jaskonfekt

    • jaskonfekt
      jaskonfekt
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2011 Beiträge: 197
      Hallo,

      nach ein paar wenigen Monaten MSS habe ich mich dazu entschlossen zur BSS zu wechseln. Mit der MSS lief es schon ganz gut und ich konnte mich bis NL10 hocharbeiten. Auch auf dem Limit liefs gut, allerdings störte mich mit der Zeit immer mehr der kleine Stack. Man ist so schnell an den Pot gebunden, hat weniger Möglichkeiten Druck auszuüben und auch sonst, war der Plan sowieso, nicht ewig bei der MSS zu bleiben, sondern dies nur als Einstieg zu nutzen.


      Zu den Fragen der 1. Lektion:
      Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?
      Angefangen hat das ganze live mit Freunden. Anschließend ein paar online Spiele die rückwirkend betrachtet natürlich reine Geldverbrennung waren. Irgendwann wollte ich mich ernsthafter mit Poker auseinandersetzen, da mich die Mathematik und der Wahrscheinlichkeitspart reizt. Der Gedanke auf langer Sicht mit mathematischen Grundlagen & Strategie in diesem Spiel zu Gewinnen macht es sehr interessant.

      Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?
      Das ich definitiv zu ängstlich bin und obwohl ich wohl öfters vorne lag, mich aus einer Hand raus bluffen lasse. "Er kann nur das FullHouse / Flush / ... haben". Ich bin wohl sehr leicht durch eine Second / Third Barrel raus zu scheuchen.

      Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?
      Dies bedeutet, nur eine anspruchsvolle Auswahl der Starthände zu spielen (zB. Top 13% der Hände); diese dann allerdings auch sehr aktiv durch bet / raise, anstatt passiv durch check / call.
  • 28 Antworten
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Hi und willkommen beim Kurs!

      Zur ersten Lektion gibts ja nicht viel zu sagen. Deine Schwäche kann man von beiden Seiten sehen, als guter Spieler musst du dich auch rausbluffen lassen. Wenn du deine Hand als nicht stark genug ansiehst spricht ja nix dagegen, aufzugeben. Du solltest aber nicht immer aus Prinzip von den Nuts beim Gegner ausgehen.
      Bei der TAG-Definition würd mich freuen, wenn du noch etwas zum Postflop-Play sagen würdest.

      Und dann nichts wie ab zu Lektion 2!
    • jaskonfekt
      jaskonfekt
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2011 Beiträge: 197
      Hi, erstmal vielen Dank für deine Antwort!

      Original von CKWebsolutions
      Du solltest aber nicht immer aus Prinzip von den Nuts beim Gegner ausgehen.
      Exakt das meine ich. Mal gucken wie sich das entwickelt.


      Original von CKWebsolutions
      Bei der TAG-Definition würd mich freuen, wenn du noch etwas zum Postflop-Play sagen würdest.
      Hups, ja klar.
      Also Postflop spielt man hier meist seine Contibet, bleibt also aggressiv. Allerdings nicht, wenn es die Boardtextur nicht hergibt, dann wird auf Check/Fold umgestiegen.
      Wir lassen uns aber für gewöhnlich nicht die Initiative nehmen.


      Hoffe so ist recht :)
    • jaskonfekt
      jaskonfekt
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2011 Beiträge: 197
      So, hatte schon etwas vorgearbeitet, da die erste Lektion noch nicht soviel tiefen Stoff hatte.

      Hier die Hausaufgaben von der 2. Lektion:

      Frage 1: An welchen Stellen würdest du anders spielen als vom BSS Starting Hands Chart empfohlen und warum?

      Eine Situation wäre zum Beispiel, wenn es vor mir viele Limper gibt. Hierdurch Steigt das Preis / Leistungsverhältnis bei einem Treffer am Flop enorm an, wodurch ich auch mit schlechteren Händen mitlimpen würde, welche im Chart gar nicht auftauchen. Dies gilt auch für das auffüllen vom SB, was sich hier schon ab 2-3 Limper lohnen könnte.

      Desweiteren würde ich in Late Position - also wenn es ums Stealen geht - viel loser agieren. Abhängig von den Stats: je tighter die Spieler nach mir sind, desto loser würde ich Stealen.

      PP 9er oder manchmal sogar 8er zB. könnte man auch schon ab MP raisen.

      Eine weitere Situation wäre zB. AK im Bezug auf "spiele nur AA und KK nach einem Reraise weiter":
      Ich finde das Chart hier doch sehr tight, da man nach einer Erhöhung sofort folden sollte. Wenn ich aber zB. im CO AK habe, und werde vom BTN geraist, und ich sehe an seinen Stats dass er das ziemlich gerne und öfters macht, werde ich AK nicht direkt weglegen sondern je nach Situation anders handeln (4bet oder call). Natürlich bring ich mich dadurch in schwierigere PostFlop Situation (gerade OOP), aber um sie direkt wegzuschmeissen ist mir die Hand zu schade. Gilt natürlich nur dann, wenn es ein loser Gegner ist der viel 3bettet!


      Kommt halt viel auf die Tischsituation und die Spieler nach / vor einem an die gerade Action machen. In diesen Fällen könnte man sich dann die obigen Abweichungen überlegen.


      Frage 2: Poste eine Hand, die dir vor dem Flop Schwierigkeiten bereitet hat.


