[SNG] Wie sehen gute Reads aus?

    • sebjel
      sebjel
      Bronze
      Dabei seit: 19.11.2010 Beiträge: 572
      Hey,

      ich versuch seit längerem herauszufinden, wie ich am besten meine Reads schreiben sollte, also was wirklich relevant ist und was man weglassen sollte... bisher sieht mein Muster so aus:

      tight:
      losse:
      aggressive:
      passive:

      Hier sammele ich zuerst Anhaltspunkte, welcher Typ von Spieler mein Gegner ist. Ich schau mir also sein Spiel an und führe eine Strichliste.

      Danach notiere ich noch Spielzüge, die er gemacht hat... also z.B. Preflop-Raise bei AK oder Riverbet mit Toppair oder sowas...

      Habt ihr Ideen, wie man das ganze besser gestalten kann? Oder wie macht ihr eure Reads?
  • 7 Antworten
    • iBetFold
      iBetFold
      Bronze
      Dabei seit: 15.03.2010 Beiträge: 130
      Hilfreich wäre noch zu wissen was die spielst. Generell würde ich mir bei SnGs Notes zu den Calling/Pushing-Ranges an der Bubble machen, jede zusätzliche Info hilft natürlich die Frage ist inwieweit du die Info zu deinen Gunsten nutzen kannst oder sie dich beim multitablen nur verwirren.

      Farben von PS für eine grobe Einteilung der Spielertypen ist natürlich auch Pflicht.
    • sebjel
      sebjel
      Bronze
      Dabei seit: 19.11.2010 Beiträge: 572
      Wie meinst du das, was ich spiele?

      Und wieso würdest du nur die jeweiligen Ranges für die Bubble erfassen?

      Mit Spielertypen meinst du dann loose, aggressive, tight und passive oder sowas wie Fish und Reg??
    • BurneyGumble
      BurneyGumble
      Bronze
      Dabei seit: 09.07.2009 Beiträge: 5.107
      Spielst du HU/6max/9er/18er...
      Nur Ranges für die Bubble erfassen, damit du wie gesagt beim Multitablen nicht dureinander kommst und nicht erst viel lesen musst.
      LAG,TAG,Maniac... würde ich auch nicht als Notiz schreiben, sondern mir dafür Farben einrichten. Grün=Fisch Rot=REG(gut/schlecht?) etc.
    • mamanani2
      mamanani2
      Bronze
      Dabei seit: 24.11.2009 Beiträge: 1.013
      Original von sebjel
      Wie meinst du das, was ich spiele?

      Und wieso würdest du nur die jeweiligen Ranges für die Bubble erfassen?

      Mit Spielertypen meinst du dann loose, aggressive, tight und passive oder sowas wie Fish und Reg??
      Ein Reg kann auch ein Fish sein.
      Passive und Loose/Tight schließen sich auch nicht aus....

      Jemand der bezogen auf seine Stats Loose Passive spielt kann trotzdem weit stärker spielen als jemand der Tight Agressive spielt, auch wenn solch ein Spielstil nicht unbedingt zu empfehlen ist etc.

      Aber so Einteilungen wie z.B. Maniac Nit Tag Lag Fish und eventuell noch irgendwas für wirklich gute Spieler kann man sehr gut in Farben gestalten. Da man damit die Grundtendenzen der jeweiligen Spieler abdeckt.

      In den SnG`s kenn ich mich nicht sonderlich aus, aber da wird es auch nicht sonderlich anders als im CG sein, bis auf die Stacksize, Blinds und die Spieler die übrig bleiben, welche hier noch zusätzlich von interesse sein sollten. Hier schreibst du dann einfach mit den eben geposteten Infos Hände auf, die dir aufgefallen sind, weil sie dich überrascht haben, also stark vom Standart abweichen. Den so Dinge wie geht mit AA pre broke muss man sich nicht aufschreiben, dass ist standart, wenn er AA limp/broke oder preflop limp/call spielt, dann ist das wiederum interessant, da hier seine 3Betting Range automatisch geschwächt wird.

      Und das was du meinst, von wegen Topic sind Notes und nicht Reads.
    • iBetFold
      iBetFold
      Bronze
      Dabei seit: 15.03.2010 Beiträge: 130
      Original von sebjel
      Wie meinst du das, was ich spiele?

      Und wieso würdest du nur die jeweiligen Ranges für die Bubble erfassen?

      Mit Spielertypen meinst du dann loose, aggressive, tight und passive oder sowas wie Fish und Reg??
      Ich sagte ja dass jede Info hilft, nur kannst du halt an der Bubble über die Tendenzen deiner Gegner am meisten gewinnen/verlieren. Wenn du paar extra bb/100 in den early leveln über Notes rausholst ist das auch gut, aber Bubble ist erstmal wichtiger und alles zu noten ist bei mehreren Tischen schon schwer
    • LLuq
      LLuq
      Bronze
      Dabei seit: 14.04.2006 Beiträge: 3.389
      Hier mal Beispiele für Notes mit Adaptions von mir:

      Callt zu loose
      Macht Idiotencalls an der Bubble--> tighter pushen
      Push tight im HU --> entsprechend tighter callen
      call tight im HU --> looser im HU pushen
      Trap HU --> nicht any 2 über nen complete drüberpushen
      limp/raise AA, KK early --> vs limpraise tight folden
      opencoplete SB, checkfold flop --> bet any flop
      opencomplete, checkraise flop --> bet flop nur wenn ich TP+ habe
      resteal loose --> tighter openen und 100 % meiner Opening Range callen

      Man kann sich viele Notes machen, die meisten Leute machen sich aber unkonkrete Notes, auf die sie nicht wirklich adapten können. Wenn man ne Note macht bei SnGs am besten zu pushing, calling, stealing, restealing Ranges. Es bvringt nix mir ne Note zu machen, dass er ein Fisch ist, das hilft nicht wirklich weiter, bzw. sieht man das an den Stats oder ggf. an ner Farbmarkierung.
    • TheCelt
      TheCelt
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2007 Beiträge: 3.932
      Besteht die Möglichkeit, dass einer von euch Coaches ein paar Tipps bzgl Noteregeln in PT4 gibt. Was für den Einsteiger sinnvoll ist, welche Werte wichtig sind usw bis man selbst gute Reads und Notes entdecken und schreiben kann?