Matze4x4

    • Matze4x4
      Matze4x4
      Bronze
      Dabei seit: 05.01.2007 Beiträge: 2.486
      Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?

      Antwort:

      - Pokern hat mehr mit dem Leben gemein als viele es vermuten würden, das fängt bei dem UN KK 1376 Autikennzeichen an. ( Irgendwie sehe ich instinktiv KK und freue mich :D ) geht über Badbeats, z.b. indem seine Arbeit gut gemacht hat aber trotzdem gekündigt wird weil die Firma einfach pleite ist, bis hin zum Verkaufsgespräch bei dem man sich vorher Gedanken über seine Lines machen sollte.
      - Pokern ist eine der wenigen Beschäftigungen bei denen jeder, unabhängig von seiner Bildung, sozialem Umfeld oder Geschlecht, Geld zu verdienen kann.
      Für alle diejenigen welche fest von sich überzeugt sind, sie können alles im Leben erreichen wenn sie nur eine Chance bekämen; Beim Pokern bieten sich ihnen die Chance, denn sie bekommen genau das herrraus was sie auch reingesteckt haben.

      Ich habe viele Gründe, zusammenfassend kann man aber sagen:
      - Aus Interesse, Spass und natürlich der Aussicht auf langfristig hohe Gewinne. :)


      Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?
      Obwohl ich schon oft und lange gepokert habe, nehme ich ich genau aus diesem grund an diesem Kurs teil.
      Ich habe Schwächen.
      Diese Schwächen sind ganz klar durch eine schwache bzw. fast nicht vorhandene Line deffiniert.
      Ich erwarte mir von dem Anfängerkurs und dem Guided learning eine stabile Grundlage für eine gute Line anzueigenen.
      Ich gehe davon aus das auch viele andere Spieler dieses Problem kennen.
      Mit dem Anfängerkurs und einem SHC jedoch nocheinmal ganz von neuem anzufangen sehe ich nicht als schwäche, sondern als stärke.
      Es sollte für jeden Spieler enorm wichtig sein sich selbst Fehler eingestehen zu können.


      Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?
      -Ich spiele nur starke und ausgewählte Hände in passenden Situationen, aggressiv.
      -Mit starken Händen bette ich.
      -Ich bluffe nicht und wenn, nur in geeigneten Spots.
      -Ich blähe keine Pötte mit Bluffs auf.
      -Ich spiele aggressiv und versuche die Initative zu haben.
  • 5 Antworten
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Hi und willkommen im Kurs!

      Die erste Lektion war ja noch nicht allzu schwer. Wenn du schon etwas Erfahrung mitbringst, werden dir die ein oder anderen Lektionsinhalte schon bekannt vorkommen. Es schadet aber trotzdem nicht, sich nochmal damit auseinanderzusetzen, vielleicht entdeckst du ja doch noch etwas Neues.

      Weiterhin viel Erfolg und viel Spaß bei Lektion 2!
    • Matze4x4
      Matze4x4
      Bronze
      Dabei seit: 05.01.2007 Beiträge: 2.486
      Frage 1: An welchen Stellen würdest du anders spielen als vom BSS Starting Hands Chart empfohlen und warum?
      Da gibt es so einige an Situationen.
      Ich nenne jetzt einfach mal 3 die mir sponatan einfallen.

      1.
      Gegen PFR:
      Mit AK und QQ bin ich vorsichtiger gegen extrem tighte Gegner Nit/Rocks welche aus UTG raisen.
      So würde ich in beiden fällen nur callen statt zu 3betten, um mich nicht gegen seine onehin schon tighte Range noch weiter zu isolieren.
      Durch einen Call kann ich gegen eine größere, aber überschaubare Range, in einem kleineren Pot, in Position spielen.

      Als PFR:
      Umkekehrt wird schon schwieriger, wenn ich aus UTG mit AK o. QQ raise und von einem tighten spieler ge3bettet werde.
      Callen kann ich faktisch nur mit den QQ um dann auf einem Non A oder K high Board eine cbet anzubringen.
      Aufgrund der tatsache das ich PF nicht broke gehen kann und am Flop auch nicht c/f spielen kann wird mir mit AK wohl nichts anderen übrig bleiben als donkbet / fold FLOP c/f Turn zu spielen.
      Allerdings könnte Villian sich ja dann auch verarscht fühlen wenn ich n non A oder K highboard 3bet-call / donkbet spiele.

      Ist wohl nicht ganz einfach und so ne lvlingsache, aber gott sei dank kommt sowas ja auch net oft vor.



      2.
      Mit Pockets und mittelhohen Broadways+ würde ich öfter Limper isolieren welche PF oder auf eine Cbet gut folden können.


      3.
      suited A, suited Connectors, Pockets würde ich zusätzlich zum stealen nehmen.

      4.
      Any AX und suited K für reasteal verwenden.


      Alles natürlich mit Sicht auf den Gegner, History, Stats, Stacksize.




      Frage 2: Poste eine Hand, die dir vor dem Flop Schwierigkeiten bereitet hat.

