pyschi

    • pyschi
      pyschi
      Silber
      Dabei seit: 09.09.2009 Beiträge: 970
      Hallo, ich hatte schon mal die erste Lektion angefangen, dann aber doch den Kurs abgebrochen, weil ich mich von einem Bonusangebot hab locken lassen und doch lieber weiter FL gespielt habe. Da ich nun grad etwas orientierungslos bin und das meiste Geld ausgezahlt habe, will ich nun mit der BSS und ganz viel Motivation endlich nocheinmal richtig durchstarten.

      Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?
      Ich spiele Poker, weil es die meiste Zeit einfach Spaß macht und es ein schönes Hobby ist. Es gibt einfach nicht viele Hobbys mit denen man nebenbei ein bisschen Geld verdienen kann. Aber im Vordergrund steht für mich schon der Spaß.

      Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?
      Meine größte schwäche ist sicher die Faulheit. Soll heißen, ich sitze lieber an den Tischen als mal die Theorie auf mich wirken zu lassen. Es gibt mal Phasen wo ich mich dann zu mehr Theorie motivieren kann, aber diese kommen wirklich selten vor.
      In schlechten Phasen habe ich dann auch einfach ein mieses Mindset. Ich halte mein Spiel dann für schlecht und das nimmt mir die Lust zu spielen. Dabei handelt es sich meistens einfach nur um Varianz und ich kann das nicht beeinflussen.

      Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?
      Tight spielen heißt, wir spielen nur ausgewählte und gute Hände, weil viele unserer Gegner viel zu loose spielen ist dies für uns profitabel. Eben weil viele Gegner zu loose spielen, spielen wir auch aggressiv. Wenn wir sie vor schwere Entscheidungen stellen mit unserer aggressivität, machen sie mehr Fehler und je mehr Fehler sie machen, umso profitabler ist das für uns, weil wir von den Fehlern unserer Gegner profitieren.
  • 10 Antworten
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Hi und willkommen im Kurs!
      Zu den HAusaufgaben gibt es ja noch nicht allzu viel zu sagen. Bei den angeführten Schwächen solltest du auf jeden Fall an deiner "Theorieabscheu" arbeiten, von nichts kommt nichts.

      Ab zu Lektion 2!
    • pyschi
      pyschi
      Silber
      Dabei seit: 09.09.2009 Beiträge: 970
      Original von CKWebsolutions
      Hi und willkommen im Kurs!
      Zu den HAusaufgaben gibt es ja noch nicht allzu viel zu sagen. Bei den angeführten Schwächen solltest du auf jeden Fall an deiner "Theorieabscheu" arbeiten, von nichts kommt nichts.

      Ab zu Lektion 2!
      Bin denke ich auf einen guten Weg was meine Theorieabscheu angeht :)
      Ich nutze den mir gebotenen Content, verarbeite ihn, verstehe ihn und wende diesen dann in der Praxis an. Poste und bewerte auch fleißig Hände im Forum. Ich muss es halt nur durchziehen :)


      Frage 1: An welchen Stellen würdest du anders spielen als vom BSS Starting Hands Chart empfohlen und warum? (Würdest du bestimmte Hände anders spielen? Hast du Schwierigkeiten mit bzw. Fragen zur Spielweise einer bestimmten Hand?)

      Ich würde in Steal/Resteal Situationen gegen den BU auch vom SB/BB mit QQ Preflop broke gehen, weil die Ranges hier dann ja doch schon etwas größer werden. Natürlich auch nur, wenn es sich hier nicht grad um eine totale Nit handelt die in dem Spot wirklich nur mit KK/AA broke geht.

      Mit 99-22 würde ich wenn jemand gelimpt hat, auf jedenfall nicht nur mitgehen, sondern versuchen den Limper zu isolieren. Angenommen es handelt sich bei Villian um einen ps.de BSS'ler, dann wird er hier oft auch Pockets limpen. Wir hätten dan Preflop die Initiative und können wenn Villian sein Set nicht getroffen hat, so gut wie immer den Pot ohne Gegenwehr mitnehmen.

      Allgemein würde ich auch wenn hinter mir viele tighte Spieler sitzen auch schon ab MP2 anfangen etwas looser zu openraisen. Also auch mit Händen wie AT-AQ oder den suited und offsuited Bildkarten. Aber auch wirklich nur, wenn hinter mir nur tighte Spieler sitzen oder aber Fische auf die ich eventuell schon reads habe und diese dann Postflop ausspielen könnte.

      Wo ich mir nun noch nicht wirklich Gedanken zu gemacht habe ist die Blindverteidigung. Denke man könnte da auch noch mit mehr Händen callen oder gar besser 3-betten um den raiser unter druck zu setzen. Aber vermutlich ist das schon etwas zu advanced und da sollte ich mir in ein paar Monaten Gedanken drüber machen :)

      Frage 2: Poste eine Hand, die dir vor dem Flop Schwierigkeiten bereitet hat.

