fuxxx77

    • fuxxx77
      fuxxx77
      Bronze
      Dabei seit: 07.02.2012 Beiträge: 2
      Hallo!

      Ich bin aus Wien, 25 Jahre, und spiele jetzt etwas über ein Jahr online. Ich betreibe das nur als Hobby, also 3-5 Abende in der Woche das eine oder andere Stündchen. Die Regeln kannte ich aus den Homegameabenden bei uns in der Studentenbude, welche aber mehr Vorwand zum Treffen und Saufen waren, als pokertechnisch höheren Anspruch zu haben.

      Das Spiel machte Spass, also einmal so mal 100 Euro auf so eine Onlineplattform eingezahlt, und an die NL10SH Tische gesetzt. Es lief vom ersten Tag an eigentlich sehr gut, die Bankroll ist stetig gewachsen. So wurden sehr schnell immer mehr Tische hinzugefügt, bis ich mich in meiner Komfortzone bei 8 Tischen NL10SH gefunden habe.
      Gleich zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass Ich die Tische recht gut beherrsche. Was habe ich logischerweise gemacht? Richtig, ich bin aufgestiegen. Auf NL20SH bin ich dann gleich einmal abgewatscht worden, also wieder runter auf NL10SH. Dort liefs wieder hübsch, also hab ich es mal bleiben lassen mit dem NL20SH spielen.

      Das ganze ging dann ein paar mal so. Ich kann nicht verstehen, warum der Umstieg von NL10 auf NL20 für mich so hart ist. Das Problem ist, dass ich nicht Theorie lernen wollte. Ja, ich kann Outs/Odds berechnen, bin Preflop wohl net so schlecht, habe bissl Ahnung von 3bet Pots, Steal/Resteal, aber dann hörts aber auch schon auf. Vorgenommen habe ich es mir sooft, habe von einem guten Freund, (NL200+ Spieler) das Buch "The Poker Blueprint" bekommen, mit dem Tipp ich soll es mal durchackern.
      Pokertracker hab ich auch, spiele auch mit Stats, aber benutze eigentlich nur "vpip/pfr, 3bet, foldto3bet"....

      Angefangen mit dem Buch habe ich gefühlte 20 mal, aber richtig gelernt habe ich nie, mit der "Ausrede", dass für mich Pokern ja Ausgleich zum Studium ist, da muss ich schon genug lernen. Genauso wollte ich die Videoserie "crushingNL50" durcharbeiten, gemacht hab ichs nie.

      So, hab ich aber entgültig die lust am NL10SH autopiloten verloren und nun überliste ich mich aber selbst mit diesem Thread, bzw mit dem NL-Anfängerkurs. Zuerst dachte ich, dass das nichts für mich ist, denn ich spiele ja schon über ein Jahr, und crushe auch ein Limit, aber Fakt ist, dass ich NL20 nicht beate, und somit muss ich massig schlimme leaks haben..

      mein Graph NL10SH (Beginn Onlinepoker Anfang 2011 - now in EURO)


      mein Graph NL20SH (Beginn Onlinepoker Anfang 2011 - now in EURO):




      JAAAA, samplesize etc, aber ich fühle mich einfach unwohl. Ich verlange auch keine winrate von über 10bb/100 wie ich sie auf NL10SH autopilote, aber ich komme jede Session zig mal in Situationen, die ich aus dem NL10SH Spiel überhaupt nicht kenne, und stehe dann da wie die Kuh wenns blitzt, und habe keine Ahnung wie ich die Hand am besten fertigspiele. Ausserdem spiele ich bei den NL20 Sessions nur halb so viele Tische, also 4.


      Bin gespannt, wieviele haarsträubende leaks ich finde, stay tuned..


      LEKTION 1:

      Frage 1:
      Aus welchen Gründen spielst du Poker?
      Wie erwähnt, war Poker für mich nie mehr als eine nette Abwechslung vom typischen Couching vor dem Fernseher am Abend, mit dem netten Nebeneffekt, dass man vielleicht noch den einen oder anderen Cent erspielt. Hiermit stelle ich mich aber einer Herausforderung zumindest das nächste Limit zu schlagen, weil das Autopiloten, und läuft es noch so gut, einfach keinen Spass mehr macht. Wenn ich das wieder aufgebe, und ich in 6 Monaten immer noch NL10 grinde, dürft ihr mich erschiessen...


      Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?
      Die grösste Schwäche ist wie gesagt, dass ich schlicht zu faul war Theorie zu lernen. Ich habe von Anfang an NL10 gut geschlagen. Damit war ich erstmals zufrieden, und habe mir jetzt damit wohl viele schlechte moves angeignet, die in höheren Limits den Unterschied ausmachen.

      Ja, und tilten tu ich natürlich auch gerne. Ich spring und fluche nicht herum, auch meine Maus hat noch jede Session überlebt, aber nach einem Suckout sind in den nächsten 2 Minuten gewiss 85% der Hände richtig schlecht gespielt...


      Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?
      Tight-Aggressive Spieler spielen nur ausgewählte Hände sowohl pre- als auch postflop aggressiv, jedoch nicht blind, also mit vordefiniertem "Plan".


      habe die ehre
      fuxxx77
  • 1 Antwort
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Hallo und willkommen im Kurs!

      Der NL10-Graph ist ja schon sehr ansehnlich! Wundert mich jetzt ein bisschen, dass NL20 so abartig davon abweicht. Das könnte aber auch gut ein Downswing gewesen sein.
      Ob dir der Kurs weiterhelfen kann weiß ich nicht, da die Inhalte sich größtenteils (bis auf Lektion 7) auf Fullring beziehen. Wenn du mit den Odds & Outs schon gut zurechtkommst, wird hier nicht mehr viel Neues auf dich zukommen. Aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

      Weiterhin viel Erfolg und ab zu Lektion 2!