Ein Start-up ensteht ... update seite 9

    • zeegro
      zeegro
      Black
      Dabei seit: 28.10.2006 Beiträge: 7.980
      Hey Folks !

      Es kursieren mal wieder viele Dinge in meinem Kopf und ich suche immer noch Leuten, denen es genauso geht.

      Momentan habe ich Lernphase und sitze dementsprechend oft in der Bibliothek. Wenn ich da so durch die Gegend schaue, sehe ich soviel Leute, die alle das Gleiche lernen. Es missfällt mir irgendwie wenn ich daran denke nach dem Studium wieder den ganz normalen Weg zu gehen.
      Ich habe das Gefühl die Leute sitzen da, lernen und denken das ist wichtig. Aber imo ist das total für die Katz. Haben alle da das Lebensziel Geld zu verdienen? Wollen sie vllt was mit ihren Jurastudium bewegen (lol)?

      Anfangs bin ich angefangen zu studieren um etwas in der Hinterhand zu haben und dazu fand ich das Fach einfach spannend. Es läuft auch toll und macht mir relativ viel Spaß aber mein Lebensziel war eigentlich immer noch 1x aufs Ganze zu sehen und ein Unternehmen o.ä. versuchen zu gründen. Mir ist aber klar, dass ich bei einer guten Idee und Umsetzung mein Studium nie brauchen werde. Und da komme ich jedes mal wieder an den Punkt warum ich meine Zeit damit "verschwende" zu lernen um den vorgeschriebenen Bahnen zu folgen.

      Versteht mich bitte nicht falsch und denkt, dass ich denke es sei total einfach irgendwas aufzuziehen oder das es jeder schaffen kann. Ich will lediglich sagen, dass man es sicherlich nicht so nebenbei schafft weil man sich gedanklich einfach in sowas nicht direkt reinsteigert.
      Es existiert bei mir sozusagen ein kleiner Widerspruch zwischen Lebensziel und dem was ich tue. Als ich damals meine Ausbildung wegen Poker abgebrochen habe, fühlte sich das genau richtig an aber Poker ist einfach auch nicht die Lebenserfüllung, die ich suche.

      Es ist auch nicht einfach die Worte dafür zu finden was ich denke aber vllt findet sich der ein oder andere wieder und hat mal Lust auf ein Gespräch.

      just my 2 thoughts
  • 291 Antworten
    • Outbreaker5832
      Outbreaker5832
      Bronze
      Dabei seit: 03.10.2008 Beiträge: 8.339
      Hey,

      ich kann das unterschreiben. In letzter Zeit denke ich auch immer mehr darüber nach, ob ich mit den Dingen die ich mache wirklich glücklich bin. Ob ich nicht den falschen Weg eingeschlagen habe usw.

      Ich denke die Gedanken sind wichtig um sich selbst kennen zu lernen und herauszufinden was man im Leben WIRKLICH will oder besser gesagt: Wie man am liebsten wäre.

      Der nächste Schritt ist dann daran zu arbeiten.

      Sry ist gerade ein bisschen wirr...
    • romanoquai
      romanoquai
      Bronze
      Dabei seit: 19.07.2007 Beiträge: 428
      Ich habe auch ziemlich lange in so einer Situation festgesteckt, bzw stecke immer noch in Ihr drin. Hab damals nach dem Abi direkt mit einem Studium angefangen, habe mich nur eingeschrieben damit meine Eltern Ruhe geben. Danach eigene Wohnung gehabt, mich für ein anderes Studium eingeschrieben, ne Freundin zugelegt und das Leben erstmal genoßen und alles andere schleifen lassen. Hab auch in der Zeit mit dem Poker angefangen. Ende der Geschichte war, dass ich mich mit dem Studium komplett verrant habe und mich für ein anderes Studium entschieden hab. Mit der Freundin war immer zwischendurch schluß, aber mit dem Pokern liefs richtig gut. Dann kamen aber Sorgen auf, die mir durch meine nähere Umgebung (Freunde, Familie) eingetrichtert wurden (Mach dein Studium.... Pokern ist zu unsicher... usw usf). Mittlerweile nehme ich mein Studium ernster und versuche in einem Jahr den Bachelor zu machen (bin 26), aber denke dass ich nicht später fähig dazu bin in einem 0815 Job zu arbeiten.
      Wie Outbreak schon gesagt hat, das Wichtigste ist dass man mit seiner Entscheidung zufrieden ist und voll dahinter steht und sich nicht durch die Zwänge der Gesellschaft in eine Richtung/Lebensweise drängen lässt, die man später bereut.
      PS: ein Studium bildet dich nicht nur in einer Wissenssparte weiter, sondern stärkt auch deine Charakterlichen Züge und erweiter deinen Horizont, also zieh es durch und mach später trotzdem dein Ding...
      GL dabei
    • zeegro
      zeegro
      Black
      Dabei seit: 28.10.2006 Beiträge: 7.980
      es soll hier nicht um Poker oder Studium gehen, für Poker habe ich mich schon mal entschieden und bereue es nicht, genauso wenig wie ich bereue ein Studium angefangen zu haben.
      Man lernt idT einige Dinge was das Leben angeht und es tut gut Leute um sich zu haben, die größtenteils ganz cool sind.