      Hier vorhin gepostet. Bin auf die Antworten gespannt :) Ich tu mich grad Preflop ein wenig schwer, obwohl ich dort bei der MSS eigentlich sogar am sichersten war. Finde die Umstellung doch recht schwierig..


      Frage 3: Welche Equity besitzt du mit AKo gegen die Top-5%-Range, d.h. 88+, AJs+, KQs, AKo?

      Laut Equilab 46.43%:


             Equity     Win     Tie
      MP1    46.32%  37.92%   8.41% { AKo }
      MP2    53.68%  45.27%   8.41% { 88+, AJs+, KQs, AKo }
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Na das sieht ja schon ganz passabel aus. Bei den Abweichungen ahst du das Problem schön erkannt, dass da sSHC eben sehr stark verallgemeinert. Wenn du Reads auf die Gegner hast, solltest du diese Infos auf jeden Fall nutzen und davon profitieren.

      Ansonsten gibts zu der Lektion auch nicht viel zu sagen, weiter zur dritten - und die wird etwas anspruchsvoller :)
    • jaskonfekt
      jaskonfekt
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2011 Beiträge: 197
      Frage 1: Du hältst KQ. Welche Equity hast du vor dem Flop gegen 33? Wie ändert sich deine Equity auf diesem Flop: J53?


      Vor dem Flop haben wir laut Equilab 50.78% EQ.


             Equity     Win     Tie
      MP1    50.78%  50.40%   0.38% { KsQs }
      MP2    49.22%  48.84%   0.38% { 3d3c }



      Nach dem Flop nur noch 26.46% EQ:


      Board: 5:diamond: J:spade: 3:spade:
             Equity     Win     Tie
      MP1    26.46%  26.46%   0.00% { KsQs }
      MP2    73.54%  73.54%   0.00% { 3d3c }




      Frage 2: Wie würdest du in der folgenden Hand agieren? (Denk daran, deine Entscheidung kurz zu erklären; es reicht nicht, einfach nur "Fold" oder "Call" zu posten!)
      No Limit Hold'em $2 (9-handed)
      Spieler und Stacks:
      UTG: $2.00
      UTG+1: $2.08
      MP1: $1.92
      MP2: $1.00
      MP3: $3.06
      CO: (Hero) $2.08
      BU: $2.00
      SB: $2.00
      BB: $1.24
      Preflop: Hero is CO with AJ
      5 folds, Hero raises to $0.08, BU calls $0.08, SB folds, BB calls $0.06.
      Flop: ($0.25) 263 (3 players)
      BB checks, Hero checks, BU checks.
      Turn: ($0.25) 5 (3 players)
      BB checks, Hero bets $0.22, BU raises to $0.44, BB folds, Hero...?



      Preflop:

      Da der BTN nur coldcallt gebe ich im zunächst folgende Range:

      99-22, ATs+, KJs+, QJs, AJo+, KQo

      TT+ würden 3-betten. AK bin ich mir etwas unschlüssig, eigentlich müsste das auch ge3bettet werden, ich sehe aber sehr oft nur calls mit dieser Hand. Der Vorsicht halber lass ich dieses mal in der Range.



      Flop:

      Das passive behind checken vom BTN bestätigt meine PF-Range Annahme.
      Behind checken würde hier folgende Range:

      - Broadways, welche ja nicht getroffen haben, also ATs+, KJs+ QJs, AJo+, KQo
      - PP die eine Set getroffen haben, könnten hier evtl. Slowplayen. Hier kann man also 22, 66, 33 nicht aus der Range eliminieren.


      Protecten / betten würden hier wohl Hände wie:
      - PP (88,99)
      - Wenn wir PF AK mit rein nehmen würde hier denke ich gebettet werden
      - Flushdraws in , somit können Handkombinationen mit 2 ausgeschlossen werden.


      Es bleibt somit noch folgendes in der Range:
      ATs+, KJs+, QJs, AJo+, KQo, 22-77


      Turn:
      Wir versuchen unser Glück (wobei ich die Turnbet zwar in Ordnung finde, allerdings kleiner machen würde. Denke 17 ct. würden hier reichen).
      Der BTN minraist uns. Mit welcher Range könnte er dies tun??

      Wir hatten am Flop noch folgende Range:
      ATs+, KJs+, QJs, AJo+, KQo, 22-77

      Folden würde nach unserem Raise denke ich:
      - Broadways welche nicht getroffen haben, wie z.B. KJs+, QJs, KQo.

      Ich denke Hände mit Ax sind sehr knapp. Evtl. versuchen sie mit ihrer Straightdraw noch etwas zu reißen.

      Durch das 2. Kreuz könnten hier Suited KreuzHände uns hier ebenfalls raisen. Da wir allerdings AJs in halten, fallen diese schonmal weg. Übrig bleiben würde KQ in

      Unterm Strich gebe ich Villain hier folgende Range die übrig bleibt:

      Grob:

      Equity Win Tie
      CO 46.60% 40.69% 5.91% { AcJc }
      BU 53.40% 47.49% 5.91% { 77-22, ATs+, KJs+, QJs, AJo+ }



      Soviel zur Range.

      Nun zur unseren Hand.
      Wir halten einen Flushdraw und einen Gutshot.

