmal deutlich besser ist als zu check/callen.

      Wer bin ich?


      Alles, was jetzt kommt sollte sich auch verstreut im Redlinejunkies Blog finden.

      Poker - Karriere

      Angefangen hat alles hier

      [picture]

      Ein Mathe - Kommilitone (CMBurns104 im Forum) hat mir auf dem Weg zur Bibliothek von PokerStrategy.com erzählt. Ich habs für völlig absurd gehalten, dass Poker wirklich ein Strategiespiel ist und weiß noch als ob es gestern gewesen wäre, wie ich meinte: "ja, aber am Ende weiß man doch einfach doch nicht, ob er blufft oder nicht".

      Aber als dann die Klausurphase oder sowas auf mcih zukam und ich eine sinnvolle Beschäftigung brauchte, hab ich mich dem Quiz gestellt und anschließend 10-Mann Playmoney SnGs gespielt. Nachdem ich dann so langsam eine Gewinn Quote von 8 Siegen in 10 Starts hatte, hab ich mich mit der SSS an die Cashgame Tische gewagt.

      Hier konnte ich meine ersten Winnings verbuchen. Leider gab's damals noch kein PokerTracker, aber zum Glück hab ich mich per Hand getrackt

      [picture]

      Dann kam eine der ersten Pokerpausen (vermutlich nach einem Downswing). Zum Glück hab ich beim nächsten Start mit BSS SH angefangen und kontinuierlich meine BR aufgebaut und hab dann etwas Geld mitgenommen aus der Zeit, die heute im Forum immer als "die guten alten Zeiten" betitelt wird.

      random Graph aus der Zeit:




      Dann irgendwann kam ein "harter" Downswing (von 4k oder sogar noch weniger) und ich hab Poker den Rücken gekehrt.

      Im Dezember 2008 hab ich dann wieder mit Poker angefangen und wurde dabei von meinen Freunden gestaked, weil ich kein eigenes Geld einzahlen wollte.

      Comeback

      Weiter ging es so semiprofessionell neben dem Studium und hab vor allem immer NL50/100 gegrindet. Hab bevor ich nach Gibraltar gezogen bin, mal eine alte DB dazu gefiltert:



      Als ich so durch meine alten Datenbanken gescrollt bin, hab ich dabei auch meine alte HU Datenbank gefunden. Leider hab ich damals auch gebumhuntet teilweise und weiß noch wie coke178 sich darüber lustig gemacht hat, wenn ich am Schreibtisch gearbeitet hab mit 5-6 offenen Tischen ohne Gegner. :foreveralone:

      HU - Datenbank

      (unvollständig, aber ich bin mehr so der Typ mit 148 Datenbanken)

      Von da aus top-motiviert und ganz gut rolled, wollte ich dann mit NL200 6max durchstarten...



      Was so im Januar 2011 gewesen sein müsste. Danach hatte ich erstmal wieder wenig Bock auf Poker und war demoralisert und dachte, dass dieser Account "timbuKTU" einfach verseucht gewesen sein muss.

      Und ob ihr es glaubt oder nicht. Irgendwann später kam die Einsicht, dass ich nie ernsthaft mich mit Content beschäftigt hab und dass das vielleicht doch ein Fehler sein könnte. Hab das Meiste über Handreading gemacht, was bei mir war zu erkennen, ob Villain viel repräsentiert und wenn nicht und er zudem eine weite Range hat, dann dagegen zu ballern.

      Seitdem ich dann wirklich Freude am Entwickeln eines Gameplan gefunden hatte, wurde ich zum soliden Winner auf NL200 (~6ptbb) und auch auf NL400 (geringe Sample). Extrem geholfen hat mir auch hier Coach zu werden, weil ich jetzt nicht mehr rauskomme und ich mich kontinuierlich mit Content auseinandersetzen muss.

      aktueller Account


      Da mir Geld nie so wichtig war, hab ich mich fast mehr darüber gefreut, als ich auf PTR "Hot" wurde, was auch von der Community dann gewürdigt wurde.




      Original von lemarcGER


      Weiter so, gratz!
      Jetzt werde ich versuchen neben meiner Arbeit bei Pokerstrategy im Monat 40k Hands NL200+ zu spielen und halte euch darüber im Redlinejunkies Blog auf dem Laufenden. Das ist nämilch da wo ich herkomme und mich immerncoh sehe: Aus dem Herzen der Community. Ich bin (noch ;) ) kein arroganter Highstakes Pro und mein Ansatz ist euch weiterzugeben, was mir selber am meisten gebracht hat und auch für alles offen zu sein und viel mit euch zu diskutieren.