      Dennoch stelle ich in Gesprächen etc immer mehr fest wie sich dieses Poker-EV-denken in mich eingebrannt hat und wie "merkwürdig" die Sicht der Anderen auf das Leben ist. (selektive Wahrnehmung obv)

      Ich wollte eigentlich immer was reißen im Leben oder was schaffen, was andere vllt nicht machen oder sich nicht trauen diesen Schritt zu gehen.
      Blockt mich aber ein Studium o.ä. Beschäftigungen in Bezug auf den Gedanken?!

      Die Meisten Ideen, die ich habe, sind webbasiert und erfordern daher nicht so sehr viel Kapital und Arbeit ABER ne Menge Knowhow im Bereich WEB und damit kann ich nicht aufwarten. Das ist auch die Tatsache warum ich nicht weiß ob es das oder die Arbeit durch das Studium ist, was mich davon abhält irgendwas zu versuchen..
    • Tezet
      Tezet
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2006 Beiträge: 2.428
      Dann studierst du vielleicht aus den falschen Motiven. Um Geld zu verdienen? Ja, sicher, das ist ein Grund. Aber nicht der Finale. Geld führt zumindest dazu, dass ich und meine Familie später ein wenig sorgenfreier Leben können, zumindest in dem Rahmen, dass wir nicht vor jedem auswärtigen Essen, jedem Buchkauf und jedem neuen Kleidungsstück erstmal durchrechnen müssen, ob wir uns das auch wirklich leisten können, ohne die wichtigen Rechnungen zu vernachlässigen.

      Ich studiere aber auch, weil mich der Stoff sehr interessiert und weil es mir Spaß macht mit diesem Stoff umzugehen. Im Übrigen halte ich es nir für verkehrt, sich Wissen anzueignen. Zumindest verschwendete Zeit ist das in meinen Augen nicht.

      Wenn du später unternehmerisch tätig sein willst, dann wäre es sinnvoll etwas zu studieren, was dem späteren Unternehmen dienlich ist. Sonst ists zumindest in diesem Punkt verfehlt.
    • eplc
      eplc
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2005 Beiträge: 8.667
      Was genau erhoffst du dir denn überhaupt von deinem Studium?
      Imho ist Jura die denkbar schlechteste Wahl, wenn du kein echtes Ziel dabei vor Augen hast. Dafür scheitern zu viele auf dem Weg zum/im Examen. Im schlimmsten Fall wirfst du gut 8 Jahre damit weg.
    • romanoquai
      romanoquai
      Bronze
      Dabei seit: 19.07.2007 Beiträge: 428
      Was reissen... und Etwas einzigartiges bewirken... will jeder halbwegs strebsamer Mensch. Aber nur 1% versucht es wirklich, weil die anderen zu viel Angst vor Versagen haben und Ihr momentan "geordnetes" und "gradliniges" Leben nicht umkrempeln wollen. Du als Student, der finanziell wahrscheinlich unabhängig ist, hast die Zeit und die Möglichkeit, deine Ziele anzugreifen. Beleg doch einfach einen Kurs an deiner Uni was Webdesign angeht.
      Man muss einfach nur irgendwo anfangen, hab auch seit geraumer Zeit eine Idee, aber bisher einfach nicht die Motivation gehabt Sie näher zu umreißen und umzusetzen, weil ich tief drinnen Angst habe, dass Sie vielleicht nicht funktionieren könnte und meine ganzen "Vorstellungen und Träume" von der Idee zunichte machen würde. Deshalb zöger Ich es immer noch hinaus, damit mir zumindest meine Wunschvorstellung bleibt (traurig aber wahr)
    • zeegro
      zeegro
      Black
      Dabei seit: 28.10.2006 Beiträge: 7.980
      Ich studiere schon weil mich Jura interessiert aber mal ehrlich: die wenigstens Jura (gerade Jura) Studenten haben doch einen Plan was sie später damit machen wollen weil es einfach so ein langer Weg ist.