      Ich gebe uns hier folgende Outs:
      für den Flushdraw: 3, 4,6,7,8,9,T,Q,K => 9 Outs
      für den Gutshot: 4, 4, 4 (4 ist ja bereits beim Flushdraw miteinbezogen) => insg. 12 Outs


      Macht insgesamt: 12 Outs welche uns hier weiterhelfen würden zu den Nuts.
      Dies macht laut Tabelle Odds von 3:1


      Die PotOdds lauten:
      wir müssen 22ct callen für einen Pot von $0.91, macht:
      $0.91/$0.24 = 3.8, also 3.8:1

      Da 3.8 > als 3 sind, können wir hier also CALLEN :)



      Frage 3: Hast du Fragen zum Spiel nach dem Flop? Poste eine Hand und lass sie von anderen Mitgliedern und unseren Coaches bewerten.

      Erledigt.
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Die Equity ist mal richtig.

      Bei Frage 2 sind die Ranges auch größtenteils in Ordnung. Am Flop kansnt du aber die Draws (Overcards, FD) nicht zwingend ausschließen. Wir wissen nichts über BU und können somit auch nicht sagen, ob er Draws generell aggressiv oder passiv spielt.
      Am Turn haben die Ax-Hände einen Gutshot, aber schau dir mal das Board an. Bringt der Draw wirklich was?

      Bei der Outs-Ermittlung gilt das Selbe - haben wir hier wirklich die Gutshot-Outs?
      Und müssen wir eventuell unsere Flush-Outs noch discounten?
    • jaskonfekt
      jaskonfekt
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2011 Beiträge: 197
      Zu Frage 2:

      Oha, das war natürlich Falsch mit dem Gutshot bzw. Ax Händen. Denn die Strasse wäre natürlich höher wenn die 4 kommen würde, und das A bzw. mein Gutshot nichts mehr wert :) Die Gemeinschaftskarten sind dann die höchsten im Spiel.

      Verständlich ist auch, dass man den FD am Flop in nicht ausschließen kann, nur weil er keine action macht, da wir keine weiteren Infos haben.
      Sowas weiß man ja eigentlich auch, ich muss nur versuchen gerade auf den kleinen Limits nicht immer aus jeder Action / Nicht-Action einen großen Read zu machen, da die Lines ja meist doch nicht ganz ideal sind :)

      Bei unserer Outs Ermittlung fallen natürlich doch alle 4 weg, bis auf das 4 da dieses uns zum Flush bringen würde.
      Bei den FlushOuts selber, müssen wir bis auf unseren beiden Karten (A und J) nichts discounten, weil wir ja mit A-high den höchsten Flush machen würden.
      Macht dann:
      für den Flushdraw: 3,4,6,7,8,9,T,Q,K => 9 Outs für uns, somit Odds von 4:1.

      Unsere PotOdds bleiben ja gleich mit 3.8:1

      Nun ist es so, das wir zwar knapp zu wenig Odds haben im vergleich zu den Pot Odds, allerdings halten wir noch 2 Overcards. Sollte jetzt ein A, A, J oder J kommen, sehe ich uns dennoch vorne. Ist natürlich spekulativ, weiß nicht ob es was bringt das für diesen Fall genau auszurechnen, aber ich denke das wir das Ding knapp callen können.
    • jaskonfekt
      jaskonfekt
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2011 Beiträge: 197
      Achso, und ich habe noch eine Frage. Habe diese zwar gestern im LiveCoaching auch gestellt, allerdings die Antwort nicht wirklich verstanden bzw. den Sinn dahinter nicht.

      Es geht um die Mitgehen20 Regel.

      Beispiel: Wir sitzen an einem NL4 Tisch am BTN mit 55.
      MP1 mit kleinem Stack ($1,60) raist auf 3bb, also 12ct.
      CO mit normalem Stack ($4) callt.

      Was machen wir?

      Mitgehen20 bedeutet hier ja 20*$0,12 = $2,40.

      Heißt MP's Stack müsste $2,40 groß sein, hat aber nur $1,60. Demnach dürften wir ja nicht auf SetValue callen.
      Allerdings hat der CO sehr wohl den benötigten Stack.

      Wieso darf ich hier dann nicht callen? Darf ich nicht davon ausgehen das ich ausbezahlt werde gegen 2 Villains wenn ich mein Set treffe, da der Caller (CO) nicht der PreflopAgressor war und somit nicht "zählt"?

      Im Coaching war zum Zeitpunkt der Frage auch einiges los, weshalb ich deine kurze Ausführung dazu nicht ganz verstanden hab. Du sagtest etwas von, ich könnte den Caller bzw. dessen Geld als Deadmoney ansehen und dann von meiner Mitgehen20 Regel abziehen. Was heißt das genau?

      20*$0,12 = $2.40 - $0.12 = $2.28 (reicht dann natürlich immer noch nicht).

      Und zu guter letzt: Wie kommt man genau auf die 20?
      Wir treffen unser Set in 12% der Fälle. Heißt 100/12 = jedes 8.3 mal.
      Ich versteh nicht ganz wie diese 20 Zustande kommen.


      Sorry für den langen Text & vielen Fragen, aber das wird mir durch die Artikel nicht ganz klar.
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      OK, das mit dem Gutshot wäre mal geklärt. Die 9 Outs passen trotzdem noch nicht. Solltest du da vielleicht noch irgendwas bedenken?
      Und wie kommst du auf Pot ODds von 3.8:1?