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      SB: $4.95 - VPIP: 17, PFR: 6, 3B: 2, AF: 1.8, Hands: 132
      Hero (BB): $3.51 - VPIP: 18, PFR: 15, 3B: 7, AF: 2.9, Hands: 10299
      UTG: $1.97 - VPIP: 8, PFR: 6, 3B: 0, AF: 1.0, Hands: 93
      UTG+1: $5.00 - VPIP: 14, PFR: 11, 3B: 3, AF: 4.1, Hands: 555
      UTG+2: $1.08 - VPIP: 11, PFR: 9, 3B: 4, AF: 2.2, Hands: 575
      MP1: $1.05 - VPIP: 10, PFR: 9, 3B: 7, AF: 6.0, Hands: 116
      MP2: $0.89 - VPIP: 11, PFR: 10, 3B: 3, AF: 5.3, Hands: 377
      CO: $0.69 - VPIP: 34, PFR: 13, 3B: 2, AF: 2.9, Hands: 194
      BTN: $0.53 - VPIP: 55, PFR: 0, 3B: 0, AF: 0.2, Hands: 20

      Pre Flop: ($0.03) Hero is BB with T :club: T :diamond:
      4 folds, MP2 raises to $0.12, 3 folds, Hero ???

      Fold ?
      Klar, ein Fold hätte einen EV von 0, aber ich denke dafür ist die Hand zu stark

      Call ?
      Geht auch nicht, sein Stack ist zu klein, wir sind OOP und haben keine Ini.

      3Bet ?
      Ein 3bet würde einem Push gleich kommen.
      Aber selbst wenn ich meine Equity gegen AQs+ JJ+ und seine folds zusammen nehme komme ich da nicht +EV aus der Nummer raus.

      bleibt also nur noch der Fold ?




      Frage 3: Welche Equity besitzt du mit AKo gegen die Top-5%-Range, d.h. 88+, AJs+, KQs, AKo?

      Ich würde mal ohne Equilator ca. 50:50 schätzen.
      Gegen die Pockets 88-QQ flippe ich ehe. 50:50
      Gegen AK habe ich n Split, auch unintressant.

      75:25 - KQ,AJ,AQ = 225:75
      20:80 - AA,KK = 40:160
      zusammen gerechnet

      AKo = 265 : 245 = 88+,KQ+QJ+

      Also sogar etwas besser für mich.
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Die Abweichungen sind in Ordnung. Wichtig ist die Erkenntnis, dass du Reads oder Stats brauchst, um sinnvoll anders zu spielen als das SHC vorgibt.

      Poste bitte die Hand nochmal ins entsprechende Handbewertungsforum. Alle "Poste eine Hand ..."-Aufgaben sind darauf ausgelegt, dass du sie ins HB-Forum stellst und hier nur verlinkst. Die Handbewerter wollen ja auch beschäftigt werden :)

      Bei der Equityberechnung ist mir dein Herangehensweg nicht ganz klar. Warum nimmst du das mal 3 und mal zwei? Wenn du schon so rechnest, dann sollte das jeweils die Anzahl an möglichen Kombinationen sein, um auf ein halbwegs richtiges Ergebnis zu kommen. Es macht ja einen Unteschied, ob wir gegen KQ gesamt (also suited und offsuit) laufen oder nur gegen eine Variante davon.
    • Matze4x4
      Matze4x4
      Bronze
      Dabei seit: 05.01.2007 Beiträge: 2.486
      Ja, hast recht, schnell überschlagen lässt sich das wohl nicht, besser ich kenne die Werte Auswendig.

      Also Pockets höher vs. niedriger. 80:20
      Dominierende Broadwayes vs domnierte 70:30
      Broadways vs niedrigere Pockets 45:55
      Broadway gegen vs gleich hohe oder höhere Pockets 20:80

      etc....
      Das es immer mehr Kombinationen von den unpaired Händen gibt wie von den Pockets sollte man schon mit einbeziehen.

      Aber wo lann ich das in der Praxis anwenden ?
      Eigentlich nur PF wenn ich vor der Entscheidung stehe ob ich gegen eine bessere oder schlechtere Range All in gehe.

      Gut, nehmen wir mal an ich kann die Range meines Gegner einschätzen.

      Ein konkrettes Beispiel ist eine Hand welche ich heute hatte.
      AKs PF Fold gegen 3bet

      Ich foldete gegen eine Range von knapp 1,75% evtl. sogar nocht geringer.
      Ein Push bringt nix, ein call bringt nix, also fold.
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Doch es lässt sich schnell überschlagen - zumindest, ob du noch vorne sein kannst oder nicht.
      Bei der Frage wurde aber eine Hand gegen eine Range analysiert - das macht man so ja nicht am Tisch. Deshalb gibts das Equilab.
      Wenn du trotzdem "zu Fuß" arbeiten willst, dann musst du wohl oder übel alle möglichen Kombinationen durchgehen.

      Am Tisch kannst du mit einer recht einfachen Hilfsvariante arbeiten - ungefähr so, wie du es bei der Aufgabe schon gemacht hast.
      Range definieren und mal alle 50:50 ausschließen (da ist die Anzahl an Kombinationen ja egal).
      Dann schauen, welche Hände du schlägst - Strichliste oder im Kopf.
      Danach schauen, welche Hände aus der Range dich schlagen - wieder Strichliste oder im Kopf.
      Und dann merkst du dir einfach die Kombinationsanzahl für die gängigen Varianten ... Paare = 6 Kombos, XYs = 4 Kombos, XYo = 12 Kombos, XY generell = 16 Kombos.
      Da kannst du wieder nach dem Ausschlussverfahren gehen. Wenn du z.B. AQs schlägst, aber gegen AKs hinten liegst, streich beide. Läuft ja rechnerisch wieder auf 50:50 hinaus.
      Übrig bleibt dann nur mehr eine Range, gegen die du entweder vorne bist oder eine, die dich schlägt. Und das ist dann genau die Situation. Du bist vorne oder hinten.