  • 113 Antworten
    • KTU
      KTU
      HeadAdmin
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      Dabei seit: 24.01.2007 Beiträge: 6.231


      Endlich draußen Abschied vom Chartpoker VII

      Eine Sache, die mich doch etwas tiltet ist, dass viele Exploits und sauberen Gameplan so vermischen. Darum hab ich neusten Video der Serie mal versucht mal drei Ansätze aufzuzeigen mit denen man nach Exploits in der Praxis suchen kann.

      Das Video wurde sogar von der Content - Hiding Front als gefährlich eingestuft:

      XXX: naja hätte dir mehr als 1k gezahlt, wenn du mich vor die wahl gestellt hättest ob du es veröffentlichst

      Morgen kommt dann auch direkt AvCP 8 raus, was eine uralte Sessionnachanalyse mit Diamond Alphee darstellt. Wir haben uns hier in Gibraltar recht zufällig getroffen und dann viel über Poker gesprochen, da wir zufällig zu der Zeit auf dem gleichen Server gespielt hatten. Anschließend haben wir uns dann jeden Tag an den Tischen und im richtigen Leben getroffen. Entgegen der gängigen Meinung führt freundschaftlicher Kontakt nicht zu Softplay, sondern eher zu Hardplay ;)
    • KTU
      KTU
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      Dabei seit: 24.01.2007 Beiträge: 6.231
      Wer bin ich?


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      Ein Mathe - Kommilitone (CMBurns104 im Forum) hat mir auf dem Weg zur Bibliothek von PokerStrategy.com erzählt. Ich habs für völlig absurd gehalten, dass Poker wirklich ein Strategiespiel ist und weiß noch als ob es gestern gewesen wäre, wie ich meinte: "ja, aber am Ende weiß man doch einfach doch nicht, ob er blufft oder nicht".

      Aber als dann die Klausurphase oder sowas auf mcih zukam und ich eine sinnvolle Beschäftigung brauchte, hab ich mich dem Quiz gestellt und anschließend 10-Mann Playmoney SnGs gespielt. Nachdem ich dann so langsam eine Gewinn Quote von 8 Siegen in 10 Starts hatte, hab ich mich mit der SSS an die Cashgame Tische gewagt.

      Hier konnte ich meine ersten Winnings verbuchen. Leider gab's damals noch kein PokerTracker, aber zum Glück hab ich mich per Hand getrackt

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      Dann kam eine der ersten Pokerpausen (vermutlich nach einem Downswing). Zum Glück hab ich beim nächsten Start mit BSS SH angefangen und kontinuierlich meine BR aufgebaut und hab dann etwas Geld mitgenommen aus der Zeit, die heute im Forum immer als "die guten alten Zeiten" betitelt wird.

      random Graph aus der Zeit:




      Dann irgendwann kam ein "harter" Downswing (von 4k oder sogar noch weniger) und ich hab Poker den Rücken gekehrt.

      Im Dezember 2008 hab ich dann wieder mit Poker angefangen und wurde dabei von meinen Freunden gestaked, weil ich kein eigenes Geld einzahlen wollte.

      Comeback

      Weiter ging es so semiprofessionell neben dem Studium und hab vor allem immer NL50/100 gegrindet. Hab bevor ich nach Gibraltar gezogen bin, mal eine alte DB dazu gefiltert:



      Als ich so durch meine alten Datenbanken gescrollt bin, hab ich dabei auch meine alte HU Datenbank gefunden. Leider hab ich damals auch gebumhuntet teilweise und weiß noch wie coke178 sich darüber lustig gemacht hat, wenn ich am Schreibtisch gearbeitet hab mit 5-6 offenen Tischen ohne Gegner. :foreveralone:

      HU - Datenbank

      (unvollständig, aber ich bin mehr so der Typ mit 148 Datenbanken)

      Von da aus top-motiviert und ganz gut rolled, wollte ich dann mit NL200 6max durchstarten...



      Was so im Januar 2011 gewesen sein müsste. Danach hatte ich erstmal wieder wenig Bock auf Poker und war demoralisert und dachte, dass dieser Account "timbuKTU" einfach verseucht gewesen sein muss.

      Und ob ihr es glaubt oder nicht. Irgendwann später kam die Einsicht, dass ich nie ernsthaft mich mit Content beschäftigt hab und dass das vielleicht doch ein Fehler sein könnte. Hab das Meiste über Handreading gemacht, was bei mir war zu erkennen, ob Villain viel repräsentiert und wenn nicht und er zudem eine weite Range hat, dann dagegen zu ballern.

      Seitdem ich dann wirklich Freude am Entwickeln eines Gameplan gefunden hatte, wurde ich zum soliden Winner auf NL200 (~6ptbb) und auch auf NL400 (geringe Sample). Extrem geholfen hat mir auch hier Coach zu werden, weil ich jetzt nicht mehr rauskomme und ich mich kontinuierlich mit Content auseinandersetzen muss.

      aktueller Account


      Da mir Geld nie so wichtig war, hab ich mich fast mehr darüber gefreut, als ich auf PTR "Hot" wurde, was auch von der Community dann gewürdigt wurde.