      Bei der Call20-Regel beziehen wir uns nur auf den Spieler, der erhöht hat.
      Das liegt daran, dass dieser Spieler eindeutig Interesse an der Hand gezeigt hat und wahrscheinlich auch weiterhin zahlbereit sein wird. Beim Coldcaller können wir nicht davon ausgehen -> wir callen ja selbst auch und zahlen nichts mehr, wenn das Set nicht ankommt.

      Wenn es Coldcaller gab, können wir den Betrag schon zur "Quasi-Potsize" dazunehmen. In unserem Fall würde somit als Call20 ein Call19 werden, weil der zu bringende Betrag ja schon einmal am Tisch liegt.

      Die 20 ist einfach ein Hilfsmittel, um das schneller grob überschlagen zu können.
      Der genaue Wert liegt etwas darunter, ist aber dann im Kopf einfach mühsam zu rechnen. Mit den 20 hast du auch das Rake-Problem abgedeckt, weil der effektive Gewinn ja weniger ist als das, was im Pot liegt.
    • jaskonfekt
      jaskonfekt
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2011 Beiträge: 197
      Original von CKWebsolutions
      OK, das mit dem Gutshot wäre mal geklärt. Die 9 Outs passen trotzdem noch nicht. Solltest du da vielleicht noch irgendwas bedenken?
      Ohje. Hm, das einzige was mir noch einfallen würde, wäre die 4
      Hier würde eine Straight entstehen, welches wir mit unserem Flush allerdings dennoch schlagen.

      Was könnte unseren Nutflush noch schlagen?
      Möglich wären FullHouse und StraightFlush (und natürlcich Four of a kind, aber das ist betrifft unsere Outs nicht):

      FullHouse:
      Wenn Villain uns hier mit einem Set gegenübersteht, oder 2 Pair hat, darf natürlich -unter anderem!- keine weitere 3 oder 6 vorkommen. Dann hätte er ein FullHouse und wir wären geschlagen. Das wären Outs die wir dann Abziehen müssten:
      Dann hätten wir nur noch 7 Outs, also Odds von 6:1

      StraightFlush:
      Dann müsste Villain hier 3, 4 und oder 6 halten, bzw. die übrige Karte am River kommen. Halte ich aber für unrealistisch.



      Original von CKWebsolutions
      Und wie kommst du auf Pot Odds von 3.8:1?
      Hups, da hab ich den Rechenweg richtig hingeschrieben und trotzdem ne andere Zahl ausgerechnet.
      Pot Odds = Pot gesamt / kosten = ( 0.25 + 0.22 + 0.44 ) / 0.22 = 0.91 / 0.22 = 4,1


      Wenn jetzt alles richtig wäre, sind die PotOdds niedriger als unsere Odds / outs, so würde ein Call sich nicht rechtfertigen und müssen wir folden. Es steht 6:1 < 4.1:1.
      Damit wir mit den PotOdds callen können, brauchen wir 9 ganze Outs.


      Edit. Achso und vielen lieben Dank für die Mühe mir das mit Mitgehen 20 nochmal genauer zu erläutern :)
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      OK, nächster Schritt :)
      Wir haben jetzt Hände beim Gegner, gegen die wir nur 7 Outs haben (z.B. die Sets).
      Wri haben aber auch Hände, gegen die wir volle 9 Outs haben (FD, irgendwas mit 4)
      Deshalb reicht es, wenn wir hier nur ein Out discounten. Damit kommen wir auf 8 saubere Outs.

      Wir bräuchten laut Tabelle dafür 5:1 (real ist es etwas weniger, weil wir ja schon am Turn sind).
      Die Pot Odds sind trotzdem kleiner. Hier kommen dann noch die Implieds ins Spiel. Als kleine Eselsbrücke kannst du dir merken, dass ein Unterschied von 1 (also z.B. benötigt 5:1, erhalten 4:1) noch damit überbrückbar ist. Das Ganze ist natürlich extrem vom Gegner abhängig, manche zahlen mehr, manche überhaupt nichts mehr.

      Damit hake ich die Lektion mal ab, weiter zum vierten Schritt!
    • jaskonfekt
      jaskonfekt
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2011 Beiträge: 197
      Okidoki. Ich wusste gar nicht dass man die Outs so anpassen kann, wie in unserem Fall, die Outs nicht voll zu zählen. Wieder was gelernt.

      War ja sehr holprig die Lektion .. aber zu guter letzt hab Ichs wenigstens komplett verstanden jetzt :)



      ---
      Die Videos und Artikel zur nächsten Lektion hab ich heute schon abgearbeitet, daher hier schon direkt die nächsten Lösungen:


      Frage 1: Poste eine Hand in unseren Handbewertungsforen, in der du postflop die Initiative hast.

      Hand #1

      Hand #2


      Frage 2: Bewerte eine Hand, die von einem anderen Mitglied gepostet wurde.
      Hier.


      Frage 3: Du stehst am Flop mit KQ. Auf dem Board liegt J, 9,
      8 und dein Gegner hält 77. Welche Equity besitzt du in diesem Spot?