      Ich halte es auch nicht für verkehrt sich Wissen anzueignen und es macht mir - wie gesagt - auch Spaß und läuft ganz gut.

      Die Frage ist nur wann man wie diesen Lebensschritt macht. Ich studiere nun gerade nicht weil ich weiß ich will unbedingt Anwalt werden (obwohl ich mit Sicherheit Lust dazu habe) sondern weil es eine Sicherheit bietet falls man irgendwann mit einem Projekt scheitern sollte.

      Deshalb weiß ich nicht was ich mir von meinem Studium erhoffe ausser das geschriebene aber ich weiß was ich mir von meinem Leben erhoffe: irgendwas zu gründen, was möglichst sinnvoll ist.
    • PdaKing
      PdaKing
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2007 Beiträge: 1.300
      HI,
      also ich finde es wichtig im leben immer wieder zu überprüfen ob die dinge die man tut einem auch wirklich spaß machen. Solange man keine finanziellen sorgen bzw. verpflichtungen wie familie etc hat kann man ja sein leben recht schnell umkrempeln.

      Ich studier jetzt seit einiger Zeit Statistik und bin damit total zu frieden, dass merke ich vorallem auch daran das ich garkeine lust mehr habe im moment poker zu spielen :D Das Studium macht mir einfach soviel spaß das ich mich echt gerne mit dem Stoff beschäftige. Bei meinem Bachelor Studium war das anders, es hat mir zwar auch spaß gemacht aber ich hab einfach immer nur das nötigste gelernt mehr nicht.

      Und auch wenn ich an meine Zukunftsausichten bzgl Job denke bin ich jetzt deutlich besser gelaunt :) Ich würde mich nämlich auch gerne Selbständig machen weil ich keine lust auf das "normale" Arbeitsleben habe. Und dabei bin ich mir bewusst was es bedeutet selbständig zu sein, und das es nicht weniger arbeit ist. Mir geht es aber primär darum ob das was ich mache mir spaß macht und wenn es dies tut bin ich auch bereit dafür viel zu machen.

      Mein Kumpel sagt immer "Ich arbeite um zu leben"und nicht "Ich lebe um zu Arbeiten". Ich finde aber beide alternativen bescheuert weil "ich arbeite um zu leben " impliziert ja auch irgendwie das die arbeit nicht das "richtige" ist.

      Naja kein plan ob dir das hilft waren einfach meine gedanken :)
    • zeegro
      zeegro
      Black
      Dabei seit: 28.10.2006 Beiträge: 7.980
      Original von eplc
      Was genau erhoffst du dir denn überhaupt von deinem Studium?
      Imho ist Jura die denkbar schlechteste Wahl, wenn du kein echtes Ziel dabei vor Augen hast. Dafür scheitern zu viele auf dem Weg zum/im Examen. Im schlimmsten Fall wirfst du gut 8 Jahre damit weg.
      weiß ja nicht wie das bei dir ist aber ich habe das Gefühl, dass gerade Rechtswissenschaft einen Müllhalte dummer Leute ist, die sonst nichts können und dann versuchen da gerade so ihren Abschluss zu schaffen und später auch nichts reißen werden.

      Ich habe wirklich selten soviel Dummheit auf einem Haufen gesehen und kann mir nicht vorstellen, dass auch nur 10% von meinen Kommilitonen (in etwa der Satz, der beim 1 Versuch die Zwischenprüfung geschafft hat) weiß was er später wirklich machen will. Dazu kommt auch noch das schlechte Auftreten/Selbstbewusstsein was die meisten an den Tag legen. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass es im Examen anders ist.
    • PdaKing
      PdaKing
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2007 Beiträge: 1.300
      Original von zeegro


      Die Frage ist nur wann man wie diesen Lebensschritt macht. Ich studiere nun gerade nicht weil ich weiß ich will unbedingt Anwalt werden (obwohl ich mit Sicherheit Lust dazu habe) sondern weil es eine Sicherheit bietet falls man irgendwann mit einem Projekt scheitern sollte.