      Original von lemarcGER


      Weiter so, gratz!
      Jetzt werde ich versuchen neben meiner Arbeit bei Pokerstrategy im Monat 40k Hands NL200+ zu spielen und halte euch darüber im Redlinejunkies Blog auf dem Laufenden. Das ist nämilch da wo ich herkomme und mich immerncoh sehe: Aus dem Herzen der Community. Ich bin (noch ;) ) kein arroganter Highstakes Pro und mein Ansatz ist euch weiterzugeben, was mir selber am meisten gebracht hat und auch für alles offen zu sein und viel mit euch zu diskutieren.

    • BudSpencer8
      BudSpencer8
      Bronze
      Dabei seit: 16.06.2008 Beiträge: 7.516
      Hab das Meiste über Handreading gemacht, was bei mir war zu erkennen, ob Villain viel repräsentiert und wenn nicht und er zudem eine weite Range hat, dann dagegen zu ballern.


      Mhh....tja genauso mach ich das momentan.
    • KTU
      KTU
      HeadAdmin
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      Dabei seit: 24.01.2007 Beiträge: 6.231
      Gameplan hört sich vielleicht auch etwas abschreckend an und es ist nicht so gemeint, dass man auf Anhieb alles über Bord wirft, was man über Poker weiß und von dem einen Tag auf den anderen nur noch seine Range spielt und gar nicht mehr klassisch nachdenkt.

      Ich würde anfangen die letzten Rivercalls durchzugehen und dann zu schauen mit was für einer Range man es eigentlich bis zum River geschafft hat um dann zu entscheiden, was ein "Standardcall" gewesen wäre.

      Und dann immer weiter vom Hölzchen aufs Stöckchen quasi.
    • roflushh
      roflushh
      Bronze
      Dabei seit: 22.02.2009 Beiträge: 505
      Ich weiß nicht ob das vllt ne extrem fischige Frage ist, aber ich gucke gerne deine Videos und ja, gameplan ist dein Lieblingswort. Allerdings frage ich mich dabei immer, was überhaupt so richtig damit gemeint ist. ich würde es so definieren:

      Wir machen uns über die range eines Gegners gedanken und ziehen unser play dann durch. mir ist klar, dass die Definition sehr hinkt. vorallem stört mich dieses sture Durchziehen, das schaff ich irgendwie nicht so richtig, da ich mir nicht mal richtig bewusst bin, wie ein optimaler plan aussieht. Ich weiß, dass das auch etwas weiter führt und vielleicht nicht unbedingt hier hin gehört, aber ich dachte die Frage ist gut bei dir aufgehoben und hoffe,dass du ***content*** liefern kannst ;)

      Könntest du als Meister des gameplans auch eine gute Definition liefern, mit evtl nem kleinen Beispiel? Wäre super :)

      Gruß roflushh
    • KTU
      KTU
      HeadAdmin
      HeadAdmin
      Dabei seit: 24.01.2007 Beiträge: 6.231
      Die Frage ist nicht fischig, sonst würde mir die Antwort einfacher fallen :)

      Ganz grob bezeichnet das Aufstellen eines Gameplan, dass man erstmal seine eigenen Ranges festlegt, sich also überlegt: "Welche Hände bette ich 3 Streets auf welchen Board Runouts?" "Welchen Teil meiner Range bring ich gegne die Line xyz zum Showdown" usw.

      Dann kommt erst Villain ins Spiel und man überlegt sich, ob es einen guten Grund gibt nicht im Sinne des Gameplans korret zu spielen, sondern abzuweichen, was man dann Exploit nennt.

      Vielen Dank jedenfalls für den Hinweis. Ich denke, ich werde da in sehr naher Zukunft mal etwas ausführlicher etwas zu schreiben und dann hier verlinken. Hier schonmal ein kleiner Spoiler:


      [...]

      Motivation
      Ziel dieser Artikel – Serie ist es dir dabei zu helfen, deinem Spiel eine theoretisch saubere Grundlage zu geben und zu lernen, wie man sich angewöhnt permanent seine gesamte Range zu spielen und nicht lediglich sein konkretes Holding. Ebenso wirst du feststellen wie unterschiedlich sich konkrete Hände in verschiedenen Gameplans verhalten und dass sich die Konzepte Gameplan und "exploitive Play" keineswegs ausschließen. Ganz im Gegenteil ist es das Ziel, dass du verstehst was ein Exploit wirklich ist und wie man Exploits findet indem man den Gameplan des Gegners analysiert.


      Was ist ein Gameplan?

      Unter einem Gameplan versteht man das Definieren der eigenen Ranges für jede Aktion.