      Wir haben hier 41.41% EQ, der Gegner somit natürlich 58.59%.
    • SpeedyBK
      SpeedyBK
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 20.039
      Hi, bei Lektion 4 haben natürlich unsere Handewertwe die meiste Arbeit und von denen hast du ja auch schon Feedback.

      Frage 3 passt auch, von daher wünsche ich dir viel Spaß mit Lektion 5
    • jaskonfekt
      jaskonfekt
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2011 Beiträge: 197
      Frage 1: Poste eine Hand zur Bewertung, bei der du deine Entscheidungen von den Stats deines Gegners abhängig gemacht hast

      Resteal wegen eindeutiger Stats



      Frage 2: Bewerte eine Hand, die von einem anderen Mitglied gepostet wurde.

      Hier.




      Frage 3: Sieh dir folgende Situation an:

      $10 NL Hold'em (7-handed)

      Stacks & Stats:
      UTG ($10)
      MP ($8)
      MP2 ($9)
      CO ($10)
      Hero($10)
      SB ($10) (17/13/2.6/24/1212) [VPIP/PFR/AF/WTS/Hands]
      BB ($10) (27/9/2.0/29/333) [VPIP/PFR/AF/WTS/Hands]

      Preflop: Hero is BU with 6 , 7
      4 folds, Hero raises to $0.40, SB calls $0.40, BB calls $0.40

      Flop: ($1.20) 3 , 3 , T (3 players)
      SB checks, BB checks, Hero checks

      Turn: ($1.20) J (3 players)
      SB bets $1.00, BB calls $1.00, Hero...

      Wie würdest du agieren und warum?

      --------------------------------------------------




      Zunächst die Einschätzung der beiden Spieler:
      SB: scheint recht solide, hat relativ normale BSS TAG Stats.
      BB: Geht eher in Richtung Loose Passive Fish. Er callt ne Menge (27%), raist davon aber nur Top 9%. Er scheint dann relativ viel durchzucallen.


      Zum Handverlauf:

      Preflop: Hero steal mit 67s, ist zwar an der Untergrenze zum stealen, würd ich aber genau so machen. Stehen halt nur dumm da wenn wir einen Call kriegen und wir nicht zufällig super gut hitten.

      SB coldcallt. Ich geb ihm mal folgende Range hier 99-77, A9s+, KTs+, QTs+, JTs, ATo+, KJo+, QJo. Denke alles andere würde nicht in OOP coldcallen (Trash) oder alternativ 3betten (TT+ etc.).
      BB coldcallt. Ich geb ihm hier eine noch etwas weitere Range als der SB, da der Preis besser geworden ist. 99-77, A7s+, KTs+, QTs+, JTs, T9s, 98s, 87s, ATo+, KJo+, QJo.


      Flop: Wir treffen allerdings gut. Wir haben 'nen Flushdraw, allerdings keinen hohen. Alle checken zu uns, hier könnte man eigentlich CBetten meiner Meinung nach.

      Turn: Wir haben unser Flush. Allerdings bettet der SB in 2 Leute rein.
      Alle haben am Flop gecheckt, wir haben IP am Flop schwäche gezeigt durch das behindchecken.
      SB könnte hier deswegen entweder bluffen oder aber mit Händen wie AJ, oder selber nem Flush(draw) betten in
      Der BB callt. Würde er hier raisen sollten wir uns vermutlich aus der Hand verabschieden.

      Was haben wir? Einen niedrigen Flush.
      Was kann uns schlagen? Ein höherer Flush (wenn Flush, dann ist er eh höher, denn keiner würde PF mit 3 4 oä. mitgehen), ein Fullhouse (TT, JJ).
      Was könnte hier sonst noch betten? Broadways (daher der Coldcall PF, und Check am Flop weil kein Treffer) mit einem

      Es gibt also zwar ein paar Hände die uns jetzt schon schlagen (TT, JJ, Flush's mit höheren Karten), allerdings auch sehr viele die wir momentan schlagen. Dadurch das keiner am Flop action gebracht hat, ist es sehr gut Möglich das jemand jetzt mit Ax o.ä. mit 1 setzt.

      Was können wir machen, welche Optionen haben wir?
      Fold: Kommt erstmal nicht in Frage. Wir haben einen (niedrigen) Flush, aber bei 1$ in einen 3.20$ Pot sollten wir nicht folden.
      Raise: Hm. Also alles was uns schlagen würde, würde callen oder sogar 4betten. Ich sehe eigentlich nichts außer ein (höherer) Flush oder FullHouse uns callen. Klar es gibt den ProtectionPart, kommt noch ein können wir unsere Hand vergessen, aber ich denke ein Raise macht hier wenig Sinn. Schlechteres Foldet (Ax mit 1 , oder z.B. AJo), besseres callt oder 4bettet, und dann müssen wir die Hand ebenfalls aufgeben.

