NL25/50-->NL1k

    • JaniboyDeluxe
      JaniboyDeluxe
      Bronze
      Dabei seit: 13.12.2011 Beiträge: 8
      Ich spiele seit ca. 2 Jahren Poker und seit ca. 1Jahr spiele ich NL25/NL50 4living. Höher als NL50 habe ich noch nie CG gespielt. Ich cashe jeden Monat 500-600euro aus wodurch meine BR nicht wirklich wächst.

      Würde ich höher spielen müsste ich mehr an meinem Spiel arbeiten und diese Zeit nutze ich lieber für mein Studium.

      Nun zu meiner eigendlichen Frage:

      Ist es realistisch möglich sich von NL50 auf NL1k "hochzuarbeiten", wenn man das ganze "professionell" angeht.
      Damit meine ich, dass man im Monat 150std spielt (ca. 140k Hände) und sich für die jeweiligen Limits coaches holt und sebstständig Theorie lernt und seine Leaks stopft.
      Der Lernaufwand wäre bei maximal 50std im Monat.

      Aus meiner Sicht, ist es vom spieltheoretischen Aspekt nicht schwer NL25 oder NL50 zu beaten. Das schwere ist es, mit dem psychologischen Aspekt zu recht zu kommen. Damit meine ich, dass man sein eigenes Spiel objektiv hinterfragt und nicht tiltet.
      Dies können 90% der Pokerspieler nicht und deswegen gewinnen auch nur 10% längerfristig Geld.

      Wie sieht das allerdings auf den höheren Limits aus? Wie komplex wird das Spiel auf diesen Limits?
      Für wie realistisch haltet ihr es, wenn ein nicht titender Lowstakes Reg viel Zeit in sein spiel investiert um bis auf NL1k zu kommen. Ist das in 6-12Monaten möglich?
  • 31 Antworten
    • Betstreet
      Betstreet
      Bronze
      Dabei seit: 12.07.2011 Beiträge: 1.005
      solid first post
    • Betstreet
      Betstreet
      Bronze
      Dabei seit: 12.07.2011 Beiträge: 1.005
      würde schätzen, dass 480hrs selbst lernen locker reichen...
    • shaddiii
      shaddiii
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 05.04.2009 Beiträge: 6.900
      Ich glaube nicht, dass es (ohne Upswing) möglich ist binnen so kurzer Zeit von Nl50 auf Nl1k zu kommen. Letzten Endes ist Pokerskill zu einem großen Teil auf Erfahrung zurückzuführen.

      Erfahrung kommt vor allem durch aufmerksames Spielen - 10k Hände konzentriertes 4tabling bewirken in der Regel beispielsweise mehr als 50k Hände Autopilot. Der "Idealpunkt" aus Tischanzahl und bestmöglichem Lerneffekt ist dabei natürlich individuell.

      Dabei sollte man nicht vergessen, dass von Limit zu Limit selbst mit sehr aktivem Lernen die Edge immer kleiner wird und Swings damit immer größer. Irgendwann bist du nicht mehr der einzige, der x Stunden pro Monat ins Game steckt, sondern einer von (sehr) vielen.

      Falls du Interesse an longterm Coachings hast, kannst du mich aber gerne über die Comm anschreiben.
    • Wody
      Wody
      Black
      Dabei seit: 23.01.2007 Beiträge: 3.737
      Möglich ist das schon, aber sehr unwahrscheinlich.

      Wenn du 140k Hände im Monat spielst heißt das, dass du massgrindest und nicht wirklich viel beim Spiel überlegst. Dadurch wirst du nicht besser sondern bleibst auf deinem Niveau. Wenn du außerdem zZ nur 600€ im Monat machst heißt das entweder du spielst gerade nicht gerade viel und kannst nicht abschätzen wie es ist 140k Hände im Monat zu spielen oder du spielst schon so viel aber bist einfach schlecht dass du nur soviel verdienst.
      Falls du besser werden willst, solltest du die Tischanzahl reduzieren, damit du wirklich über deine Hände nachdenken kannst und dann eben leaks erkennst (deine und die der Gegner) und entsprechend adaptest.
      Der Tiltaspekt ist auch nicht zu vernachlässigen wenn man dann auf den höheren Limits nicht gerade wenig Geld verlieren kann.