      Wie Du sehen kannst passt die Definition in gerade mal eine Zeile. Das liegt daran, dass das Gameplan Konzept im Wesentlichen bedeutet, dass du nicht mehr im Vakuum denkst und damit deine konkrete Hand gegen die Range des Gegners betrachtest, sondern dir überlegst wie du deine gesamte Range gegen die Range des Gegners spielen möchtest.

      Der erste Schritt auf dem Weg zu einem soliden Gameplan ist also das Kennen der eigenen Ranges und da liegt häufig schon der Hund begraben.

      Um das Problem zu veranschaulichen, betrachte folgendes Beispiel:

      NL200 6max

      SB 200$
      BB 200$
      UTG 200$
      MP 200$
      CO 200$ (Hero)
      BU 200$

      Hero is CO with J :diamond: T :diamond:

      Preflop
      UTG folds, MP folds, Hero raises 6$, BTN calls, SB folds, BB folds.

      Flop (15$) 8 :heart: 9 :spade: 4 :heart:
      Hero bets 11$, BTN raises to 38$, Hero?

      Du weißt über den BTN nur, dass er einer der größten Winner auf Deinem Limit ist und insgesamt sehr aggressive Ansätze hat, aber dabei viel Wert auf Balancing legt.

      Um sauber gegen ihn zu spielen zu können, musst du einige Fragen über dein eigenes Spiel beantworten können:
      • Was ist deine CO Range hier? Beinhaltet diese Hände wie A9o, 79s?
      • Wie stark ist deine Continuationbet Range? Welche Hände beinhaltet diese konkret?
      • Welchen Teil davon willst du hier bet / 3bet / call (All-in) spielen?
      • Wenn du JT auf sein Raise callst, welche Hände spielst Du noch bet / call am Flop?
      • Ist es schlimm, wenn Villain weiß, dass Du JT hier callst, aber AA 3bettest?



      to be continued ...
    • dezi
      dezi
      Bronze
      Dabei seit: 13.11.2006 Beiträge: 2.022
      Original von KTU
      Wer bin ich?


      Alles, was jetzt kommt sollte sich auch verstreut im Redlinejunkies Blog finden.

      Poker - Karriere

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      Ein Mathe - Kommilitone (CMBurns104 im Forum) hat mir auf dem Weg zur Bibliothek von PokerStrategy.com erzählt. Ich habs für völlig absurd gehalten, dass Poker wirklich ein Strategiespiel ist und weiß noch als ob es gestern gewesen wäre, wie ich meinte: "ja, aber am Ende weiß man doch einfach doch nicht, ob er blufft oder nicht".

      Aber als dann die Klausurphase oder sowas auf mcih zukam und ich eine sinnvolle Beschäftigung brauchte, hab ich mich dem Quiz gestellt und anschließend 10-Mann Playmoney SnGs gespielt. Nachdem ich dann so langsam eine Gewinn Quote von 8 Siegen in 10 Starts hatte, hab ich mich mit der SSS an die Cashgame Tische gewagt.

      Hier konnte ich meine ersten Winnings verbuchen. Leider gab's damals noch kein PokerTracker, aber zum Glück hab ich mich per Hand getrackt

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      Dann kam eine der ersten Pokerpausen (vermutlich nach einem Downswing). Zum Glück hab ich beim nächsten Start mit BSS SH angefangen und kontinuierlich meine BR aufgebaut und hab dann etwas Geld mitgenommen aus der Zeit, die heute im Forum immer als "die guten alten Zeiten" betitelt wird.

      random Graph aus der Zeit:




      Dann irgendwann kam ein "harter" Downswing (von 4k oder sogar noch weniger) und ich hab Poker den Rücken gekehrt.

      Im Dezember 2008 hab ich dann wieder mit Poker angefangen und wurde dabei von meinen Freunden gestaked, weil ich kein eigenes Geld einzahlen wollte.

      Comeback

      Weiter ging es so semiprofessionell neben dem Studium und hab vor allem immer NL50/100 gegrindet. Hab bevor ich nach Gibraltar gezogen bin, mal eine alte DB dazu gefiltert:



      Als ich so durch meine alten Datenbanken gescrollt bin, hab ich dabei auch meine alte HU Datenbank gefunden. Leider hab ich damals auch gebumhuntet teilweise und weiß noch wie coke178 sich darüber lustig gemacht hat, wenn ich am Schreibtisch gearbeitet hab mit 5-6 offenen Tischen ohne Gegner. :foreveralone:

      HU - Datenbank

      (unvollständig, aber ich bin mehr so der Typ mit 148 Datenbanken)

      Von da aus top-motiviert und ganz gut rolled, wollte ich dann mit NL200 6max durchstarten...