      Für mich ist es also ein Call und wir gucken was der River bringt (nur grob einige Mögliche Szenarien):
      Ein weiteres -> Tja, wohl Pech gehabt. Check/fold.
      Eine weitere Broadwaykarte in nicht- -> Optimal, hier können wir wohl noch am meisten Value bekommen.
      Eine 3, T oder sonstiges -> check/fold da FullHouse gefahr




      Frage 4: Sieh dir folgende Situation an:

      $10 NL Hold'em (8-handed)

      Stacks & Stats
      UTG ($8)
      MP ($10)
      MP2 ($9)
      MP3 ($6)
      Hero ($10)
      BU ($10) (25/21/3.8/26/1250) [VPIP/PFR/AF/WTS/Hands]
      SB ($10)
      BB ($10)

      Preflop: Hero is CO with J , J
      4 folds, Hero raises to $0.40, BU 3-bets to $1.30, 2 folds, Hero calls $1.30

      Flop: ($2.75) 6 , 9 , T (2 players)
      Hero...

      Wie würdest du agieren und warum?

      --------------------------------------------------




      Wir werden PF ge3bettet und sehen einen Super Flop da wir ein Overpair halten.
      Wir sind allerdings OOP, was hier aber überhaupt nicht schlimm ist.

      Villain hat einen AF von 3.8, ist also schon etwas agressiver, und hat ja auch PF die letzte agression gezeigt.
      Wir können also schon davon ausgehen, dass er als PFA eine CBet setzen würde.

      Unsere Möglichkeiten wären:
      Bet / Donk: was ich hier für weniger sinnvoll halte. Wir halten momentan wohl die beste Hand, es liegt kein übler Draw draußen. Wenn wir hier donken, folden die meisten Broadways welche nicht getroffen haben (AJ, AQ, ..), callen oder raisen würde uns dann nur noch hohe PP, ..

      Check / raise oder call: Wir können ja wie bereits geschrieben davon ausgehen, dass Villain hier cbetten wird. Ich denke wir sollten dies auf jeden Fall ausnutzen und zunächst auf jeden Fall checken. Wenn Villain behind checkt, müssen wir am Turn halt betten (und hoffen dass kein A z.B. kommt :) ). Wenn Villain Cbettet, würde ich raisen. Wir müssen ein wenig protecten, Overcards kämen jetzt ungünstig (A, K, Q) da diese sehr sehr gut in Villains range liegen.
      Dann kommt es auf seine Reaktion an:

      Foldet er: kann man nichts machen, wir haben aber wenigstens noch seine CBet einkassiert. Er hätte dann auch gefoldet wenn wir gedonkt hätten.

      Callt er: müssen wir die Situation am Turn nochmal neu analysieren. Denke aber wenn kein A, K, Q kommt können wir versuchen mehr value zu kriegen.

      Raist er nochmals: sehe ich uns geschlagen. Er kann dann sehr gut AA, KK, QQ, TT halten, wir sollten hier dann besser aussteigen bei soviel Gegenwehr.
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      OK, machen wir uns mal an die Fragen 3 und 4.

      Bei Frage 3 kann man callen. Wir können natürlich versuchen, den Pot nicht ausufern zu lassen, wissen dann aber nicht, wo wir stehen. SB kann hier entweder bluffen oder wirklich was haben. Nachdem sich am Flop alle für Check entschieden haben könnte er hier jede Hand mal anspielen. Wir bringen uns zusätzlich auch in die Situation, dass wir auf eine weitere :diamond: Karte am River sehr leicht rauszubluffen sind.
      Wenn wir hier selbst raisen, können wir protecten und sehen zumindest mal ungefähr, wo wir stehen. Aber auch diese Line ist nicht problemlos spielbar, nach dem Raise kommen wir so gut wie sicher nicht mehr aus der Hand raus und müssen Raise/Broke spielen.
      Beide Möglichkeiten sind machbar, was wirklich besser ist lässt sich schwer sagen. Wir hätten die Situation aber wahrscheinlich vermieden, wenn wir am Flop gleich eine Contibet gebracht hätten.

      Bei Frage 4 hab ich nichts anzumerken, Checkraise ist hier die sinnvollste Alternative. Nur so bekommen wir Value aus seinen schlechteren Händen, weil BU mti dem niedrigen WTS auch bereit ist, schlechte Hände aufzugeben.

      Edit: und schon wieder drauf vergessen ... weiter zur nächsten Lektion!
    • jaskonfekt
      jaskonfekt
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2011 Beiträge: 197
      Vielen Dank für deine Einschätzung CK!

      Hier die Aufgaben der 6. Lektion:

      Frage 1: Poste eine Hand zur Bewertung, bei der du dich entweder a) in einer Freeplay- b) Slowplay- oder c) Multiway-Pot-Situation befandest.
      Hier der Link. Die HB hat aber ergeben, dass ich mich hier fälschlicherweise in einer Slowplay Situation befand, hier hätte ich betten müssen.

      Hier der 2. Link. Hier gehts um einen MultiwayPot.



      Frage 2: Bewerte eine Hand, die von einem anderen Mitglied gepostet wurde.
      Hier.


      Frage 3: Sieh dir folgende Situation an:
      $25 NL Hold'em (10-handed)

      Stacks & Stats
      UTG ($25)
      UTG+1 ($25) rock
      UTG+2 ($25)
      MP1 ($25)
      MP2 ($25) LAG
      MP3 ($25) Maniac
      CO ($25)
      Hero BU ($25)
      SB ($25)
      BB ($25) Calling Station

      Preflop: Hero is BU with Q :heart: , J :heart:
      5 folds, MP3 raises $1.00, CO calls $1.00, Hero calls $1.00, 1 fold, BB calls $1.00

      Flop: ($4.10) 3 :heart: , J :club: , A :diamond: (4 players)
      BB checks, MP3 checks, CO checks, Hero checks

      Turn: ($4.10) Q :heart: (4 players)
      BB bets $2.05, 2 folds, Hero...?