      [NL 2] AJo Flopplay

      Muss dazu sagen, das es schwer ist eine Hand zu finden die Preflop Probleme macht. Ich habe ja mein SHC, welches mich sehr gut an die Hand nimmt und ja im Prinzip erstmal die schweren Entscheidungen von mir fernhält.

      Frage 3: Welche Equity besitzt du mit AKo gegen die Top-5%-Range, d.h. 88+, AJs+, KQs, AKo?


             Equity     Win     Tie
      MP3    46.30%  37.89%   8.42% { AKo }
      CO     53.70%  45.28%   8.42% { 88+, AJs+, KQs, AKo }


      Antwort ist also 46,30%.
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Interessant, wie die unterschiedlichen Versionen von Equilator/Equilab unterschiedliche Ergebnisse produzieren, meine Version kommt auf 46,32% :)
      Aber egal, kann als richtig gewertet werden.

      Zu den Abweichungen: Sieht super aus, deine Gedankengänge gehen schon in die richtige Richtung. Wenn du die gegnerischen Ranges einschätzen kannst, kannst du natürlich bei tighten Gegnern mehr stealen und gegen Steals an sich sogar mit jedem PP defenden.
      Das Selbe gilt für die Blind Defense. Callen solltest du dort nie, es gibt nur Raise oder Fold. Aber es zählt genau das Selbe wie bei den Resteals (Blind Defense ist ja auch nur eine Resteal-Variante).

      Weiter so, viel Spaß bei Lektion 3!
    • pyschi
      pyschi
      Silber
      Dabei seit: 09.09.2009 Beiträge: 970
      Frage 0: Downloade und installiere das Equilab.
      Hatte ich ja schon bei der letzten Hausaufgabe genutzt, bekomm ich nun einen Bonuspunkt :]

      Frage 1: Du hältst KQ. Welche Equity hast du vor dem Flop gegen 33? Wie ändert sich deine Equity auf diesem Flop: J53?

      Preflop:

             Equity     Win     Tie
      MP1    50.60%  50.20%   0.39% { KsQs }
      MP2    49.40%  49.01%   0.39% { 33 }


      Flop:

      Board: 5:diamond: J:spade: 3:spade:
             Equity     Win     Tie
      MP1    26.45%  26.45%   0.00% { KsQs }
      MP2    73.55%  73.55%   0.00% { 33 }



      Frage 2: Wie würdest du in der folgenden Hand agieren?

      Ich würde hier am Turn callen, weil...

      • ich hier auf die Nutz drawe. Ich kann mir hier sicherlich nicht dievollen 9 Outs geben, weil Villian hier wohl eher eine Straße oder evtl auch ein Set hält. Ich tendiere wegen seinem Preflop Call hier aber eher zum Set. Nun ist die Frage wieviele Outs ich hier discounten muss. 6 :club: 3 :club: könnten Villian zum Full House improven wenn er hier ein Set hält. Ich würde mir hier also so 6-7 Outs geben.
      • nach Odds und Outs bräuchte ich hier Pot Odds von 7:1, wenn ich nun von 6 Outs ausgehe. Ich bekomme hier aber nur 4:1. Aber wenn Villian hier tatsächlich ein Set hält, wird er am River sicherlich noch einen Teil seines Stacks investieren. Ich bin OOP und wenn ich improve, weiß ich nun nicht ob er dann auch tatsächlich den River nocheinmal bettet. weil das Board dann ja vollkommen drawlastig ist. Aber angenommen er bettet hier den River erneut, würde ich die implied Odds bekommen.
      • Meine Argumente haben mich nun etwas zum Zweifeln gebracht. Wir sind OOP, das Board ist sehr drawlastig, Villians Range deutet sehr stark auf ein Set hin, nur wenn er 44 hält, hätte er halt die Straight. Aber aus rein mathematischer Sicht sehe ich hier halt einen call. Ich bekomme einfach die Odds dafür.


      Frage 3: Hast du Fragen zum Spiel nach dem Flop? Poste eine Hand und lass sie von anderen Mitgliedern und unseren Coaches bewerten.

      [NL 2] KJo Postflop
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Hi, die erste und dritte Frage ist okay.

      Bei Frage 2 ist deine Antwort von Grundsatzher auch okay, aber wie kommst du hier auf 6 Outs? Welche Discountest du hier und warum?
    • pyschi
      pyschi
      Silber
      Dabei seit: 09.09.2009 Beiträge: 970
      Ich nehme hier an das der BU nach SHC spielt und da kommt bei ihm nur eine Range von JJ-22 in Frage und er callt Preflop auf Setvalue. Da keine Stats zum BB vorhanden sind, er aber eine eher fischige Stacksize hat, könnte die Callingrange vom BU auch noch weiter sein, aber ohne diese Info gehe ich halt von der Standardrange aus.

      Das heißt ich habe erstmal 9 Outs:
      K :club: Q :club: T :club: 9 :club: 8 :club: 7 :club: 6 :club: 4 :club: 3 :club:

      Discounten muss ich hier auf jedenfall
      6 :club: 3 :club:
      Weil der BU, wenn er hier das Set hat mich mit einem FH oder gar Quads beat hat.