      Was so im Januar 2011 gewesen sein müsste. Danach hatte ich erstmal wieder wenig Bock auf Poker und war demoralisert und dachte, dass dieser Account "timbuKTU" einfach verseucht gewesen sein muss.

      Und ob ihr es glaubt oder nicht. Irgendwann später kam die Einsicht, dass ich nie ernsthaft mich mit Content beschäftigt hab und dass das vielleicht doch ein Fehler sein könnte. Hab das Meiste über Handreading gemacht, was bei mir war zu erkennen, ob Villain viel repräsentiert und wenn nicht und er zudem eine weite Range hat, dann dagegen zu ballern.

      Seitdem ich dann wirklich Freude am Entwickeln eines Gameplan gefunden hatte, wurde ich zum soliden Winner auf NL200 (~6ptbb) und auch auf NL400 (geringe Sample). Extrem geholfen hat mir auch hier Coach zu werden, weil ich jetzt nicht mehr rauskomme und ich mich kontinuierlich mit Content auseinandersetzen muss.

      aktueller Account


      Da mir Geld nie so wichtig war, hab ich mich fast mehr darüber gefreut, als ich auf PTR "Hot" wurde, was auch von der Community dann gewürdigt wurde.




      Original von lemarcGER


      Weiter so, gratz!
      Jetzt werde ich versuchen neben meiner Arbeit bei Pokerstrategy im Monat 40k Hands NL200+ zu spielen und halte euch darüber im Redlinejunkies Blog auf dem Laufenden. Das ist nämilch da wo ich herkomme und mich immerncoh sehe: Aus dem Herzen der Community. Ich bin (noch ;) ) kein arroganter Highstakes Pro und mein Ansatz ist euch weiterzugeben, was mir selber am meisten gebracht hat und auch für alles offen zu sein und viel mit euch zu diskutieren.

      Hi,
      hast du dein Mathe?-Studium eigentlich beendet? BA,MA,Dipl?
      Auch wenns nicht direkt poker realated ist, würde es mich interessieren vor welchem Hintergrund du die Entscheidung getroffen hast nach Gibraltar überzusiedeln/dich erstmal auf Poker zu konzentrieren. :)

      Gruß
      dezi
    • BudSpencer8
      BudSpencer8
      Bronze
      Dabei seit: 16.06.2008 Beiträge: 7.516
      Gameplan = Balancing? Oder ist Balancing nur EIN Teil des Gameplans?

      Und ab welchem Limit würdest du es für unerlässlich ansehen einen Gameplan zu haben?
    • KTU
      KTU
      HeadAdmin
      HeadAdmin
      Dabei seit: 24.01.2007 Beiträge: 6.231
      @denzi

      Es besteht die Chance, dass ich in diesem Leben noch zu akademischen Ehren komme, aber dann nach 2012. Im Moment maximiere ich mehr Happiness- und Money - EV :)

      Ich mag Mathe gerne, wobei man gerade im Poker auch aufpassen muss, dass man sich etwas einen intuitiven Zugang bewahrt, um alle Informationen die man hat wirklich zielführend zu verwerten und nicht dabei hängen bleibt, ob man gerade am CO auf 2.5 oder 3BB openraisen möchte, indem man ein mathematisches Modell drumherum bastelt als Entscheidungsgrundlage.

      @BudSpencer8

      "Einen Gameplan haben" bedeutet einfach, dass man sich Gedanken darüber macht, wie man seine komplette Range in einer Situation spielt statt nur sein aktuelles Holding. Gegen viele Gegner empfiehlt es sich natürlich tendenziell wenig gebalanced zu sein.

      Ich würde sagen: Balancing ist eher ein Konzept und Gameplan eher das Ergebnis.

      Wie oben schon angedeutet, denke ich dass man prinzipiell recht schnell lernen sollte über Poker nachzudenken statt zu kopieren und auswendigzulernen, was sich aber leider als Einstieg um reinzukommen wohl kaum vermeiden lässt.

      Besser werden hilft einem auf jedem Level und jeder, der an seinem Spiel arbeitet, arbeitet auch automatisch an seinem Gameplan und merzt mit der Zeit immer mehr Leaks aus. Das ist jetzt nicht wie ein Wechsel von Linux auf Windows, wo man sagt: Bis heute hab ich A gemacht, aber ab Morgen kommt B. Es geht mehr darum Poker tiefer zu verstehen.
    • IronPumper
      IronPumper
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 03.01.2008 Beiträge: 14.843
      Ja doch, ich book mal hier^^
      Alles gute und viel Erfolg in Gib:)
    • Maskoe
      Maskoe
      Bronze
      Dabei seit: 08.11.2009 Beiträge: 2.007
      Irgendwie denk ich schon ne zeitlang drüber nach, wie ich jetzt am besten den sinn eines gameplans in frage stelle. aber ihc komm nich wirklich weiter, es ist doch einfach nur ein anderes wort für balancing, was obv nur sinn macht wenn der exakte Gegner in der Hand mitdenkt, und es exploitet.
      Du gehst aber anscheinend standardmäßig davon aus, dass jeder gegner deine exakten ranges kennt, deine leaks/unbalanced...ness erkennt, und es exploitet.
      Und gehst gegen dieses "problem" halt mit von vornherein perfekt gebalancten ranges vor?