      Ich denke aber nicht dass du das schaffst.
      Wenn es so einfach wäre mit einem Plan erstellen und dann NL1k crushen würden viel mehr NL1k spielen.
      Es wird schon einen Grund geben wieso du ewig NL50 spielst. Auch wenn es nur die Angst vor den höheren Beträgen ist.
      Der Grund der kaum wachsenden BR ist nur vorgeschoben. Es wird doch Monate geben wo man weniger zu tun hat (zB Semesterferien) und da auf NL50 mal 5k ergrinden kann womit man dann die nötige BR für NL100 hat und wenn man dann NL100 schlägt wächst die BR immer weiter auch beim Auscashen von 600€ im Monat.
      Wenn du außerdem zZ nur 600€ im Monat machst heißt das entweder du spielst gerade nicht gerade viel und kannst nicht abschätzen wie es ist 140k Hände im Monat zu spielen oder du spielst schon so viel aber bist einfach schlecht dass du nur soviel verdienst. Damit hat dein Plan einen gewaltigen Haken.

      =>Die Chancen dass du das schaffst gehen gegen 0.
    • JaniboyDeluxe
      JaniboyDeluxe
      Bronze
      Dabei seit: 13.12.2011 Beiträge: 8
      @Wody
      In meinem Studiengang gibt es keine Semesterferien. Bei uns heisst es vorlesungsfreie Zeit und diese Zeit braucht man auch um sich auf die Klausuren vorzubereiten. Die Klausuren sind meist bis ins nächste Semester verteilt, diese Zeit ist anstrengender als die eigendlichen Vorlesungen.

      Ich beate NL25 mit 7-8bb/100 und NL50 mit 5bb/100 bei 12 Tabeling.

      In der Klausurphase (2-3Monate) spiele ich so gut wie gar nicht. Im Semester spiele ich meist so 60-80std/Monat und da mache ich mehr als 600€ im Monat.

      "Wenn es so einfach wäre mit einem Plan erstellen und dann NL1k crushen würden viel mehr NL1k spielen. "

      Soetwas in der Art habe ich von vielen gehört als ich gesagt habe, dass ich nun meine Miete vom Pokern finanzieren werde.

      Was unterscheidet jemanden der NL1k beat hat von jemandem der gescheitert ist. Liegt es der Inteligenz, dem Arbeitsaufwand oder an etwas anderem?


      @shaddiii
      Danke für das Angebot, wenn ich so etwas duchziehe, dann nehme ich mir ein Urlaubssemester und bevor ich das mache will ich es mir erst mal gründlich überlegen.
      Wie viel Zeit investiert denn ein NL1k Reg in sein Spiel?



      Welches Limit haltet ihr denn für realistisch erreichbar?
    • D0nkey
      D0nkey
      Bronze
      Dabei seit: 12.08.2009 Beiträge: 1.247
      Wieso bist du denn so auf 1k fixiert?

      Spiel doch einfach NL100 wenn die Roll da ist und investier paar Stunden in die Theorie, damit wirst du bei deiner Winrate mehr Geld machen und ist gleichzeitig der erste Schritt für dein Vorhaben.

      Ein Außenstehender wird dir kaum sagen können ob das für dich möglich ist, das hängt von dir ab. Und auch nicht nur vom Skill, die Winrate wird kleiner und die Beträge größer, mit den verbundenen Swings muss man auch erstmal klarkommen, ob du das schaffst kann dir keiner sagen.


      Ich glaub nicht dass du das schaffst aber du musst das ja nicht schwarz/weiß sehen mit NL50 oder NL1k, wenn du auf NL200 landest ist das ja auch ein gutes Ergebnis.

      gl ;)
    • Wody
      Wody
      Black
      Dabei seit: 23.01.2007 Beiträge: 3.737
      Original von JaniboyDeluxe
      Wie viel Zeit investiert denn ein NL1k Reg in sein Spiel?
      Das ist dein Fehler. Du denkst dass NL1k Spieler einfach sehr viel "Theorie" machen. Dem ist aber nicht so. Klar, einige diskutieren viele Hände und schauen viele Videos aber andere spielen einfach nur.