      In 3 von 6 Kombos von 4ern hat er halt auch die 4 :club: mit drin. Darum fand ich es zu optimistisch mir hier wirklich 7 Outs zu geben und habe es auf 6 reduziert.
      Ich lasse da gerne mit mir verhandeln und erhöhe nach dieser Überlegung auf 6,5 Outs die ich am Turn für den call habe.
    • pyschi
      pyschi
      Silber
      Dabei seit: 09.09.2009 Beiträge: 970


      Muss mein mieses Spiel hier von gestern mal festhalten. Ziemlich schlecht gespielt, massig unnötige calls mit schlechten Händen. Bei meiner Sessionreview kam nun raus, das mich diese unnötigen calls gute 673bb gekostet haben. Dumme calls die ich die Tage davor nicht gemacht habe.

      Kleine Strafe für mich, diesen miesen Tag öffentlich zu machen :)
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      OK, du brauchst hier definitiv nicht beide (3 und 6) gefährlichen :club: Karten discounten. Die Sets sind ja nur ein Teil der Range. Hier reicht es, wenn du ein Out abziehst, das deckt die Sets ab und lässt Luft für alle Hände, die eben kein Set sind.
      Die 4 :club: darfst du auf keinen Fall discounten. Wir versuchen nicht zu erraten, ob der Gegner eines unserer Outs in der Hand hat.
      Und wenn du die von dir erwähnte Range annimmst (22-JJ), ist 44 nur ein ganz kleiner Teil davon. Spielt also keine Rolle.
      Du kannst in diesem Beispiel somit von 8 sauberen Outs ausgehen. Das Ganze soll ja nur ein Anhalt sein und nicht wissenschaftlich belegt werden.

      Damit kannst du die Lektion dann auch abhaken.
    • pyschi
      pyschi
      Silber
      Dabei seit: 09.09.2009 Beiträge: 970
      Original von CKWebsolutions
      OK, du brauchst hier definitiv nicht beide (3 und 6) gefährlichen :club: Karten discounten. Die Sets sind ja nur ein Teil der Range. Hier reicht es, wenn du ein Out abziehst, das deckt die Sets ab und lässt Luft für alle Hände, die eben kein Set sind.
      Die 4 :club: darfst du auf keinen Fall discounten. Wir versuchen nicht zu erraten, ob der Gegner eines unserer Outs in der Hand hat.
      Und wenn du die von dir erwähnte Range annimmst (22-JJ), ist 44 nur ein ganz kleiner Teil davon. Spielt also keine Rolle.
      Du kannst in diesem Beispiel somit von 8 sauberen Outs ausgehen. Das Ganze soll ja nur ein Anhalt sein und nicht wissenschaftlich belegt werden.

      Damit kannst du die Lektion dann auch abhaken.
      Ich kann hier aber nicht annehmen das seine Range mehr beinhaltet als Sets. Wenn ich mir das SHC anschaue, dürfte er hier nicht mehr als Pockets callen. Aber wenn ich natürlich annehme das er auch mit anderen Händen noch callt, verstehe ich deine Antwort natürlich.
      Was beinhaltet seine Range denn hier noch ausser den Pockets?

      Lektion 4

      Frage 1: Poste eine Hand in unseren Handbewertungsforen, in der du postflop die Initiative hast.

      [NL 2] KK Postflop

      Frage 2: Bewerte eine Hand, die von einem anderen Mitglied gepostet wurde.

      QQ vs. Nit

      Frage 3: Du stehst am Flop mit KQ. Auf dem Board liegt J, 9,8 und dein Gegner hält 77. Welche Equity besitzt du in diesem Spot?


      Board: 8:heart: J:spade: 9:club:
             Equity     Win     Tie
      CO     41.41%  41.41%   0.00% { KsQd }
      BU     58.59%  58.59%   0.00% { 7h7c }
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Du hast Recht, die Range beinhaltet wenn das ein SHC-Spieler ist Pockets.
      Aber wer sagt, dass BU ein SHC-Spieler ist? Wir haben weder Stats noch sonstige Reads. Kann auch ein ganz gewöhnlicher Random-NL2-Fisch sein.
      Und selbst wenn wir hier nur von PP ausgehen - dann haben wir zumindest 44 drin, eventuell 77 für einen aggressiv gespielten Gutshot oder kleine Overpairs (88, 99, TT), die am Flop misplayed sind. Vielleicht wär sogar noch AA/KK möglich, auch wenn das Flopplay dann relativ sinnfrei war.
      Wir gehen somit von einer Range aus, die in etwa aus 22-TT bestehen könnte.
      22, 33, 55 und 66 kosten uns jeweils 2 Outs, 44, 77, 88, 99, TT kosten uns 0 Outs.
      Beide Teile sind etwa 50%, deshalb ziehen wir auch nur 50% der "schlechten" Outs ab.

      Lektion 4 ist soweit in Ordnung, weiter zur fünften!