      Warum studierst du nicht einfach etwas was dir bei deinem projekt hilfreich seien könnte? Oder gibt es da nichts...also ich studier halt statistik und würde gern selbständig als statistiker arbeiten...
    • zeegro
      zeegro
      Black
      Dabei seit: 28.10.2006 Beiträge: 7.980
      aufgefallen ist mir auch, dass man mit ganz vielen Leuten einfach nicht über sowas reden kann weil sie dann sagen es sei total unrealistisch und das man erstmal alles machen muss was auf dem Studienplan steht etc etc etc etc ..
    • zeegro
      zeegro
      Black
      Dabei seit: 28.10.2006 Beiträge: 7.980
      Original von PdaKing
      Original von zeegro


      Die Frage ist nur wann man wie diesen Lebensschritt macht. Ich studiere nun gerade nicht weil ich weiß ich will unbedingt Anwalt werden (obwohl ich mit Sicherheit Lust dazu habe) sondern weil es eine Sicherheit bietet falls man irgendwann mit einem Projekt scheitern sollte.

      Warum studierst du nicht einfach etwas was dir bei deinem projekt hilfreich seien könnte? Oder gibt es da nichts...also ich studier halt statistik und würde gern selbständig als statistiker arbeiten...
      1. gibt es kein konkretes Projekt
      2. mag ich Jura sehr gerne
      3. glaube ich nicht, dass es eine riesige tragende Rolle spielt was man studiert hat wenn man ne sinnvolle Idee umsetzen will weil ich wichtige Entscheidungen (bei denen es um Geld geht) weder als Jurist selbst für meine Firma entscheide (sondern lasse fachspezialisten ran) noch als Mathematiker - es sei denn ich habe gerade ne Idee in dem speziellen Berufsfeld aber darum geht's mir nicht.
    • Outbreaker5832
      Outbreaker5832
      Bronze
      Dabei seit: 03.10.2008 Beiträge: 8.339
      Original von zeegro
      aufgefallen ist mir auch, dass man mit ganz vielen Leuten einfach nicht über sowas reden kann weil sie dann sagen es sei total unrealistisch und das man erstmal alles machen muss was auf dem Studienplan steht etc etc etc etc ..
      Tja das ist insgesamt ein Problem. Ich denke was wir (mehr oder weniger) machen ist einfach einen Lebenssinn zu finden und das ist nicht einfach. Viele Menschen streben aber nicht nach mehr oder sind mit ihrem aktuellen Leben zufrieden. Du obv nicht.

      Und genau das ist der Knackpunkt. Es geht dir weniger ums Studium, sondern um dein Leben allgemein.
    • philwen
      philwen
      Bronze
      Dabei seit: 13.05.2007 Beiträge: 5.601
      was hindert dich daran einfach deine idee neben dem studium (wenn nicht gerade prüfungszeit ist ;) ) umzusetzen?
    • zeegro
      zeegro
      Black
      Dabei seit: 28.10.2006 Beiträge: 7.980
      Original von philwen
      was hindert dich daran einfach deine idee neben dem studium (wenn nicht gerade prüfungszeit ist ;) ) umzusetzen?
      eigentlich garnichts, dann steht aber wieder die Anfangsfrage im Raum^^
      Denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich weiterstudiere wenn es anfängt zu laufen.
    • sTaTermi
      sTaTermi
      Bronze
      Dabei seit: 13.11.2009 Beiträge: 1.011
      Original von zeegro
      aufgefallen ist mir auch, dass man mit ganz vielen Leuten einfach nicht über sowas reden kann weil sie dann sagen es sei total unrealistisch und das man erstmal alles machen muss was auf dem Studienplan steht etc etc etc etc ..
      Hmm also so unrecht haben diejenigen ja nicht. Gibt ja auch welche, die neben dem Studium schon versuchen sich selbstständig zu machen etc. aber du hast ja im Prinzip erstmal nur die Möglichkeit dein Studium durchzuziehen.

      Den Drang etwas zu erreichen, selbstständig machen etc. ist ja an sich positiv, nur fehlt dazu entweder Wissen, Erfahrung, Talent oder ein genialer Einfall.
      Wissen muss man sich aneigenen, Erfahrung muss man sammeln, Talent muss man besitzen (und vorallem erkennen) und auf den genialen Einfall sollte man sicherlich nicht warten.

      Von daher ist es sicherlich sinvoll sich erstmal mit den beiden ersten Punkten zu beschäftigen und diese Stellt das Studium im Prinzip dar, nebenher kann man sich ja viel Gedanken über Ziele machen d.h. was will ich später machen/erreichen und wie sieht mein Plan aus, damit ich zu diesem Ziel gelang?