      Irgendwie klingt das nach 'nem BWL-Style Plan (studierste das rein zufällig? :D ), einfach x Stunden mehr in Poker zu investieren und dann NL1k zu spielen. Meiner Meinung ist es zum großen Teil Talent.

      Was viele Pokerspieler (insb. Cashgamespieler) verbindet ist, dass sie sehr gut in der Schule in Mathe waren.
      Zusätzlich hilft es dem Spielverständniss wenn man looser spielt.

      Also wenn du in Mathe der Klassenbeste warst und auf NL50 mit einem 25/20/10 Style spielst ist es deutlich wahrscheinlicher dass du NL1k beaten könntest als wenn du nur mittelmäßig in Mathe warst und auf NL50 19/17/6 spielst.

      Grundsätzlich denke ich, dass die Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Limitaufstieg bei 50% liegt (also 30 Stack BRM und nach 100k Händen noch immer das Limit spielen bzw. höher).
      Da kannst du dir ausrechnen wie wahrscheinlich es ist auf NL1k zu kommen. Aber in der Zeit die du dir gibst ist das fast unmöglich. 1 oder 2 Monate pro Limit ist heutzutage einfach unrealistisch. Selbst früher ging das meistens nur bis NL100 oder NL200 gut und selbst da hatten viele jetzige Highstakesspieler irgendein Hasslimit für das sie lange gebraucht haben.
    • JaniboyDeluxe
      JaniboyDeluxe
      Bronze
      Dabei seit: 13.12.2011 Beiträge: 8
      Original von Wody
      Original von JaniboyDeluxe
      Wie viel Zeit investiert denn ein NL1k Reg in sein Spiel?
      Das ist dein Fehler. Du denkst dass NL1k Spieler einfach sehr viel "Theorie" machen. Dem ist aber nicht so. Klar, einige diskutieren viele Hände und schauen viele Videos aber andere spielen einfach nur.

      Irgendwie klingt das nach 'nem BWL-Style Plan (studierste das rein zufällig? :D ), einfach x Stunden mehr in Poker zu investieren und dann NL1k zu spielen. Meiner Meinung ist es zum großen Teil Talent.

      Was viele Pokerspieler (insb. Cashgamespieler) verbindet ist, dass sie sehr gut in der Schule in Mathe waren.
      Zusätzlich hilft es dem Spielverständniss wenn man looser spielt.

      Also wenn du in Mathe der Klassenbeste warst und auf NL50 mit einem 25/20/10 Style spielst ist es deutlich wahrscheinlicher dass du NL1k beaten könntest als wenn du nur mittelmäßig in Mathe warst und auf NL50 19/17/6 spielst.

      Grundsätzlich denke ich, dass die Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Limitaufstieg bei 50% liegt (also 30 Stack BRM und nach 100k Händen noch immer das Limit spielen bzw. höher).
      Da kannst du dir ausrechnen wie wahrscheinlich es ist auf NL1k zu kommen. Aber in der Zeit die du dir gibst ist das fast unmöglich. 1 oder 2 Monate pro Limit ist heutzutage einfach unrealistisch. Selbst früher ging das meistens nur bis NL100 oder NL200 gut und selbst da hatten viele jetzige Highstakesspieler irgendein Hasslimit für das sie lange gebraucht haben.
      Das wollte ich hören, es ist also zum großen Teil Talent.

      Ich habe mir NL1k ausgesucht, weil es das erste Highstakeslimit ist.

      Natürlich wäre NL200 auch nicht schlecht und ich wäre nicht traurig wenn ich es mit 12 Tabeling "nur" zu NL200 bringen würde.