      Ich bin obv nicht auf deinen limits, aber ich glaube selbst da ist es nicht soooo oft der fall. Andere Regs sind ja auch einigermaßen balanced ohne irgendwie ihre ganzen lines daran fest zu machen.

      Und wenn es nicht nur das balancing ist, was ist dann der gameplan? Dann würde der gameplan doch einfach nur dein derzeitiges Game, in allen einzelheiten, sein? Nur dass man wirklich mal jeden spot ausserhalb der tables analysiert und sich ne range überlegt hat?

      Es ist wirklich schwierig konkrete fragen zu stellen, weil das konzept noch viel schwammiger und abstrakter als balancing ist :f_biggrin:

      Hast du allen ernstes für jede Position, jedes Board, jede Street einmal aufgeschrieben, warum du gegen wen da welche range wie spielst? :f_love:
    • Fox128
      Fox128
      Silber
      Dabei seit: 19.10.2007 Beiträge: 1.320
      Gameplan hat viel mit Balancing zu tun, ist aber eben nicht ganz das selbe.

      Gameplan:
      Meine Definition: Man stellt eine Annahme über den Tisch bzw. die Gegnertypen auf, und kontert mit der Strategie, die vermutlich (longterm) den höchsten EV hat:
      • Exploitet er mich, und wenn ja in welchem Ausmaß? --> Kann ich das (longerm) re-exploiten? Und wenn nicht, in welchem Ausmaß muss ich balancen?
      • Hat er iwelche Leaks? --> Ich exploite ihn, solange er nicht adaptet. Ich f*** auf Balancing.
      • Spielt er GTO-mäßig? --> dann sollte ich auch GTO/ultra balanced spielen.
      • Habe ich gar keine Informationen über den Gegner (und kann mir nichtmal was vom Metagame auf meinem Limit für diesen Fall ableiten)? --> Mit welcher Line mach ich den kleinsten Fehler: GTO=Balancing=default play...=Gameplan oft in dem Fall.




      KTU wird obv nicht für JEDE der Milliarden Situationen, "jede Position, jedes Board, jede Street" +JEDEN Gegnertyp (fehlt da noch) die perfekte GTO/Gameplan Lösung parat wissen (hoff ich jedenfalls, denn das wär ja inhuman ;_; ). Aber wenn er mal ne Hand analysiert, ist das definitiv einer der Aspekte den er detailliert untersucht: Und durch Akkumulation solcher Analysen und Abstraktion auf "ähnliche Situationen" hat KTU somit einen guten Gameplan für unglaublich viele Situationen. --> Tendenz weiter steigend.
    • muebarek
      muebarek
      Bronze
      Dabei seit: 31.07.2008 Beiträge: 532
      Würds so ähnlich formulieren wie Fox.

      Für mich ist
      Gameplan = Startstrategie(abh. vom Tisch) + dynamische Strategieänderungen(abh. vom Verlauf der Session)
      Dabei ist Balancing manchmal Teil eines Gameplans und manchmal eben nicht - je nach Gegnern. Es ist ja nur ein strategisches Konzept und nicht gleichzusetzen mit einer Gesamtstrategie.

      Die Startstrategie beinhaltet dabei den Plan, wenn man sich an einen Tisch setzt, zu wissen, mit welchem Ansatz man das Spiel aufnehmen wird! Da macht es natürlich einen großen Unterschied ob man z.B. einen random Tisch auf den Micros mit lauter Unknowns öffnet oder einen Mid-Highstakes-Tisch mit bekannten Gesichtern. Sie basiert auf allen bekannten Faktoren wie Positionen relativ zu den Spielern, Antes, Stacksizes etc. Die Startstrategie kann bereits Adaptions enthalten, die auf Reads früherer Sessions basieren und muss daher nicht GTO sein. Während sich ein GTO-artiger Ansatz z.B. beim Limitaufstieg in Midstakes+ bewähren könnte, um "relativ gefahrlos" die Tendenzen der neuen Villains auszuloten, wäre natürlich die Startstrategie an einem Random NL10-Tisch alles andere als GTO.