      Da muss man einfach über den Uni-Teller hinausblicken und sich die Realität anschauen, was vorallem in der Lernphase auf Klausuren halt etwas ungünstig kommt ^^
    • Adstriker87
      Adstriker87
      Bronze
      Dabei seit: 04.01.2007 Beiträge: 4.848
      frage ist halt, ob man in der situation mit den plänen tatsächlich jura studieren sollte, was ja nun mit studium (mind 4-5 Jahre) und Ref (1,5 - 2 Jahre) doch recht lange dauert. da scheint mir doch son kurzer bachelor ehrlich gesagt viel besser geeignet. nen abschluss hast dann, aber du gehst nicht die gefahr ein, dass du am ende nach 4-5 jahren merkst, dass das studium nix ist und dann ohne irgendwas dastehst.

      bzgl. der leute: ja, es gibt im jurastudium viele vollidioten, aber schau dich halt mal um. gibt auch nette + fähige leute ;)
    • zeegro
      zeegro
      Black
      Dabei seit: 28.10.2006 Beiträge: 7.980
      Original von sTaTermi
      Original von zeegro
      aufgefallen ist mir auch, dass man mit ganz vielen Leuten einfach nicht über sowas reden kann weil sie dann sagen es sei total unrealistisch und das man erstmal alles machen muss was auf dem Studienplan steht etc etc etc etc ..
      Hmm also so unrecht haben diejenigen ja nicht. Gibt ja auch welche, die neben dem Studium schon versuchen sich selbstständig zu machen etc. aber du hast ja im Prinzip erstmal nur die Möglichkeit dein Studium durchzuziehen.

      Den Drang etwas zu erreichen, selbstständig machen etc. ist ja an sich positiv, nur fehlt dazu entweder Wissen, Erfahrung, Talent oder ein genialer Einfall.
      Wissen muss man sich aneigenen, Erfahrung muss man sammeln, Talent muss man besitzen (und vorallem erkennen) und auf den genialen Einfall sollte man sicherlich nicht warten.

      Von daher ist es sicherlich sinvoll sich erstmal mit den beiden ersten Punkten zu beschäftigen und diese Stellt das Studium im Prinzip dar, nebenher kann man sich ja viel Gedanken über Ziele machen d.h. was will ich später machen/erreichen und wie sieht mein Plan aus, damit ich zu diesem Ziel gelang?

      Da muss man einfach über den Uni-Teller hinausblicken und sich die Realität anschauen, was vorallem in der Lernphase auf Klausuren halt etwas ungünstig kommt ^^
      sehr guter Post, danke.

      Das sortiert mich schon mal ein wenig.
      Es kommt halt in der Lernphase weil man da sitzt und teilweise so stupide Sachen lernt, die stark an die Richtlinien der Schule anknüpfen (sprich man braucht es nie mehr) und dazu sitzen da noch soviele Idioten und man gehört einfach erstmal dazu (es gibt auch genug coole intelligente Leute da, so will ich das nicht meinen).

      Perfekt wäre natürlich sich in der freien Zeit mit seinen Ideen zu beschäftigen (anstatt Poker zb) und dieses Beschäftigen als Investment von Zeit und (nicht gewonnenem) Geld zu sehen, wovon man vllt später die Früchte erntet. Das erscheint mir bisher am sinnvollsten und fühlt sich auch gedanklich viel geradliniger an als das was ich bisher immer denke ^^
    • zeegro
      zeegro
      Black
      Dabei seit: 28.10.2006 Beiträge: 7.980
      Original von Adstriker87
      frage ist halt, ob man in der situation mit den plänen tatsächlich jura studieren sollte, was ja nun mit studium (mind 4-5 Jahre) und Ref (1,5 - 2 Jahre) doch recht lange dauert. da scheint mir doch son kurzer bachelor ehrlich gesagt viel besser geeignet. nen abschluss hast dann, aber du gehst nicht die gefahr ein, dass du am ende nach 4-5 jahren merkst, dass das studium nix ist und dann ohne irgendwas dastehst.

      bzgl. der leute: ja, es gibt im jurastudium viele vollidioten, aber schau dich halt mal um. gibt auch nette + fähige leute ;)
      ! keine Frage: es gibt super coole Leute da, die allesamt was auf dem Kasten haben und mir viel beigebracht haben aber unterm Strich laufen 60-70% Leute bei uns rum, die es nichtmal schaffen die Grundzüge zu verstehen.