      Zurzeit spiele ich NLFR mit 16/13/4 Stats. Bis NL200 könnte ich FR spielen, wenn ich höher spielen will müsste ich auf SH umsteigen was auch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen würde.

      Mit dem Studium hast du zum Teil recht :P ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen. An meiner Uni ist der WI sehr technisch ausgelegt wodurch wir 66% vom Maschienenbau Bachelor machen und all die schönen Fächer wie: Tm1-3, Thermo, Elektrotechnick... auch haben.
    • CasperGER
      CasperGER
      Black
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 1.580
      Absoluter Käse das man fürs Poker Talent braucht. Man muss auch kein Mathe Genie sein und mit Intelligenz hat das überhaupt nichts zu tun.

      Auch immer wieder lustig wie alle Poker Spieler sich für smart halten, dabei jeden Tag hier das Gegenteil beweisen. Ist auf niemanden hier im Thread bezogen.


      Wenn du die Zeit investierst und an deinem Spiel arbeitest, schaffst du es auch auf NL1k. Daran wird es dann auch scheitern :f_p:


      Du wolltest also hören, das es am Talent liegt? Damit du direkt ne Ausrede hast, falls es nicht klappen sollte, oder damit du es gar nicht erst versuchen brauchst? :f_mad:
    • JaniboyDeluxe
      JaniboyDeluxe
      Bronze
      Dabei seit: 13.12.2011 Beiträge: 8
      Original von CasperGER
      Absoluter Käse das man fürs Poker Talent braucht. Man muss auch kein Mathe Genie sein und mit Intelligenz hat das überhaupt nichts zu tun.

      Auch immer wieder lustig wie alle Poker Spieler sich für smart halten, dabei jeden Tag hier das Gegenteil beweisen. Ist auf niemanden hier im Thread bezogen.


      Wenn du die Zeit investierst und an deinem Spiel arbeitest, schaffst du es auch auf NL1k. Daran wird es dann auch scheitern :f_p:


      Du wolltest also hören, das es am Talent liegt? Damit du direkt ne Ausrede hast, falls es nicht klappen sollte, oder damit du es gar nicht erst versuchen brauchst? :f_mad:
      Ich suche keine Ausrede weswegen es nich klappt. Es interessiert mich nur was man braucht um auf diesen Limits zu bestehen.
      Es macht wenig Sinn sich auf einen Weg zu begeben ohne irgend eine Ahnung zu haben wo man hin will und was einen erwartet.

      Wenn man durch pure Arbeit es auf diese Limits schaffen kann spielt mir das ja nur entgegen :)
    • CasperGER
      CasperGER
      Black
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 1.580
      Du hast halt nichts zu verlieren. Im schlimmsten Fall hast du mehr Zeit in dein Spiel investiert und bist dadurch besser geworden.
    • Wody
      Wody
      Black
      Dabei seit: 23.01.2007 Beiträge: 3.737
      Original von CasperGER
      Absoluter Käse das man fürs Poker Talent braucht. Man muss auch kein Mathe Genie sein und mit Intelligenz hat das überhaupt nichts zu tun.
      Komisch dass praktisch alle Pokerspieler Abi haben. :pokerface:
      Original von CasperGER
      Wenn du die Zeit investierst und an deinem Spiel arbeitest, schaffst du es auch auf NL1k.
      Also ist die wichtigste Eigenschaft die ein Pokerpro haben muß Fleiß? Da kenne ich wohl irgendwie die Falschen.

      Und zu verlieren hat OP obv Zeit.
    • CasperGER
      CasperGER
      Black
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 1.580
      Ok ich werde für dich den Satz nochmal anders Formulieren. Man muss nicht besonders Intelligent sein um erfolgreich zu Pokern.

      Deiner Meinung nach ist man also mit nem Abi Intelligent? Ist eigentlich auch egal, wollte darüber keine Diskussion führen.



      Fleiß/Interesse wird wohl einer der wichtigsten Eigenschaften sein, richtig. Talent ist halt...

      Zeit kann er auch keine dabei verlieren.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Also einige Punkte sehe ich nicht unbedingt so.

