OOP größer 3betten und UTG größer Openraisen

    • Rieg0r
      Rieg0r
      Bronze
      Dabei seit: 24.12.2009 Beiträge: 264
      Habe jetz hier schon oft gehört das man OOP größer 3betten soll und UTG größer Openraisen soll.
      Ich mache das auch so, frage mich nur ob es sinvoll ist?
      So spiele ich ja die leicht größeren Pots immer ohne Position.
      UTG ist meine Range stärker ist schon klar, aber ist das so ein großer Vorteil OOP?
      Die größere 3bet OOP soll warscheinlich mehr Foldequity erzeugen aber bringen die 2BB mehr das wirklich?
  • 1 Antwort
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Es gibt zu diesem Thema verschiedene Ansichten.

      Einerseits gibt es Argumente für eine höhere Raisesize OOP:

      => etwas mehr Foldequity
      => schlechtere Odds für Villain

      Vorteile eines kleineren Raises:

      => man spielt OOP einen kleinen Pot
      => muss seltener funktionieren

      Letztlich reden wir ja in erster Linie von UTG und dem SB.

      Aus UTg hast du eben das Problem, dass hinter dir viele Leute callen können was du mit den meisten Händen gar nicht willst. Kleineres Raise bedeutet longterm auch mehr Caller, weil die Odds irgendwann zu gut werden.

      Im SB willst du entweder durch die 3-bet defenden, in Position (CO, BU) wird gerne gegen 3-bets gecallt, da dürfen die Odds eben nicht so gut sein. Gleiches gilt für das Openraise im SB, der BB darf nicht zu gute Odds bekommen, da er immer einen HU in Position spielen kann. Das solltest du durch eine anständige Betsize ändern.