Basti519

    • Basti519
      Basti519
      Bronze
      Dabei seit: 18.12.2011 Beiträge: 4
      Hallo ihr Pokerstrategen!

      Ich bin seit knapp zwei Monaten voll in den Pokerbann gezogen worden. Es geschah mit der EPT Prag, die gewann bekanntlich Martin Finger und ein Studienkollege kennt den ein wenig, da er hier aus der Kante (studiere in Freiberg, Sachsen) kommt. Seit dem beschäftige ich mich recht viel mit Poker, lese hier und da und hab auch selber mein Glück an den Tischen versucht aber doch mehr rumgedonkt als ordentlich zu gespielt. Bestes Beispiel waren heute die 8 Dollar auf 888 Poker, hab mir gedacht ich mache per HU schnell mal mehr draus und nach 18 HU waren sie dann weg. Deswegen jetzt mal einen richtigen Kurs, damit ich mich mal ein wenig gründlicher mit den verschiedenen Strategien beschäftige und somit vllt nicht mehr der fishigste Fish bin :f_cool:

      Grüße, Basti519
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    • Basti519
      Basti519
      Bronze
      Dabei seit: 18.12.2011 Beiträge: 4
      So, die Lektion 1 fix durch, zugegeben im Schnelldurchlauf aber die meisten Artikel waren bereits bekannt.

      Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?
      Wie eingangs beschrieben, hat mich das Pokerfieber nach der EPT Prag gepackt und allgemein die Geschichte, dass Poker eine Verbindung aus Geschicklichkeit-Glücksspiel ist. Und man hat als Student auch die Zeit, um sich hier mal richtig zu vertiefen.

      Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?
      - will zu viel und zu schnell alles auf einmal, Folge: tilt
      - denke, es hilft auch manchmal Halbwissen
      - schwierige Entscheidung, meine Lösung: All-in, Folge: busted

      Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?
      - tight: ausgewählte Hände zu spielen, bringt meist Vorteil Preflop
      - aggresiv: kein limpen, raise or fold
      - auf die Position achten

      Wünsche eine gute Nacht! ;)
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Hi und willkommen im Kurs!

      Die Antworten sind ja etwas knapp ausgefallen, bei Frage 3 sogar zu knapp/unkonzentriert. Hängt sicher mit deiner Schwäche zusammen, dass du alles schnell erledigt haben willst :)
      Die TAG-Definition gefällt mir in der derzeitigen Form nicht wirklich.

      - tight: ausgewählte Hände zu spielen, bringt meist Vorteil Preflop
      Welche Vorteile haben wir Preflop? ODer meintest du vielleicht Postflop?

      - aggresiv: kein limpen, raise or fold
      Stimmt so auch nur bedingt, es gibt doch einige Hände, die wir limpen können und sogar sollten, um den Pot nicht zu groß werden zu lassen

      - auf die Position achten
      Da hab ich nichts dran auszusetzen, das kann so stehenbleiben.

      Und wie siehts Postflop aus?

      Bitte um Ergänzung, bevor du mit Lektion 2 weitermachen kannst. Und versuche bitte nicht, den Kurs jetzt generell im Schnelldurchlauf fertigzubekommen, das hat wenig bis überhaupt keinen Sinn. Es bleibt ja dann nichts hängen.
    • Basti519
      Basti519
      Bronze
      Dabei seit: 18.12.2011 Beiträge: 4
      Hi CKWebsolutions,
      Danke für deine Hinweise, versuche mich zu bessern und sie in die Tat umzusetzen!

      hier mein verbesserter Vorschlag:
      Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?
      Ein TAG-Spieler ist ein Spieler, der eher als zurückhaltend eingestuft werden kann. Bedeutet, er achtet sehr auf seine Position am Tisch und hat für jede Position seine Range, die er spielt, von dieser weicht er nur sehr selten ab.
      Er achtet sehr auf die Action am Tisch, gibt es vor ihm z.B. mehr als ein Raise, wirft er alles bis auf die zwei besten Startkarten weg. Er kann sich ebenfalls von seinen Karten trennen, wenn z.B. der Flop verfehlt wird und er hält nichts oder nur eine sehr schwache Hand. Außerdem schaut er, ob es z.B. bei Draws Sinn macht, weiterzuspielen, bezogen auf die (Pot/implied) Odds.
      Die aggressive Seite ist, dass er in der Regel Raise or Fold spielt. Spielt er selbst Raise, setzt er damit andere Spieler unter Druck, die Entscheidungen treffen müssen und somit auch Fehler von ihnen provoziert werden. Limpen oder Coldcallen tut er nur sehr selten und nur mit bestimmtem Händen, z.B. mit einem kleinen Paar in der Hoffnung das Set zu treffen, wenn er und sein Gegner noch mind. das 20fache an Chips, bezogen auf den Einsatz, haben.
      Bei einen Bluff hält er sich an sehr strikte Regeln, was die Häufigkeit für einen Bluff auf ein Minimum reduziert.

      Habe mir noch mal die Sache mit dem Vorteil Preflop durchdacht. Da war ein absoluter Denkfehler drin. Man spielt zwar Hände, die Potential haben (z.B. AQo aus der Middle Positon) aber im direkten Vergleich zu einem 2er Pärchen liegt man ja trotzdem hinten.

      Gute Nacht! :f_grin:
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Das sieht schon viel besser aus :)
      Und das mit den Vorteilen stimmt schon so, alelrdings eben Postflop. Wir spielen nur Hände, die sich ab dem Flop relativ leicht spielen lassen und vermeiden so unangenehme Situationen.

      Dann kann ich dich ja mal in Lektion 2 weiterlassen.