      Stichwort Talent:

      "Talent" lässt sich so leicht daher sagen. Was für ein Talent denn?

      Man braucht halt gewisse Eigenschaften, man muss etwas Spaß daran haben, einen gewissen "sportlichen" Ehrgeiz und mit Niederlagen umgehen können.

      Man sollte lernfähig sein, im richtigen Moment konzentriert und geduldig sein. Das sind Eigenschaften die es einem deutlich leichter machen, ob man das als "Talent" einstufen kann - vielleicht Teils/Teils.

      Stichwort Mathe:

      Ich sehe Mathe nicht als entscheidenden Faktor. Natürlich ist Mathematik wichtig, aber um die wichtigen "Rechnungen" zu beherrschen muss man nun wahrlich kein Mathe-Genie sein. Klar wirds irgendwann komplex und wenn man ein sehr tiefes Verständnis hat, dem wird es nicht schaden.

      Aber bloß weil jemand in Matematik nicht der Beste ist wird es ihm - mMn - seiner Pokerkarriere nicht im Wege stehen.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Zum Thema "Aufstieg".

      Aus den genannten Punkten ist es eben eine Kombination. Nennen wir die "Talent"-Punkte einfach Vorraussetzungen, die du benötigst.

      Also du spielst konzentriert, beschäftigst dich mit Theorie und kannst diese auch aufnehmen/umsetzen etc.

      Bis wohin dein Weg dann geht kann man eben kaum abschätzen.

      Da kann man über das Peter Principle diskutieren, irgendwann ist Schluß, weil es an einer dieser Vorrausetzungen eben doch scheiter, ob bewußt oder unbewußt.

      Letztlich musst du das herausfinden, sprich versuchen Limit für Limit aufzusteigen und dabei zu verfolgen wie sich dein Spiel verbessert/verschlechtert im Verhältnis zu deinen Gegnern.

      Du spielst jetzt NL50, Fullring und das mit eher "normalen" Stats, ich will nicht sagen tight, aber auch nicht übermäßig loose (oder aggressiv).

      Da jetzt über NL1k SH nachzudenken ist ja schön, hast du immerhin ein Ziel, aber der einzige Tip den man dir eigentlich geben kann: "Versuch es einfach!".

      Ist es theoretisch möglich? Sicherlich, jeder hat mal "klein" angefangen. ;)
    • Clamaran81
      Clamaran81
      Bronze
      Dabei seit: 22.03.2010 Beiträge: 1.302
      Was noch nicht genannt wurde, ich aber als sehr wichtig empfinde um diese Limits zu spielen.
      Man muss unempfindlich dem Geld gegenüber sein. Bin mir recht sicher, dass nicht jeder den Umgang mit Geld in der Höhe die manch andere im Jahr verdienen, ohne Emotionen verkraften.
    • Wody
      Wody
      Black
      Dabei seit: 23.01.2007 Beiträge: 3.737
      Original von CasperGER
      Deiner Meinung nach ist man also mit nem Abi Intelligent? Ist eigentlich auch egal, wollte darüber keine Diskussion führen.
      Wo hab ich das denn geschrieben? Du wirst aber feststellen dass Leute mit Abi durchschnittlich intelligenter sind als welche ohne und damit dort ein Zusammenhang existiert. Wenn du jetzt noch zugibst dass der allergrößte Teil der Pokerspieler Abi hat (jedenfalls kenne ich keinen Highstakesspieler der keins hat) dann folgt daraus dass ein Zusammenhang zwischen Intelligenz und Pokerkönnen existiert.

      Dein "Fleiss" hingegen ist einfach nur in die Diskussion geworfen und durch überhaupt nichts belegt.
      Die Highstakesspieler die ich kenne sind jedenfalls alles andere als fleissig.
    • CasperGER
      CasperGER
      Black
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 1.580
      Meine Aussage ist und ich habe es extra oben für dich korrigiert "Das man nicht besonders Intelligent sein muss, um es auf NL1k zu schaffen"

      Wenn du es genauer haben möchtest und besser formuliert dann lies einfach die beiden posts von MiiWin. Er bringt es eigentlich genau auf den Punkt.