      Wie würdest du agieren und warum?


      Zunächst die Analyse des Handverlaufs:

      Wir sitzen am BU mit QJ :heart: , SC Broadways. Da wir Position haben können wir hier nach der bet + 1 coldcaller ebenfalls callen.

      Die erste bet kam von einem Maniac, dieser könnte somit sehr viel Openraisen. Stats wären hier allerdings dennoch hilfreich :)
      Über den CO haben wir leider keinerlei Informationen, aber der Call könnte bei einem soliden Spieler auf Setvalue call hindeuten. Ist aber nur eine gewagte Vermutung.
      der BB ist eine CallingStation. Auch hier wären Stats wieder sehr hilfreich, wie weit das reicht, aber dennoch - können wir erstmal davon ausgehen, da er den BB schon bezahlt hat, wird er eine Menge Hände "nachzahlen" bzw. callen.


      Flop: Wir hitte Midpair plus haben den Backdoorflushdraw. Wir haben Position in einem 4wayPot, der Maniac setzt keine CBet, alle anderen checken ebenfalls.
      Hier können wir nicht aktiv werden, weil irgendeiner schon das A getroffen hat: wir kriegen nur schlechteres zum folden und besseres (Ax) zum callen. Daher check behind.

      Turn: Auf einmal bettet unsere Callingstation. Womit könnte er das machen?
      Er könnte davon ausgehen, da am Flop keiner Action gemacht hat, wir alle schwache Blätter haben. Dennoch würde eine Callingstation dann vermutlich nicht so aktiv werden. Er wird weder Protecten sonst noch was.

      Möglicherweise hat er ein Ax, vielleicht nen :club: Flushdraw. Evtl. auch mit KT eine Straße, was ich am ehesten vermute.
      Eine Callingstation wird sehr selten aktiv, protectet kaum und baut seine Pötte kaum auf. Das er das hier auf einmal macht, deutet schon auf ein sehr starkes Blatt hin.

      Die beiden weiteren Gegner folden, und wir haben immerhin 2 Pair getroffen jetzt.
      Die PotOdds die uns Villain gibt sind 1:2.

      Ich denke Villain macht dies wie gesagt nur mit sehr starken Händen. Ich denke mit unserem TwoPair liegen wir momentan noch ein wenig hinten. Ich vermute bei ihm auch mind. ein TwoPair, allerdings dann schon A-high. Alternativ hat er sein Q Set getroffen, oder aber seine Straight komplettiert.

      Was brauchen wir um ihn zu schlagen?
      Jedes J oder Q bringt uns ein Fullhouse: 2 + 2 = 4 Outs.
      Allerdings, würd ich 1 Dame abziehen, falls er wirklich QQ hält, dann schlägt er uns wiederrum mit Quads. Daher nur noch 3 Outs.

      Auch wenn die PotOdds sehr gut sind, kann ich hier leider keinen Call finden.
      Nach Gefühl hätt ich glaub ich gecallt, aber meine Begründung zeigt mir, dass das grad bei einer Callingstation die jetzt aktiv wird, doch der falsche Move wäre. Interessant wäre jetzt hier die genaueren Stats der Callingstation: wie passiv ist er wirklich etc.. Denn ich möchte hier auch ungern -unterbewerten- dass am Flop alle passiv waren und er evtl. A high auch so eine action am Turn macht.

      Wir würden für 1:2 PotOdds schon (mit implied) ca. 9+ Outs benötigen, und die kann ich hier beim besten willen nicht finden. Auch wenn wir schon eine gute Hand halten.
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      So, die ersten beiden Fragen ignorier ich wieder.
      Bei Frage 3 hast du genau den Kern des Problems gefunden - wir wissen nicht, was für eine Calling Station das ist.

      Wenn wir davon ausgehen, dass es eine "Lehrbuch"-CS ist, die nur mti den Nuts was tut, dann liegen wir einfach zu weit hinten und müssen folden.
      Was aber, wenn der Spieler nur leichte CS-Tendenzen hat? ODer einfach nur Preflop eine Station ist und sich postflop eher wie ein Donkey verhält?
      Dann sieht die Situation gleich total anders aus. Wenn BB beispielsweise am Turn auch sein getroffenes A anspielt, weil sich am Flop niemand gemeldet hat, sind wir weit vorn.

      Ohne genauere Infos zu dem Spieler haben wir hier also die Möglichkeit, entweder zu callen (wenn wir noch irgendwelche Bluffs oder "Nicht-Nuts" in seiner Range sehen) oder direkt zu folden. Es ist auf jeden Fall eine unklare Situation. Ich würd hier auch callen, nur um den Read etwas klarer zu bekommen.
    • jaskonfekt
      jaskonfekt
      Bronze
      Dabei seit: 01.11.2011 Beiträge: 197
      Frage 1: Poste eine Hand zur Bewertung, bei der du dich an einem 6-max (short-handed) Tisch befandest.

      Hier bzgl. PF-Spiel



      Frage 2: Bewerte eine Hand, die von einem anderen Mitglied gepostet wurde.

      Hier.