      Dynamische Strategieänderungen erfolgen dann, wenn ein Villain uns Grund gibt, von der Startstrategie abzuweichen. Dies kann z.B. dadurch passieren, dass ein Unknown nun klare Callingstationtendenzen zeigt oder dass ein Reg auf eine exploitive Line adaptet hat. Ich würde sie insofern als Teil des Gameplans sehen, als dass man einer Adaption nicht plötzlich planlos gegenüber steht (Bsp. Wir versuchen Villain zu exploiten -> Villain adaptet -> wir haben keine Ahnung wie wir readapten sollen -> Kein wirklicher Gameplan)

      Also alles in allem finde ich hat das Wort Gameplan schon seine Berechtigung, auch wenn es natürlich in den Vids mit teilweise hyperinflationären Frequenzen benutzt wird ;)
    • roflushh
      roflushh
      Bronze
      Dabei seit: 22.02.2009 Beiträge: 505
      das problem ist, das viele, ich z.b. auch garnicht so richtig wissen wie gametheory optimiertes spiel überhaupt aussieht. klar weiß ich ,wie die verteilung lautet mit den optimalen strategien, aber ich habe keine ahnung wie ich das richtig auf pokersituationen übertragen soll....
    • KTU
      KTU
      HeadAdmin
      HeadAdmin
      Dabei seit: 24.01.2007 Beiträge: 6.231
      Feedback und Diskussionen zu Abschied vom Chartpoker VIII


      (Person und Name stimmen nur bei mir überein. Auch die angedeuteten Beziehungen sind erfunden.
      So weiß ich nicht, ob Grossmeiseter schonmal versucht hat Fox128 in den Arm zu beißen u.ä. )


      Vielen Dank schonmal für die rege Teilnahme an der Diskussion und ich seh mich dabei als Barkeeper, der so ein Bisschen gefiltert zusammenträgt und weitergibt, was die die Leute ihm für Meinungen geben. Hier also bislang die Diskussion in unseren munteren Content - Runde + mein Senf dazu:

      Als erstes Stand folgende Hand auf dem Programm:

      Grabbed by Holdem Manager
      NL Holdem $2(BB) Replayer
      SB ($213) Fisch *blubb*
      BB ($205)
      UTG ($207)
      UTG+1 ($211)
      CO ($286) Alphee
      Hero ($208) KTU

      Dealt to Hero XX, Dealt to CO A :club: T :club:

      fold, fold, CO raises to $6, Hero calls $6, SB calls $5, fold

      FLOP ($20) 8:heart: Q:club: 9:spade:

      SB checks, CO bets $15, Hero calls $15, SB folds

      TURN ($50) 8:heart: Q:club: 9:spade: 2:diamond:

      CO bets $26, Hero calls $26

      RIVER ($102) 8:heart: Q:club: 9:spade: 2:diamond: T:heart:

      CO checks, Hero bets $83, CO ??

      Sollte Alphee überhaupt in dem Spot sein?

      Bevor wir uns anschauen, ob man den River callen kann und wenn ja mit welcher Idee, müssen wir darauf eingehen, ob :diamond: Alphee überhaupt in diesem Spot sein sollte.

      Es wurde nämlich die Meinung vertreten, dass meine Calling-Range am Turn immernoch sehr weit ist. Wody stellte bspw. Alphees Turnbet recht drastisch in Frage: "Und jetzt die Preisfrage: Ist es sinnvoll zu bluffen wenn Villian nix foldet?"

      Und ohne jetzt extra PokerStove aufzumachen, kann man dem nur beipflichten. Insbesondere habe ich auch noch alle Nut-type Hands in der Range, da der Fisch ja noch nach mir dran ist. Bleibt die Frage wie sinnvoll ein 3 Barrell Bluff ist und ob man den wirklich mit "no pair no draw" raushauen sollte oder wenn überhaupt, dann vielleicht doch lieber auf günstigere Turnkarten wie :club: s Kx usw.

      Ich glaube, hier kommen wir nicht wirklich um Equilab herum um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Teile meiner Range er mit 3 Barrells zum Folden bekommt.

      Und da sieht's echt schlecht aus:

      Flopcalling - Range:
      JJ-88,AQs,KQs,QJs,J9s+,T9s,97s+,AQo,KQo,QJo,JTo

      und wenn ich jetzt nur AQ+ zum SD bringe und sogar KQ folde, was ich ingame wohl nicht getan hätte, dann bringe ich von meiner Flopcalling Range 44% zum SD.

      (JTo, AdQh, AdQs, AhQd, AhQs, AsQd, AsQh, AcQd, AcQh, AcQs, AdQd, AhQh, AsQs, KdQd, KhQh, KsQs, 9d9h, 9d9c, 9h9c, 9d8d, 9c8c, 8d8s, 8d8c, 8s8c)

      Das heißt, selbst wenn ich KQ am Turn calle und River folde, kann er mich weder mit einer Turnbet noch Riverbet exploiten.