      Was Fleiss und Interesse angeht liegst du allerdings falsch imo. Jemand der Interesse am Spiel hat, bereit ist an seinem Spiel zu arbeiten, dabei Spaß hat und es auch ohne weitere durchzieht, wird es halt auf NL1k schaffen. Seine Intelligenz wird ihm da sicher nicht im Weg stehen.

      Das Thema Abi/Intelligenz widerspricht meiner Aussage doch überhaupt nicht. Sagen wir einfach mal es ist Fakt, dass jemand mit nem Abi im durchschnitt Intelligenter ist als eine Person ohne Abi. Ich behaupte, dass selbst die ohne Abi, es auf NL1k schaffen wenn sie bereit sind an ihrem Game zu arbeiten.

      Was ist für dich denn Talent? Die wurden also mit der Gabe geboren zu Pokern, müssen dafür nichts machen, ist einfach so? Kannst ja mal die Leute fragen die du so kennst, ob sie nie an ihrem Spiel gearbeitet haben, nie Hände mit anderen diskutieren usw.
    • cYde
      cYde
      Black
      Dabei seit: 04.12.2006 Beiträge: 12.690
      Also ich kann nur von einem kleinen Auszug des Angebots sprechen, da ich quasi ausschließlich 6-max und FR Games auf Stars spiele aber ich persönlich empfinde das spielerische Niveau als ziemlich hoch. Viele der NL1k Regs sehe ich auch auf NL2k oder sogar NL5k und im Vergleich zu den Games von früher, haben die Regs kaum noch offensichtliche Leaks. Früher gab es gute winning Regs die teilweise lächerlich hohe Fold to 3-bet Werte hatten oder aber exorbitant hohe oder niedrige 3-bet/BB Defend Stats. Auch heute spielen nicht alle perfekt aber Ranges und Frequencies sind beim Großteil der Regs in einem sehr soliden Bereich. Das heißt wiederum, dass die Edge irgendwo anders herkommen muss, also z.B durch eine sehr gute Gegnereinschätzung, große Tiltressestenz oder gute Tableselection. Der geborene Mathematiker kann bestimmt auch durch gute Statsanalysen Profit machen. Wenn du aber von "so weit unten" wie NL50 kommst, geht es für dich viel eher darum, nicht allzuviel Edge auf die Regs zu verlieren damit du mit dem Weakspot am Tisch overall Profit machst. Ich kann das Spielniveau auf NL50 leider gar nicht abschätzen, nehme aber an, dass im Vergleich zu NL1k aber noch ein ziemlich großer Unterschied besteht. Erfahrung ist zwar auch eine wichtige Eigenschaft, deren Mangel meiner Meinung nach aber mit gezielter Theorie- und Rechenarbeit und viel Vertrauen in seine Fähigkeit ausgeglichen werden kann.

      Lustigerweise habe ich in FR-Games das Gefühl, dass hier, vermutlich durch die geringere Anzahl verfügbarer Tische, mehr die BR der limitierende Faktor für die Gamewahl ist. Da laufen deutlich mehr Regs rum, denen ich größere Leaks attestieren würde. Allerdings dürften da mögliche Winrates geringer, Tableselection schwieriger und ein möglicher Aufstieg daher länger ausfallen. Ich würde jetzt fast niemandem mehr raten in deiner Situation auf NL1k aufzusteigen um da von den Winnings zu leben aber NL1k als Ziel setzen? Warum nicht?! Würde mir jedenfalls nicht NL100 vornehmen wenn ich NL50 spiele ... ;) Allerdings gebe ich Wody soweit Recht, dass die Wahrscheinlichkeit dafür, dass dich bestimmte Eigenschaften an einem erfolgreichen Aufstieg hindern, recht groß ist, wenn man sich deinen bisherigen Werdegang anschaut. Das lässt sich aber von ein paar geschriebenen Zeilen natürlich schlecht beurteilen und das soll dich keineswegs entmutigen.

      Good luck!
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