      Frage 3: Sieh dir folgende Situation an:

      $10 NL Hold'em (6-handed)

      Stacks & Stats:
      UTG ($10)
      MP ($10)
      CO ($10)
      BU($10)
      SB ($10)
      BB (Hero) ($10)

      Preflop: Hero is BB with 5 :heart: , 4 :heart:
      2 folds, CO raises to $0.40, BU calls $0.40, SB calls $0.40, Hero calls $0.40

      Flop: ($1.60) 3 :spade: , 2 :heart: , Q :heart:( 4 players)
      SB checks, Hero bets $1.20, CO Raises All-in, BU calls All-in, SB folds, Hero...

      Wie würdest du agieren und warum?


      Erstmal zur Situation:
      wir halten niedrige SC am BB und kriegen nen super Preis um sich den Flop mal anzugucken. 0,40$ für einen 1,60$ Pot.

      Am Flop Treffen wir ein super Monster: wir haben Flushdraw und einen OESD. Wir haben ganze 15 Outs.

      Wir donken hier. Grund dafür ist, wir können nicht unbedingt damit rechnen, dass der CO hier Cbettet, da wir 4way im Pot sind. Daher können wir hier selbst action übernehmen und donken.
      Das der CO hier uns direkt AI pusht, ist extrem Fishy oder Scary. Er stellt nach Adam Riese 9.60$ gegen unsere 1.20$ bet.

      Was könnte uns schlagen, womit könnte er das machen? AA, QQ, 33, 22 wären wohl die besten Hände mit die er das machen könnte. 2 :heart: natürlich ebenfalls.

      Ansonsten denke ich das er ne Menge Overpairs hat, AQ (1 :heart:) o.ä. und er das jetzt übereifrig reinstellt.

      Wie dem auch sei, wir haben hier ein Monsterdraw und können hier eigentlich nur callen.



      Frage 4: Sieh dir folgende Situation an:

      $10 NL Hold'em (6-handed)

      Stacks & Stats:
      UTG ($10)
      MP ($10)
      CO (Hero) ($10)
      BU($10)
      SB ($10)
      BB ($10)

      Preflop: Hero is CO with A :club: , K :spade:
      2 folds, Hero raises to $0.40, BU calls $0.40, SB calls $0.40, BB calls $0.40

      Flop: ($1.60) A :spade: , 4 :club: , 4 :diamond: (4 players)
      SB checks, BB bets $1.20, Hero...

      Wie würdest du agieren und warum?

      Erstmal was passiert hier? Wir OR 4bb mit AKo, soweit standard, kriegen direkt 3 coldcaller, davon 2 IP für uns und einer OOP für uns.

      Am Flop haben wir TPTK. Der BB donkt in uns rein, 3/4 PS. Womit könnte er das machen?
      Ax, - liegen wir vorne.
      A4? Unwahrscheinlich das zu callen PF.
      AA - unwahrscheinlich.
      44 - ebenfalls super unwahrscheinlich das er die hat.
      anderes PP wie KK, QQ, etc. würd jetzt nicht unbedingt donken.

      Denke also wir sind gegen seine Donkrange hier gut vorne.

      Was können wir nun machen?

      Fold -> auf gar keinen Fall, wir liegen ja vorne höchstwahrscheinlich :)

      Call -> Eine Möglichkeit. So könnte hinter uns evtl. auch Ax-hoch gecalled werden. Andererseits geben wir auch vielen Händen die Möglichkeit sich zu verbessern.

      Raise -> Wäre meine Empfehlung. Es ist gut möglich das mehrere ein Ax PF gecallt haben, und ich möchte ungern weitere Karten auf dem Board sehen welche getroffen werden können (Q, J, T,... -> Alles Hände, die PF schön gecallt hätten werdne können). Somit 4 value & ein wenig Protection hier raisen.
    • CKWebsolutions
      CKWebsolutions
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2007 Beiträge: 2.171
      Na dann gehen wirs mal an.
      Frage 3 ist soweit in ORdnung. Mit unserem Monsterdraw kommen wir da einfach nicht mehr raus.

      Bei Frage 4 stellt sich die Frage, ob ein Raise hier wirklich die sinnvollste Line ist.
      BB bekommt für seinen Preflop-Call erst mal super Pot Odds und kann demnach an sich eine relativ breite Range halten. Die Donk am Flop kann schon etwas Stärke andeuten, kann aber auch ein mittelmäßiges Pocketpair sein. Bedenke, dass wir einerseits keine Reads haben und andererseits SH spielen. Da ist ein PP schon relativ viel wert, das A kann gut repräsentiert werden und ist für die meisten Hände die ultimative Scare Card. Deshalb würd ich den Fall hier mal grundsätzlich mit berücksichtigen.

      Wenn wir nur gegen Ax laufen, können wir auf jeden Fall raisen. Zumindest das Protection-Ziel erreichen wir damit auf jeden Fall.
      Wenn wir aber von der erweiterten Range ausgehen, liegen wir derzeit gegen alles außer A4, 44 und AA vorne. Von den schlechteren Händen werden wir aber wahrscheinlich keinen Value bekommen, wenn wir selbst raisen. Deshalb solltest du hier doch eher über den Call nachdenken, um diese Hände nicht zu vertreiben.

      Und jetzt ab zum letzten Schritt :)
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