      :club: am Turn zu betten ist relativ Standard denk ich mit der added Equity und auch um überhaupt ne Bluffing Range zu haben, die aber nicht zu groß sein sollte, wenn "Villain eh nix foldet".

      Denke damit sind wir durch mit allem bis zum River und auch krabbenboy88 ist nur beizupflichten bei der Frage nach einer Overbet:

      Da auch über eine Overbet am Turn diskutiert wurde: findest du diesen Spot gut für eine Overbet?Imo ist das kein guter Spot, weil du selbst gesagt hast, dass du am Flop mit dem Fisch behind keine Raisingrange hast und demzufolge deine Range am Turn nicht capped ist.

      Die Begründung in bold ist in meinen Augen auch direkt druckreif. thx krabbenboy88!

      Und jetzt: DER RIVER

      Mein Gedanke ingame in dem Spot war, dass Alphee wohl Jx selber bettet, da er mich ja auch als Callingstation kennt und somit nahezu seine gesamte Range foldet, wenn er zu mir checkt.

      Was bspw. auch gegen Blackmember wody Sinn gemacht hätte:
      Was ich da calle? Praktisch nichts, außer wenn ich besondere reads habe.Ich bette hier alle Qx-2pairs (also Q8, Q9, QT) und stärker und c/f den Rest.

      Darum würde ich in dem Spot QJ und schlechter bluffen und darauf spekulieren, dass er Schlechteres eh foldet und zusätzlich noch KQ+, KK+ usw.

      Aber selbst gegen die Range ist ein Herocall mit AT schon dünn. Obach geben, länger leben: Wenn die Wahrscheinlichkeit besteht, dass Villain stärkere Hände blufft als die eigene, dann sollte man prinzipiell eher zum Folden tendieren.

      Das war dann auch so der Konsens der Diskussion. Danke und Drinks on me.
    • Benps
      Benps
      Bronze
      Dabei seit: 10.06.2011 Beiträge: 1.637
      Hey, ich finde die ATcc hand sehr interessant.

      Thoughts in BTN shoes on the river mit:
      1. 88
      2.aq
      3. t8s?

      Welche Haende wuerdet ihr checkback?
      Gedanke ueber alle haende betten?
    • Fox128
      Fox128
      Silber
      Dabei seit: 19.10.2007 Beiträge: 1.320
      Haha, der Typ da in der Bar der sich für mich ausgibt, lol <3

      Ich hab ja schon bei deinem video in den comments gesagt, dass ich was zu der Hand sagen will, leider bin ich noch nicht dazu gekommen, da ich die letzten Tage mit meinen NL200 shots beschäftig war :)

      Aber demnächst, versprochen!
    • KTU
      KTU
      HeadAdmin
      HeadAdmin
      Dabei seit: 24.01.2007 Beiträge: 6.231
      SUPER - NOTES

      Hier mal ein Konzept um eure Gegner besser zu analysieren. Bislang hab ich mir eigentlich immer nur kurze Notes im HM notiert, aber dabei ist mir aufgefallen, dass ich auf einen Spieler mit dem ich 3900 Hände zusammen gespielt hab nur eine nichtssagende Note und auch kein gutes Gefühl für den Spieler hatte. Bedenklich und Hilfe musste her. Hier mein neuer Vorschlag.



      In A kommt eine Beschreibung von Villains Gameplan und dabei vor allem Auffälligkeiten, damit nicht zu viel Redundanz mit dem PopUP Hud entsteht, was man ja eh immer anklickt.

      In B kommt das Kind - Herplatte - Verfahren zur Anwendung und man notiert da ingame wie Villain auf bestimmte Exploits reagiert und vor allem, wenn sich Hypothesen über seinen Gameplan nicht bewahrheiten.

      Ins Fenster C kommt dann unsere Ideen Sammlung gegen ihn und im besten Fall sogar ein richtiger Counter - Gameplan.

      In D kommen Beobachtungen, die man nciht so genau zuordenen kann. Also bspw sowas wie "3bettet KQs" gegen meine CO Range obwohl der Fisch im BB ist.

      Weiter kann man auch damit dann sein Spielverständnis verbessern, indem man Hände von Villain im Holdem Manager durchklickt und sich immer die Range zu seinen Aktionen überlegt. Hab das Gefühl dadurch ein besseres Gefühl für meine Gegner zu bekommen. Insbesondere für diese 22/18 Spieler, über die ich mir sonst selten den Kopf zerbreche.

      So sieht's dann ingame aus:



      Links ist der Ordner mit den Handouts zu den Gegnern und rechts sind die Jungs am Tisch. =)
    • Becks777
      Becks777
      Black
      Dabei seit: 04.03.2006 Beiträge: 7.727
      Find ich gut :s_thumbsup:
      Passiert mir auch mal, dass ich nen Villain am Tisch hab gegen den ich öfter spiele aber noch keine Note auf ihn habe...